Fanni Rot besucht im Seniorenheim Katherinenresidenz Tante Luise, die Tante ihres Mannes Hans Rot. Doch dann stolpert sie auf der Hintertreppe über eine Leiche, die des Altenpflegers ...
Fee erzählt vom Inhalt
Fanni Rot besucht im Seniorenheim Katherinenresidenz Tante Luise, die Tante ihres Mannes Hans Rot. Doch dann stolpert sie auf der Hintertreppe über eine Leiche, die des Altenpflegers Roland Becker. Als sie Hilfe holt, ist die Leiche weg und sie wird zum Gespött im Seniorenheim. Natürlich ruft sie Sprudel an, damit der ihr hilft zu ermitteln und auch Tante Luise hilft ihr. Vor allem da merkwürdige Post vom Altenpfleger eintrifft.
Fees Meinung und noch ein bisschen vom Buchinhalt
Das war wieder ein typischer, spannender Krimi meiner Lieblingsserie. Ich liebe die Geschichten von Fanni und Sprudel und warte darauf, dass sie sich als Liebespaar outen. Geschieht es schon hier? Die Spannung steigt und ich will es nicht verraten. Ich fand das Buch echt super und spannend. Es ist eigentlich eine total einfache Geschichte, geschickt verwirrt, bei der auch Olga und ihr Sohn mitspielen und eigentlich alle, die sonst auch dabei sind. Das finde ich supertoll und so bin ich sehr begeistert von dieser Geschichte, weil ich nicht so schnell dahinter komme, wie das ganze geschehen sein könnte. Gut gefällt mir vor allem der Humor und dass der Krimi nicht so brutal ist, wie manch andere Regionalkrimis. Jedenfalls war dies das letzte Buch das ich so wirklich gerne aus der Milchserie gelesen habe, auch wenn es nur das vorvorvorletzte war. Da die Geschichte so ausgeht, wie ich es positiv finde, möchte ich dieses Mal keine Kritik anbringen.
Fees Fazit
Da die Serie so schön weiterging und da das Ende mir sehr gut gefiel vergebe ich hier 5 Sterne.
Katharina von Hagemann zieht von München in eine kleine Lüneburger Stadt. Sie hat schreckliches in München erlebt bei der Kripo, wo sie bis vor kurzem gearbeitet hat. Sie verlor ...
Fee erzählt vom Inhalt
Katharina von Hagemann zieht von München in eine kleine Lüneburger Stadt. Sie hat schreckliches in München erlebt bei der Kripo, wo sie bis vor kurzem gearbeitet hat. Sie verlor ihre Partnerin und hat gruselige Alpträume. Am ersten Abend lernt sie einen Mann kennen, mit dem sie prompt im Bett landet. Morgens schleicht sie sich aus seiner Wohnung und kommt zur Arbeit, wo sie erst mal meint, dass sie mit ihrem Chef die Nacht verbracht hat. Ihr ist das schrecklich peinlich und sie würde das gerne ansprechen, doch es geschieht ein Mord und da müssen sie zum Tatort. Dort ist auch der Mann, mit dem sie die Nacht verbracht hat. Es stellt sich heraus, dass es der Bruder ihres Chefs ist. Es folgen weitere Morde und bald ist klar, es ist ein Serientäter. Katharina erstellt ein Profil von ihm. Schließlich wird die Freundin der Nachbarstochter entführt. Alles deutet darauf hin, dass das falsche Mädchen entführt wurde. Die Lage spitzt sich zu, als Katharina nicht bemerkt, auf wen das Profil passt…. Mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen.
Fee zum Autorenduo
Wie immer, wenn ich das erste Buch einer Autorin bzw. Duos gelesen habe und darüber schreibe, recherchiere ich ein bisschen über sie, um zu wissen, mit wem ich es zu tun habe.
Kathrin Hanke
Ist 1969 in Hamburg geboren und lebt mit ihrer Familie am Rande von Hamburg. Sie studierte Kulturwissenschaften in Lüneburg. Erst schrieb sie kleine Artikel für Zeitungen, bis sie sich für Werbetexte entschied. Ab und zu ist sie Ghostwriterin und schrieb unter einem Pseudonym Heftchenromane.
