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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2019

Einfach genial und lustig

Ausgefressen
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Ich liebe die Erdmännchen-Serie von Moritz Matthies, wahrscheinlich bin ich deshalb auch nicht mehr unvoreingenommen, aber ich finde die Bücher so klasse und finde es schade, dass die Serie zu Ende ist. ...

Ich liebe die Erdmännchen-Serie von Moritz Matthies, wahrscheinlich bin ich deshalb auch nicht mehr unvoreingenommen, aber ich finde die Bücher so klasse und finde es schade, dass die Serie zu Ende ist. Die Erdmännchen sind so lustig und ich hab sehr viel lachen müssen. Die Geschichte ist wie immer spannend und die Charaktere der Erdmännchen findet man in vielen „realen Menschen“ wieder, nur dass sie hier sehr liebenswert und/oder lustig rüberkommen. Die Erdmännchen haben uns Menschen als Vorbild und so werden wir immer wieder unter die Lupe genommen und das ist sehr witzig, zumindest teilweise.
Ich kann dieses Buch und die ganze Serie nur empfehlen. Klar, es ist nicht tiefsinnig, manches ist auch nicht logisch, aber wer fragt schon danach, wenn das ganze spannend und lustig ist? Ich nicht! Ich halte das wieder für einen Cosy Crime und fühle mich in dem Genre sehr gut aufgehoben.
In diesem Buch kommen Ray, das Erdmännchen und Phil, der Privatdetektiv zusammen. Hier erfährt man, wie alles anfängt.
Einfach gelungen!

Veröffentlicht am 01.07.2019

Bob ist einfach toll

Bob, der Streuner
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Auch dieses Buch gefiel mir sehr gut mit Bob und James Bowen. Es gibt hier tatsächlich noch ein paar neue Sachen, auch wenn es viele Wiederholungen gibt. Für Bob-Fans trotzdem ein MUSS. Ich habe alle Bücher ...

Auch dieses Buch gefiel mir sehr gut mit Bob und James Bowen. Es gibt hier tatsächlich noch ein paar neue Sachen, auch wenn es viele Wiederholungen gibt. Für Bob-Fans trotzdem ein MUSS. Ich habe alle Bücher über Bob gelesen und gehört und würde es jederzeit wieder tun.

Veröffentlicht am 01.07.2019

Bob, Bob, Bob, Bob...

Bob und wie er die Welt sieht
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Bewertung:

Vorteile: Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob,Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob

Nachteile: Neider, Leute, die einem das Leben schwer machen, nichts, was das Buch direkt betrifft

===Fees ...

Bewertung:

Vorteile: Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob,Bob, Bob, Bob, Bob, Bob, Bob

Nachteile: Neider, Leute, die einem das Leben schwer machen, nichts, was das Buch direkt betrifft

===Fees Schnellcheck===

Bob und wie er die Welt sieht
Neue Abenteuer mit dem Streuner
James Bowen
8,99 Euro
Bastei Lübbe
2013
978-3-404-60-8027
238 Seiten

===Fee erzählt von der Geschichte und dem Buch===

In diesem Buch geht die Geschichte weiter von Bob und wie lange es gedauert hat und wie er sein Geld verdient hat, nachdem bekannt war, dass er an einem Buch schreibt. Es wird erzählt, dass immer wenn man denkt, man hat es bald geschafft, immer wieder ein Neider auftaucht, der einem das Leben vermiest.

===Fees Meinung über das Buch===

Nachdem ein anderes Ciao Mitglied Bob, der Streuner für gut befand, musste ich unbedingt das Buch lesen. Ja und dann gab es kein halten mehr, nachdem ich es ertauscht und gelesen hatte, brauchte ich auch noch die Fortsetzung: Bob und wie er die Welt sieht. Schließlich wollte ich wissen, wie es weitergeht. Auch einige Videos bei youtube habe ich mir angesehen und viele, viele Bilder im Internet. Bob und James Bowen sind „Berühmtheiten“. Bob und James Bowen haben ausgesorgt und haben es geschafft, den beschwerlichen Weg der Straße zu verlassen.

Also ich bin restlos begeistert von Bob und ich glaube alles, was in dem Buch steht. Das kann ich sonst nie von mir sagen. Sonst bin ich immer die Skeptikerin und Kritikerin in Person. Dass das Leben nicht einfach ist, hat jeder schon bei Bob, der Streuner begriffen, dass einem das Leben so vermiest wird und dass es fiese und gemeine Neider gibt, das lernt man spätestens in der Fortsetzung. Das Leben auf der Straße ist hart und James Bowen muss auch eine Portion Härte haben, sonst hätte er das nicht überlebt.

Er hat einen sehr guten Mitautoren gehabt und die Übersetzung ist auch sehr schön. Es ist ein locker, lockig, flockig leicht zu lesendes Buch. Wenig anspruchsvoll und so kann man das innerhalb von ein paar Stunden lesen. Es ist sehr spannend, rührend, traurig und natürlich gibt es auch glückliche Momente. Das Buch war sehr kurzweilig geschrieben. Eigentlich hatte ich gedacht, jetzt kann nichts mehr dazwischen kommen, aber wie habe ich mich geirrt!

Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet, natürlich mit Bob im Vordergrund und einer typischen Londoner Szene im Hintergrund. Innen gibt es noch eine schöne Postkarte mit Bob und mittig sind wunderschöne Bilder. Alles in allem eine sehr schöne Ausgabe.

Warmherzig und absolut rührend erzählt der Autor von einer hoffnungsvollen Botschaft. Bob ist eine aufrichtige Stütze für den Autor. Durch Bob kommt er endgültig von den Drogen los. Durch Bob lernt er, dass er für jemand sorgen muss und da sein muss, auch wenn es gerade Bob ist, der für James Bowen da ist.

Ich mag das Buch und die Geschichten sind teilweise erschütternd, aber sehr gut geschrieben. Manchmal ist es traurig, dass die Tränen kullern und manchmal muss man schmunzeln. Es ist ein eigenwilliger Lebensweg, der eine hoffnungsvolle Botschaft hinterlässt: Jeder kann es schaffen. Jeder, der jemanden wie Bob hat, der einem hilft.

===Fees Fazit===

Ich wusste es schon immer, dass rote Katzen die besten sind. Sie sind eigenwillig und sie gehen ihren Weg. Sie wissen sich zu helfen und reißen uns Menschen, die wir dem Untergang geweiht sind mit! Das klingt zu drastisch? Der Lebensweg von James Bowen ist schwierig und daher passt das perfekt. Ich mag das Buch, ich bin Bobs Fan, wie alle anderen auch und die weiblichen Wesen. Ich habe alle Hochachtung vor James Bowen, der es geschafft hat, aus dem tiefen Loch herauszukommen. Natürlich wünsche ich dem Autor noch viele, viele Jahre mit Bob. Ein Buch, dem ich nur 5 Sterne geben kann.

PS: Auch diese Rezi kann man bei diversen anderen Meinungsforen, Blogs etc. lesen.

Veröffentlicht am 01.07.2019

goldene Märchen für die Tränendrüse

Die Katze mit den goldenen Augen
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Fee erzählt vom Inhalt

Helge verliert seine Arbeit, die eigentlich darin besteht Sachbücher zu verfassen. Seine Lektorin verdonnert ihn dazu 160 Seiten Katzengeschichten zu schreiben. Helge mag keine ...

Fee erzählt vom Inhalt

Helge verliert seine Arbeit, die eigentlich darin besteht Sachbücher zu verfassen. Seine Lektorin verdonnert ihn dazu 160 Seiten Katzengeschichten zu schreiben. Helge mag keine Katzen und für ihn ist das eine fiese Strafe. Eigentlich hat er keine Ahnung, wie er das bewerkstelligen kann. Er wollte lieber einen Geschichtsroman schreiben und den Pulitzer-Preis bekommen. So bereitet er sich ein Thunfischsandwich, stellt es auf seinen Schreibtisch und holt sich was zu trinken. Bis er wiederkommt, hat eine Katze, die zum offenen Fenster hereinkam den Thunfisch samt Mayonnaise gegessen. Unglücklich bereitet er sich aber ein neues Sandwich, das er gleich in der Küche verspeist. Danach setzt er sich an seinen Schreibtisch, die Katze hat es sich auf seinen Notizen gemütlich gemacht. Irgendwie schafft er es eine Geschichte zu schreiben.... Seine Lektorin ist begeistert. Dies wiederholt sich immer wieder, wenn der Streuner ihn besucht. Mit seiner Nachbarin, Lea, der er sich vorher nicht zu nähern wagte, besucht er ihren Bruder den Tierarzt. Nun hat er also eine Katze und alles fügt sich, samt Happy End. Und dann hat Lea auch noch diese Kette aus einer Geschichte. Ein altes Familienerbstück. Das ist mir dann doch zuviel...

Fees Meinung und Fazit

Die Geschichten drücken alle auf die Tränendrüse und am Ende muss er auch noch 24 Stunden Katze sein. Wirklich eine interessante Aussicht. Katzenliebhaber werden das Buch lieben und deshalb schenke ich es meiner Schwester, die einen Kater hat. Das Buch ist zwar amüsant und poetisch, manchmal wirkt es auch geheimnisvoll. Aber ich mag es nicht. Bei jeder Geschichte könnten einem die Tränen kommen und man könnte denken, ach wie süß. Ich bin von Andrea Schacht besseres gewohnt. Die Geschichten haben alle was goldenenes: goldene Zähne, goldene Schnurrhaare, goldene Augen....

