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Veröffentlicht am 18.10.2021

~*~ Fee meint: Man muss sich drauf einlassen können ~*~

Die dynamischen Gesetze der Heilung
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Rezi von 21.08.2014 (ich würde die so heute nicht mehr schreiben.)

Pro:
es hilft mir weiter .
Kontra:
es hilft nicht, wenn man sich nicht drauf einlässt .

Lesezeichenfees Inhalt und Meinung
Nachdem ...

Rezi von 21.08.2014 (ich würde die so heute nicht mehr schreiben.)

Pro:
es hilft mir weiter .
Kontra:
es hilft nicht, wenn man sich nicht drauf einlässt .

Lesezeichenfees Inhalt und Meinung
Nachdem ich von Ärzten nicht mehr so viel halte und auch die Pharmaindustrie mir bei Migräne mehr geschadet, als geholfen hat, habe ich mich mal an „so ein Buch“ herangetraut. Früher hätte ich gesagt, dass Esoterik und Feng Shui nur den Autoren dient. Bei Karen Kingston habe ich festgestellt, dass ihr Buch MIR geholfen hat. Das 2. Buch konnte ich noch nicht in Tat umsetzen, aber ich denke, dass ich viel Spaß dabei haben werde. Sehr oft habe ich nun gehört, dass jeder Körper Selbstheilungskräfte besitzt, wir sie aber nicht anwenden oder nicht anwenden können. Dabei habe ich festgestellt – nur um das mal vorweg festzustellen – in diesem Buch – genau wie bei manchen Feng Shui Büchern – geht es darum, dass vieles was wahr ist, einfach für mich „gesunder Menschenverstand“ ist.

In diesem Buch geht es also darum, dass man sich mit der Kraft der Gedanken selber heilen kann. Man muss nur diese Fähigkeiten „wieder“entdecken. Die positive mentale Einstellung ist nach Catherine Ponder kein Zufall sondern eine Gesetzmäßigkeit. Ich war eher skeptisch, als ich das Buch gelesen habe, aber es steht viel wahres drin. Wenn ich denke: Ich bin dumm! Dann werde ich dumm. Es ist einfach Fakt, wenn ich das oft genug sage, dann wird das so. Wenn ich sage: Ich bin schön! Dann fühle ich mich bald schön(er). Das hatte ich allerdings schon bei Elsye Birkinshaw gelernt, nach 21 Tagen konnte ich ohne Probleme abnehmen, weil ich mir immer wieder gesagt habe – 21 Tage lang, mehrfach am Tag – Ich mag mich selbst bedingungslos. Und es hat damals funktioniert.

Wenn ich meinen Hass auslebe und denke, der oder der ist böse, weil er mich geärgert hat, dann schade ich MIR und MEINER Gesundheit. Das habe ich auf jeden Fall ausprobiert. Es ist einfach GESÜNDER zu vergeben und alles mit Liebe anzusehen und auch nicht alles zu „bewerten“. Ich selber bin sehr kritisch und finde überall ein Haar in der Suppe und so was kann auch krank machen. So was kann auch die Ursache für Migräne sein.

Das Buch ist in 13 Kapitel aufgeteilt. Es gibt immer Beispiele und auch Heilungsbeispiele aus dem Leben der Autorin, die es selber auch nicht immer leicht gehabt hat. Unter anderem heißen die Kapitel Vergebung, Loslassen, Lob und Dank, Liebe und Affirmationen. Affirmationen sind Sätze wie zum Beispiel: „Die heilende Kraft Jesu Christi durchströmt mich und baut mich auf und lässt mich vollkommen gesund werden.“ Das ist jetzt ein Beispiel weil viele auch heute noch durch Jesus Christus geheilt werden. Da die meisten Menschen allerdings nicht so gläubig sind, ist diese Affirmation vielleicht besser:“Mögen jetzt mein Geist und mein Körper von Gesundheit durchdrungen und mein Leben ganz und vollkommen sein.“

Hassen
Ein Beispiel: Eine Frau hatte einen Verkehrsunfall. Ein Mann fuhr betrunken mit dem Auto und überfuhr sie. Sie war Krankenschwester, wurde wieder gesund und hasste ihn. Der Mann wurde oft eingeliefert, weil er zu viel Alkohol getrunken hat. Die Kollegen sprangen immer für sie ein, damit sie nie für ihn zuständig war. Eines Tages war niemand da, der für sie einspringen konnte, also ging sie an sein Bett als er klingelte und fragte, was er wollte. Er sagte: Wie schön, dass Sie an mein Bett kommen. Es tut mir so wahnsinnig leid, dass ich sie überfahren habe. Ich mache mir ständig Gedanken um sie, wie Sie damit klar kommen. Als sie bemerkte, wie leid es ihm tat, verzieh sie ihm. Er wurde nie wieder ins Krankenhaus eingeliefert.

Loslassen
Ein Geistlicher sollte versetzt werden. Daraufhin wurde er krank und er wusste nicht warum. Erst als er mit jemandem redete, bemerkte er, dass er nicht versetzt werden wollte. Er überlegte sich, was er stattdessen machen wollte. Danach war er wieder gesund. Sein Bauch hatte ihm weh getan. Irgendwo habe ich mal gelesen: Bauchhirn und deshalb haben wir oft „Bauchschmerzen“, wenn wir unglücklich sind und uns irgend etwas nicht gefällt.

Liebe
Wenn wir die Welt mit Liebe betrachten und wenn wir in Liebe an andere denken, geht es uns und denen denen wir gute Gedanken schicken besser.
Danken
Man sollte auch dankbar sein, für den Sonnenschein, fürs Essen, für die Bekleidung, für die Menschen die wir mögen, einfach für alles, was uns gefällt und wir schön finden.

