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Veröffentlicht am 18.10.2021

~~~ Ansichten können so verschieden sein ~~~

Die Mütter-Mafia
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Meine Buchausgabe sieht etwas anders aus, finde ich aber hier nicht. Allerdings ist es immer dasselbe Buch. Daher verstehe ich auch nicht, warum es so oft gelistet ist.

30.10.2014
Pro:
sehr lustig, ...

Meine Buchausgabe sieht etwas anders aus, finde ich aber hier nicht. Allerdings ist es immer dasselbe Buch. Daher verstehe ich auch nicht, warum es so oft gelistet ist.

30.10.2014
Pro:
sehr lustig, amüsant, leichter Schreibstil, schnell ausgelesen
Kontra:
für mich nichts
Empfehlenswert: Ja

LESEZEICHENFEE


Fee erzählt vom Inhalt
Constanze kommt mit ihrem Sohn Julius von Pellworm nach Hause. Dort hat sie ihre Eltern besucht und ihr Ehemann hat ihre Trennung vorbereitet. Er hat sie und die beiden Kinder kurzerhand in das Haus seiner Eltern „verbannt“. Als sie von der Zugfahrt am Bahnhof ankommt, holt sie ihr Noch-Ehemann nicht ab, sie muss also nach „Hause“ fahren. Inzwischen hat Julius sich mehrfach übergeben, zum Schluss auf den Mantel ihrer zukünftigen Nachbarn. Das weiß sie alles noch nicht, denn als sie in die Wohnung ankommt, kann sie nicht aufschließen, weil ihr Göttergatte das Schloss ausgewechselt hat. Er fährt sie dann auch zum Haus seiner verstorbenen Mutter. Dort bekommt Constanze und ihre Kinder einen Schlag. Die wertvollen Sachen hat ihr Noch-Ehemann ausgeräumt und alles was ihm in seiner Wohnung nicht gefiel dazugeräumt. Die Möbel stammen noch von Anno-Dazumal und der 70er Jahre Look ist unverkennlich, dazu Markenhaushaltsgeräte bis 1978, fast unkaputtbar. Der Kühlschrank ist zwar sauber, aber leer und die Kinder und sie haben Hunger. Constanze, unselbstständig, wie sie ist, ist froh, als am nächsten Tag, nach Hempels-Besuch (die Nachbarn mit dem Mantel, die sie sofort und wegen allem verklagen) gleich Mimi mit ihrer ungebremsten Energie auftaucht. So lernt sie den Jaguarmann und Ebay kennen.
Noch was zum Buch (siehe auch Bilder)
Auch hier schreibt die Autorin in Ich-Form und es gibt noch die Internetseiteneinträge, vor allem der vorletzte ist am besten und auf den warten doch eigentlich alle.

Fees Meinung:
4,5 Sterne bei Amazon und lauter Empfehlungen für dieses Buch, also musste ich es haben und lesen. Die letzten Seiten habe ich morgens gelesen, da konnte ich ungebremst laut lachen. Dieses Buch ist sehr spannend, charmant und total witzig geschrieben. Ich kann mir vorstellen, dass das alles so passieren könnte, nur nicht einer einzigen Frau. Das neue Umfeld von Constanze ist total witzig, dass man Tränen lachen und gleichzeitig weinen kann. Die MM sind das Gegenstück der arroganten Mütter-Society-Insektensiedlungsgruppe, die wegen der „Quote“ schon eine alleinerziehende Mutter aufgenommen haben. Es wundert wohl niemand, dass die Leserin die MMs viel lieber hat und sich dort viel wohler fühlt.
Das ganze Buch ist total chaotisch-liebevoll geschrieben und man leidet unwillkürlich mit. Die Charaktere sind voll aus dem Leben gegriffen und wohl aus vielen Geschichten, Geschehnissen und Personen denen Kerstin Gier begegnet ist entstanden. Ich habe dieses Buch schon vertauscht, werde es aber irgendwann in einer „schöneren“ Fassung wieder ertauschen. Wer Janet Evanovich liebt, der muss Kerstin Gier fast vergöttern. Dieses Buch ist echt total genial-witzig.
Zu den Amazon-Rezensionen
(dazu hat mich ein Ciao-Mitglied animiert, der die Bücher nie liest und nur die Rezensionen zusammenfasst und dann das ganze als seine eigene Meinung ausgibt, ohne je diese Bücher in der Hand gehabt zu haben -Mein Mann mag diesen Satz nicht, weil ich das nicht beweisen kann, aber wer die Rezensionen liest und die Bücher selber gelesen hat, wird mir beipflichten!)
559 von 713 sind meiner Meinung und geben 5 Sterne. Klar, die Rezensionen lese ich gar nicht, warum auch. Interessanter sind die
25 Leute, die nur einen Stern geben.

Eine gibt zu, gelacht zu haben, glaubt die Geschichte nicht, WEIL er/sie/es keine solchen Menschen wie Constanze kennt.
