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Veröffentlicht am 20.06.2019

Lütt – Lüttste – am lüttstesten?

Die Inselbahn
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Fee erzählt von der Geschichte:
Beke hört bei einer Reisepressekonferenz, dass die Inselbahn auf Sylt wieder aufgebaut werden soll. Sie leiht sich von ihrer Schwester Geld und ihr Bruder besorgt ihr ein ...

Fee erzählt von der Geschichte:
Beke hört bei einer Reisepressekonferenz, dass die Inselbahn auf Sylt wieder aufgebaut werden soll. Sie leiht sich von ihrer Schwester Geld und ihr Bruder besorgt ihr ein Zimmer, damit sie recherchieren kann. Auf Sylt lernt sie Ben kennen.

Fees Meinung:
Da ich von der Bernsteinsammlerin und –heilerin total begeistert war und in Bann gezogen wurde, habe ich mir für 2 Tickets dieses Buch ertauscht. Leider muss ich sagen, dass weder 2 Tickets noch 10 Euro gerechtfertigt für das Buch sind.

Die ganze Geschichte ist absehbar und platt und normalerweise würde ich sie auch so hinnehmen, aber wenn es nicht da stehen würde, würde ich nicht glauben, dass Lena Johannson sie geschrieben hat. Auf 205 Seiten wird – meiner Meinung nach – relativ lieblos von einem kleinen Urlaub auf Sylt – mit Recherchen geschrieben. Es gibt zwar ein paar Nebenschauplätze und ne kurze Verwirrung um Ben, aber das wars dann auch. Es klingt eher, wie wenn Lena Johannsen die Geschichte irgendwann mal als Teenie geschrieben hätte.

Dazu die seltsamen Dialekte. Nicht mal den sächsischen würde ich so wiedererkennen. Das fand ich auch seltsam.

Das Cover verspricht eine lockerleichte Inselgeschichte und ist wunderschön. Auch die Rückseite ist toll. Aber bewerten kann ich das nicht wirklich, weil für mich der Inhalt und das Buch außen himmelweite Unterschiede sind. Mein Cover ist mit einem Leuchtturm, ein paar Schafen, Meer, Mohnblüten von Weltbild.

Mein- Lesezeichenfees – Fazit:
Für ne kurze Lektüre am Strand sicher das richtige, wenn man eh schon auf Sylt oder wo auch immer ist. Auch für die Lektüre in der Badewanne geht das vielleicht auch noch. Da ich mich aber nicht durchgequält hab, sondern eher gewundert hab, 3 Sterne.

Veröffentlicht am 16.06.2019

Zuerst traumhafte Provence, aber dann.....

Versuchung à la Provence
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Es geht darum, dass eine seltsame Vereinigung seltsame alte Gerichte auf den Tisch bringt. Den Tierschützern gefällt das nicht. Einige Finger werden an die Köche verschickt und viele wollen aussteigen ...

Es geht darum, dass eine seltsame Vereinigung seltsame alte Gerichte auf den Tisch bringt. Den Tierschützern gefällt das nicht. Einige Finger werden an die Köche verschickt und viele wollen aussteigen und das wo es an Nachwuchs fehlt.

Das Cover ist wunderschön, auch der Rückentext ist perfekt und daher habe ich mich doch noch entschlossen, als ich die Gelegenheit hatte, das Buch zu ertauschen, es zu nehmen. Bis auf die kleine Komödie kann ich auch alles unterschreiben. Ich würde dem Gesamtwerk eine 1 geben.

Sehr schnell hatte ich mich in die Geschichte eingelesen. Der Autor hat alles sehr gut beschrieben und im Kopfkino tauchte die Provence auf. Auch die Protagonisten konnte ich mir gut vorstellen und die meisten mochte ich auch.

Allerdings hat der Autor dann ganz genau beschrieben, wie die Gourmet-Brüderschaft die Tiere zubereitet hat, vor allem auch welche. Hätte er noch Katzen und Hunde beschrieben, wäre mir alles oben wieder rausgekommen. So fand ich es widerlich und das Buch entglitt mir total, vor allem wurde es für mich zäh und langweilig.

Ddie begonnene Liebesromanze von Pascal Chevrier und Audrey war am Anfang sehr schön, dann ist sie irgendwie ins ungewisse abgedriftet. Und zum Schluss freut man sich schon auf das nächste Buch, nur um zu erfahren, wie es weiter geht. Auch seine Tochter Lilie mit ihrem Freund Claude widerfährt Böses. Und sicher hat Claude Recht, irgendwas bleibt immer hängen.