Fakt
Wenn wir hassen, wenn wir nicht loslassen können und wenn wir nie dankbar sind, dann schaden wir unserem Körper selber, weil wir keine Freude mehr haben. Wenn wir den Teil unseres Lebens loslassen, der uns belastet, dann können wir uns oft selber durch Affirmationen heilen. Affirmationen helfen nicht, wenn wir undankbar sind und mit Hass durchs Leben laufen.

Fee hat viel gelernt
Irgendwie verlernen wir sehr viel im Laufe des Lebens. Dass prominente Menschen Geld unterschlagen, empfinden wir „Normalbürger“ doch eher als Kavaliersdelikt. Ich finde auch nicht, dass die Leute ins Gefängnis gehen sollten, sondern ich denke, sie sollten mal in Altenheime gehen und dort alten Menschen helfen, z. B. mit Vorlesen oder mit Besorgungen oder Tiere versorgen (weil niemand da ist, der das tut, dürfen viele alte Leute ihre Tiere nicht mit ins Altenheim nehmen. Das Tier ist dann im Tierheim. Beide sind dann nicht glücklich.). In dem Buch steht einfach, wir sollten wieder ehrlich sein und nicht lügen oder uns selber belügen. Wie oft sagen wir „kleine Lügen“ weil sie uns das Leben einfacher machen. Wie einfach ist es, wenn Kinder sagen: Ich hab meine Hausaufgaben gemacht. Denn dann dürfen sie raus zum spielen. Oder wen interessiert es wirklich, dass man krank ist? Da sagt man doch lieber schon die Floskel: Mir geht’s gut und dir? Man erwartet natürlich dann auch, dass der andere sagt, es ginge ihm gut.

Auf der anderen Seite, wenn man ständig nur über seine Krankheiten spricht, geht es einem auch schlechter, denn dann denkt man nur daran und das ist auch nicht gut. Aber dafür gibt es dieses Buch, man lernt wieder umzudenken und danach geht es einem schon besser.

Und wie geht es mir?

Ich habe festgestellt, dass da noch viele Altlasten sind. Auch ich habe Menschen gehasst, denen ich nun vergeben habe. Ich versuche an alle Menschen neutral oder mit Liebe zu denken. Ich schicke wieder mein „Sonnenscheinlächeln“ um andere aufzumuntern.

Wenn ich negative Gedanken habe, sage ich: Nein! Nein! Nein! - Das sind positive Neins - Ich versuche einfach positiver zu denken und dankbar zu sein. Alleine das hilft schon besser. Allerdings Gesund bin ich nicht, aber was Jahrzehnte währt (ich hab schon seit dem 14. Lebensjahr Migräne) geht wohl nicht so schnell weg. Man muss daran arbeiten und das tu ich. Vor allem, das Loslassen fällt schwer. Wenn man immer gesagt hat, der und der und die, die haben mir das und das angetan. Dann kann man das nie vergessen, steigert sich mit jedem Mal sagen/erzählen und man wird alleine dadurch krank. Man wird entkrampfter, wenn man vergibt. Auch Rücken- und Nackenschmerzen sind so nicht mehr so schlimm. Man geht „leichter“ durchs Leben. Es ist, als wenn der schwere Rucksack immer leichter wird, je mehr man loslässt, vergibt, und Liebe aussendet. Heute habe ich irgendwo gelesen:“Freundlichkeit kommt wie ein Bumerang zurück.“ Wenn ich andere mit einem Lächeln begrüße, sind die meist schon viiiiiiiiiiel netter und freundlicher zu mir. Versucht das einfach mal.

Engel
Dann gibt’s noch das Engel-Kapitel und da steht, dass jeder Mensch einen Schutzengel hat und dass man ihm schreiben kann. Eine Anleitung kann man von der Autorin erhalten. Das ist das Kapitel mit dem ich mich ganz schwer tu. Gibt’s Engel? Ich habe keine Ahnung. Vielleicht sollte man dazu katholisch sein. Man geht in eine Kirche, zündet eine Kerze an und betet z. B. zu Raphael (Engel der Heilung). Also viele Katholiken tun das Tag für Tag und finden es normal. Vielleicht sollte ich es einfach mal ausprobieren.

Lesezeichenfees Fazit
Ich tu mich irgendwie schwer, so ein Buch zu beschreiben. Aber ich denke einfach, es besteht aus viel gesundem Menschenverstand und es funktioniert. Ob es heilt, das weiß ich nicht, das kann ich so nicht sagen. Aber es hilft, irgendwie, weil man sein Denken umstellt und dieses positiver wird. Also ich finde das Buch sehr hilfreich, aber man muss sich schon darauf einlassen können und versuchen mit wenigen Vorurteilen das Buch zu lesen und einiges davon umzusetzen. Man muss ja nicht alles machen. Ich gebe dem Buch 5 Sterne.


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Veröffentlicht am 18.10.2021

Der Autor ist kein Frauenversteher

Endlich Richtfest
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Fee erzählt von der Geschichte
In und um Schorndorf gibt es in den Neubaugebieten Aufruhr. Zum einen findet man als Arbeiter verkleidete Schaufensterfiguren wirkungsvoll drapiert, zum anderen wird ein ...

