Wie bei fast jedem Buch von L. J. Shen hatte ich anfangs ein paar Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden – aber es hat sich absolut gelohnt. Ihre Bücher sind einfach immer wieder ein Erlebnis: ...
Wie bei fast jedem Buch von L. J. Shen hatte ich anfangs ein paar Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden – aber es hat sich absolut gelohnt. Ihre Bücher sind einfach immer wieder ein Erlebnis: dramatisch, intensiv und auf ihre ganz eigene Art süchtig machend.
Die FMC konnte mich nicht immer komplett überzeugen, manchmal fand ich sie sogar etwas nervig oder unverständlich. Auch der MMC war teilweise toxisch und schon fast borderline-mäßig unterwegs. Aber gerade diese Ecken und Kanten haben die Dynamik spannend gemacht. Besonders Hallie war im Kern eigentlich eine ziemlich coole Figur, und die Grundstory hat mich durchgehend gefesselt.
Was mir am meisten gefallen hat: Das Buch hatte einige Elemente, die ich so in der Form noch nie in einer Geschichte gelesen habe – frisch, anders und überraschend.
Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, in Kiss Thief hineinzufinden, aber sobald mich die Geschichte gepackt hat, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Genau das liebe ich an den Büchern ...
Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten, in Kiss Thief hineinzufinden, aber sobald mich die Geschichte gepackt hat, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Genau das liebe ich an den Büchern von L. J. Shen: sie sind meistens genau das, was ich brauche – eine Mischung aus kitschiger Romantik, Drama und einer Prise toxischer Spannung.
Die Dynamik zwischen den Charakteren hat mir richtig Spaß gemacht, und die schrägen, witzigen Dialoge waren ein Highlight. Natürlich ist manches ziemlich überzogen oder unrealistisch, aber gerade das macht den Reiz aus – es ist nicht unbedingt tiefgründig, sondern eher unterhaltsam, dramatisch und absolut süchtig machend.
Alles in allem eine richtig coole Story, die mich gefesselt hat, sobald ich drin war. Nichts Weltbewegendes, aber genau die Art von Romance, die ich gerne lese.
Nächsten Sommer am See ist eine süße Second-Chance-Romance, die sich leicht weglesen lässt und genau das richtige Buch für zwischendurch ist. Der Einstieg fiel mir allerdings nicht ganz leicht – sowohl ...
Nächsten Sommer am See ist eine süße Second-Chance-Romance, die sich leicht weglesen lässt und genau das richtige Buch für zwischendurch ist. Der Einstieg fiel mir allerdings nicht ganz leicht – sowohl der Schreibstil als auch die Erzählperspektive haben mich anfangs etwas ausgebremst. Nach einer gewissen Eingewöhnung konnte ich mich jedoch besser darauf einlassen.
Besonders gut gefallen haben mir die detailreichen Beschreibungen rund um das Resort und die Arbeit dort – das Setting war lebendig, atmosphärisch und hat echtes Sommerfeeling vermittelt. Auch die Liebesgeschichte selbst fand ich charmant und herzerwärmend, wenn auch nicht außergewöhnlich.
Insgesamt eine nette Geschichte mit Wohlfühl-Atmosphäre, die mich trotz kleiner Hürden im Lesefluss positiv begleitet hat.
Ich muss sagen: Das Buch hat mich direkt abgeholt! 🖤 Der Schreibstil war super angenehm - schön bildhaft, flüssig und voll mit kleinen Details, die dafür gesorgt haben, dass ich richtig in diese Welt ...
Ich muss sagen: Das Buch hat mich direkt abgeholt! 🖤 Der Schreibstil war super angenehm - schön bildhaft, flüssig und voll mit kleinen Details, die dafür gesorgt haben, dass ich richtig in diese Welt eintauchen konnte. Das koreanisch inspirierte Setting mit Göttern, Clans und Mana hat total für mich funktioniert. Es war mal was anderes und hat dem Ganzen echt eine besondere Stimmung gegeben - man merkt einfach, wie viel kultureller Background da drin steckt. Total atmosphärisch!
