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Veröffentlicht am 30.09.2022

Spannend und nervenaufreibend!

Die Passage nach Maskat
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"Die Passage nach Maskat" von Cay Rademacher ist ein grandioser "historischer" Krimi bzw. eigentlich eher ein Thriller, auch wenn die Cover-Gestaltung dafür ein bisschen harmlos ist.
Die ganze Geschichte ...

"Die Passage nach Maskat" von Cay Rademacher ist ein grandioser "historischer" Krimi bzw. eigentlich eher ein Thriller, auch wenn die Cover-Gestaltung dafür ein bisschen harmlos ist.
Die ganze Geschichte ist spannend und rasant geschrieben, man kann kaum aufhören zu lesen. Ich habe mit unserer armen Hauptfigur mitgefiebert und mich richtig gefürchtet, auch wenn relativ schnell klar ist, dass er sich das alles gar nicht einbilden kann, zweifelt man trotzdem immer wieder an seinem Verstand...
Am Ende eine sehr logische aber für mich trotzdem sehr überraschende Auflösung.
Wirklich gelungene Story und tolle Schreibweise!

Während der ganzen wilden Jagd und Story kommt aber die Beschreibung und die Landschaft nicht zu kurz. Der Autor hat wirklich gut recherchiert und trotz einiger Freiheiten, die er sich historisch erlaubt und auch am Ende aufführt, fühlt man sich authentisch mittendrin, so als würde man in den 1920er Jahren eine aufregende Schiffsreise unternehmen. Wir erfahren trotz der spannenden Handlung viel von den Stationen der Reise, von den Sehenswürdigkeiten und der Landschaft.

Alles in allem eine sehr angenehme Lektüre!

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Veröffentlicht am 12.08.2022

Mutige Telefonistin scheut keine Gefahr um die Wahrheit ans Licht zu bringen

Fräulein vom Amt – Die Nachricht des Mörders
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Das "Fräulein vom Amt - Die Nachricht des Mörders" von Charlotte Blum ist ein spannender, sehr gut recherchierter Krimi. Man fühlt sich tief in die Zeit hineinversetzt und kann Almas Leben, ihre Situation ...

Das "Fräulein vom Amt - Die Nachricht des Mörders" von Charlotte Blum ist ein spannender, sehr gut recherchierter Krimi. Man fühlt sich tief in die Zeit hineinversetzt und kann Almas Leben, ihre Situation und ihre Gefühle sehr gut nachempfinden. Trotz der Zeit in der sie lebt ist sie eine sehr mutige, emanzipierte und selbstständige Frau. Es macht Spaß, sie bei ihrem Abenteuer zu begleiten - und das ist nicht harmlos. Sie gerät einem schlimmen Verbrechen auf die Spur, dem die Polizei nicht weiter nachgehen will. Sie lässt sich nicht aufhalten und stürzt sich in eine Gefahr nach der anderen um die Wahrheit herauszufinden. Am Ende ist sie mit der Hilfe des Kommisaranwärters Schiller erfolgreich. Auch wenn es vielleicht nicht so ein schöner Ausgang war wie erhofft, können die beiden sehr stolz auf sich und ihre Fähigkeiten sein. Und dass sich die beiden auch nähergekommen sind, erfreut uns Leser ganz besonders.
Am Ende des Buches wird zu meiner großen Freude ein zweiter Teil für Anfang 2023 angekündigt. Ich freue mich schon sehr darauf!

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Veröffentlicht am 20.07.2022

Ein anstrengendes, überraschendes Buch - nicht zu empfehlen

Dieser Beitrag wurde entfernt
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"Dieser Beitrag wurde entfernt" von Hanna Bervoets war für mich ein sehr anstrengendes Buch, obwohl es so kurz ist.
Auch nach dem Klappentext und der Leseprobe hätte ich etwas anderes erwartet - ich habe ...

"Dieser Beitrag wurde entfernt" von Hanna Bervoets war für mich ein sehr anstrengendes Buch, obwohl es so kurz ist.
Auch nach dem Klappentext und der Leseprobe hätte ich etwas anderes erwartet - ich habe schon damit gerechnet, dass das Buch psychisch nicht einfach zu ertragen und verarbeiten sein wird - das war es dann auch, aber doch ganz anders als ich gedacht hatte.

