Auch dieses Buch der Serie ist einfach genial. Es geht um einen Testdieb, um den Basset Watson und der badische Nachbar.
Rainer Maria Schlaicher hat einen Routineauftrag. Blöde ist nur, dass bei der ...
Auch dieses Buch der Serie ist einfach genial. Es geht um einen Testdieb, um den Basset Watson und der badische Nachbar.
Rainer Maria Schlaicher hat einen Routineauftrag. Blöde ist nur, dass bei der Ladies Night in Lörrach eine der Damen die letzte Salbung braucht. Kommissar Schlageter will eine schnelle Lösung des Falls, dafür folgt Schlaicher einer gefährlichen Spur.
Der 7. Band der Serie ist wie immer spannend, witzig und voll badischem Lokalkolorit. Ich find die Serie so genial. Die Dialoge sind mega!!! Leider sehr schnell ausgelesen. Sogar mein Mann hat sie gelesen.
Eine Ciao Rezi von 2014.
Fees Schnellcheck
Zum Kuckuck!
Der badische Krimi
Ralf H. Dorweiler
Preis: 10,90
1 Ticket/Token
Broschiert: 267 Seiten
Verlag: Emons, H J; Auflage: 1., Aufl. (13. Oktober 2011) ...
Eine Ciao Rezi von 2014.
Fees Schnellcheck
Zum Kuckuck!
Der badische Krimi
Ralf H. Dorweiler
Preis: 10,90
1 Ticket/Token
Broschiert: 267 Seiten
Verlag: Emons, H J; Auflage: 1., Aufl. (13. Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3897058901
ISBN-13: 978-3897058903
Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 2,2 cm
Lesezeichenfee erzählt einen Teil der Geschichte
Zuerst stirbt Bäcker Amrein, dann der Hund von Hanna Sütterlin, dann begeht die Frau vom Pflegedienst Selbstmord, nachdem Frau Sütterlin sie schlecht behandelt wird und dann wird noch die Freundin von ihrem Sohn umgebracht. Schlaicher hat eigentlich so gar keine Zeit, seit er sich im Internet bei einer Partnerbörse angemeldet hat. Sein Vater besucht ihn auch noch, obwohl er keine Zeit hat, dann muss sein Nachbar Trefzer seinen Laden schließen, weil das Finanzamt ihm auf die Schliche kommt. Schlaicher landet dann noch im Krankenhaus, weil bei seinem Auto plötzlich die Bremsen nicht mehr funktionieren. Alles deutet auf eine Person hin. Kommissar Schlageter ermittelt.
Für GZacher
Also der Hund vorne auf dem Bild ist Schlaichers Hund – ein Basset - Dr. Watson. Der in jeder Geschichte dabei sein darf. In diesem Buch spielt er eine kleine Rolle, weil er Bella, die Hündin von Frau Sütterlin besuchen darf. Sonst bringt der Hund Schlaicher immer nur Stress, weil er mit ihm rausgehen muss. Da er alleine wohnt ist das schwierig, aber als sein Papa zu Besuch kommt, funktioniert das auch als er kurzzeitig im Krankenhaus ist. Mir jedenfalls gefällt es dass da ein Basset mitspielt. Herrlich. Dr. Watson lässt die Hunde von GZacher grüßen.
Fee erzählt von den Charakteren
Rainer Maria Schlaicher – Beruflich ist er Testdieb und sein eigener Chef, momentan ist er allerdings eher auf Freiersfüßen und sucht eine neue Frau übers Internet.
Sabine Rulfinger – Eine der Frauen, die er trifft, die sich seltsam aufführt.
Erwin Trefzer – Er ist der Nachbar von Schlaicher. In seiner Scheune verkauft er allerlei Sachen. Er ist Rentner und das Finanzamt ist nicht von seiner Tätigkeit informiert. Er spricht tiefstes Badisch, absolut göttlich. Mein Lieblingscharakter in dieser Buchserie.
Frau Hanna Sütterlin – wohnt in der Nähe von Trefzer und Schlaicher. Sie hat eine Hündin, die Bella (Yorkshireterrier) heißt. Um 17 Uhr gibt’s pünktlich Tee bei ihr, und dazu schreit dann immer ihr Kuckuck aus der Kuckucksuhr. Um sie herum sterben Menschen, die sie meist nicht besonders leiden kann. Sie selbst ist auch manchmal sehr seltsam.