Fee: lach hab ich so was nicht auch schon
mal in meinen Buchberichten geschrieben? Wenn man was nicht mag, muss man das so sagen. Jawohl.

Eine schreibt, dass die Schreiberin angenehm schreibt, findet aber, dass es richtig ist, dass Constanze verlassen wird und zweifelt daran, dass die Autorin so brillant ist, Satiren zu schreiben.
Fee: Also Kerstin Gier möchte, dass wir uns amüsieren und nicht traurig sind, weil Constanze verlassen hat. Und das ganze ist eine Satire, denn so viel kann einem einzigen Menschen normalerweise nicht geschehen. Denk ich mal ich kenn ja niemand, der so ist.

Eine beschreibt einige lustige Stellen des Buches und bekommt daraufhin 12 Antworten.
Fee: Schon beim Lesen dieser beschriebenen Situationen musste ich wieder lachen und hoffe bloß, dass ich den nächsten Kino-Besuch ohne solche Handytöne erlebe.

„Ein nettes, jedoch enttäuschend seichtes Buch, auf dem Niveau eines Groschenromans. Raffinesse, intelligenter Humor sowie literarischer Genuß - Fehlanzeige. So kann man auch während des Lesens sämtliche andere Sachen erledigen, wie beim Kucken eines platten kitschigen Heimatfilmes. Ein Buch wie ein Fastfood-Essen - man wird satt, aber die Geschmackssinne bleiben unberührt. Nachdem ich mit dem Lesen dieses Buches fertig war, musste sofort als Wiedergutmachung ein literarisches Schmankerl her, das meine Synapsen anregt und die Sinne sättigt.“
Fee: Also ich hab schon viel seichteres gelesen, auch von dieser Autorin. Ich finde den Humor hier intelligent und raffiniert, denn ich hätte es nicht geschafft, dieses Buch so zu schreiben. Also ich bin nicht Multitasking und kann beim Lesen höchstens Musik hören und im Freien sitzen, aber alles erledigen, was ich beim gucken (kein Kuckuck) machen kann: bügeln, nähen, stricken, häkeln, backen, kochen etc. geht einfach so gar nicht. Bin ich nun auch ein unbeliebter Charakter? Oder gar unnormal? Beim Fastfood-Essen bleibt mir das Lachen im Halse stecken. Ich versteh das gar nicht, im Buch wird immer richtig und lecker gekocht, Pizza, Cannelloni, lauter gesunde, vollwertige Sachen. Jawohl. Ich lese zwischendurch (zwischen so netten Frauenromanen) immer gerne Krimis, so Ilka Remes, Stephen King, den netten, sympathischen Kommissar vom Allgäu oder so. Trotzdem finde ich das Buch toll. ïŠ

Eine Rezentin bekam beim Lesen starke Bauchschmerzen.
Fee: Gute Besserung wünsche ich und bitte keine Literatur mehr lesen, denn dann ist jedes Buch gefährlich, die Autorin weiß schließlich nicht, was der Rezentin gefällt. Also ich hab schon Zeit vergeudet, beim Bücherlesen, aber krank wurde ich noch nicht. Hab ich ein Glück gehabt. ïŠ

Eine Rezentin meint: Schade ums Geld.
Fee: Es gibt Tauschbörsen und Bücherschränke, da kann man sich Bücher „austauschen“. Für nur 1 Euro Porto Einsatz, kann man dieses Buch vertauschen und sich ein anderes ertauschen. Ich finde nicht, dass das zu teuer ist. Bücher sind halt Geschmackssache.

Ein Bewerter meint: Porsche Fahrer und rosa Bücher….klar, dass das kein gutes Buch ist.
Fee: Das Aussehen des Buches sagt nichts über den Inhalt aus. Ich hab schon mal ein Buch ertauscht, dass war total im Teenie-Stil und ich war nicht so sicher, ob ich das lesen sollte. Das Buch fand ich ganz brauchbar. Porsche Fahrer? Da sieht man mal, dass man nicht alles glauben sollte, was so Leute alles schreiben. Denn Kerstin Gier schreibt eindeutig: Jaguarmann…. Wer weiß, ob das auch wieder so eine erfundene Rezension ist.

Eine Amazon-Bewerterin meint, das Buch liest sich sehr schnell und versteht nicht, warum so viele Leute das Buch mögen und beleidigt diese.
Fee: Geschmäcker sind verschieden und ich versuche in Zukunft, meine negativen Bewertungen nicht mehr so abzufassen, andere zu beleidigen ist nicht nett. Dass sich das Buch sehr schnell liest, ist doch gut, ich hab einige Bücher erst gar nicht ausgelesen (und das bei meinem Durchhaltevermögen!!), weil ich irgendwann keine Lust mehr hatte. Das waren langweilige Krimis und da empfinde ich das noch viel, viel schlimmer.

Eine schreibt: Ich habe das Buch in einer Nacht ausgelesen.