Claudia Kröger
Ist 1972 in Hamburg geboren und lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Lüneburg (dem Tatort des Buches). Sie ist Verlagskauffrau und liebte das Schreiben schon in ihrer Schulzeit. Einige Textprojekte verhalfen ihr zum Hauptberuf: Redakteurin und Texterin.
Die Serie
Blutheide
Heidegrab
Eisheide
Heideglut
Wer mordet schon in der Lüneburger Heide? (Ein Reiseführer zu der Serie)
Fees Meinung zum Buch
Erst mal benötigte ich zwei Abende, um ca. 70 Seiten zu lesen. Es fing also erst mal etwas zäh an und auch verwirrend, wegen den Zwillingsbrüdern Bene und Ben. Aber dann regnete es und ich beschloss den freien Nachmittag im Bett zu verbringen. Bei knapp der Hälfte des Buches war ich mir sicher, ich weiß wer der Mörder ist. Am Abend war dann das Buch ausgelesen.
Wie schon gesagt, am Anfang war es etwas zäh und verwirrend und dazu habe ich gedacht (nur gedacht!!) ich hätte den Mörder entlarvt, aber nein, er war es nicht. Trotzdem las ich weiter und merkte dann nach 2/3 des Buches, dass ichmich geirrt hatte und wusste aber dann, wer der Mörder war.
Lustig fand ich, dass die Autoren oft das taten, was ich dachte. Als Katharina die SMS schrieb, hoffte ich, dass sie sie abschicken konnte. Als Bene seinen Bruder anrief hoffte ich, dass er ihm gleich erzählte, wo Katharina war. Es war deshalb nicht weniger spannend, aber man könnte den Spannungsbogen doch noch ein bisschen erhöhen. Aber in diesem Fall war es ok, schließlich war ein Kind am verdursten.
Als Überschrift dienten oft Uhrzeiten, so dass man die ganzen Tage „live“ miterlebte.
Es war nie sicher, ob Bene nun der „Richtige“ für Katharina war (hatte aber stets im Unterbewusstsein ein positives Gefühl, seltsam nicht?) oder nicht. Erstaunlich war, dass sie trotzdem meist eine Verabredung traf, selbst wenn sie mitten in der Nacht war.
Ich fand die Geschichte sehr gut. Man konnte sich gut (nicht sehr gut) in die Charaktere reinversetzen. Bestimmt geht es auch noch sehr gut, wenn man die nächsten 3 Bände liest, was ich sicher tun werde, da mir dieses Buch wirklich gut gefallen hat.
Das was mir nicht so gefiel, lest ihr bei meinen Kommentaren zu den Rezensionen.
Amazon-Rezensionen
Was ich für mein Leben gerne mache ist, kurz vor Ende des Berichtes die Bewertungen bei Amazon durchzulesen (und mich zu amüsieren) und zu kommentieren.
Von 15 Bewertungen gab es
2 mal 1 Stern
Ok, es ist nicht der „beste“ Krimi, aber er ist ausbaufähig und macht Lust auf mehr zu Lesen. Also Groschenromane mag ich nicht sehr, hab aber schon welche gelesen (mangels anderer „Lesekost“ als Au-pair-Mädchen) Ja, es gibt viele Klischees, aber an Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen dachte ich nie beim Lesen. Dafür gabs dann doch zu wenig Liebe. Da hätte sich der Kommissar dann auch gleich noch mit Katharinas Nachbarin zusammentun müssen. Da fällt mir ein, was genau ist bei ihm und seiner Frau passiert? Entweder ich habs überlesen, vergessen oder es wird irgendwann aufgeklärt.