Fee erzählt von der Geschichte
In und um Schorndorf gibt es in den Neubaugebieten Aufruhr. Zum einen findet man als Arbeiter verkleidete Schaufensterfiguren wirkungsvoll drapiert, zum anderen wird ein Unternehmer tot unter der Baggerschaufel gefunden. Dazu wird auf den Baustellen zerstört und manipuliert. Die Bauunternehmer sind sauer und stellen ihre eigenen Posten auf, die prompt die falschen Leute erwischen und sogar der Kommissar Schneider bekommt etwas ab. Als Schneider und Ernst, die beiden Kommissare, einen Ausflug nach Karlsruhe, in Schneiders alte Heimat machen, um eine Kunstschule zu besuchen gibt es von einem Journalisten großen Ärger.

Fees Meinung
Es gibt viele Geschichten, die aufgeschlüsselt werden müssen, bis man die oder den „Schuldigen“ findet. Das Ende ist meiner Meinung nach – für mich – weniger überraschend gewesen, wenn man auch lange Zeit im Dunkeln tappt. Am Anfang fand ich diesen Krimi sehr, sehr langweilig und auch die Delikte finde ich nicht so toll. Der Autor scheint zwar in der Häuslesbauer-Szene recherchiert zu haben, so dass alles plausibel klingt, aber es wurde doch eher langweilig beschrieben, nach meiner Meinung. Erst bei dem Interview mit dem Journalist gibt die Geschichte ein wenig Spannung und es wird interessanter. Ich glaube, mit den Krimis von Jürgen Seibold werde ich nicht so richtig warm. Auch die Krimiserie von WeilderStadt mit dem Bestatter fand ich ja auch nicht so toll.

Die Charaktere der Kommissare bzw. die beschriebenen Figuren fand ich recht gut. Allerdings die „weiblichen“ Beteiligten finde ich absolut blöde. Die eine Kommissarin wird als typisch weiblich dargestellt, weil ihr übel wird, bei dem Toten und der Beschreibung, wie er gefunden wird. Auch die beiden Damen Frau Schneider und die Freundin von Kommissar Ernst und die Reaktion der Männer auf das was die Frauen wollen. Für mich scheint der Autor nicht gerade ein Frauenversteher zu sein und er scheint Frauen in diesem Buch eher negativ dastehen zu lassen. Die beiden Frauen der Kommissare erscheinen als nervig. Ich fand das ganze nicht gerade toll. Die Freundin von Ernst möchte mit ihm zusammenziehen. Sein Haus ist groß genug und eigentlich ist er ja auch schon lange genug mit ihr zusammen, so dass es eigentlich das natürlichste von der Welt sein müsste. Aber dass er dann auch noch auf seine Schaufensterfigur verzichten muss, weil sie zu viel mitbringt, beim Umzug, das ist doch klar, denn sein Haus ist voll eingerichtet. Aber der arme, arme Kommissar, so wird er dargestellt, muss sich betrinken, weil er mit der Freundin nicht klar kommt. Warum macht er dann nicht Schluss mit ihr? Warum zieht er mit ihr zusammen? Echt, ich fand das so blöde und unplausibel und ich fand schon gar nicht mehr, dass das ganze zusammenpasst.

Nun komme ich zum Lokalkolorit. Also ich hätte mir da schon mehr erwartet. Irgendwie könnte der Krimi überall spielen. Es gibt zwar Orte und Namen, Gegenden und so, aber so wirklich richtig, Remstal oder so, dass ich nun die Gegend besuchen möchte? Nein, das Remstal wurde mir nicht schmackhaft gemacht, zumal es mir neu ist, dass Schorndorf zum Remstal gehört. Wie auch immer, ich will mich da nicht festlegen und auch nicht streiten, aber irgendwie ging der Stern für Lokalkolorit für dieses Buch verloren.
Kein einziges Mal musste ich schmunzeln. Einige Charaktere sind so was von lasch, lieblos und farblos beschrieben, dass ich es total fade fand.

Fees Meinung
Das positivste was ich von dem Buch sagen kann: Ich habe es ausgelesen. 5 Abende habe ich dazu benötigt. Das Buch ist gut recherchiert, aber Witz, Spannung, Lokalkolorit und gute Charaktere habe ich keinen in dem Buch gefunden. Wer bauen möchte, sollte aber vielleicht einen Blick ins Buch riskieren, damit ihm die geschilderten Fälle nicht passieren. 2 Sterne und keine Empfehlung für das Buch.

PS: 10/2021 Ich würde das heute nicht mehr so schreiben. Aber der Autor ist immer noch mein Lieblingsautor.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

~.~ keine "Weltumrundung", sondern alles nachvollziehbar ~.~

Wir haben gar kein Auto ...
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11.11.2014
Pro:
humorvoll, interessant, man lernt daraus
Kontra:
Ahoi Amore und das Eselsbuch sind besser
Empfehlenswert: Ja
LESEZEICHENFEE

Fee erzählt aus dem Buch
Wie schon in anderen ...


11.11.2014
Pro:
humorvoll, interessant, man lernt daraus
Kontra:
Ahoi Amore und das Eselsbuch sind besser
Empfehlenswert: Ja
LESEZEICHENFEE

Fee erzählt aus dem Buch
Wie schon in anderen Büchern der beiden, erzählt erst Jutta und dann Bruno. Erst mal kommen die Vorbereitungen und dass sie beide neue Fahrräder kaufen, obwohl sie doch tolle haben, aber die anderen sind viel leichter. Nach den Vorbereitungen, kommen die Kapitel über die Tagestouren. Wie viele Km sie gefahren sind und wann sie losfuhren, wann sie ankamen und so weiter. Die Fahrradtour geht von München über herrliche Orte und den Ammersee, Forggensee nach Füssen. Dann gings weiter nach Österreich über Reutte, Leermoos, Imst, Landeck, Fiss und Pfunds. Bis dahin war ich ja auch schon. Aber Naunders und Martina werden besondere Höllenerlebnisse, ein Abstecher, ohne Brunos Ausweis in die Schweiz, dann geht’s endlich nach Italien und meist Bergab. Resia, San Valentino alla Mutta, Malles Venosta, Lasa, Silandro. Also von Schlanders nach Meran. Und dies alles in 7 Tagen.