Fee: Wow, für mich heißt das immer, je schneller das Buch ausgelesen ist, desto besser ist es. Ich finde, das spricht für das Buch. Wenn ich wochenlang benötige, ein Buch auszulesen und andere dazwischen lese, dann ist das Buch meiner Meinung nach langweilig und schlecht. So kann aus einer positiven Aussage eine 1-Sterne Aussage werden.

Eine Schreiberin gefällt nicht, dass ständig Ebay in dem Buch genannt wird, was man dort verscherbeln kann und was man dafür alles bekommt.
Fee: Warum denn nicht? Ebay gehört zu unserem Alltagsleben, fast jeder kennt Ebay und hat da schon was versteigert oder ersteigert. Die Tipps kenne ich schon, dass andere/Freunde mitbieten sollen, daher hab ich schon einiges nicht ersteigert, das wurde dann wieder eingestellt und ich habe nicht mehr dort mitgeboten. Aber falls jemand bei mir mal so pro Forma mitbieten möchte, gerne. Wenn das ein Tipp ist, den man macht, dann finde ich das gut.

Eine meint, dass das Buch gute Ansätze hat und auch über weite Teile liest sich das Buch unterm Strich recht gut. Doch die Wendung in der Geschichte gefällt ihr nicht.
Fee: Was genau sie damit meint, würde mich wirklich interessieren. Wahrscheinlich, wer der Anwalt ist und dass sie kurz zuvor noch mal ins Fettnäpfchen tritt. Ich finde die Geschichte gut. Es ist kein richtiger Liebesroman, nur Ansätze und daher fand ich das ganze toll. Ich hasse richtige Liebesromane mit viel Sex und so. Ich finde das gruselig und daher Daumen hoch für dieses Buch. Das ganze Buch zielt doch auf diese Szene ab, daher ist es nicht verwunderlich, wie das so weitergeht.

Eine Person schreibt, der Roman ist nicht sehr lustig, Klischees von der alternativen Seite und er/sie/es hätte erwartet, dass „mehr realistische Beobachtungen“ in dem Buch zu finden wären. Daher wäre er/sie/es enttäuscht.
Fee: Wie ihr seht, ist es sehr schwierig, Autorin zu sein. Die einen wollen das nicht, die anderen das und wieder andere sind deshalb enttäuscht. Man kann es niemanden Recht machen. Warum sollen in einem Frauenroman realistische Beobachtungen drin vorkommen? Mal davon abgesehen, wer weiß denn schon, welche Leute es wirklich gibt. Also ich kann mir in der Hinsicht alles vorstellen. Ich halte das Buch für sehr real, halt überspitzt (satirisch) und hier gibt’s halt alles auf einmal.

„Langweilig: Mehr gibts da nicht zu sagen. Habe es nicht geschafft durch zu lesen da es absolut nichts schönes oder interessantes enthältß“
Fee: Du hast es nicht gelesen, dann weißt du das auch nicht! Echt, das ist der Grund, warum ich nicht wage, über Bücher zu schreiben, die ich nicht gelesen habe. Warum auch? Diese Person hat einfach der Autorin keine Chance gegeben. Ich fand schon, dass da schönes drin vor kam und interessantes auch. Keinesfalls fand ich das Buch langweilig.

Eine Rezentin hat das Buch nach der Mitte weggelegt und nicht ausgelesen. Sie hatte erwartet, dass sie eine amüsante und originelle Sichtweise von Constanze Mutterleben bekommt und keine unzufriedene, jammernde Hauptakteurin.
Fee: Du hast es nach der Hälfte weggelegt und wagst zu sagen, dass man keine originelle Sichtweise des Mutterdaseins bekommt? Hallo, also Kinder sind wie Kinder sind. Jedes ist verschieden und hier gibt es massig Impressionen fast aller Altersstufen. Jammern? Wer hier in Deutschland jammert nicht, das ist hier doch ganz normal? Hier ist es einfach noch überzogen und satirisch, lustig dargestellt.

Zu dieser Rezension gibt es eine Antwort:“ Hmm... habe mir gerade das Buch bestellt, aber Ihre Rezension hört sich so an, als wäre das durchaus ein Kritikpunkt, den ich auch teilen könnte. Mal sehen. Trotzdem danke für diese Rezension! Die meisten anderen 1-Stern-Dinger hier hören sich schlicht und einfach nur so an, als würden die Verfasser einfach nur den Humor nicht verstehen und alles ernst nehmen- und damit kann ich mich nun gar nicht identifizieren.“