1 mal 2 Sterne
Ja, es war dann doch zu spannend, das Buch aus den Händen zu legen und es auszulesen, das fand ich auch. Ja, hätte ich aufmerksamer gelesen und wäre es am Anfang besser gewesen, hätte ich wohl auch gewusst, wer der Mörder war. Ich fand das „endlose, spinnerte Gebrabbel vom Mörder“ etwas langweilig, daher hab ich das zwar gelesen, aber nicht so richtig in mein Gehirn gelassen. gg Es stimmt, die Andeutungen um die böse Geschichte, die dann auf den letzten Seiten gelüftet wurde, fand ich dann auch doof. Man hätte das früher sagen sollen, am besten schon am Anfang, bevor sie mit dem fremden Mann ins Bett ging. ABER wahrscheinlich hätte ich dann gedacht, das glaube ich nicht und hätte es nicht zu Ende gelesen. Jedenfalls hätte ich mir da auch früher eine Auflösung gewünscht. Das ist mit ein Grund für einen Stern Abzug.
Benes Andeutungen zu seinen „Verfehlungen“. Das hätte ich mir auch zu Anfang schon gewünscht (zumindest als die Brüder sich wiedersehen).
Die Rezentin empfiehlt dannn das Buch Nachsuche (vom Gmeiner Verlag) geschrieben von Kuhn Kuhn. Sie hat recht, das Buch ist wirklich lustiger und locker flockig geschrieben. Es ist in der Tat auch spannender und ein wirklich guter Krimi. Falls ich über ihn geschrieben habe oder hätte, wären da sicher 4 bis 5 Sterne vergeben worden. Blutheide ist etwas „schwerfällig“ geschrieben.
12 x 5 Sterne
Die meisten Rezenten erzählen von einem „hohen Spannungsbogen“. Ok, der Spannungsbogen war da, aber ich fand ich nicht hoch.
Das Cover ist wirklich wunderschön. Das macht Lust auf Urlaub. (Wie sind denn dort die Wohnungspreise, das Wetter und die Einkaufsmöglichkeiten? Dann wäre das eine Alternative, dahin zu ziehen.)
Nur 5 mal klang es nach „Werbung“.
Fees Fazit und abschließende Meinung
Ein wirklich empfehlenswertes Buch. Seine 3 Sterne hat es voll und ganz verdient. Und das ist keine Beleidigung meinerseits. Wer bedenkt, dass ich immer noch nicht Milchgeld ausgelesen habe, aber Rauhnacht etc. liebe, der versteht, was ich meine. Erstlingswerke entscheiden oft über das weitere Lesen der Serie. Bei Klüpfl und Kobr habe ich Milchgeld entnervt zur Seite gelegt und vertauscht. Irgendwie hab ich dann die anderen Bände ertauscht und gelesen, weil meine Mama und ihre Freundin die toll fanden und wurde auch ein Fan davon. Meist lese ich dann aber nichts mehr davon. Vor allem norddeutsche Autoren haben es da etwas schwer bei mir. (Bisher sind diese Rezensionen noch bei Ciao zu finden.) Viele fange ich an und lese sie nicht zu Ende, oder ich lese sie und ich ertausche oder kaufe nie wieder ein Buch dieser Autoren, weil sie mir nicht gefallen haben. Daher 3 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.
Eigentlich bin ich nicht diejenige, die von Autoren erzählt, aber besonders für mich unbekannte Autoren möchte ich dem Leser ein wenig nahe bringen, manchmal ist es sogar sehr interessant ...
Fee erzählt vom Autor
Eigentlich bin ich nicht diejenige, die von Autoren erzählt, aber besonders für mich unbekannte Autoren möchte ich dem Leser ein wenig nahe bringen, manchmal ist es sogar sehr interessant für oder wegen des Buches.
Vom Autor gibt es wohl an die 10 Bücher, die man bei Amazon kaufen kann, also die auf deutsch, dazu gibt’s noch 20 andere auf englisch und französisch. Die Stadtgeschichten sind so interessant, dass es davon bei Amazon 6 Bände gibt. Die Kleine und der nächtliche Lauscher sind zwei weitere Werke des Autors.
Armistead Maupin wurde 1944 in Washington geboren. Er studierte Literatur und arbeite für eine Nachrichtenagentur als Reporter. Er schrieb nicht nur für Andy Warhols Zeitschrift Interview, sondern auch für die New York Times und die Los Angeles Times. Die Tales of City, also die Stadtgeschichten waren ursprünglich über 2 Jahrzehnte eine Art täglicher Fortsetzungsroman für den San Francisco Chronicle. Er lebt auch in San Francisco.