Die 159 Seiten sind kurzweilig und schnell ausgelesen, aber ich kann mir spannendere Lektüre vorstellen. Das ist einfach nur süß, zu süß. Das einzige was mir gefiel ist das Wiedersehen mit der Weihnachtskatze. Dieses Buch gefiel mir um einiges besser. Das waren lustige und humorvolle Geschichten, dies sind Tränendrüsengeschichten und daher nichts für mich. Und alles ist so durchschaubar und am Ende gibt es ein Happy End, dank Katze. Das Buch ist auch total unrealistisch, der Schriftsteller, der keine Katzen mag, füttert die Katze und bekommt daher Geschichten geliefert. Ja, und dann nimmt er einfach die streunende Katze bei sich auf: Warum heißen die meisten Katzen hier Ronan, Zimti oder Braxi-Mäuschen würg. Das sind doch alles keine Katzennamen. Minki, Minka, Mohrle, Romy, Mäxi, Tiggi, Tigerle so sollte eine Katze heißen. Ich finde, die Autorin vermenschlicht die Tiere und das finde ich nicht schön. Aber das ist wohl eine Geschmackssache.

Allerdings hätte ich eine tolle Verwendung dafür. Die einzelnen Geschichten würden sich als Hörbuch sicher gut verkaufen. Gute-Nacht-Geschichten für Kinder. Ich bin sicher, die würden gerne mit solchen modernen Märchen einschlafen. Als Hörbuch hätte ich wohl 4 Sterne vergeben, wenn sie von Tommi Piper (Alf), dem Katzenfreund Nr. 1 ), gelesen werden.

Drei Sterne. :)

Rezi war in den Ciao.de-Zeiten geschrieben ist, also schon etwas älter.

Da es hier nur als Hörbuch zu bewerten ist und ich es auch als Hörbuch danach hören "durfte" muss ich einen Stern aufwerten. Tommy Piper ist wirklich sehr gut dazu geeignet das Buch zu lesen. Das allerbeste da er ja Alf gesprochen hat.

Veröffentlicht am 01.07.2019

Ein total irrer Krimi

Blut und Rüben
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Fee erzählt von der Geschichte

Oliver Dylan Dickens erbt von seinem Großonkel eine Waldschänke im Teutoburger Wald. Dabei ist ein britischer Butler und die lippische Haushälterin. Als er sein Erbe antreten ...

Fee erzählt von der Geschichte

Oliver Dylan Dickens erbt von seinem Großonkel eine Waldschänke im Teutoburger Wald. Dabei ist ein britischer Butler und die lippische Haushälterin. Als er sein Erbe antreten möchte, muss er darum kämpfen und einige Mordfälle lösen, denn die Leiche seines Onkels wurde am Ufer eines Sees gefunden. Mit dem Journalisten Moritz Morgenstern versucht er den Fall zu lösen. Unterbrochen werden sie des öfteren von unfreundlichen BKA Figuren in schwarzen Anzügen.

Fees Meinung und noch mehr Story

Tod und Schinken war der erste Band und darauf bezieht sich das Buch immer wieder. Also sollte man es vorher lesen, sonst erscheint einem manches Rätselhaft und man kommt nicht ganz mit. Ich hatte zuvor den ersten Band nicht gelesen.

Die Charaktere sind total skuril und das macht den Krimi eher zu was lustigem als zu einem blutrünstigen Thriller, auch wenn mehrere Opfer zu beklagen sind.

Klar, die Region im Teutoburger Wald (Ostwestfalen-Lippe) ist skuril und so kommen hier total viele Klischees und Merkwürdigkeiten zustande. Wer also sein Hirn ausschaltet und einfach nur liest, der wird sich vor Lachen nicht mehr einkriegen. Plausibel ist hier gar nichts.

Besonders bizzar ist als die Hauptfigur, schwer verprügelt, völlig am Ende, in seiner eigenen Wohnung dann der attraktiven Frau erklärt, wie sie ein Steckrübenmenue kochen soll.Für mich ist das die irrste Szene in dem ganzen Buch. Verfilmt wäre dieses Buch sicher ein 3 Stunden Epos, damit ja alles verrückte im Film vorkommt.

Ich habe das Buch vor längerer Zeit gelesen, daher bin ich mir mit der Sternenzahl nicht mehr so sicher, aber die Tatsache, das sich das Buch immer noch in meinem Bücherregal befindet, zeugt davon, dass ich es empfehlenswert und lustig fand. Aber 341 Seiten mit Gehirn ausschalten, sind dann doch zuviel, als dass ich es noch mal lesen möchte. ;) Plus 6 Seiten Rezept. Macht 348 Seiten (dank leerer Seiten). Und dazu kommt noch die üblich gewordene Danksagung.

Jedenfalls habe ich es noch als völlig wirren, verrückten Regionalthriller in Erinnerung mit viel, viel Lokalkolorit.

Fees Fazit

Wer total irre Krimis liebt und dazu noch Teil 1 Tod und Schinken auftreiben kann (das ich irgendwie glaube ich nicht gelesen habe und wohl auch nie lese, wenn nicht Kommissar Zufall was dazutut), sollte dieses Buch unbedingt lesen und genießen. Am besten über ein verregnetes, tristes Wochenende.