Fee: Das ist es, hier wird die Satire einfach nicht verstanden, zumal die meisten sich nicht mal die Mühe gemacht haben, das ganze Buch zu lesen. Warum soll man hier reale normale Sachen im Buch schreiben? Dann liest das doch keiner mehr. Wer würde die Waltons schauen, nach den wirklichen Geschichten von John-Boy, ohne Mr. Godsey? Von dieser Antwort gebenden Schreiberin hätte ich gerne eine Rezension gefunden, aber bei über 700 ist es schwierig und auf ihre Seite sind so viele, dass ich da auch aufgegeben habe zu suchen. Es scheint sehr lukrativ zu sein, bei Amazon zu schreiben, vielleicht sollte ich meine Bewertungen da auch einstellen?

Noch etwas:
Viele negative Bewertungen zielen auch darauf ab, dass sexuelle Belästigung in dem Buch stattfindet.
Fee: Warum sollte man so etwas totschweigen? Ich finde, das sollte man auch erwähnen. Kerstin Gier hat das Thema gut angepackt, finde ich, denn ich kann darin Sozial- und Gesetzeskritik erkennen und finde es gut, wie die Autorin das gelöst hat. Vor allem in einem „lustigen“ Buch so etwas unterzubringen, dazu gehört Mut.

Friede-Freude-Eierkuchen-Buch.
Fee: Wenn es nicht gut ausgehen würde, wäre es schade. Man liest dieses Buch nicht, weil man sich geistig oder wie auch immer weiterbilden will, sondern weil man einfach mal abschalten will. Das Leben ist schwierig und traurig genug, als dass man sich hier auch noch mit den negativen Seiten des Lebens ernsthaft auseinandersetzen möchte. Allerdings lässt die Autorin negative Sachen nicht unerwähnt.

Constanzes dümmlicher und unselbstständiger Charakter wird angeprangert.
Fee: Wer ist schon perfekt? Wer ist nicht schon in Fettnäpfchen getreten? Wer lacht nicht gerne über anderer Leute Fettnäpfchen? Hier kann ich lachen, denn hier tu ich niemandem weh. Constanze gibt’s nicht, sie wurde einfach überzeichnet, satirisch und so. Ich finde sie gerade deshalb sympathisch.

Zu viele und ständig Klischees.
Fee: Ja und? Ohne Klischees kommen witzige Bücher einfach nicht aus. Warum auch.

Fees abschließende Meinung zu den 1-Sterne Rezensionen:
Ich weiß nicht, warum die Leute so frustriert sind und die Autorin niedermachen? Manchmal habe ich einfach den Eindruck, es sind gekaufte Bewertungen oder Leute, die den „einfachen“ Schreibstil nicht verstehen. Mir gefällt das Buch sehr gut und ich kann es jedem weiterempfehlen, der a) Humor hat b) Satire versteht c) nicht darüber nachdenkt, ob es wirklich so stattgefunden haben kann. Doch ich habe dieses Mal beim Lesen der Rezensionen was gelernt. Ich versuche in Zukunft meine Rezensionen anders zu schreiben. Denn so plumpe Beleidigungen oder so, mag ich nicht wirklich. Selbst ich gebe, wenn es schnell ausgelesen war, mindestens 2 Sterne. Denn es spricht doch IMMER FÜR das Buch, wenn man es ausliest und dazu noch schnell. Ja, und man kann nur Autorin werden, wenn man unempfindlich ist, oder wenn das Konto einem sagt: Die können mich mal, so viel wie ich verdiene! Aber welche Autorin verdient schon so viel Geld?
Fees Fazit:
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Beim Lesen habe ich an nichts weiteres gedacht und habe mich einfach von dem Roman ablenken lassen. Ich hatte herrlich lustige Momente, bei denen ich laut gelacht habe. Das Buch war schnell und einfach auszulesen. Es war nie langweilig, sondern irgendwie spannend und ich hab nicht, wie beim Krimi versucht, herauszufinden, wie es weitergeht. Ich hab einfach nicht nachgedacht und mich führen lassen von der Autorin. Wie mit den Augen zu gebunden. Für mich hat dieses Buch 5 Sterne verdient und eine eindeutige Empfehlung.
PS: Ich frage mich, wer bei einem Frauenroman hochgeistige Literatur erwartet??? Vielleicht sind es ja die Leute, die erwarten, dass ein Ölbad schäumt?

PS: Ich glaube, ich würde nie wieder solche Bewertungen schreiben, auch wenn sie mich irgendwie amüsieren. Aber ich versuche jetzt so zu schreiben, dass sich niemand beleidigt fühlt, auch wenn ich gefühlt noch schlechter Bewerten muss, als früher, weil heute gibts noch schlechtere Bücher. Da tuts mir schon im Nachhinein leid, Lieblingsautorinnen mit weniger als 4 Sternen bewertet zu haben. Aber was solls. Ist halt ne andere Zeit gewesen. Und ich lass das einfach mal so stehen.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