Fees Meinung
Auch das erste gemeinsame Buch der Autoren gefällt mir. Da merkt man aber noch, dass sie erst zusammen wachsen müssen. Während die anderen Bücher doch mit mehr Satire sind, ist dieses doch irgendwie anders. Wie soll man das beschreiben? Bei den anderen ist trotz aller überspitzter Satire eine Harmonie. Finde ich zumindest. Hier finde ich, müssen sie sich erst noch finden. Interessant ist auch, dass jeder alles anders erlebt, aber was will man von Mann/Frau auch erwarten. Zudem flunkert einer ganz gewaltig, meint Jutta. Wer das wohl war? Keine Ahnung und darüber zerbreche ich mir auch nicht den Kopf. An zwei Abenden habe ich dieses vergnügliche Werk gelesen. Irgendwie blieb mir bis zu Ahoi Amore verborgen, dass sie auch beide zusammengespielt haben. Mann, Mann das kommt, wenn man fast 10 Jahre kein Fernseher hat. Es gibt doch tatsächlich Sachen, die man verpasst, außer dem Auslandsjournal. Ich werde die Filme auf jeden Fall kaufen oder ertauschen. Ist ja klar, da mein Mann die Bücher nicht liest. Ein Hörbuch habe ich zumindest von den Beiden, das wir beim nächsten Puzzeln hören werden. Das versüßt uns die Zeit bis ich die Filme besorgt habe. Jedenfalls ist das Buch wieder humorvoll und spannend geschrieben. Vor allem nach Juttas Beschreibung, wie sieht es Bruno? Manches lässt er weg oder hat sie da geflunkert? Aus einer Hochzeit wird ein Essen mit Freunden.

Aber auf dem Futon hätte ich sehr gerne übernachtet. Das scheint wirklich ein sehr ruhiger Ort gewesen zu sein. Zumindest beneide ich die Beiden, dass sie überall Bekannte haben. Da wünscht man sich doch die Wunschwohnung am besten gleich, dass man auch endlich wieder Bekannte und Freunde übernachten lassen kann. seufz Jedenfalls Hochachtung, wie sie das alles geschafft haben. Auf der Straße, wo die Autos so dicht an ihnen vorbeigerauscht sind und der blöde Postbus sie nicht mitnahm, da habe ich mitgelitten und an Kerkelings Jakobsweg gedacht.

Auf Seite 142 wird vom Cindy Crawford Power Nap geschrieben. Da hätte ich sehr gerne gewusst, wie der wohl geht. Aber da Jutta den Mittagsschlaf so nennt, werde ich da wohl nicht dahinterkommen. Im Internet habe ich dazu nichts brauchbares ergoogelt. Na ja, mein Englisch ist ein wenig eingerostet. Ich muss mir wohl mal das Video von Cindy Crawford besorgen, damit ich hinter den Kurzschlaf komme.

Seite 208 kommt ein ziemlich makaberer Witz. Den werde ich im Bild zufügen, weil ich nichts im Werk gelesen habe, dass es verboten ist.

Seite 232 wird der Jerry Lewis Doubletake beschrieben. Das kann ich mir gerade so vorstellen, diese Rheinländer aber auch. Nein, mehr sag ich nicht, ich bin hier von Rheinländern umzingelt und außerdem mag ich denen ihren Humor und so.

Seite 233 also eine Hot-Stone-Massage möchte ich auch mal ausprobieren, aber in einem wirklichen Schweigeraum und nicht mit Brunos Quasseltussi.

Seite 250 „You will be astonished.“ Na ja das Buch war nun nicht so überraschend, da ich ja die anderen Beiden kenne und das Neueste auch auf meiner Must-have-List steht. Den Tipp, dass doch andere Paare auch so eine Reise machen sollte, den finde ich gut. Ich weiß noch nicht wo und wie, aber ich werde es tun.
Seite 251 Die Geschichte vom Ulmer Spatz nach Jutta Speidel, erzählt von Lesezeichenfee. Ein Spatz in Ulm suchte sich mal einen Platz, wo er ein Nest für seine Jungen machen wollte. Der Platz sollte sicher sein vor Katzen und besonders schön. Da dachte er, das Ulmer Münster wäre der beste Platz, das bisschen Glockengeläute ist ja nicht so tragisch. Er sammelte also die besten und schönsten Halme quer in seinem Schnabel. Natürlich war nun das Turmfenster zu schmal. Die stabilen Halme wollten nicht knicken, er versuchte es mehrfach. Da er ein kluger Spatz war, nahm er schließlich seine Beute auf den Boden und sammelte sie statt quer längs und siehe da, er kam in den Turm. Juttas Moral von der Geschichte: Durchhaltevermögen und sein Gehirn benutzen, um Lösungen in ausweglosen Situationen zu finden.