Kommissar Hanspeter Schlageter – Er ist von der Lörracher Kriminalpolizei und Dauergast in der Serie. Im letzten Buch hat er eine Kommissarin aus der Schweiz kennen gelernt. Beide gehen des öfteren miteinander aus und es sieht aus, als ob der Topf seinen Deckel gefunden hat. Er mach Schlageter nicht so sehr, weil der ständig in seinen Fällen „rumpfuscht“. Seit er eine Frau an seiner Seite hat, ist er allerdings netter geworden.
Assistent Hellbach – Er ist der ewige Assistent, wie Harry von Derrick. Unscheinbar und nichts besonderes. Er und Schlageter treten meist zu zweit auf.
Hansrudi Josko – Der Nachbar von Hanna Sütterlin und ihrer Schwester. Er kommt in der Geschichte immer, wenn der Kuckuck schon wieder in der Uhr ist. Er hilft beiden im Garten und überall wo sie Hilfe benötigen.
Manuela – Die Exfrau von Schlaicher hat hier keine Rolle, bei ihr in Frankfurt wohnt ihr gemeinsamer Sohn Lars.
Lars – Der Sohn von Manuela und Schlaicher wohnt bei seiner Mutter und telefoniert ab und an mit Schlaicher. Er wohnte zuerst bei Schlaicher, aber dann geriet er im letzten Buch in schlechte Gesellschaft, daher zog er wieder zu seiner Mutter.
Melanie Weichsel – Sie ist die Frontsängerin der Lörracher Band Drei-X-Beziehung. Melanie wollte gerne eine Beziehung mit Schlaicher haben, aber er hatte damals noch Martina. Beide spielten im letzten Band eine Rolle, hier werden sie nur erwähnt, weil er nun ohne Frau ist.
Albert Maria Schlaicher – Er ist der Papa von Rainer und der Opa von Lars. In diesem Band besucht er seinen Sohn. Die Beziehung der beiden ist nicht so gut und daher haben sie sehr viel Stress miteinander. Er nimmt Rainer ein Date ab, wusste allerdings nicht, dass er im Krankenhaus war, zu dieser Zeit.
Inka Kunz – Eine weitere Dame, mit der sich Rainer Schlageter trifft. Sie ist sehr seltsam und ein Vulkan, den man sich nur ein Mal antut.
Sabrina Kemmerer – Das Date mit ihr und Rainer ist sehr vielversprechend. Sie sieht sehr gut aus, bedient bei ihren Eltern im Restaurant und hat 2 Kinder. Alles läuft zuerst sehr gut. Sie scheint sehr nett und sympathisch zu sein und ich hoffe, dass es mit ihr ein Wiedersehen gibt, im nächsten Band. Sie und Schlageter könnten auch nur Freunde sein.
Jenny Plötschke – In diesem Buch lernt Schlageter sie nicht mehr kennen, dafür lernt sein Papa sie kennen und sie ist plötzlich ca. 20 Jahre älter, als gedacht.
Lesezeichenfees Meinung
Also das Ende des Ganzen ist ein supertolles Finale mit einem wahrhaft überraschenden Ende. Alle geben sich ein Stelldichein an einem einzigen Ort. Grandios.
Die Charaktere sind wieder wundervoll ausgearbeitet. Vor allem Trefzer gefällt mir, der hier total verzweifelt ist, aber anderweitig in die Geschichte auch noch involviert wird. Außerdem bringt er mit seinem badischen Dialekt sehr viel Lokalkolorit in die Geschichte.
Schlaichers Internetbekanntschaften sind sehr interessant und doch bleibt alles wieder offen. Das gefällt mir sehr gut. Man weiß nie so genau, wo man dran ist. Vor allem die Frauen sind sehr überraschend, so dass man einiges zum Schmunzeln hat. Überhaupt ist der Krimi mit viel Humor ausgestattet. Spannend ist der Krimi auch sehr, weil der Autor einen bewusst auf die falsche Spur lotst. Der Kommissar und sein Assistent sind mehr oder weniger nur zu Statisten degradiert worden, die ihrer Pflicht nicht immer so nachgehen, wie sie sollten, weil sie nichts glauben, was ihnen Schlaicher oder Frau Sütterlin mitteilen.
Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben, so dass man es – viel zu schnell – wieder ausgelesen hat. Habe ich schon gesagt, der Autor ist mein neuer Lieblingsautor? Oh, ich glaube, das habe ich schon beim letzten Bericht gesagt. Es wird Zeit, wieder nach weiteren Büchern des Autors Ausschau zu halten.
Lesezeichenfees Fazit
Ich habe nichts zu kritisieren, auch wenn man meint, dass es am Anfang längere Zeit dauert, bis sich die Fadenstränge treffen und zu einem Krimi verflochten werden. Trotzdem kann ich keinen Stern abziehen, weil es ein Wiederlesen mit alten Bekannten gibt und man neue Figuren kennen lernt. 5 Sterne und eine Empfehlung.
PS: Doch, es gibt was zu kritisieren, dass der Autor nur ein Mensch ist und nur einen Band pro Jahr schreiben kann. Wenn dafür jeder Band so gut ist, dann muss man eben warten. Über den Autor gibt’s hier sehr viel interessantes zu lesen: http://www.dorweiler.de/. Scheinbar ist Salamitaktik, das eben erschienene Buch das letzte der Schlaicher-Krimis. Also das wäre schade, das wäre dann wirklich ein Kritikpunkt. Das geht ja gar nicht, was sollen wir Schlaicher-süchtigen-Fans dann tun?
Fees Schnellcheck
Ralf H. Dorweiler
Sauschwobe!
Der badische Krimi
Emons
317 Seiten
10,90 Euro (D)
11,20 Euro (A)
ISBN 9783897057593
Fees Inhalt
Ein Farbbombenattentat vermiest ...
Eine Ciao-Rezi von 2014
Fees Schnellcheck
Ralf H. Dorweiler
Sauschwobe!
Der badische Krimi
Emons
317 Seiten
10,90 Euro (D)
11,20 Euro (A)
ISBN 9783897057593
Fees Inhalt
Ein Farbbombenattentat vermiest die Stimmung auf dem Stimmen-Festival in Lörrach. Rainer Maria Schlaicher ist dabei und seine Freundin Martina wird verletzt. Bei den schottischen Dudelsackpfeifern und schweizer Trommeln ist auch nicht alles so, wie es sein sollte. An der Basler Oper hat Schlaicher einen Nebenjob und so ist er natürlich dicht dran, als diese ausgeraubt werden soll. Kann der Hobbydetektiv das verhindern oder verstrickt er sich in eine Affäre mit Melanie von Drei –X-Beziehung, der Top Act Band des Jahres? Kommissar Schlageter ist auch nicht begeistert von den Aktivitäten des Hobbydetektivs.
Fees Meinung
Der ganze Krimi ist so spannend, dass ich ihn sehr schnell ausgelesen hatte. Die über 300 Seiten hätte man meinetwegen gerne verdoppeln können. Meine Mutter fand den Krimi auch super und hatte ihn auch sehr schnell ausgelesen.
Am besten gefiel mir der Lokalkolorit und der viele Humor. Stellenweise hab ich nur noch gelacht. Der südbadische Dialekt ist zwar etwas schwierig und gewöhnungsbedürftig, aber spätestens nach dem laut Vorlesen habe ich alles verstanden. Also ist das kein Buch für die S-Bahn, es sei denn, ihr wollt dafür Werbung machen. Die Mischung und die Menge war einfach perfekt.
Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und man konnte Schlaicher nachempfinden, in was für einem Dilemma er steckte. Irgendwie hatte ich den Eindruck, als sei das Ende doch noch ein wenig offen und es gibt eine Fortsetzung von diesem Hobbydetektiv. Mir gefielen am Besten die beiden Senioren, einer Taub und eine Blind. Wie die ihr Leben meistern ist einfach Herrlich!! Das zeigt doch wieder ein Mal, dass man ältere Leute nicht einfach so ins Altenheim abschieben sollte.