~~~ Fee gesteht Frau Gier auch mal schlechte Tage zu ~~~

Die Laufmasche/Die Braut sagt leider nein
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27.10.2014
Pro:
flüssig geschrieben, ein bisschen Humor
Kontra:
seicht, oberflächlich, kaum Niveau, wenig Spannung,


LESEZEICHENFEE


Fees Inhalt zum Roman: Die Laufmasche
Felicitas erzählt in Ich-Form ...

27.10.2014
Pro:
flüssig geschrieben, ein bisschen Humor
Kontra:
seicht, oberflächlich, kaum Niveau, wenig Spannung,


LESEZEICHENFEE


Fees Inhalt zum Roman: Die Laufmasche
Felicitas erzählt in Ich-Form von ihrem Leben. Sie verliert ihren Job, ihre Wohnung und trennt sich von ihrem Freund. Übergangsweise arbeitet sie bei den Nachbarn ihrer Eltern und zieht wieder zuhause ein. Sie lernt ihren Traummann kennen, als sie zu einem Klassentreffen geht und ihre Strumpfhose eine Laufmasche hat.

Fees Meinung zu Die Laufmasche
Warum steht auf der Rückseite Felizitas? Im Buch schreibt sie sich mit C. Das ist ein Grund, warum ich Rückseiten nicht mag. Entweder steht da eh das Falsche oder die Namen sind nicht mal richtig.
Viel lohnt sich nicht, zu dem Buch zu schreiben. Ich fand die Charaktere irgendwie lustig und kam gut mit ihnen zurecht. Die Geschichte ist humorvoll und könnte so tatsächlich stattgefunden haben. Auch wenn die Firma total überzogen ist und der absolute Wahnsinn an der Tagesordnung steht. Viel Niveau hat das Buch nicht, aber es ist leicht geschrieben, der Schreibstil ist ok und es ist einfach ein nettes Buch für Zwischendurch.

