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Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein spannendes Krimidebüt

Mordsclique
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Das Cusanus – Gymnasium feiert Jubiläum und es werden alle ehemaligen Schüler und Schülerinnen eingeladen. Unter den Gästen befinden sich auch Rockstar Luc Martens, Ellen Kamps und Bernd Jacobs. 20 Jahre ...

Das Cusanus – Gymnasium feiert Jubiläum und es werden alle ehemaligen Schüler und Schülerinnen eingeladen. Unter den Gästen befinden sich auch Rockstar Luc Martens, Ellen Kamps und Bernd Jacobs. 20 Jahre nach dem Bankraub und der Ermordung einer alten Frau sehen sie sich wieder, aber nicht nur sie, denn es gibt ein Wiedersehen mit ihrem alten Kumpel Berger. Berger ist damals neben der Toten erwischt worden und hat die gesamte Schuld auf sich genommen.

Luc Martens kündigt nach seiner Ankunft an, dass er nach 20 Jahren endlich die Wahrheit sagen will. Nur am nächsten Morgen liegt er tot in seiner Hotelsuite. Wer ist der Mörder? War es wieder Berger, der ihn zum Schweigen gebracht hat?

Kommissar Becker und sein Freund der Journalist Müller beginnen mit den Ermittlungen und stoßen in diesem Fall auf sehr viele Ungereimtheiten. Die Aufklärung dieses Falles ist doch schwieriger als gedacht und zudem kommt eine weitere Leiche ins Spiel.

Was ist vor 20 Jahren in Erkelenz passiert? Wird die Wahrheit jetzt raus kommen?



Der Autor Helmut Wichlatz hat mit seinem unverwechselbaren Schreibstil einen Rheinland-Krimi geschaffen, denn man kaum aus den Händen legen konnte. Jede Seite war so ereignisreich und spannungsgeladen aufgebaut worden, dass es ein pures Lesevergnügen war und man regelrecht durch die Seiten flog. Die einzelnen Kapitel wurden mit Jahreszahlen versehen, so dass es hier für den Leser sehr leicht war, besser mit den Zeitsprüngen klar zu kommen. Die verschiedenen Handlungsstränge wurden perfekt miteinander verknüpft und somit entstand ein Fall, der nicht besser hätte sein können. Während des Lesens muss man unweigerlich miträtseln und knobeln, wer denn der Mörder sein konnte. Zum Glück wird nicht vorzeitig verraten, wer der Mörder ist und somit bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten. Das Ende wurde gut durchdacht und war etwas überraschend. Die Protagonisten und die Umgebung wurden sehr detailliert beschrieben und somit konnte man sich alles bestens vorstellen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, denn die Dialoge zwischen Becker und Müller war einmalig und wurden sehr gut rüber gebracht. Der typische Rheinlandhumor!

Einziger Minuspunkt: die kleine Schriftgröße störte etwas. Trotzdem vielen Danke für dieses Krimidebüt.


Fazit:

Ein sehr gut durchdachter Rheinland-Krimi und auf 200 Seiten pure Spannung. Ich hoffe und wünsche mir mehr, dass ich noch einige Bücher mit diesem Ermittlerteam von Helmut Wichlatz lesen darf und kann. Mich hat dieses Buch sehr überzeugt und deshalb gibt es jetzt auch 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine humorvolle und unterhaltsame, aber zum Ende hin, sehr langatmige Lovestory

Es muss wohl an dir liegen
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Klapptext des Buches:

Wie viele Schmetterlinge passen in einen Bauch?
Delia ist sich sicher: Paul ist der Mann ihres Lebens! Doch Paul sieht das ein bisschen anders.Kurzerhand zieht Delia zu ihrer besten ...

Klapptext des Buches:

Wie viele Schmetterlinge passen in einen Bauch?
Delia ist sich sicher: Paul ist der Mann ihres Lebens! Doch Paul sieht das ein bisschen anders.Kurzerhand zieht Delia zu ihrer besten Freundin Emma nach London, wo nicht nur der hartnäckige Adam, sondern plötzlich auch der abgelegte Paul die Schmetterlinge in ihrem Bauch wieder kräftig in Wallung bringt.

Nach "Wir in drei Worten" und "Vielleicht mag ich dich morgen" kommt endlich der neue Roman der Bestsellerautorin Mhairi McFarlane.



Es muss wohl an dir liegen ist das neuste Werk der Bestsellerautorin Mhairi McFarlane und mein Debütroman von ihr.