Irgendwie hatte ich mir mehr Cosy-Crime vorgestellt und weniger knallharten Krimi, zumal ich ja Tod a la Provence (Teil 1) noch nicht kenne, aber sicher lesen werde.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Der Lokalkolorit gefiel mir sehr gut, die Provence konnte ich mir sehr gut vorstellen. Auch der Schreibstil des Autors Andreas Heineke ist wunderbar ausgefeilt und alles ist sehr gut beschrieben. Leider in der Mitte zu gut, und zu gut vorstellbar, wodurch es für mich zäh und widerlich wurde. Die Protagonisten wurden sehr gut gezeichnet, waren für mich gut fassbar und einige mochte ich auch. Alles in allem werde ich weitere Bücher des Autors lesen, muss aber leider einen Stern für die Mitte abziehen. Mit 4 Sternen kann ich die „Versuchung a la Provence“ empfehlen.

Veröffentlicht am 16.06.2019

Zu Beginn super, dann nicht mehr so gut, abruptes Ende

Kann man Hormone dressieren?
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Sophie Benning Kann man Hormone dressieren?
Script 5, 2009

Emmas Vermieterin kündigt ihr und ihrer Freundin die Wohngemeinschaft. Die Regeln aus dem Mittelalter konnten die Beiden einfach nicht einhalten ...

Sophie Benning Kann man Hormone dressieren?
Script 5, 2009

Emmas Vermieterin kündigt ihr und ihrer Freundin die Wohngemeinschaft. Die Regeln aus dem Mittelalter konnten die Beiden einfach nicht einhalten und so hat dann die Übernachtung eines Bekannten vollends zum Rauswurf gereicht.

Am Anfang war das Buch spritzig und witzig beschrieben. Wie sie aus der Wohnung rausgeworfen wurden und wie sie die neue Wohnung fanden, die sofort parat stand und wie toll es da war. Dazu gab es ein paar Liebesverwirrungen.

Leider hat mir in diesem Buch was gefehlt und dann war es plötzlich und unerwartet zu Ende. Das war sehr ärgerlich. Die Protagonisten waren sehr interessant und teilweise liebenswert.

Meiner Meinung nach hätte man da viel mehr draus machen können. Die 192 Seiten ähneln mir einem etwas unfertigen Buch, weil ich als Leserin einfach zu wenig bekommen habe. Einen tollen Anfang, einen eher lahmen Mittelteil und dazu das abrupte Ende.

Das Cover selbst und der Rückentext sind ähnlich nichtssagend wie das Buch und passt wunderbar. Die Mittelalter Thematik mit dem Dessous sind toll in Szene gesetzt worden.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Für das was ich bekommen habe und dafür dass das Buch 10,90 Euro kostet, bin ich wirklich enttäuscht. So spritzig und lebensfroh wie das Buch angefangen hat, so nichtssagend und enttäuschend ging es plötzlich zu Ende. Das fand ich sehr schade. Für 2 Stunden in der Badewanne ist es ok. Von daher möchte ich 3 Sterne geben.

Veröffentlicht am 16.06.2019

Hochwertig, mit Lesebändchen, reich bebildert,

Ceviche. Das Kochbuch
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Ceviche Das Kochbuch von dem deutsch-peruanischen Koch und Autor Juan Danilo

Das Buch hat 168 Seiten und erscheint am 17. Juni 2019 beim Insel Verlag. Es ist wunderschön bebildert und gleich zu Anfang ...

Ceviche Das Kochbuch von dem deutsch-peruanischen Koch und Autor Juan Danilo

Das Buch hat 168 Seiten und erscheint am 17. Juni 2019 beim Insel Verlag. Es ist wunderschön bebildert und gleich zu Anfang wird anschaulich erklärt, was Ceviche ist. Dabei geht es um die peruanische Küche. Es ist eine eher leichte Küche bzw. leichte gesunde Rezepte. Einige Rezepte stammen noch von Juans Großmutter.

Für mich war es wie eine Reise oder ein Urlaub in Peru. Die vielen schönen Bilder, die Appetit machen, dazu die leckeren Rezepte, bei denen es viel Fisch gibt. Am meisten beeindruckt hat mich die klassische Tigermilch. Dazu gibt es noch vegetarische oder Nikkei Tigermilch. Dazu konnte ich einige neue Begriffe wie Aji (Pfefferschote) kennen lernen. Es gibt überwiegend Fisch-Gerichte in dem Buch, aber auch ein paar vegetarische Gerichte. Mal vom Fisch abgesehen, sind die Zutaten nicht wirklich exotisch und leicht zu beschaffen. Es gibt auch einige Getränke.