Fees Fazit
Zum Schluss hin bekommt das Buch noch eine Steigerung, so dass ich hier gerne 4 Sterne geben kann. Ich kann es jedem empfehlen zu lesen. Es enthält eine Portion Humor, man kann also schmunzeln, mitleiden, ist manchmal bei der herrlichen Landschaft dabei und auch so ist es sehr interessant. Man kann es aber leider nicht so erleben, denn ich bin keine beliebte Schauspielerin, mit Autogrammkarten, die dann freundlich aufgenommen wird. Bloß gut, dass sie nicht von allen gekannt oder erkannt wird.

PS: Ja und nun noch schnell bei Amazon gucken, was die dortigen Rezensionisten sagen. Auf Wunsch 2er Mitglieder. 28 geben 5 Sterne, 8 geben 4, je 6 geben 3 und 2 und 5 geben 1 Stern.

Einem Schreiber gefällt das ganze nicht, (Fee) es klingt mal wieder nach: Ich hatte keine Lust zu lesen und ich mag die Autoren nicht.

Eine schreibt (1 Stern), Jutta schrieb, Bruno hätte gelogen. Ach wer weiß das schon, warum sich da Gedanken machen. Sicher haben beide geflunkert, aber da Jutta flüssig und locker erzählt hat (4 Sterne Rezension) denke ich eher, dass sie geflunkert hat, denn bei ihr ist alles noch schlimmer und alles noch schöner (Hochzeit – Essen mit Freunden).

Eine entschuldigt sich, dass sie es nur halb gelesen hat und falls es besser wird, dann täte ihr der eine Stern leid. Fee: Nee, also warum nur halb lesen und niedermachen, dann lese ich lieber alles und wenn ich drei Monate dafür benötige, dann kann ich die Autorin/den Autor auch richtig runter machen und mich dann auch noch für die vergeudete Zeit beschweren.

Eine Rezensentin findet, dass beides bessere Schauspieler wie Schreiber sind. Fee: Wer erwartet denn hier ein hochgeistiges Werk? Bei Kerstin Gier erwarte ich das ja auch nicht. Aber sie hat recht, es könnte lustiger sein. Die anderen beiden Bücher sind so lustig, dass ich des öfteren laut lachen konnte. Hier habe ich nur geschmunzelt, daher sind 3 Sterne auch ok für das Buch, auch wenn ich mich für 4 Sterne entschieden habe, denn ich kenne bei weitem schlechtere Bücher.

Ein Schreiber regt sich über das Werk auf und meint, es wäre keine Leistung gewesen, in dieser Richtung nach Meran mit dem Fahrrad zu fahren. Dazu gibt es drei Antworten und erst mal kommt die Fee zu Wort. Also echt, warum rezensiert er das überhaupt? Ich bezweifle, dass er es gelesen hat, denn er regt sich nur über die Route auf und dass die beiden damit Geld verdienen. Er findet es frech. Rezensionen sind nur für LESER da und nicht um Leute einen rein zu würgen. Sicher ist er ein frustrierter unbekannter Autor, Fee meint danach klingt das ganze. Und hallo, jeder 10 jährige kann das. Also ich möchte das nicht. So sportlich bin ich nicht. Also Jutta und Bruno sind sportlicher. Klar würde es niemand lesen, wenn da Sylvia Müller und Jörg Maier das Buch geschrieben hätten. Aber mir ist das egal.

Einer schreibt zu der obigen Abwertung: Der Schreiber scheint ja ein toller Sportler zu sein und in allem besser. Der Rezent antwortet mit:“Oooooch. Natürlich gönne ich Menschen einen persönlichen Erfolg. Aber muss man aus einer 0 Leistung ein Buch machen? Es gibt Leute, die haben die Welt umradelt - sowas gehört publiziert, aber doch nicht eine Radwanderung von München nach Meran :). Wie lange sie wohl dafür gebraucht haben? Sicherlich mindestens 3 Tage :D
Auch kann ich nicht alles besser und weiß auch nicht alles. Wobei ich schon viel kann und weiß, aber eben nicht alles ;).
Super Sportler? Naja, ein halbwegs brauchbarer Marathonläufer und Kraftsporlter, der viel in den Bergen ist und Südamerika bereits durchradelt hat. Aber Supersportler würde ich nicht sagen ;).

Jedenfalls wäre ich wahrscheinlich eher dazu befähigt, ein Buch zu schreiben :) - tu es aber nicht, weil es bessere gibt :P“ Also bevor der letzte zu Wort kommt, muss sich die Fee noch mal einmischen. Ich habs gewusst, er hat das Buch nicht gelesen. Also für was sind Rezensionen da. Ich hätte nicht übel Lust ihn bei Amazon zu melden, denn diese Rezension gehört gemeldet. Es kann nicht jeder dahergelaufene August Bücher niedermachen, die er gar nicht gelesen hat. Es geht nicht nur um die Radtour, es geht darum dass 2 Leute ganz verschiedene Eindrücke haben und wir doch gerne von unseren Lieblingsschauspielern etwas relativ privates lesen. Auch so, wollen wir einfach mal abschalten und ob nun Film oder Buch, ist doch egal. ER ist einfach neidisch, weil kein Verlag „seine Erfolge“ publizieren. Warum auch, wenn er so neidische Kommentare schreibt. Echt, Leute, die keine Ahnung haben, sollten einfach mal 15 Minuten nachdenken, bevor sie das Maul öffnen (nach einem SEHR bekannten Kabarettist). Dann kann ich auch sagen, was hat Hape geleistet, das leisten jährlich 1000000 Leute den Jakobsweg zu laufen. Es geht nicht darum, dass Hape einen Teil des Jakobswegs gelaufen ist, sondern er hat ihn mit seinen Augen gesehen und seine Empfindungen geschildert. Weil es Leute gibt, die können nicht mal Wochen weggehen und den Jakobsweg laufen oder können es körperlich nicht oder finanziell, denn die Übernachtungen und das Essen auf dem Weg sind nicht gratis und nicht jeder kann es gratis schaffen…