Romantisch ist das Buch keineswegs und die Laufmasche ist ein völlig unpassender Titel. Ich würde das auch nicht als Liebesroman bezeichnen, auch wenn es einer ist. Auch dass die Überschriften: die erste Gelegenheit, die zweite Gelegenheit…. usw. hieß, fand ich langweilig und lieblos. Also ich würde das Buch nicht unbedingt empfehlen. Es ist eine anspruchslose Lektüre und man kann das mal eben auf einer Bahnreise durchlesen.

Also ich muss ehrlich sagen, ein unmoralisches Sonderangebot, fand ich viel besser und witziger. Diesem Buch kann ich höchstens 2 Sterne geben. Man kann es lesen, muss es aber nicht lesen.

Fees Inhalt zum Roman: Die Braut sagt leider nein
Elisabeth möchte Alex heiraten. Er arbeitet in einer anderen Stadt als Architekt. Elisabeth muss die ganze Hochzeit selbst vorbereiten und hat auch noch die Schwiegereltern auf dem Hals. Als sie dann merkt, dass Alex nicht treu ist, fängt sie an mit ihrer Freundin Rachepläne zu schmieden.

Fees Meinung zum Roman: Die Braut sagt leider nein
Als das Buch zum verdienten Höhepunkt kommt ist es leider auch schon aus. Nach dem man so lange durchgehalten hat und das Ende nun auch gerne mit Elisabeth auskosten will, ist der Roman einfach aus. Abgewürgt.

Man kann das Buch lesen, muss es aber nicht. Irgendwie bin ich froh, dass ich es schon vertauscht habe, bevor ich diesen Bericht bei Meinungsforen und auf meiner Homepage einstelle. Ich finde das Buch noch blöder, wie das andere Buch. Elisabeth freut sich so auf ihre Hochzeit, nur um dann festzustellen, dass ihr Traummann ihr nicht treu ist.

Die Geschichte ist nicht richtig durchdacht und der Arztbesuch und die Schwangerschaftstest fand ich irgendwie überflüssig. Lieber wäre mir gewesen, wenn ich das Ende und die Rache mit Elisabeth auskosten hätte können. Echt schade.

Das Niveau ist billiger Groschenroman (seicht und absolut oberflächlich) und ich finde es schade, denn Kerstin Gier schreibt wahrlich bessere Romane, wie diesen. Der Roman ist zwar witzig, aber flach, man kann Abschalten, aber nur, wenn man sein Gehirn ausschaltet. Das muss man sich so vorstellen, wie wenn man sich bei Ciao anmeldet, da sollte man unbedingt sein Gehirn beim Einloggen abgeben und auf keinen Fall vergessen, es beim Ausloggen wieder abzuholen.

Allerdings scheint es ein Buch von der Autorin zu sein, dass sie schon ewig geschrieben hat. Denn ich hatte ein Wiederlesen mit der DM. Am Anfang hat es mich irritiert, dann irgendwie Amüsiert. Auch diese Geschichte ist aus der Sicht der Romanheldin geschrieben, wie die Laufmasche auch.

Wenn ich Die Laufmasche auch grad noch für Glaubwürdig halten würde, dann habe ich hier enorme Zweifel. Denn hier stimmt einiges in der Geschichte nicht. Wenn ich Frau Gier wäre, würde ich die Geschichte noch mal überarbeiten und noch mal neu schreiben. Hier fiel mir auch auf, dass alle möglichen Klischees bedient wurden, was das ganze nicht besser machte. Dieses Buch fand ich noch weniger witzig und humorvoll wie die Laufmasche. Irgendwie konnte ich dabei nicht lachen, es gab aber den einen oder anderen witzigen Moment mit dem Buch.

Blöd finde ich nur: 200 Seiten und der Klappentext verrät praktisch das ganze Buch. Ich hatte immer noch erwartet, dass da noch was wirklich anderes, besseres, lustigeres kommt. Aber leider gab es irgendwie so gar nichts. Vor allem, es gab nichts, was überraschend war. Selbst das Ende, war schon von Anfang an vorhersehbar, nicht nur durch den Buch-Titel.