Das Thema war sehr aktuell und hat ein wenig nachdenklich gemacht. Jugendliche werden auf Gehorsam gedrillt, so dass sie alles tun, was man von ihnen haben möchte. Es erinnert doch sehr an die schwarzen Momente unserer Geschichte. Blöd nur, das Lars der Sohn von Schlaicher da mit integriert ist. Natürlich wird dabei gezeigt, dass es schwierig ist, mit den Teenis und dass die es auch nicht einfach haben. Ein doppelt schwieriges Thema, aber ich finde es bravourös gelöst vom Autor.
Dieses Mal fand ich auch die Namen irgendwie schön und passend oder zumindest witzig. Auch der Deutsche, der für seine schweizer Staatsbürgerschaft büffelt gefiel mir sehr gut.
Irgendwie fand ich den Krimi so toll und mit genügend Lokalkolorit, dass ich einfach nichts zu meckern habe und mir natürlich noch mehr Bücher von dem Autoren ertauschen werde. Vor allem ist es ein Krimi, der alle Generationen anspricht.
Fees Fazit
Hier kann ich einfach nur alle 5 Sterne geben und den Krimi mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
Als ich hörte, dass das Buch von Ralf Schmitz: Schmitz Katze herausgekommen ist, da dachte ich: Das MUSST du lesen. Ich hatte es noch nicht lange ertauscht und schon habe ich es ...
Eine Ciao Rezi von 2011
Als ich hörte, dass das Buch von Ralf Schmitz: Schmitz Katze herausgekommen ist, da dachte ich: Das MUSST du lesen. Ich hatte es noch nicht lange ertauscht und schon habe ich es gelesen.
Der Autor: Ralf Schmitz
Er wurde 1974 geboren und ist eigentlich vom Fernsehen her bekannt. Aus Shows wie Genial daneben, nachdem er lange auf der Bühne war. In mehreren von Otto Waalkes Filmen hat er auch mitgespielt: 7 Zwerge von 2004 und 2006.
Otto Waalkes findet das Buch genial, aber gefällt es der Fee auch?
Inhalt
Erst mal ist das Buch seiner 23 (!) jährigen Katze gewidmet. Als Unter-Überschrift zum Titel befindet er: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal.
Kapitel samt meiner Meinung
Vorwort (die Erwartung steigt)
Wenn die Katze kommt (das ist noch schön)
Was man alles falsch machen kann (ach, tatsächlich?)
Katze ante portas ( )
Die Teenagerkatze (ja, das waren Zeiten)
Katzen-Macken (bloß gut, dass Menschen keine Macken haben)
Alles für die Katz (darum geht’s doch schließlich)
Die Katze unterwegs (ja, ja, da kann man was erzählen)
Was Katzen alles können (wenn sie wollen, können sie!)
Was Katzen so machen (tja grins)
Kranke Katzen (Menschen sind auch mal krank!)
Mit Katzen und mit Frauen leben (deshalb lebt er lieber nur mit Minka)
Hunde und Katzen (Wer schneidet da wohl besser ab?)
Von Katzen lernen (das wollte ich schon immer)
Der Katzentest – Sind sie reif für eine Katze (Multiple Choice Fragen mochte ich schon immer!)
10 Gebote für den Katzenbesitzer (weil der das ja vorher liest)
10 Gebote für die Katze (weil die ja lesen kann)
Schlusswort (Gott sei Dank)
Dankeschön (muss man wohl, wenn man ein Buch verzapft)
Kleines Fotoalbum (ach, wie niedlich, ich hab auch noch zig)
Anhang (von wem sind die Bilder geklaut?)
Das beschreibt auch schon, was man von dem Buch erwarten kann. Es ist penibel aufgeschlüsselt und auch wirklich sehr interessant beschrieben. Es werden viele Katzen vorgestellt, von allen Leuten, die er so kennt und natürlich Minka.
Mehr möchte ich darüber nicht schreiben, denn ich finde, meine Meinung ist wichtiger, als der restliche Buchinhalt, denn wer jetzt noch nicht weiß, über was das Buch ist und was drin steht, der MUSS es sofort lesen.