Besonders toll fand ich die bebilderten Zeichnungen und Beschreibungen zu Fisch putzen und Fisch filetieren.

Ich hatte den Eindruck, dass der Autor sehr gerne kocht und sehr viel Spaß an der Erstellung seines Buches gehabt hat.

Das Cover macht - für mich einen eher schlichten Eindruck – und der Rückentext ist auch eher schlicht. Eine Untertreibung, bei dem Feuerwerk der exotischen Gerichte. Von daher bin ich total begeistert und kann da nur eine eins geben.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ich habe mich umfangreich über Ceviche und einiges aus der peruanischen Küche informiert. Dadurch, dass es sehr viel Fisch gibt, wird es nicht meine Küche. Allerdings habe ich sehr viel gelernt, finde das Kochbuch sehr ansprechend präsentiert und die wunderschönen Bilder und Beschreibungen laden zu einer Kopfkino-Reise nach Peru ein. Außerdem scheinen mir die Rezeptzutaten nicht zu exotisch, so dass man sie gut besorgen kann. Von daher möchte ich Ceviche – Das Kochbuch 5 Sterne geben.

Veröffentlicht am 10.06.2019

Die Hölle für Katzenfans

Französisch von unten
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Original Klappentext:

Ein idyllisches französisches Fischerdorf in der Normandie. Und doch wird hier hinterhältig gemordet, düster orakelt, die Ehe gebrochen, ein Bordell gegründet und ein schier unfassbares, ...

Original Klappentext:

Ein idyllisches französisches Fischerdorf in der Normandie. Und doch wird hier hinterhältig gemordet, düster orakelt, die Ehe gebrochen, ein Bordell gegründet und ein schier unfassbares, tödliches Komplott gegen den „Papst“ geschmiedet.

Mittendrin der verwilderte Kater Merlin, der innerhalb von nur 5 Tagen seine sprichwörtlichen sieben Leben mit allen Höllen und Himmeln durchlebt. Aber auch die menschlichen Dorfbewohner um Merlin herum, ob enge oder erbitterte Feinde, sind nach den fünf ereignisreichen Tagen nicht mehr die Gleichen…

Fees Meinung: (Vorsicht Spoiler!)

Erst mal möchte ich sagen, dass ich ehrlich froh bin, dass ich das Buch ausgelesen habe und hätte ich es nicht in einer Leserunde von Lovelybooks gewonnen, hätte ich es keinesfalls ausgelesen.

Das Cover und der Rückentext:

Das Cover mit der Katze drauf, impliziert mir, dass es um eine Katzengeschichte geht. Ich wäre nie drauf gekommen, dass Merlin quasi auf den ersten Seiten mit Hunger gequält wird und daraufhin „richtig“ stirbt.

Die Reihenfolge seiner Leben:
Kater, Rabe, Wespe, Libelle, Karpfen, Silberfisch, weiße Kätzin.
Der Kater selbst denkt nur an Essen und an Paarung mit einer Katze.

Den Rückentext hab ich (zum ersten Mal in 19 Jahren rezensieren) so übernommen, WEIL ich beschreiben möchte, warum er – meiner Meinung nach und für mich – nicht stimmt.

Teilweise werden Sachen, auch das Dorf poetisch beschrieben. Dies macht es meiner Ansicht nach allerdings eher langweilig und zäh.

Ich hab das Buch gelesen und frage mich, wer wurde hinterhältig ermordet? Wer hat ein unfassbares, tödliches Komplott gegen den Papst geschmiedet? Muss ich zwischen den Zeilen lesen? Oder aber nimmt mein Hirn nicht den ganzen Text auf, weil es sich gegen das Quälen durch das Lesen des Buches wehrt?

„Mittendrin der verwilderte Kater Merlin“. Eigentlich ist das mit dem Kater eine eigene Geschichte, die meines Erachtens nicht sehr viel mit der angestrebten Story zu tun hat und nur durch dieselben Menschen miteinander verflochten wird. In fünf Tagen (er)lebt er seine sieben Leben, allerdings nicht als Kater Merlin. Immerhin mit denselben Gedanken an eine Kätzin und an Fressen.