Fee erzählt von der Geschichte oder von den Geschichten und auch ein Teil ihrer Meinung dazu
Es ist schwierig, die Geschichte des Buches über die Geschichten zu erzählen. Wie erklärt man das? Also auf dem Cover steht: Den Geschichten ist eins gemeinsam: Sie suchen das große Glück. Für mich sind die Geschichten einfach nur sehr vielseitig und es gibt da so viele Charaktere, das es faszinierend ist. Der Clan der Barbary Lane 28 (in San Francisco) erlebt sehr viel, miteinander und auch mit anderen und irgendwie werden sie dann wieder mit sich gegenseitig verknüpft. Die Charaktere sind so vielfältig, dass sie jeden Alters sind, jeder sexuellen Orientierung und jeden Geschlechts. Die Hauptdarsteller wohnen alle in einem Haus und von dort aus werden praktisch die Geschichten erzählt. Jeder wird vorgestellt. Wenn die Bewohner Leute von außen treffen werden die dann meist irgendwie irgendwann wieder mit einem Bewohner des Hauses zu tun haben. Liebe Cosmay, ich hoffe nicht, dass dich diese Beschreibung verwirrt. Aber du hast ein Recht darauf zu wissen, worum es bei den Geschichten geht. :) Zumindest sind die alle von einem Autor und sie wurden jeden Tag in einer Zeitung veröffentlicht, daher gibt’s inzwischen 6 Bände. Im Buch gibt’s auch noch eine Karte, damit man sich so ungefähr orientieren kann.
Fees Meinung
Es sind Stadtgeschichten für Jedermann. Ich dachte, meine Nerven, was für ein langweiliges Buch und war total erstaunt, wie schnell das Buch ausgelesen war! Ein vergnügliches Buch für jeden. Für jeden ist eine Geschichte drin, die seine Lieblingsgeschichte ist oder gibts gar Lieblingsgeschichten? Die Geschichten sind total verrückt und mit allerlei Geschlechtern, also eigentlich für jeden etwas, mit einer Ausnahme. :)
Dabei fängt das Buch ganz harmlos an. Mary Ann Singleton, 25, reist nach San Franzisco. Ihren Eltern erzählt sie, sie wolle dort Urlaub machen. Sie sucht jedoch nach dem Urlaub eine Bleibe und zieht vorerst bei ihrer alten Freundin ein. Die jedoch lebt ein Leben, das ihr nicht gefällt und so zieht sie von ihr aus und in die Barbery Lane 28. Sie trifft dort auf unterschiedliche Menschen und lernt diese alle kennen. Bis sie dort einzieht, hat sie aber auch schon Menschen kennengelernt und auch die, spielen irgendwie wieder eine Rolle, meist mit anderen Bewohnern des Hauses.
Wie schon gesagt, das klingt total langweilig, auch die Abnabelung von Mary Ann aus ihrem Elternhaus. Sie findet auch eine Arbeit und alles ist eigentlich gut. Trotzdem ist da irgendwas an dem Buch, das man schlecht beschreiben kann: Es fasziniert, während man denkt, man langweilt sich. Als ich nach 2 Abenden des Lesens schon auf Seite 230 war, da wusste ich, so langweilig kann das Buch nicht sein, sonst hätte ich nicht jeden Abend durchschnittlich 115 Seiten gelesen.
Es liest sich leicht und fluffig und man wühlt sich durch wie durch weiches Eis. Trotz allem werde ich mir die anderen Bände nicht kaufen und ertauschen. Es ist wohl nur das Gefühl, gelangweilt zu werden, das mich davon abhält, weitere Bücher zu lesen.
Bei Amazon haben 47 Leute insgesamt 4,6 Sterne gegeben. Davon 34 5 Sterne Rezensionen und die finden dass sie süchtig nach den Geschichten sind. 9 geben 4 und 3 geben 3 Sterne und nur 1 gibt nur 1 Stern.
