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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein wunderschöner und emotionaler Liebesroman

Auch morgen werden Rosen blühen
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Inhaltsangabe

Was würdest du tun, wenn dir das Leben eine zweite Chance gibt? Alma geht es eigentlich gut: eine wunderbare beste Freundin, ein großer Garten, und sie ist frisch verliebt. Dann wacht sie ...

Inhaltsangabe

Was würdest du tun, wenn dir das Leben eine zweite Chance gibt? Alma geht es eigentlich gut: eine wunderbare beste Freundin, ein großer Garten, und sie ist frisch verliebt. Dann wacht sie auf der Intensivstation auf: Ihr Herz ist stehen geblieben – und ihr Leben gerät aus dem Gleichgewicht. Ist sie wirklich glücklich? Was ist aus ihren Träumen geworden? Hat sie die Liebe ihres Lebens aufgegeben? Gut, dass ihre Freundin sie bei der Suche nach Antworten begleitet, denn man braucht Mut, wenn man die Möglichkeit hat, verpasste Chancen doch noch zu nutzen … Eine mitreißende Geschichte über Liebe, vergessene Wünsche und die zweite Chance im Leben

Mit ihrem Roman Auch morgen werden Rosen blühen hat Clara Sternberg einen wunderschönen und sehr emotionalen Liebesroman geschaffen, der nicht perfekter hätte sein können. Der Schreibstil von ihr ist so leicht, dass man in dieses Buch hineinschwebt und man sich regelrecht in die Welt von Alma wieder findet. Die Protagonisten sind so perfekt gezeichnet worden, so dass man meint, sie jahrelang zu kennen. Hier findet man die Liebe zum Detail und diese spiegelt sich auch in der Handlung wieder. Die Geschichte, die von Liebe, Trauer, Freundschaft, Hoffnung und der Frage nach der richtigen Entscheidung im Leben handelt, wurde hier so realitätsnah wieder gegeben, so dass man wirklich denken kann, so spielt ist das wahre Leben. Auch wenn sie an einigen wenigen Ecken kitschig klingen sollte, schadet es der Geschichte überhaupt nicht. Eher im Gegenteil. Die Kulisse, die in Berlin spielt, wurde auch hier detailliert und naturgetreu wieder gegeben, so dass man sich alles bildlich sehr gut vorstellen konnte. Es macht sehr viel Spaß diesen Roman zu lesen und in Almas Leben abzutauchen und kennen zu lernen. Mit all seinen Höhen und Tiefen die das Leben für einen bereithält.



Ein emotionaler und sehr lebensnaher Liebensroman der den Leser auf 303 Seiten verzaubert. Die perfekte Unterhaltung für schöne Lesemomente.

5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Bleib dir treu

Liebe hat kein Gewicht
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Seit Romy Alex kennt, beginnt sie ihr Leben umzukrempeln. Das einstige Pummelchen setzt auf gesunde Ernährung und Sport und verliert so knapp 20kg. Allerdings missfällt das Alex, denn der will seine „alte ...

Seit Romy Alex kennt, beginnt sie ihr Leben umzukrempeln. Das einstige Pummelchen setzt auf gesunde Ernährung und Sport und verliert so knapp 20kg. Allerdings missfällt das Alex, denn der will seine „alte übergewichtige“ Freundin zurück. Dass das Differenzen zwischen Romy und Alex gibt, ist schon vorprogrammiert und es kommt wie es kommen muss: Die beiden trennen sich! Irgendwie versuchen beide ihren Weg zu finden, aber so ganz mag das nicht klappen. Wird die Liebe zwischen Romy und Alex noch einmal aufflammen und wird sie dann Bestand haben?



Nach „Unser sechzehntes Jahr“ ist „Liebe hat kein Gewicht“ mein zweiter Roman von Nancy Salchow. Ich mag ihren sehr leichten und lockeren Schreibstil, der mich immer wieder begeistert und das Lesen zu einem wahren Genuss macht. Die liebevoll gestalteten Charaktere waren mir allesamt ans Herz gewachsen. Auch der unsympathische Alex, denn ohne seine Art und Weise wäre diese Geschichte nur halb so schön geworden und ein Ekel muss drin sein. Die Geschichte fand ich sehr gut erzählt. Obwohl es ein Liebesroman ist, geht es hier um etwas mehr: sich selbst zu finden und zu mögen. Vor allen Dingen sich nicht für andere ändern oder gar zu verbiegen zu lassen.

