Die Macht der Worte
Die Worte, die ich niemals schriebMit ihrem neuen Buch " Die Worte, die ich niemals schrieb" stellt uns Amy Lynn Green eindrucksvoll vor Augen, wie Ängste unser Leben bestimmen können und wie schnell Vorurteile zu Hass führen.
Erschienen ...
Mit ihrem neuen Buch " Die Worte, die ich niemals schrieb" stellt uns Amy Lynn Green eindrucksvoll vor Augen, wie Ängste unser Leben bestimmen können und wie schnell Vorurteile zu Hass führen.
Erschienen ist der historische Briefroman im Frühjahr 2026 bei Francke-Buch
Vor Jahren schon hat die ehrgeizige Linguistik-Studentin Johanna Berglund ihrer Heimatstadt den Rücken zugekehrt, um an der Universität in Minnesota ihre Zukunftspläne zu verwirklichen.
Nun wird sie in ein Gefangenenlager in Iowa katapultiert, um ihre Sprachkenntnisse in den Dienst der Regierung zu stellen.
Um ihr Stipendium nicht zu gefährden tritt sie die Stelle entgegen ihres Widerwillens an und wird neben den Herausforderungen bei den Kriegsgefangenen mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.
Schreibender Begleiter und wichtiger Ansprechpartner für Johanna ist Peter Ito, japanisch- stämmiger Amerikaner, treuer Freund und Sprachlehrer, der sie immer wieder ermutigt trotz Feindseligkeit ihrer Heimatstadt ,ihre Werte nicht zu vergessen.
Während sich Johanna um eine gutes Miteinander mit den Gefangenen bemüht, beginnt die Bombe zu ticken...
Mein Lese- Eindruck:
Ein fesselnd- bewegender Roman, der in Rückblicken eine Geschichte am Ende des Zweiten Weltkrieges erzählt und nur aus Briefen, Zeitungsartikeln, Notizen und Protkollen besteht. Die Spannung steigert sich von Dokument zu Dokument und entfaltet nach und nach die Hintergründe für die am Anfang stehende Anklage des Landesverrats gegen Johanna.
Gleichzeitig wird man als Leser mit hineingenommen in die Gedankenwelt der Personen, die hinter den Worten der geschriebenen Schriftstücke stehen, entdeckt deren Charaktere, erlebt das Vergangene neu, wird gepackt von den Geschehnissen und bekommt ein Gesamtbild, dessen Konturen immer schärfer werden.
Mein Fazit:
Eine starke Geschichte, die sich in ungewöhnlicher Form präsentiert, Themen wie Nächstenliebe, Mut und Glaube in herausfordernden Zeiten aufgreift und noch lange nach dem Lesen bewegt...
Ein aktuelles Plädoyer für Mitmenschlichkeit Prädikat wertvoll !