Letzteres betrifft auch noch Band 3 und man liest folgendes:“sehr schlecht gebunden, schon nach dem ersten Lesen fallen die Seiten raus, Inhalt des Buches ist gut, aber die Bindung leider nicht.“ Da weiß man doch schon gleich, wie seriös die Bewertungen sind. Die Dame, die das geschrieben hat, hat einen Doktor-Titel. Da fällt mir nur ein: Wo gekauft? Oh weia! Bei einer DVD oder einem Hörbuch ist die Qualität schon wichtig, aber bei einem Buch, wenn ich von meinem ausgehe (ist derselbe Verlag, wie bei diesem Band 3), dann kann ich nur sagen: Montagsbuch! Amazon tauscht das um! Aber das hat doch nix mit dem Inhalt des Buches zu tun, also mit dem geschriebenen Wort.
Auf der weiteren Suche, was mir nicht gefällt in dem Buch, habe ich eine weitere Rezension gefunden:“Bin nicht mit den Charakteren warm geworden..., ..., das muss ich leider feststellen! Ich bin durch die vielen guten Rezensionen auf das Buch aufmerksam geworden, doch ist bei mir der Funke nicht so ganz übergesprungen. Sicherlich sind die Charaktere in der Geschichte sehr unterschiedlich und auch teilweise sehr symphatisch, doch für mich waren die einzelnen Stories zu verfahren und undurchsichtig. Auch der Humor des Autors scheint mit meinem nicht wirklich kompatibel zu sein. Mein Fazit also: eine nette Abwechslung, ohne dass mir die Geschichten groß in Erinnerung bleiben werden! Auch werde ich wohl die Folgebücher nicht lesen.“S. Heuser "Heuser2" (Giessen), die die Rezension am 11. April 2009 geschrieben hat, drückt das aus, was bei mir nur ein Gefühl war. Endlich weiß ich das.
Mary Ann und ihre Mitbewohner ließen mich total kalt. Sie wurden nicht meine Freundinnen. Ich hatte keinerlei Emotionen bei dem Buch. Es riss mich nicht mit und ich litt nicht mit und freute mich auch nicht mit den Buchcharakteren. Sie blieben mir fremd und ich konnte sie mir nicht vorstellen. Es gab kein Bild in meinem Innersten! Auch die Geschichten waren ein totales Durcheinander und Wirrwar, ich konnte nichts damit anfangen. Sie blieben mir fremd. Je mehr ich las, desto fremder wurde mir alles. Die Namen vergaß ich, kaum dass ich das Buch weglegte und auch die Geschichten verblassten. Nach dem Lesen des Buches hatte ich nach ein paar Tagen fast alles vergessen, doch ich wollte eine Rezension schreiben, weil ich sonst irgendwann wieder über dieses Buch gestolpert wäre und noch mal meine Zeit damit vergeudet hätte, ein Buch zu lesen, das mich als Leser draußen stehen lässt. Es ist zwar nicht wirklich langweilig, aber kalt und fremd und auch das Cover ist kalt und fremd. Es erwärmt nicht das Leserherz und zieht es auch nicht in den Bann des Geschehens. Das mit dem Humor stimmt auch, ich konnte kein Mal lächeln oder schmunzeln. Mich ließ das alles so gleichgültig. Das ist auf jeden Fall kein Buch für mich und selbst wenn es sich gut und schnell liest und die einzelnen Geschichten kurz sind, sie sind nichts, für eine Fee, die vor dem Schlafengehen gerne liest.
Wahrscheinlich bin ich einfach zu ungeduldig und es ist zwar leicht geschrieben, aber trotz den sexuellen Verwirrungen nicht seicht. Also eher Buch als ein Heftchenroman. Denn hier ist alles sexuelle normal, egal welche Richtung und das ist das einzige, dem ich was abgewinnen kann und wofür das Buch seinen Stern verdient. Das ist einfach ein Buch, mit dem ich nichts, aber auch gar nichts anfangen kann. Ich konnte mich einfach bei diesem Buch nicht aus der Realität zurück ziehen und das fand ich schade. Das Buch ist auch in einem anderen Erzählstil wie die Bücher, die ich sonst lese. Vielleicht liegts am Übersetzer oder dem amerikanischen Autor, ich weiß es nicht, aber es ist einfach ein wenig anders.