Für alle die eine genauere Erklärung wollen, unten nach den Sternchen, ein Spoiler.
Ich würde das Buch nicht nochmal lesen und auch niemandem empfehlen.
Ich habe mir auch die Frage gestellt, ob es irgendeinen Einfluss auf meine Sicht der Handlung hatte, dass die Hauptperson eine lesbische Frau ist und ob ich die Handlung anders einschätzen würde, wenn ein Mann als Hauptperson so gehandelt hätte. Meine Antwort ist ganz einfach: nein. Die Hauptperson ist furchtbar und an dieser Einschätzung ändert weder ihr Geschlecht etwas, noch dass sie die Ich-Erzählerin ist.

Ich werde noch ein wenig brauchen, bis ich das Buch verarbeitet habe...

**
Spoiler:
Die Hauptfigur erklärt die ganze Zeit, dass ihr die Arbeit mit den belastenden Inhalten nichts ausmacht, dabei ist sie aber die ganze Zeit extrem besitzergreifend gegenüber ihrer Freundin und Sex-süchtig und hat auch mit ihrer Freundin Sex gegen deren Willen. Sie nimmt das aber nicht wahr und sieht auch nicht, wie sehr ihr ihr Leben und die Arbeit zusetzen.
**

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Veröffentlicht am 20.07.2022

Dreh am Rad - für Abwechslung

Wo ist bloß …? - Mein Zoo-Buch zum Sachen suchen
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"Wo ist bloß...? - Mein Zoo-Buch zum Sachen suchen" von Kathrin Lena Orso und der Illustratorin Jutta Wetzel ist ein liebevoll gestaltetes und gut durchdachtes Bilderbuch für Kinder ab 18 Monaten bzw. ...

"Wo ist bloß...? - Mein Zoo-Buch zum Sachen suchen" von Kathrin Lena Orso und der Illustratorin Jutta Wetzel ist ein liebevoll gestaltetes und gut durchdachtes Bilderbuch für Kinder ab 18 Monaten bzw. 1 1/2 Jahren. Praktisch ist, dass es ein Drehrad gibt mit verschiedenen Objekten, die gesucht werden sollen. So gibt es immer wieder Abwechslung und einen kleinen Überraschungseffekt.
Meiner kleinen Nichte hat das Buch gut gefallen, obwohl sie schon 2 Jahre alt ist. Da sie zweisprachig aufwächst, ist sie sprachlich noch ein bisschen langsamer und das Buch passt auch noch wunderbar.

Das einzige, was mir nicht gefallen hat ist, dass man auch auf der Titelseite das Drehrad mit den Objekten sehen kann, die meisten Objekte auf der Titelseite aber nicht abgebildet sind. Das hätte man schöner lösen und das Titelbild anders gestalten können.
Aber insgesamt ist es ein schönes, lehrreiches Bilderbuch und ich freue mich, dass es eine Reihe ist.

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Veröffentlicht am 11.04.2022

Renate meistert das Hochzeits-Chaos

Man muss sich nur trauen (Die Online-Omi 16)
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Man glaubt es kaum! In "Man muss sich nur trauen" muss Renate Bergmann, unsere allseits beliebte Online-Omi zwar nicht die "Schleppe tragen", wie der Titel verheißt, aber immerhin kräftig mithelfen und ...

Man glaubt es kaum! In "Man muss sich nur trauen" muss Renate Bergmann, unsere allseits beliebte Online-Omi zwar nicht die "Schleppe tragen", wie der Titel verheißt, aber immerhin kräftig mithelfen und all ihre Organisationskünste aufbieten, damit die Hochzeit ihrer besten Freundin Gertrud ein Erfolg wird. Denn wer, wenn nicht sie als vierfache Witwe, wüsste, wie man so eine Hochzeit am besten angeht. Dabei ist es wohl egal, ob das Brautpaar Anfang 20 oder Anfang 80 ist. Alles muss von vorne bis hinten gut geplant und durchdacht sein, sonst geht sicher etwas schief. Vom Brautkleid, über die Kutsche, das Essen und die kleinen und größeren geplanten Katastrophen, wie den Kinderchor, muss alles organisiert werden. Das bekommt Renate wunderbar hin und es ist ein Heidenspaß das alles zu lesen, besonders wenn man selber schon eine Hochzeit gefeiert, organisiert hat oder kurz davor ist.
Das Buch ist für alle zu empfehlen, die selber noch eine Hochzeit feiern wollen, oder es gerade hinter sich haben, wenn sie über das ganze Chaos und vielleicht sich selber auch ein bisschen lachen können - und für Renate Bergmann Fans sowieso!

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