Der leichte und flüssige Schreibstil der Autorin lässt den Leser sehr gut in die Geschichte rein finden und es macht sehr viel Spaß es zu lesen. Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet worden und wirken dadurch sehr lebensnah. Manchmal erscheinen mir ihre Handlungen ein wenig zu naiv und unüberlegt, so dass ich einiges nicht richtig nachvollziehen konnte. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr nervte mich Delia und desto unsympathischer wurde sie. Die Handlung ist eigentlich sehr typisch für einen Liebesroman. Er betrügt sie, sie verlässt ihn. Sie lernt jemand anderen kennen und der Ex will sie wieder zurück. An sich war die Geschichte recht gut durchdacht, aber an der Umsetzung scheiterte es dann doch. Der Anfang bis zum Mittelteil waren es gut, aber zum Ende hin wurde es extrem zähflüssig und langatmig. Man sehnt sich das Ende herbei und hier wären ein paar Seiten weniger besser gewesen.

Schade, denn hier mangelte es an gleich an mehreren Sachen wie z.B. Gefühl, Spannung und diesen gewissen Kick, der eine sehr gute Lovestory ausmacht.


Fazit:

Eine sehr humorvolle, unterhaltsame, aber leider sehr langatmige Liebesgeschichte, die einen Tick besser hätte sein dürfen. Ein nettes Buch für zwischendurch. Das eine oder andere Buch werde ich trotzdem noch lesen, weil ich schon so viel positives gehört habe.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Einfach abtauchen und genießen

Mami, warum sind hier nur Männer?
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Klapptext:

Verkehrte Welt im Gay-Resort auf Sardinien: Hotelier Helmer Klotz, selbst schwul, verachtet seine homosexuelle Klientel aus tiefstem Herzen. Dann gewährt er in einer Notsituation Ilka, einer ...

Klapptext:

Verkehrte Welt im Gay-Resort auf Sardinien: Hotelier Helmer Klotz, selbst schwul, verachtet seine homosexuelle Klientel aus tiefstem Herzen. Dann gewährt er in einer Notsituation Ilka, einer frisch verlassenen Mutter mit ihren zwei Kindern, Unterkunft. Damit treffen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein können. Denn auf eine Konfrontation mit so viel Heterosexualität sind Helmers Hotelgäste nicht vorbereitet, die aufgeweckte Kleinfamilie stiftet ordentlich Unruhe und Chaos. Und doch sind es am Ende ausgerechnet die von der Liebe enttäuschte Heterofrau und ihre Kinder, die dem bärbeißigen Hotelchef vor Augen führen, dass es unter Homosexuellen durchaus auch liebenswerte Exemplare gibt.



Volker Surmann hat mit dem Buch „Mami, warum sind hier nur Männer“ einen witzigen und leicht ironischen Urlaubsroman geschrieben. Der Schreibstil ist leicht und locker, so dass der ungewöhnliche Urlaub schnell beginnen kann. Die Kapitel des Buches sind jeweils mit den Namen der Protagonisten versehen, so dass man sofort weiß, aus welcher Sicht erzählt wird und es ist herrlich unterhaltsam lesen zu dürfen, was und wie jeder denkt. Der Roman beschreibt 5 Urlaubstage, die nicht turbulenter und chaotischer hätten ausfallen können. Langeweile ist fehl am Platz. Der Humor regiert das Geschehen und das nicht zu knapp. Ich warne und mahne, denn beim Lesen des Buches wird stark das Kopfkino beansprucht und das könnte zu größeren Lacher führen als normal. Einfach genial.

Ich möchte nicht allzu viel vom Inhalt wieder geben, denn dann wäre die Urlaubstimmung dahin. Buchen sie einmal das Gay- Resort mit allen Protagonisten und tauchen sie ab und genießen sie die Atmosphäre. Es lohnt sich.



Der 281 Seiten Urlaub vergeht leider wie im Flug. Der Kurzzeittrip ist sehr unterhaltsam und man darf gut erholt wieder in den Alltag zurückkehren. Für mich hat sich dieses Abenteuer gelohnt und kann es wirklich nur jedem empfehlen. Ein 5 Sterne Reise!!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein spannendes Krimidebüt aus Kärnten

Der Bauer und der Tod
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Klapptext des Buches:

Eine junge Frau verschwindet spurlos, ein Autounfall hinterlässt seltsame Spuren, ein Bauer erwacht verkatert mit blutigem Gewand, und ein Wiener irrt im Tal herum – so viel war ...

Klapptext des Buches:

Eine junge Frau verschwindet spurlos, ein Autounfall hinterlässt seltsame Spuren, ein Bauer erwacht verkatert mit blutigem Gewand, und ein Wiener irrt im Tal herum – so viel war in Boden noch nie los. Als bekannt wird, dass ein nichtsnutziger Bauernsohn gemeinsame Sache mit einem internationalen Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut macht, scheint der gemeinsame Nenner gefunden. Doch dann verschwindet auch der Verdächtige - und er ist nicht der letzte Vermisste, nach dem Dorfpolizist Rudi fanden muss.



Der Bauer und der Tod ist der erste Kärntener Krimiroman von Roland Zingerle.