Das Ende dieser Geschichte war für mich sehr überraschend und damit hätte ich gar nicht gerechnet, aber das war so rund und schön. Perfekt! Leider war dieser Roman viel zu kurz, da hätte ich mir ein paar Seiten noch gewünscht.



Fazit:

Ein kurzweiliger aber dennoch wunderschöner Roman über die Liebe und Selbstfindung. Mit hat das Thema sehr gut gefallen und wie heißt es so schön: Bleibt dir selber treu und nur du weißt, was das Besten für dich ist!

Höchstnoten und hier gibt eine absolute Leseempfehlung!!!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Niemals den Mut verlieren

Gelähmt ist nicht gestorben
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Klappentext:

Neue Schuhe braucht Tom Gschwandtner nicht mehr - außer um Modetrends zu folgen. Im September 1995 bricht er sich, damals rastlose 26 Jahre alt, bei einem Autounfall den Hals. Der Wagen landet ...

Klappentext:

Neue Schuhe braucht Tom Gschwandtner nicht mehr - außer um Modetrends zu folgen. Im September 1995 bricht er sich, damals rastlose 26 Jahre alt, bei einem Autounfall den Hals. Der Wagen landet in einem Waldstück auf dem Dach und Tom auf der Intensivstation, dann in der Reha und schließlich im Rollstuhl. Doch er holt sich sein neues Leben. Schritt für Schritt, was schwierig ist, wenn man nicht gehen kann.

Und irgendwann steht er plötzlich wieder mitten im Leben, obwohl er sitzt. Ein Jahr nach dem Unfall heiratet er seine Freundin Gabi, die bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt wurde, nun aber wieder ganz gesund ist. Sie beziehen ihr neues, barrierefreies Haus, gründen eine Firma, bekommen zwei wundervolle Kinder und lachen und streiten so wie alle anderen Menschen auch.

Sein Fazit: es ist ein gutes Leben. Trotz Rollstuhl. Von einer Nachahmung rät er dennoch dringend ab.



In seiner Biografie „Gelähmt ist nicht gestorben“ erzählt Tom Gschwandter wie der Unfall sein Leben veränderte und wie er es dennoch schaffte, nicht aufzugeben.

Offen und ehrlich erzählt der Autor von seinem Leben nach dem Unfall und das Ganze wurde gepaart mit Humor und mit Hang zur Selbstironie. Was das Lesen sehr emotional, aber auch angenehm machte. Toms Erzählungen und die tiefen Einblicke in seine Gefühlwelt werden durch diverse Arztberichten und Tagebucheinträge von seiner Freundin Gaby angereichert. Hier finde ich es sehr schön, dass Gaby Gefühle einen Platz gefunden haben und somit lernte ich auch einen Teil ihrer Sichtweise kennen.

Auch wenn dieses Buch mit seinen 23 Kapiteln auf 200 Seiten relativ kurz ist, hat es mich ab der ersten Seite in seinen Bann gezogen und ich habe mitgefiebert bzw. mitgelitten.



Dieses Buch ist einfach beeindruckend und sehr emotional und dennoch humorvoll gehalten worden. Respekt Tom Gschwandter und ich hoffe, dieses Buch kann nicht nur berühren, sondern auch Mut machen. Nie den Mut und den Lebenswillen verlieren!

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein sehr gelungenes Krimidebüt

Der Tanz des Mörders
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Zeitgleich werden zwei Frauen in einem idyllischen Dorf in Mittelengland tot aufgefunden. Es ist zum einen Mrs. Summers, die ihre Nachbarn ausspioniert und zum anderen ein junges unbekanntes Mädchen. Sergeant ...

Zeitgleich werden zwei Frauen in einem idyllischen Dorf in Mittelengland tot aufgefunden. Es ist zum einen Mrs. Summers, die ihre Nachbarn ausspioniert und zum anderen ein junges unbekanntes Mädchen. Sergeant Dieber beginnt mit seinen Ermittlungen. Was er allerdings nicht weiß, dass er „Unterstützung“ bekommt. Tanzlehrer Colin, Pfarrer Jasper und Krankenschwester Norma ermittelt auf ihrer eigenen speziellen Art und Weise. Wer wird diesen spektakulären Fall lösen?



