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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2024

Spannend, überraschend, mit tollen Protas

Tod in der Wiek
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Eine Leiche wird am Ufer des Priwalls gefunden. Der Besitzer einer Restaurantkette wurde erschossen. Es gibt viele bekannte Mitglieder der Mordkommission, unter anderem Morten Sandt, der noch ein Trauma ...

Eine Leiche wird am Ufer des Priwalls gefunden. Der Besitzer einer Restaurantkette wurde erschossen. Es gibt viele bekannte Mitglieder der Mordkommission, unter anderem Morten Sandt, der noch ein Trauma zu verarbeiten hat. Seine Chefin versucht ihn zu kontrollieren und von Alleingängen abzuhalten und Birger hilft auch noch, dabei ist er nicht mehr wirklich bei der Polizei.

Ich hab schon einige Krimis des Autors gelesen und sie gefielen mir. Diesen fand ich noch besser, weil das Ende für mich absolut überraschend kam. Lange wusste ich nicht, wer der Mörder war, aber der den die Polizei vermutete, den hatte ich – warum auch immer – ausgeschlossen. Auch das Ende des Buches wirft bei mir Fragen auf und verlangt nach einer Fortsetzung. Der Mord ist zwar aufgeklärt, aber wie geht es mit Morten Sandt weiter? Schließt er sich Birger an oder darf er weiter ermitteln? Ah, ich will nicht zu viel verraten.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Mir gefiel der spannende Krimi, mit seinen Protagonisten und dem völlig überraschenden Ausgang. 5 Feensternchen.

PS: Ja, doch, es gab sicher Lokalkolorit, aber ich war völlig gefangen vom Krimi, dass ich das wohl total überlesen habe. Oh ja, das Cover ist auch super!!!

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Veröffentlicht am 04.09.2024

Was war jetzt das?

Mrs Potts’ Mordclub und der tote Bürgermeister
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Der allseits beliebte Bürgermeister stirbt bei der Sitzung. Der Kaffee war vergiftet. Zufällig war Suzie da, eine der drei Damen, die schon die beiden letzten Malen den Fall gelöst haben. Soweit ich ...



Der allseits beliebte Bürgermeister stirbt bei der Sitzung. Der Kaffee war vergiftet. Zufällig war Suzie da, eine der drei Damen, die schon die beiden letzten Malen den Fall gelöst haben. Soweit ich das verstanden habe.

Allerdings war es für mich das erste Buch der Reihe. Vielleicht fand ich es deshalb auch ein sehr großes Durcheinander. Wer war jetzt wer? Und warum haben sie (vor allem Suzie) immer gleich alle verdächtigt? Eine Personenliste zu Anfang wäre vielleicht einfacher gewesen.

Mit den drei Freundinnen wurde ich auch nicht warm. Sie durften jetzt für die Polizei ermitteln, haben aber immer alles so gemacht, wie sie wollten und nicht, wie es – von Seite der Polizei – richtig gewesen wäre. Nein, sie waren ständig bei den Verdächtigen und sagten denen auf den Kopf zu, dass sie der Mörder seien. Das fand ich nervig.

Ich habe Rezis von den ersten Büchern gelesen und da haben die meisten geschwärmt, wie lustig sie sind und auch, dass es mit einer witzigen Nacktszene beginnt. Es gab so eine nackte Schwimmszene, aber ich fragte mich: Warum? Für was war das wichtig? Aber klar, wenn das sonst die erste Szene in lustig war, kann es schon wichtig zu sein, und geht wohl als roter Faden durch die Serie?

Jedenfalls fand ich die Geschichte langweilig, nicht lustig und mit den Protas wurde ich auch nicht warm. Echt schade.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Vielleicht muss man erst die ersten zwei (?) Teile lesen, um das lustig zu finden und mit den Protas klar kommt. Mir hat es leider nicht gefallen.


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Veröffentlicht am 25.08.2024

Erschreckend, schockierend, faszinierend, dramatisch, widerlich, grausam

Trachselwald
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Peter Beutler Trachselwald Emons 2024


Verdingkinder in der Schweiz. Davon hatte ich noch nichts gehört! Das hätte mir mit ca. 18 Jahren weitergeholfen, als mich ein Schweizer als Nazi betitelte sich ...

Peter Beutler Trachselwald Emons 2024


Verdingkinder in der Schweiz. Davon hatte ich noch nichts gehört! Das hätte mir mit ca. 18 Jahren weitergeholfen, als mich ein Schweizer als Nazi betitelte sich umdrehte und die Türe zuschlug. Bezeichnenderweise hatte er einen Bauernhof! Man könnte es auch die Geschichte von Christian und Christiane nennen. Noch dramatischer, als die Kinder vom Bahnhofszoo.