Und dann noch der dritte Kommentar:“ ...aber es gibt offensichtlich auch Menschen, die es gerade deshalb mögen, WEIL es keine - für die meisten unerreichbare - Weltumrundung ist, sondern vor der Haustür stattfindet! Nacherlebbar sozusagen, so eine Geschichte macht Mut, etwas Ähnliches zu probieren.“ Fee: Genau das ist es auch. SIE hat verstanden, was ER in seiner Weltsicht nicht versteht. Wenn ich doch bessere sportliche Erfolge nachweisen kann, dann muss ich dabei doch was gelernt haben und nicht nur innerhalb meines Hauses gucken….. Es ist doch unglaublich, was sich manche Schreiber bei Amazon leisten. Damit will ich es belassen, denn manche Kritiker, die nerven nur und regen mich nur auf.

PS: 10/2021 Ich würde die Rezi heute ganz anders schreiben. Aber es ist interessant. Nun ja. .


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Veröffentlicht am 18.10.2021

~~~ Wer war noch mal Patrick? ~~~

Mordsfreunde
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10.11.2014

Pro:
Ich mag die Charaktere, und manchmal den Humor, wenn man nach S . 70 ist, ist es spannend

Kontra:
wenig Lokalkolorit, viel zu viele Handlungssträge,bis man sich eingelesen ...


10.11.2014

Pro:
Ich mag die Charaktere, und manchmal den Humor, wenn man nach S . 70 ist, ist es spannend

Kontra:
wenig Lokalkolorit, viel zu viele Handlungssträge,bis man sich eingelesen hat, so bis S . 70


LESEZEICHENFEE

Fee erzählt von der Geschichte

Kommissar Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff von der Hofheimer Kripo werden in den Opel-Zoo im Taunus gerufen. Im Elefantengehege wurde eine Hand gefunden. Nach und nach tauchen alle Teile und die restliche Leiche auf. Es ist ein aktiver Umweltschützer, den die einen Lieben und die anderen Hassen. Lucas und Christoph Sander, beides Verdächtige im Mordfall, gefallen Pia Kirchhoff und sie versucht sich von ihrem Mann zu lösen. Es gibt noch eine Leiche und einen Schwerverletzten und Bodenstein hat die Falschen im Verdacht und dann verschwinden auch noch Svenja, die den Mörder kennt und Pia.

Fees Meinung

Am ersten Abend als ich den Krimi las, hatte ich wieder Probleme, mich an den Schreibstil und die Darsteller zu gewöhnen, so habe ich am 1. Abend nur ca. 70 Seiten gelesen. Am 2. Abend habe ich den Krimi fast zu Ende gelesen, weil er dann endlich Fahrt aufnahm und am Morgen kam dann der Rest.

Die meisten Charaktere kannte ich schon von einem anderen Krimi der Serie und fand mal wieder, es ist egal, in welcher Reihenfolge man die Bücher liest, man kommt immer mit. Die Autorin hat die Personen sehr gut beschrieben und so kann man sich gut ein Bild machen. Ist das wirklich ein Regionalroman? Hab ich das schon mal gefragt? Also irgendwie haben die Krimis wenig Lokalkolorit, außer, dass man die Orte kennt und ein paar Gegebenheiten und dann noch ein bisschen einheimische Charakterzüge.

Gut war, dass Sonntag der 26. Juni, noch ein Spargelstand im Weg stand und dass die Spargelzeit eh vorbei war, so konnten die Betreiber den Stand wieder bis zur nächsten Spargelsaison aufbauen.

Der Aufbau und die Struktur der beiden Bücher, die ich gelesen habe, ähneln sich sehr. Es gibt viele Verdächtige, doch diese Spuren verblassen sehr schnell wieder. Viele werden festgenommen und einige haben Dreck am Stecken, der jedoch weniger mit dem Mord selber zu tun hat. Daher ist die Geschichte am Anfang etwas mühsam und die ersten ca. 70 Seiten, dauerten fast so lange, wie der Rest zum Lesen. Dann wurde es spannender und ich wollte das Buch nicht mehr weglegen. Wenn man erst mal mit den Geschehnissen „warm“ geworden ist und man den Schreibstil gewohnt ist, liest es sich sehr flüssig und man findet es fast schade, wenn der Krimi zu Ende ist. Also am Anfang könnte die Autorin noch etwas arbeiten. Auch dass der Spannungsbogen immer wieder hoch geht und nach unten geht. Mörder – doch kein Mörder – wieder ein anderer Mordverdächtiger – doch kein Mörder usw. das irritiert doch schon ein wenig und so rät man lange mit, wer denn jetzt wirklich der Mörder ist. Irgendwie dachte ich auch, Lucas oder Christoph ist der Gesuchte, aber wer es jetzt wirklich war, das verrate ich nicht.
Es ist manchmal schwierig, den Überblick zu behalten und bei den vielen Personen ist es schlichtweg unmöglich, am Schluss eine Liste der Charaktere aufzustellen. Das müsste man sofort machen. Mich erinnern die Romane von Nele Neuhaus ein wenig an Elisabeth George und ich hoffe, dass die Bücher nicht bald doppelt so dick sind. Denn dann schaffe ich es nicht mehr diese zu lesen, dann herrscht dort das Chaos!

Schön finde ich, dass man das Privatleben der Hauptakteure mitbekommt und sich die Autorin immer was Neues ausdenkt. Vor allem, man ahnt schon, wie es mit Pia Kirchhoff weitergehen könnte. Es ist kein billiger Groschenroman und ich hoffe, dass das Niveau des Buches nicht absinkt.

Eine Rezentin von Amazon schreibt: „Auf Seite 391 schreibt sie, dass Mareike Graf sowie Stefan Siebenlist von ihren Ehepartnern vor die Tuer gesetzt wurden - Bei Mareike Graf kann ich es verstehen, aber kann mir jemand erklaeren, wieso Siebenlist vor die Tuer gesetzt wurde?? Vielleicht habe ich zu diesem Zeitpunkt schon die Zusammenhaenge zwischen den Personen nicht mehr verstanden?!“

Mir ging es genau so, aber ich war schon etwas müde, als ich das gelesen habe und dann dachte ich, es läge an mir. Also wenn ich so nachdenke, ein bisschen Chaos herrscht schon in dem Kriminalroman.


Fees Fazit
Für mich hat das Buch zu wenig Lokalkolorit, auch nach dem 2. Buch von Nele Neuhaus verspüre ich nicht den Wunsch dort mal Urlaub zu machen. Es bleibt immer noch „irgendeine“ Gegend in Deutschland für mich. Da es einfach zu viele Handlungsstränge gab und ich doch ein paar Mal nicht mehr ganz mitkam und die vielen Personen: Wer war noch mal Patrick? total verwirrend waren, ziehe ich 2 Sterne ab. Drei Sterne für einen Krimi, der nicht schlecht ist, der aber – meiner persönlichen Meinung nach – nichts in den Bestsellerlisten verloren hat. Da ist mir Kluftinger immer noch lieber. Sorry, Frau Neuhaus, aber wenn mir nicht zufällig noch ein Buch von Ihnen in die Hände kommt, werde ich keins mehr lesen. Trotzdem empfehle ich das Buch, denn es gibt weitaus schlechtere.

PS: Bei Amazon steht, dass dieses Buch 400 Seiten hat. Bei mir steht das Ende auf Seite 394 und die Danksagung eine Seite weiter.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