Zur Story:
Die Handlung war von Anfang an spannend, auch wenn's an ein paar Stellen fast schon ein bisschen viel war 😅 Gerade die Prüfungen hatten's in sich - brutal, kreativ, nervenaufreibend... zwischendurch hat's mich echt an "Squid Game mit Göttern" erinnert. Richtig cool gemacht, aber manchmal hätte ich mir ein bisschen mehr Zeit für ruhigere Momente gewünscht. So ein bisschen Luft zwischen den ganzen Prüfungen hätte der Story vielleicht gutgetan. Trotzdem: Es gab richtig starke Wendungen, Clan-Drama, Intrigen - ich wollte ständig wissen, wie's weitergeht!
Charaktere:
Sora hat sich total in mein Herz geschlichen. 🥹 Ihre Entwicklung war super greifbar - von der wütenden, verletzten Kämpferin zu jemandem, der wirklich was verändern will. Der Verlust ihrer Eltern hat mich echt berührt. Ran mochte ich auch sehr - dieser Mix aus Gott, Chaos und Humor hat mir richtig gut gefallen. Und Jia, die anfangs so kühl war, ist mir mit der Zeit echt ans Herz gewachsen. Ihre Entwicklung war glaubwürdig und hat das Trio richtig stark gemacht!
Kleine Kritik: Manche Nebenfiguren sind ein bisschen untergegangen oder haben für mich nicht ganz logisch gehandelt - vor allem Soras Vater blieb eher so ein Symbol, statt wirklich greifbar zu sein. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht.
Und die Regeln aus dem Buch der Diebe? Mega Idee! Drei davon haben sich bei mir richtig eingebrannt:
📜 Nr. 78: "Wenn du isst wie ein König, stirbst du wie ein Bettler." - trifft den ganzen Clan-Vibe auf den Punkt.
📜 Nr. 98: "Hüte dich vor drei Dingen: Liebe, Hass und dem Zorn deiner ersten Liebe." - so passend für die Geschichte mit Soras Vater.
📜 Nr. 1: "Du bist das Wichtigste der Welt." - ein kleiner Satz, der aber total viel Kraft hat. Ich hoffe, Sora glaubt irgendwann selbst dran.
Fazit:
Düster, emotional, voller Spannung und mit einem Setting, das echt hängen bleibt. Ich hab's richtig gerne gelesen - auch wenn's an ein paar Stellen vielleicht ein bisschen weniger Drama getan hätte. Für mich sind's solide 4 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️ und ich freu mich jetzt schon auf Band 2!
Holly Jacksons Schreibstil ist wie gewohnt sehr angenehm, flüssig und leicht zu lesen. Besonders die Hauptfigur Jet mochte ich anfangs richtig gerne – sarkastisch, gemein, gleichzeitig witzig und bissig. ...
Holly Jacksons Schreibstil ist wie gewohnt sehr angenehm, flüssig und leicht zu lesen. Besonders die Hauptfigur Jet mochte ich anfangs richtig gerne – sarkastisch, gemein, gleichzeitig witzig und bissig. Die Grundidee der Story fand ich ziemlich spannend, aber die Umsetzung wirkte auf mich oft sehr unrealistisch. Vor allem das Ende hat mich leider absolut nicht zufriedenstellen können. Zwar war das Buch durchweg spannend, doch im Vergleich zu ihren anderen Werken war ich diesmal nicht so emotional invested. Ich hatte mir erhofft, dass die Geschichte mehr Tiefe und Emotionen entwickelt, aber das blieb für mich aus. Am Anfang gab es außerdem zu viele Charaktere und Namen, was mich etwas überfordert hat. Trotzdem war der typische „Holly-Jackson-Sog“ wieder da – man will weiterlesen, auch wenn einen manche Details nerven. Alles in allem ein solider Thriller, aber für mich kein Highlight. Ich vergebe deshalb etwa 3 Sterne.