Meine Meinung und noch ein bisschen detaillierter Inhalt
Meine ganz ehrliche Meinung? Ja, die folgt jetzt. Ich finde das Buch irgendwie sch****. Sorry, aber es ist so. Denn wer jetzt noch eine Katze will, der ist doch selber schuld?!
Es gibt so viele verschiedene Katzen, warum muss man dann die schlechten Eigenarten und die verrücktesten Katzen als Beispiele herhalten?
Meine (Ursprungs-)Familie und ich, wir bestehen aus 4 Personen und wir hatten ca. 14 Katzen in 40 Jahren. Eine davon lebt noch, sie ist auch erst ca. 5 Jahre alt und lebt bei meiner Schwester. Wir haben sehr viel mit Katzen erlebt, aber KEINE und ich betone KEINE war so, wie die beschriebenen. Klar, manche Eigenart hat man schon wiedererkannt, aber unsere Katzen hätte man guten Gewissens Leuten vermitteln können, aber die hier im Buch beschriebenen, nein, die wollte ich auch nicht haben.
Ich fand es so fies, zu beschreiben, wie Katzenpisse und Katzenstuhlgang riecht. Glaubt Herr Schmitz vielleicht, wenn er auf der Toilette war, riecht das besser? Oder riecht er bei sich nichts, aber bei Katzen?
Es ist auch ein großer Unterschied, ob Katzen Auslauf haben oder nicht! Bei uns hatten alle Katzen Auslauf und nur die beiden Kater von meiner Schwester haben einen Kratzbaum, unsere anderen Katzen haben das IMMER und grundsätzlich draußen erledigt.
Natürlich MUSS man sich überlegen, ob man eine Katze haben möchte und sollte sich genau darüber informieren. Aber wer Katzen mag, der geht am besten ins Tierheim, dort gibt es sehr viele Arten und Rassen und die Leute dort haben alle eine große Erfahrung und können dabei helfen, die RICHTIGE Katze zu finden. Oder, wenn man zuviel Geld hat, geht man zu zertifizierten Züchtern. Allerdings sollten das nur Leute tun, die sich auskennen. Denn wer keine Ahnung hat, der kann da sehr schnell hereinfallen.
Dass Katzen oft zu Beginn der Sommerferien ausgesetzt werden, wird auch kurz gestreift, darüber kann man sich ja nicht lustig machen und das scheint mir das Problem zu sein. In dem Buch geht’s um Unterhaltung und darum, dass alles lustig dargestellt wird. Ich fand’s aber nicht lustig. Sorry, aber darüber kann ich wirklich nicht lachen. Klar, sind einige Katzeneigenheiten zum Schmunzeln, aber dann muss nicht Herr Schmitz darüber schreiben. Das kann dann auch Otto Normalverbraucher.
Unsere ältesten Katzen wurden immerhin ca. 16 und 19 Jahre und das ist ok für so ein Katzenalter. Wir haben öfters ausgesetzte Katzen aufgenommen, auch kleine Katzen, die von ihrer Mutter verlassen wurde, durch welche Umstände auch immer. Also zu uns kamen immer die richtigen Katzen. Auch wenn wir vorher bestimmt hatten, wer bekommt welche Katze, es traf immer der oder die Richtige.
Ich finde, man sollte sich nicht so viele Gedanken darüber machen, welches ist nun die Richtige und welche nicht. Wenn uns mal wieder eine zu läuft, dann wissen wir das und dann ist das auch der richtige Zeitpunkt. Ich kann ja auch nicht ewig um meinen Billy trauern. Darüber hatte ich schon mal in dem Brief für mein Haustier/Katze geschrieben, das war auch mal eine Ciao-Aktion von LeaofRafiki oder ich weiß nicht mehr so genau.
Klar, muss man versuchen Katzen zu erziehen, aber das ist doch bei Kindern und Hunden genau dasselbe. Katzen sind vollwertige Lebewesen, die bei uns wohnen und frei Kost und Logie haben mitsamt Dienstboten. Darüber muss man sich klar sein. Wer Chef sein will, für den ist die Katze falsch, da wäre ein Hund besser.