~~~ Traumduo auf satirischer Katastrophenreise ~~~

Ahoi, amore!
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01.11.2014
Pro:
lustig, spannend,
Kontra:
manche Leute verstehen Satire nicht

Das steht hinten auf dem Buch:
Unterwegs auf einem echten Traumschiff ...
Fantastico! Eine Woche lang wollen Jutta ...


01.11.2014
Pro:
lustig, spannend,
Kontra:
manche Leute verstehen Satire nicht

Das steht hinten auf dem Buch:
Unterwegs auf einem echten Traumschiff ...
Fantastico! Eine Woche lang wollen Jutta Speidel und Bruno Maccallini an Bord eines Traumschiffs durch den Südpazifik schippern. Doch was nach Erholung und einer Menge Spaß klingt, entpuppt sich schon bald als Fahrt in schwerer See – mit kleinen und größeren Katastrophen. Schon bevor der Luxusliner den Hafen verlässt, fängt sich der Italiener an Juttas Seite einen heftigen Sonnenbrand ein und verpasst so das erste Kreuzfahrthighlight ... Jutta macht derweil die Bekanntschaft des Magiers Adrian und muss dessen zweideutigen Avancen Paroli bieten. Außerdem erfährt das deutsch-italienische Duo Erstaunliches über die Marotten der Reichen, Neureichen und Superreichen – und erlebt allerlei Abenteuer an exotischen Orten.
Und das sagt die Lesezeichenfee über das Buch

(Meinung Anfang)
Jutta Speidel und Bruno Maccallini haben eine Woche auf einem Traumschiff gebucht. Blöde nur, dass gerade das Unglück mit der Costa Concordia passiert ist. Jutta will unbedingt, dass Bruno das nicht erfährt. Bruno bekommt einen Sonnenbrand und Jutta pflegt ihn mit Hausmitteln so gut, dass er am zweiten Tag wieder „gesund“ ist. Jutta wird vom Magier Adrian zersägt und auch Bruno wird in die Show einbezogen. Bruno geht zu einer Schamanin und Jutta darf dann auch noch dahin. An Bord haben sie interessante Tischnachbarn und auch die Lesung ist ein „eigenes“ Erlebnis.

Jutta fängt an mit einem Kapitel und danach schreibt Bruno weiter und dann fängt wieder ein neues Kapitel an. Jeder schreibt aus seiner Sicht.

Fee mal zu den inhaltlichen Unterschieden
Wahrscheinlich habe ich das Buch nicht so ganz begriffen, aber Marotten von Reichen, Neureichen und Superreichen kann ich nur wenige finden. Überwiegend sind Rentner an Bord und die interessanten Tischnachbarn. Allerdings gibt es kleinere und größere „menschliche“ Katastrophen. Und der Weg aufs Schiff ist auch nicht so ganz ohne, schließlich reisen sie ja von Deutschland bzw. Italien an.

Jutta fängt an mit einem Kapitel und danach schreibt Bruno weiter und dann fängt wieder ein neues Kapitel an. Jeder schreibt aus seiner Sicht.

Die Autoren
Jetzt bin ich mal ganz gemein, und tu das, was in diesem Buch vermieden wird. Ich verrate das Alter der Autoren. Jutta Speidel ist 60 Jahre jung und Bruno Maccallini ist 54 Jahre jung. Ich finde, Jutta sieht für ihr Alter sehr gut aus und muss sich nicht schämen und auch nicht, dass sie einen jüngeren Mann hat. Das wollte ich schon immer mal sagen. Ich finde es gut und das muss gar nicht verschwiegen werden und auch nicht unter den Tisch gekehrt werden und böse darüber getratscht werden. PUNKT!