Die Geschichten sollen eigentlich alltägliche Ereignisse sein, aber wenn das San Francisco ist, dann gute Nacht. Es geht auch darum, dass man hier Drogen raucht, ohne das man sich was dabei denken muss. Gut und Schlecht? Gibt es nicht. Es ist alles richtig und ein Einheitsbrei. Wenn ich ein Buch über San Francisco lese, denke ich an die Fernsehserie Full House und an ihre verrückten Straßen, an die vielen Hügel (wo ich nie Fahrrad fahren möchte), an das mediterrane Klima, die weltberühmten Straßenbahnen (Cable Car), das charakteristischen Chinatown, dem Bellen der Seehunde im Hafenviertel Fisherman's Wharf. All das, was SF ausmacht, all das vermisse ich in dem Buch und so könnte das Buch überall spielen. Das ist es, was ich sehr, sehr schade finde.
Fees Fazit
Lange habe ich überlegt, wie viele Sterne ich dem Buch geben soll. Denke ich an 34 5 Sterne Rezensionen von Amazon, dann denke ich, entweder sind die Bewertungen gekauft, oder mein Geschmack ist abweichend vom Rest der Masse. Zuerst dachte ich, alle Sexuellen Richtungen sind gleich, das finde ich gut, ein Sternchen, ich habe das Buch an ca. 3 Abenden ausgelesen noch ein Sternchen. Aber ich kann mich nur zu einem einzigen Sternchen durchringen und ich kann das Buch auf gar keinen Fall empfehlen.
PS: Bei Ciao geben 16 Leute 5 Sterne und einer 3 Sterne. Ich mache die ganze Statistik kaputt mit diesem Bericht. Sorry. Vielleicht solltet ihr auch die anderen Berichte lesen, wenn ihr euch eine Meinung bilden wollt. Fazit: Vielleicht versteht Fee das Buch nicht oder sie hat einfach einen anderen Geschmack!
Fee zum Inhalt
Die Autorin stellt einige Menschen aus Teheran vor. Ihren Lebensweg und bei manchen bis zu ihrem Tod. Man bekommt Einblick in die Stadt, auch die geschichtlichen Hintergründe. Viele Geschichten ...
Fee zum Inhalt
Die Autorin stellt einige Menschen aus Teheran vor. Ihren Lebensweg und bei manchen bis zu ihrem Tod. Man bekommt Einblick in die Stadt, auch die geschichtlichen Hintergründe. Viele Geschichten sind wahr, manche aus verschiedenen echten Charakteren zusammengesetzt, aber so, dass die Überlebenden keine Angst haben müssen, dass irgend jemand bemerkt, dass sie es sind. Natürlich sind auch die echten Namen durch andere ersetzt worden.
Fees Meinung
Als Westlerin bin ich total geschockt und denke, das ist ja noch schlimmer als bei uns. Nur dass dort vieles verboten ist und es noch die Todesstrafe für viele Sachen gibt. Am Anfang war es sehr schwierig zu lesen, vor allem, da leidet man mit manchen Charakteren mit und dann werden sie gehängt. Vor allem beim Beispiel von Leyla hat mich das geschockt. Froh war ich dann im Anhang, dass ich erfahren habe, dass die echte „Leyla“ nicht gehängt wurde. Todesstrafe, nur weil Frauen dazu gezwungen sind, Prostituierte zu sein, das finde ich nicht richtig. Vor allem, da sie sich eine Ehe mit Kindern wünscht. Was stinknormales also, aber da wo sie hineingeboren wird, hat sie von Anfang an keine Chance. Ich hatte so viel Mitleid mit den Menschen und es fiel mir sehr schwer, das Buch zu lesen. Ab der Mitte ging es dann wieder, es gab dann auch sogenannte „Happy Ends“, die man aber nie so verhergesehen hätte. Vor allem wie oft „Sex“ und Prostitution im Spiel war, fand ich schrecklich. Und ja, in dieser Stadt würde ich auch zur Lügnerin, weil man anders keine Chance hat zu überleben! Wieder einmal zeigt sich, dass man auf keinen Fall als Frau geboren werden sollte! Trotzdem kann ich verstehen, dass manche Leute dort nicht wegwollen, weil sie es einfach so gewöhnt sind und ihnen dann z. B. London mit denn doch etwas steifen und weniger herzlichen Engländern nicht auf Dauer gefällt. Wobei das natürlich auch bei Menschen aus Teheran manchmal so und manchmal so ist. Ich hätte nie gedacht, dass dieses Buch so „spannend“ und „wirklich schockierend“ in vielerlei Hinsicht ist. Fasziniert hat mich Pari. Ihr Charakter mochte ich am Liebsten, aber um nichts in der Welt hätte ich mit ihr tauschen wollen!