Nein, die Leute sind nicht mehr dieselben, denn einige sterben und dazu werden die Leute gequält: Vergewaltigung, Ehebruch (beides derselbe „hochangesehene Bürger“ der Stadt, unglückliche Liebe, Tod eines lieben Menschen, begriffene Scheidung etc.

Für mich passen Rückentext und Cover nicht zusammen. Hätte ich gewusst, was auf mich zukommt, hätte ich mich niemals für die Leserunde beworben. Von daher fühle ich mich beim Cover und Rückentext „betrogen“.

Charaktere:
Mit den Charakteren wurde ich nicht warm. Ich mochte keinen von ihnen. Manche fand ich sogar widerlich, wie den Bürgermeister. Und manche fand ich dumm wie z. B. Malo.

Dazu haben die meisten Leute im Buch nur Sex im Kopf. Die einen vergewaltigen und begehen Ehebruch und werden nicht dafür bestraft. Es ist halt irgendwie so und dann wird im Rathaus eine Frau nach der anderen ersetzt.

Der Autor hat offensichtlich Spaß daran, seine Charaktere zu quälen. Genau so kommt das für mich rüber.

Wobei ich mich mit dem Kater hätte anfreunden können. Am Anfang sagte ich mir noch, so eine Geschichte könnte in einem Katzenbuch sein, bis Kater Merlin mit seiner „äußeren“ Hülle verstarb.

Schreibstil:
Manche Sätze hätte ich jetzt nicht in dem Buch vermutet. Ob schön oder nicht schön, steht für mich nicht zur Diskussion. Es geht darum, dass das Buch vielseitig und mit lauter Gegensätzlichkeiten gespickt wurde und darum, dass vieles poetisch ist.


Hier ein paar Zitate:
Das Rosenfenster sah ihm gelangweilt zu.
Ruhe jetzt, Weib! Kein Blöken!

Das Rosenfenster registrierte die beiden Männer auf der Kirchenbank, fand das Zuhören sterbenslangweilig und schlummerte ein.

S. 203 „Sissi, meine Süße, du hast ja gar nichts von der Milli getrunken?“ und das zum armen Merlin!!

S. 197 3 Absätze voll poetischer Stimmung, wie es da aussieht und wie das Wetter ist. Das ist das, was das Buch in die Länge zieht und zäh ist und einfach nicht zusammenpasst.

S. 203 – 205 sehr viel kirchliches, wie ein Gebet usw. Szenen in der Kirche.

Die Sekunde stand still und suchte ein Versteck, um nicht erwischt und erschossen zu werden.

Dazu gab es sehr viele lateinische Sätze, die dann auf Deutsch übersetzt wurden. Fand ich jetzt einfach ZU viel, in so einem Roman, wobei ich mir mit dem Genre total schwer tu. Das Buch kann ich nicht in EINE passende Schublade stecken, ich brauch mindestens 5 dafür. Ein paar passende französische Sätze waren auch drin.

Das alles zusammen machte die Handlung für mich langweilig und zäh.

Was mir auch nicht gefiel:

Merlin wird von wohlbeleibten Menschen als dick beschimpft und bekommt deshalb nichts zu fressen.

Dazu die ganzen makabren Scherze um den Tod. Würde es nicht um was Ernstes gehen, würde man vielleicht darüber lachen. Nur ich halt nicht. Dazu die blauen Zahlen auf der Stirn, die die Lebenszeit ablaufen lassen und Wetten über den Tod. Dazu sag ich nur mal: Amy Winehouse. Weiter möchte ich mich darüber nicht auslassen.

S.124 - 125 : Fünf Absätze, die man ich nicht wirklich verstehe.

Dazu gab es dann auch noch viele Klischees.

Für die ersten 60 Seiten habe ich drei Tage benötigt. Und den Rest hab ich immer wieder gelesen, wenn ich mich vom Buch erholt hatte. Ich bin jetzt echt froh, dass das Durchquälen ein Ende hat.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Es war nicht mein Buch, allerdings kommt das mal wieder davon, dass ich vom Cover und Rückentext was ganz anderes erwartet habe. Das war nicht das erste Mal und wird wohl auch nicht das letzte Mal gewesen sein. Ich habe mich durchgequält und es gefiel mir nicht. Daher kann ich nur einen Stern geben. Wobei ich nicht sagen möchte, dass das Buch schlecht ist. Sicher findet es einen Leserkreis, der es mag. Aber ich halt nicht!