In einem Kapitel wird auch das Verhältnis Hund – Katze und Katze – Papagei angerissen, da wir kurze Zeit auch beides hatten bzw. ich beides bei Familienmitgliedern beobachten konnte, kann ich da schon zustimmen. Das ist eben so. Erfahrungsgemäß. wehmütig lächel*
Trotzdem, wer sich eine Katze anschaffen will, sollte dieses Buch NICHT lesen, oder nicht gleich das schlimmste annehmen.
Vielleicht sollte man auch über das Buch und geschriebene lachen und schmunzeln. Ich bin weiß Gott nicht humorlos. Also Uli Stein und die Stephanie Plum Romane lassen mich herzlich lachen, Ralf Schmitz Buch hingegen nicht.
Ach ja, Herr Schmitz tourt demnächst mit seinem Bühnenprogramm auch durch Gronau, vielleicht macht er das ja besser? Wer weiß?
Fazit
Das Buch KANN man Lesen, MUSS man aber nicht. Von mir bekommt das Buch 2 Sterne (wegen der Bilder) und KEINE Kaufempfehlung. Das muss jeder selber wissen und wer gelesen hat, der weiss es.
Die Autorin stellt einige Menschen aus Teheran vor. Ihren Lebensweg und bei manchen bis zu ihrem Tod. Man bekommt Einblick in die Stadt, auch ...
Ramita Navai Stadt der Lügen
Kein & Aber 2016
Fee zum Inhalt
Die Autorin stellt einige Menschen aus Teheran vor. Ihren Lebensweg und bei manchen bis zu ihrem Tod. Man bekommt Einblick in die Stadt, auch die geschichtlichen Hintergründe. Viele Geschichten sind wahr, manche aus verschiedenen echten Charakteren zusammengesetzt, aber so, dass die Überlebenden keine Angst haben müssen, dass irgend jemand bemerkt, dass sie es sind. Natürlich sind auch die echten Namen durch andere ersetzt worden.
Fees Meinung
Als Westlerin bin ich total geschockt und denke, das ist ja noch schlimmer als bei uns. Nur dass dort vieles verboten ist und es noch die Todesstrafe für viele Sachen gibt. Am Anfang war es sehr schwierig zu lesen, vor allem leidet man mit manchen Charakteren und dann werden sie gehängt. Besonders das Beispiel von Leyla hat mich das geschockt. Froh war ich dann im Anhang, dass ich erfahren habe, dass die echte „Leyla“ nicht gehängt wurde. Todesstrafe, nur weil Frauen dazu gezwungen sind, Prostituierte zu sein, das finde ich nicht richtig. Vor allem, da sie sich eine Ehe mit Kindern wünscht. Was stinknormales also, aber da wo sie hineingeboren wird, hat sie von Anfang an keine Chance. Ich hatte so viel Mitleid mit den Menschen und es fiel mir sehr schwer, das Buch zu lesen. Ab der Mitte ging es dann wieder, es gab dann auch sogenannte „Happy Ends“, die man aber nie so vorhergesehen hätte. Vor allem wie oft „Sex“ und Prostitution im Spiel war, fand ich schrecklich. Und ja, in dieser Stadt würde ich auch zur Lügnerin, weil man anders keine Chance hat zu überleben! Wieder einmal zeigt sich, dass man auf keinen Fall als Frau geboren werden sollte! Trotzdem kann ich verstehen, dass manche Leute dort nicht wegwollen, weil sie es einfach so gewöhnt sind und ihnen dann z. B. London mit denn doch etwas steifen und weniger herzlichen Engländern auf Dauer nicht gefällt. Wobei das natürlich auch bei Menschen aus Teheran manchmal so und manchmal so ist. Ich hätte nie gedacht, dass dieses Buch so „spannend“ und „wirklich schockierend“ in vielerlei Hinsicht ist. Fasziniert hat mich Pari. Ihren Charakter mochte ich am Liebsten, aber um nichts in der Welt hätte ich mit ihr tauschen wollen!
Fees Fazit
Zum 1. Mal in meinem Leben bin ich froh, dass ich in Deutschland geboren wurde, als Christin, auch wenn ich jetzt nicht wirklich fromm bin. Ich kann hier nur eine Leseemfehlung geben und keinerlei Kritik äußern, weil ich einfach sprachlos und geschockt bin.