Beide Autoren finde ich schon immer sympathisch. Werbung mag ich weniger, aber die von Bruno: Isch abe gar kein Auto ist echt witzig und Jutta Speidel schätze ich sehr als Schauspielerin. Ihre Filme haben mir persönlich das Leben versüßt. Ich denke, sie passen beide sehr gut zusammen und sie scheinen dieselbe Art von Humor zu haben und genau das machen ihre Bücher aus. Männer und Frauen sehen ja immer alles anders, das sehe ich bei meinem Mann auch immer. Männer und Frauen empfinden alles anders, trotzdem lieben sie sich. Jutta ihren Bruno und Bruno seine Jutta. Jutta ist als Münchnerin nicht langweilig und mit viel Temperament und Bruno auch. Dass Jutta schneller ausgehfertig ist, wie Bruno, das glaube ich sofort, denn ich kenne das auch.

Jedenfalls habe ich sofort zugegriffen, als ich das Buch Ahoi, Amore! gesehen habe.

Es gibt noch mehr Bücher der Autoren und momentan wünsche ich mir die Hörbücher der Beiden.
Wir haben gar kein Auto ...: Mit dem Rad über die Alpen. Ullstein Verlag 2009, ISBN 978-3548373188 (hab ich mir als Hörbuch angefordert)
Zwei Esel auf Sardinien. Ullstein, Berlin 2011, ISBN 3548374093 (sehr empfehlenswert)
Wir haben doch ein Auto!: Eine italienische Reise mit dem Wohnmobil (das Buch benötige ich auch noch, am besten als Hörbuch)

Natürlich gibt es auch Filme zu den Büchern. Aber ich muss gestehen, die habe ich noch nicht gesehen. ïAber das kommt auch noch. Ich möchte erst mal alle Bücher gelesen haben, von den Filmen bin ich meist danach enttäuscht, was ich hier aber nicht glaube, da die beiden sich selber spielen.

Fees weitere Meinung
Also ich war traurig, als ich das Buch ausgelesen hatte. Gerade mal 2 Abende hat es gedauert. Jutta Speidel und ihr Lebensgefährte schreiben sehr humorvoll und manches Mal doch sehr satirisch. Ich hatte viel Spaß an ihren Abenteuern, auch wenn ich nicht alles glaube. Vor allem die Busepisode war sicher nicht so. Allerdings war sie lustig und ohne sie würde schon was fehlen. Klar, dass Bruno Maccallini nicht alles so sieht, wie Jutta. Natürlich ist auch gut, dass jeder Ausflüge ohne den anderen unternommen hat, so kann man mehr erzählen. Ich mag die Charaktere, die sie von den anderen Leuten gezeichnet bzw. beschrieben haben. Man konnte sie sich bildlich vorstellen und reinversetzen. Man liebt sie, mag sie oder hasst sie auch. Ich fand sie einfach toll beschrieben. Nur zwickts und zwackts, wegen der Schamanin, waren sie jetzt wirklich da und wenn ja, hat es geholfen? Schade auch, dass sie uns die Zaubertricks nicht verraten haben, aber wenn sie es nicht dürfen, würde ich es auch nicht tun. Und den Leser geht ja auch nicht alles was an. Also eins weiß ich: Ich würde schon gerne ein Kreuzfahrt machen, aber nicht dieselbe. Und ich kann mir schon vorstellen, warum sie die nicht noch mal machen wollen oder überhaupt irgendeine doppelt. Es wäre nicht dieselbe und ich würde auch nicht das ganze noch mal erleben würden, so mit den Höhenunterschieden, gefährlichen Straßen, Busfahrer-Fahrstile. Aber wenn ich es mir überlege, wenn sie einen Film drehen oder davon schon gedreht haben, dann haben sie die Reise ja noch mal gemacht oder nicht? Ich konnte mir alles gut vorstellen und wünsche mir, dass in ihrem nächsten Buch das sie veröffentlichen Bilder drin sind, von ihrer Traumreise/Erlebnissen. Das gefiel mir bei Hape Kerkelings Buch so gut.

Fees Fazit
Das ganze Werk ist witzig und gut geschrieben. Es liest sich gut und man kann sich in Jutta und Bruno reinversetzen und die jeweilige Sicht verstehen. Es ist nicht langweilig und war viel zu schnell ausgelesen. Allerdings sollte man „Satire“ verstehen und dass beide doch übertreiben, sonst gibt’s wie bei Amazon Leute, die dem Buch 1 Stern geben und das finde ich nicht gerechtfertigt. Ich kann dem Buch 4 Sterne geben.

10/2021 Also ich weiss nicht mehr so genau, WANN ich das Buch gelesen habe. Eingestellt hab ich die Rezi in 2014. Aber seither hab ich mehr von den Beiden gelesen, gehört, gesehen. Und finde es schade, dass sie nicht mehr zusammen sind. Mit mehr Lebenserfahrung denke ich, sah man schon, dass sie nicht zusammen passen. Aber wenigstens hatten sie viel Spaß dabei und das ist wichtig. Und eine Kreuzfahrt auf dem Nil hatte ich ja schon in 2001. Aber noch keine auf dem Mittelmeer. Wobei, so schön ist das auch nicht mehr (Flüchtlinge) und Norwegen ist schön aber kalt… Nun ja. Es ist, wie es ist.

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