Die Protagonisten waren sehr gut beschrieben. Ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Der Krimi selber war so gut beschrieben und nie langweilig, ich kam aus dem Entsetzen und Erstaunen nicht mehr heraus! Es war widerlich und schockierend, aber der Schreibstil des Autoren mit kurzen, knappen, sachlichen Sätzen kam eher rüber, wie ein objektiver Tatsachenbericht. Zwar furchtbar, aber irgendwie wie ein Zeitungsartikel. Also wäre ich reich, würde ich das Buch an alle Leute in der Schweiz und alle dort Einreisewilligen verteilen. Damit alle endlich mal sehen, dass jedes Land einen schwarzen Fleck hat und dass man einfach nicht nur auf einigen ausgesuchten (wie Deutschland) rumhackt. Das Buch ist der Wahnsinn! An den Beispielen von Christine und Christian (daran musste ich mich erst mal gewöhnen, an die Namensähnlichkeit, weil es immer wieder wechselte, die Sicht. Ein Mal war man bei Christine und ein mal war man bei Christian. Jedenfalls war das ganze, durch den Mord an Haller, in einen Krimi verpackt. Ich war allerdings so gefesselt, dass ich einfach nicht sagen konnte, wer der Mörder ist. Ja, und das Ende war völlig ok, für mich. Es passte einfach wunderbar.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Wer mal einen anderen Krimi lesen möchte, der sollte hier sofort zugreifen! 10 Feensternchen.

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Veröffentlicht am 25.08.2024

Abgebrochen

Laviolette auf Trüffelsuche
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Nach Seite 110 abgebrochen. Ich fand es teilweise langweilig, vor allem die Selbstgespräche oder was die Leute denken, das sind Monologe. Ich kam mir vor, wie bei Warten auf Godot. Der auch nicht kommt. ...

Nach Seite 110 abgebrochen. Ich fand es teilweise langweilig, vor allem die Selbstgespräche oder was die Leute denken, das sind Monologe. Ich kam mir vor, wie bei Warten auf Godot. Der auch nicht kommt. Und das ist einfach nichts für mich. Irgendwie ist das einfach zu viel drumherum und zu wenig konkretes. Leider. Das Schwein kann das leider auch nicht mehr retten. Das war noch das interessanteste.

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Veröffentlicht am 18.08.2024

Nur ein Teil aus Agatha Christies Leben

Agatha Christie
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Susanne Lieder Agatha Christie atb 2024

Susanne Lieder versucht uns einen Teil von Agatha Christies Leben zu erzählen.

Es beginnt quasi mit dem Tod ihrer Mutter, dann gibt es Rückblenden, über ihr Leben, ...

Susanne Lieder Agatha Christie atb 2024

Susanne Lieder versucht uns einen Teil von Agatha Christies Leben zu erzählen.

Es beginnt quasi mit dem Tod ihrer Mutter, dann gibt es Rückblenden, über ihr Leben, wie sie Archie kennenlernte und so. Natürlich geht es auch um die Zeit, als Archie sie betrogen hat und die Scheidung haben möchte. Die Tage, die sie spurlos verschwunden war, werden einfach ausgelassen. Dann hört es mittendrin auf, als sie ihre Reise im Orient Express machte.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt auch irgendwie. Aber dass jeder Verlag so Aufkleber draufpappen muss, das nervt mich total. Glücklicherweise kann man ihn abziehen. Nur weil die Autorin über Astrid Lindgren geschrieben hat und das vielleicht ein Erfolg war, muss dieses Buch nicht auch gut sein. Eigentlich mag ich die Serie von atb, aber ich werde wohl kein Buch mehr davon lesen. Weil es gibt da immer nur einen kleinen Abriss, der bekannten Person, als Roman. Und irgendwie ärgert mich das. Warum sollte man dieses Buch also kaufen?

Den Anfang, fand ich gut, dann hatte das Buch Längen, als es dann spannend wurde hat es – ausgerechnet - aufgehört. Ich fand einfach, die spannenden und schönen Teile von Agatha Christies Leben wurden uns vorenthalten.

Diese Bücher sind einfach nichts halbes und nichts ganzes. Die Autorin kann schreiben, deshalb hab ich das Buch zu Ende gelesen, aber sonst, nee, muss man nicht lesen!

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