Fees abschließendes Fazit
Wer sein Gehirn ausschaltet und einen oberflächlichen, seichten Groschenroman lesen will, sollte sich dieses Buch zulegen. Alle anderen sollten dieses Buch meiden. 2 Sterne für 2 Geschichten, denn sie sind leicht geschrieben und so flüssig, dass es möglich ist, sie auszulesen. Was man ja auch nicht von allen Autoren sagen kann. Sagen wir es einfach so. Bei beiden Büchern hat die Autorin gerade ihren „schlechten Tag“ gehabt. Ich empfehle da zwei andere Bücher: „Ein unmoralisches Sonderangebot“ und „Auf der anderen Seite ist das Gras viel Grüner.“


... und hier denke ich, eine Aufwertung von einem Stern kann nicht schaden, bei dieser älteren Rezi, seither hab ich einfach zu viel Mist gelesen oder Bücher nicht ausgelesen.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

~*~ Fee meint: Da ist was Wahres dran! ~*~

Wünsch dich schlank
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Da das ne ältere Rezi ist, könnte man hier gut auf 4 Sterne aufwerten.


06.12.2014
Pro:
locker, leicht geschrieben, viele Tipps, viele Affirmationen
Kontra:
Er überzeugt mich nicht . Einiges ...

Da das ne ältere Rezi ist, könnte man hier gut auf 4 Sterne aufwerten.


06.12.2014
Pro:
locker, leicht geschrieben, viele Tipps, viele Affirmationen
Kontra:
Er überzeugt mich nicht . Einiges kenne ich schon von anderen Leuten .

LESEZEICHENFEE



Inhaltsangabe laut Amazon:
Abnehmen ist ganz einfach. Wir müssen nur wissen, wie! Können wir unseren Körper durch Gedankenkraft beeinflussen? Eindeutig ja. Viele Menschen haben in den letzten Jahren nach Pierre Franckhs Anleitungen und Ratschlägen schon zu ihrem Wunschgewicht gefunden - mit Leichtigkeit! Der Körper agiert nicht - er reagiert, und zwar auf die kleinsten Nervenimpulse. Bereits ein einziger Gedanke bewirkt hier wahre Wunder. Diese Kraft der Gedanken und der Überzeugungen können wir uns gezielt zunutze machen und uns schlank denken - damit die Idealfigur nicht länger nur ein Traum bleibt. Wenn die Seele hungert, dann isst der Körper. Die wenigsten Diäten schaffen den erhofften Erfolg, weil das wirklich Entscheidende übersehen wird: die Überzeugung. Dein attraktives Wohlfühlgewicht liegt nur eine Erkenntnis weit von dir entfernt: Schlanksein beginnt im Kopf! Und zeigt sich dann im Körper.

Fees Meinung samt Inhalt
Es ist schwierig, dieses Buch zu rezensieren. Ich glaube, wenn man bei den Seminaren von Pierre Franckh ist, danach nimmt man sicher ab, weil er sehr überzeugend ist. Ich habe ja auch die Hörbücher, aber die mag ich nicht so sehr, weil ich seine Stimme nicht so mag, auch die von seiner Frau nicht. Als Schauspieler in Filmen mochte ich ihn, aber bei den Hörbüchern, da hab ich Riesenprobleme, weil man sich da auf die Stimme konzentrieren muss und entweder liegt sie einem, oder liegt sie einem nicht.

Also ich habe das Buch gelesen. Ich habe mir auch einige Affirmationen rausgeschrieben: Ich habe mein Idealgewicht oder Ich habe den idealen Körper
Ich liebe meinen Körper
Ich bin gesund und glücklich
Ich bin schön
• Jede Zelle meines Körpers ist von Licht und Liebe durchflutet
Mein Körper ist einmalig und ein Geschenk des Lebens an mich
• Ich bin gesund, glücklich und voller positiver Energie
Ich wiege …. Kilo – ab jetzt und für immer. Ich bin gesund und bleibe gesund.
• Mein positives Selbstbild strahlt in alle Ebenen aus.
Ich bin dankbar für meine Schönheit und Gesundheit.
Ich bin mir meiner Schönheit vollkommen bewusst.
Ich liebe es, wie ich aussehe und auf andere Leute wirke.
Ich genieße meinen Körper, er ist mein bester Freund.
Ich weiß, dass die Liebe zu mir selbst mich zu den Wundern des Lebens führt.
Ich bin Schönheit und sehe nur noch Schönheit um mich herum.
Ich bin vollkommen verbunden mit mir und meinem weiblichen bzw. männlichen Anteil der Welt.
• Ich akzeptiere mich zu jeder Zeit, so wie ich
bin, so wie ich jeden anderen auch akzeptiere.
• Ich lasse alle meine alten Gewohnheiten los und bin frei, mein Leben nach meinen Vorstellungen zu gestalten.
• Ich lasse alle alten Muster los und erschaffe mich neu.
Ich halte den Schlüssel zu meiner Macht in meinen Händen. Zu jeder Zeit und für immer.