Der Autor hat einen flüssigen Schreibstil und dadurch findet man schnell in die Geschichte rein. Was den Lesefluss am Anfang etwas störte, war, das man alle Bauern erst einmal zuordnen musste. Im Buch fehlt leider eine Auflistung mit allen Akteuren. Beim weiteren lesen löst sich das Problem von ganz allein.

Der Autor Roland Zingerle hat mit seinem unverwechselbaren Schreibstil einen Kärntener Regionalkrimi geschaffen, denn man kaum aus den Händen legen konnte. Jede Seite war so ereignisreich und spannungsgeladen aufgebaut worden, dass es ein pures Lesevergnügen war und man regelrecht durch die Seiten flog. Während des Lesens habe ich zwar mitgerätselt, aber dank der vielen Verdächtigen tappte ich hier sehr lange im Dunkeln. 207 Seiten, die in 15 Kapiteln aufgeteilt worden sind, befindet sich geballte Spannung bis zum Schluss!!



Der Leser merkt recht schnell, dass der Autor aus der Gegend kommt, denn die Liebe zu Kärnten kann man einfach nicht überlesen. Diese spiegelte sich auch bei der Ausarbeitung der Charaktere wieder, denn sie sind sehr liebevoll und detailliert gezeichnet worden und dadurch wird deren Mentalität sehr gut rüber gebracht. Der Humor und auch der Dialekt flossen sehr gut in die Geschichte rein, so dass man sich gleich heimisch fühlte und auch für den einen oder andere Lacher wird gesorgt.



Fazit:

Ein sehr spannendes Kärntener Krimidebüt, das perfekter nicht hätte sein können. Über eine Fortsetzung würde ich mich freuen….

5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein gelungenes und spannendes Krimidebüt

Blutroter Wahn
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Klapptext:

Die rote Sonne flutete das Wasser. Ihr Licht färbte einen breiten Streifen rot, blutrot. Das Wasser war so warm, dass es dampfte. Dickflüssig klebte es an ihm und zog ihn hinab. So hatte sich ...

Klapptext:

Die rote Sonne flutete das Wasser. Ihr Licht färbte einen breiten Streifen rot, blutrot. Das Wasser war so warm, dass es dampfte. Dickflüssig klebte es an ihm und zog ihn hinab. So hatte sich Hauptkommissar Ralf Ziether seine Rückkehr ins Berliner Morddezernat auch nicht vorgestellt. Seine neue Kollegin, KHK Britt Bredehorst, übt Zurückhaltung, weil sie lieber selbst Leiterin der Mord 1 geworden wäre. Und schon ihr erster Fall konfrontiert ihn mit einer nicht bekannten Brutalität. Dazu ist die Leiche auch noch die Tochter des Berliner Kultursenators; die politische Brisanz legt ihnen unerwartet Steine in den Weg. Gemeinsam mit dem Leiter der Kriminaltechnik, Piet Wieczorek, irren die Kommissare auf der Suche nach der Wahrheit durch ein Labyrinth aus Drogen, Prostitution und brutalen Morden. Doch mit jedem neuen Puzzleteilchen scheint die Lösung in immer weitere Ferne zu rücken. Und mit jedem Schritt wächst die Gefahr, in den Strudel der Ereignisse hineingezogen zu werden.



Blutroter Wahn ist nicht nur der erste Spreenebel-Fall von Stephan Leenen, sondern auch sein Krimidebüt. Der Schreibstil ist sehr flüssig, aber auch zugleich sehr spannend und packend. Ich konnte dieses Buch kaum aus den Händen legen, so sehr zog es mich immer mehr in seinem Bann. Die Geschichte spielt in Berlin und wer sich ein wenig in der Stadt auskennt, wird das ein oder andere wieder erkennen. Die Charaktere waren sehr authentisch gezeichnet worden, aber hier und da fehlten mir noch ein paar Hintergrundinformationen über sie. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass die „fehlenden“ Details in den nächsten Fällen von Ziether und Co kommen werden. Die Handlung war exzellent durchdacht und teilweise nicht für schwache Nerven. Einige Beschreibungen waren schon sehr grenzwertig, aber mich es störte nicht. Der Spannungsbogen wird noch durch die grandiose Alptraumbeschreibung des R. Ziethers verstärkt. Wenn sie nicht gekennzeichnet wäre, würde man meinen, dass sie sich so ereignet hätten. So realitätsnah wurde diese beschrieben. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die vielen Tatverdächtigen und dadurch wusste man überhaupt nicht, wer den letztendlich der Täter war. Spannung bis zur letzten Seite!


Fazit:

Auf den knapp 400 Seiten findet ein gelungenes und zugleich spannendes Krimidebüt statt und ich würde mich sehr über einen neuen Fall von Ralf Ziether und seinem Team freuen.

Leseempfehlung, aber nur für nervenstarke Krimifans.