Fees Fazit
Zum 1. Mal in meinem Leben bin ich froh, dass ich in Deutschland geboren wurde, als Christin, auch wenn ich jetzt nicht wirklich fromm bin. Ich kann hier nur eine Leseemfehlung geben und keinerlei Kritik äußern, weil ich einfach sprachlos und geschockt bin.
Laura rettet ihre Tochter bei einem Amoklauf. Danach sagt sie zu ihr, sie müsse endlich ihr eigenes Leben leben. Als Andrea noch mal zurückkommt und erst mal zu ihrem Vater ...
Fee erzählt von der Geschichte
Laura rettet ihre Tochter bei einem Amoklauf. Danach sagt sie zu ihr, sie müsse endlich ihr eigenes Leben leben. Als Andrea noch mal zurückkommt und erst mal zu ihrem Vater gehen soll, merkt sie, dass ihre Mutter bedroht wird. Sie reagiert und hilft ihr. Danach muss sie – erst mal – schnellstens verschwinden. Andrea wird auf der „Flucht“ in das alte Leben ihrer Mutter verstrickt.
Fees Meinung
Das Buch war so faszinierend, wie etwas schreckliches, das man nicht ansehen möchte, wo man aber nicht wegblicken kann. Manchmal war es so was von roh, schrecklich und schlimm, aber total spannend und bildlich geschrieben. Die Autorin schreibt etwas „brutal und grausam“ und hat wahnsinnig viele Ideen. Allerdings beschreibt sie auch die Gefühle. Vor allem Sehnsüchte und Ängste, aber auch die Zerrissenheit. Die Gefühle sind so stark, dass man sie fast selbst empfindet. Kurzum es war einfach genial.
Karen Slaughter ist für mich die bessere weibliche Hälfte von Stephen King und Jo Nesbo. Ich mag ihre Krimis lieber, weil ich danach trotzdem gut schlafen kann.
Die Geschichte ist eigentlich ganz einfach, wurde aber kompliziert und mit Rückblenden erzählt. Das ganze ist aus Andreas Sicht geschrieben.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und unterhaltend, so dass ich unbedingt immer weiterlesen musste. Allerdings wurde ich mit den Charakteren nicht wirklich warm. Was ich aber als positiv empfinde, denn hätte ich die ganze Zeit mit Andrea mitleiden müssen, hätte ich nicht mehr geschlafen, bis ich das Buch zu Ende gelesen hätte.
Laura, Andreas Mutter, war mein Lieblingscharakter. Ihr Lebenslauf ähnelt einem Horrortrip. Aber sie tut alles für ihr Kind. Und daher verstehe ich nicht, warum sie ihre Tochter Andrea nennt, bzw. teilweise Andy, wie ihren Bruder, den sie verloren hat. Es fällt ihr schwer. Warum tut sie es dann?
Für mich war es absolut spektakulär mit sehr unvorhersehbaren Wendungen für mich. Ich hätte nie gedacht, dass das Buch so ausgeht und auch zwischendrin ist es immer wieder erstaunlich. Ständig war ich wieder überrascht, was Neues geschehen ist. Teilweise war es etwas verwirrend, aber so war mir nie langweilig bei diesem Buch.
Fees Fazit
Mal wieder ein super spektakulär-faszinierender Krimi von Karin Slaughter. Fans müssen ihn eh lesen, aber auch jeder andere, der Krimis liebt. 5 Sterne.