Der Tanz des Mörders ist das Krimidebüt von Miriam Rademacher.

Miriam Rademacher hat mit ihrem unverwechselbaren Schreibstil einen Krimi erschaffen, denn ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Auf Anhieb fand ich Zugang zu dieser Geschichte und ich flog von Kapitel zu Kapitel. Die verschiedenen Tanzarten dienten als Kapitelüberschriften und das gab dem Ganzen einen besonderen Pfiff. Die Handlung wurde sehr gut durchdacht und dadurch dass es mehrere Verdächtige gab, blieb es bis zur letzten Seite spannend. Ich habe zwar immer wieder mitgerätselt, wer der Täter hier sein konnte, aber mit diesem Ende hätte ich nicht gerechnet. Die Charaktere waren so gänzlich unterschiedlich, aber durch ihre Zusammenarbeit ergänzten sich hervorragend. Besonders gut gefiel mir das Ermittlertrio um Colin und die witzigen Dialoge der drei machten diesen Krimi zu einem humorvollen und spannenden Lesevergnügen. Da ist der ein oder andere Lacher garantiert.

Einen Minuspunkt muss ich leider vergeben, denn zum Ende hin, gab es eine Stelle die etwas zu unrealistisch war und das gefiel mir nicht so gut. Vielleicht ist es auch eine Geschmacksache…



Fazit:

Ein spannendes, witziges und sehr gut gelungenes Krimidebüt und ich wünsche mir mehr davon. Weiter so…

Absolut empfehlenswert und ich vergebe 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Claras neues Leben

Weit hinterm Horizont
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Clara Elkart ist eine junge Kaufmannstochter. Würde es nach den Zukunftsplänen ihres Vaters gehen, dann soll sie den Gewürzhandel ihres Vaters übernehmen und zudem noch einen preußischen Offizier heiraten. ...

Clara Elkart ist eine junge Kaufmannstochter. Würde es nach den Zukunftsplänen ihres Vaters gehen, dann soll sie den Gewürzhandel ihres Vaters übernehmen und zudem noch einen preußischen Offizier heiraten. Claras Pläne sehen jedoch anders aus: sie möchte gerne nach Hawaii auswandern, um dort die Zuckerrohrplantagen ihres Onkels zu übernehmen. Wird sie ihre Pläne durchsetzen können und was wird sie wohl auf Hawaii erwarten?



Normalerweise bin ich kein Freund von historischen Romanen, aber dieser Klapptext hat mich mehr als neugierig gemacht. Zum Glück durfte ich diese Claras Reise antreten und ich bin restlos begeistert zurückgekehrt. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht zu lesen und man taucht unwillkürlich in die Geschichte ein. Die detaillierte Beschreibung über Claras Auswanderung ist so faszinierend und spannend erzählt, dass man dieses Buch kaum aus den Händen legen möchte. Hinzu kamen noch die hawaiianische Geschichte und Sitten, die sich in diesem Jahrhundert abgespielt haben und da ich mich nie mit der Geschichte über Hawaii beschäftigt habe, fand ich das sehr interessant und absolut lesenswert. Auch vom politischen Standpunkt her wurde es nie langatmig oder gar langweilig. Eher das Gegenteil war hier der Fall: informativ und lehrreich!

Die Kulisse von Hawaii wurde sehr anschaulich beschrieben, so dass man beim Lesen meinte, vor Ort zu sein.

Die Handlung besteht aus Familiengeheimnissen, Intrigen, Liebe, politische Machenschaften und ist somit sehr facettenreich. Was ich sehr schön fand, war, dass die Liebe zwar nicht zu kurz kam, aber dennoch nur ein Randthema blieb. Alle Protagonisten waren mir auf Anhieb mal mehr, mal weniger sympathisch und wurden auch sehr realistisch dargestellt. Auf allen Seiten fieberte und litt mit ihnen. Ich war immer gespannt, was als nächstes passieren wird. Wird Clara endlich ihren Traum verwirklichen können oder nicht? Das Ende dieser Geschichte war wie das ganze Buch: dramatisch und packend. Ein sehr schönes rundes Ende.



Wer historische Romane liebt, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Ein emotional, interessanter und zu gleich spannender Roman. Freue mich schon auf den nächsten Fortsetzungsroman….