Elsye Birkinshaw hat ja schon gesagt, man muss das 21 Tage lang sagen und dann merkt sich das der Körper und es funktioniert. Beim ersten mal hat das mit „Ich liebe mich bedingungslos.“ Oder so ähnlich wunderbar funktioniert, aber das zweite Mal habe ich es nicht mehr geschafft.

Nun kommt Pierre Franckh mit seinen geschätzten 100 Affirmationen daher. Ich habe schon bei einigen einen Stern gemacht, weil die mir besonders gefallen. Ich bin ein unentschlossener Skorpion, was tu ich jetzt? Welche Sprüche soll ich sagen? Mal davon abgesehen, dass ich schon die Affirmationen von Catherine Ponder nicht auswendig lernen konnte. Mein Körper streikt irgendwie, wenn ich was sagen soll, an das ich nicht glaube.

Es wundert wohl niemanden, dass ich – seit ich mich mit den Affirmationen befasse – zugenommen habe.

In dem Büchlein sind viele Briefe abgedruckt, von dankbaren Frauen, die abgenommen haben. Aber die waren sicher ALLE persönlich bei seinem Seminar. (Ich bin sicher, bei Seminaren zählt auch die Sympathie zum Leiter und dazu, dass das in der Gruppe effektiver ist. Keine Kritik, nur eine Anmerkung über eine - für mich - Tatsache.) Und ich habe nur dieses Buch. Das ist schön geschrieben und liest sich wunderbar leicht. Aber es funktioniert nicht. Sicher liegt das wieder an meiner Wohnung, die ist zu klein und zu vollgestopft und seit 3 Jahren wollen wir umziehen. Ich dachte aber, abnehmen könnte ich vorher, bevor es mit dem Umzug klappt. (Anmerkung: Wir schreiben heute das Jahr 2021 und sind schon im Dezember. Ich bin nicht weiter gekommen. Himmel schick mir das richtige Buch!!!)

Er gibt auch eine kleine Instruktion, wie man das mit der Wohnung hinbekommt. Für den Kleinkruscht gibt’s 3 Kartons: Sperrmüll, Verschenken und Verkaufen. (Karen Kingston und viele andere haben das auch beschrieben)

Bei mir gibt’s Kartons mit: Holland, Sozialkaufhaus Gronau, Sozialkaufhaus Borken, Vertauschen/Versteigern und wegwerfen.

Im letzteren Karton landet bei mir nichts mehr, denn die Holländer nehmen ALLES was noch brauchbar ist. Was ich eigentlich sagen wollte, das was Pierre Franckh vorschlägt, klappt bei mir nicht.

So Sachen wie: Räume dein Zimmer vollkommen leer und entscheide am nächsten Tag, welche Möbel oder Gegenstände wieder hinein sollen…. (10/2021 Das sind für die meisten Menschen (!!!) nicht umsetzbare Ratschläge. Zuletzt hatte ich das bei Barbara Beckers Buch angemerkt.)

Dann hätte ich einen freien Raum und die restlichen Räume wären nicht mehr begehbar. (10/2021, die Toilette oder die Küche wären dann auch nicht mehr begehbar, also unsinnig.)

Also diese Tipps sind nicht durchführbar. Ich habe schon Möbel dem Sozialkaufhaus in Gronau geschenkt, und wenn ich noch mehr verschenke, dann habe ich ein großes Problem….. Ihr ahnt es schon…

Jedenfalls meint Pierre Franckh, wenn man das mit den Affirmationen macht und seinen Körper liebt, würde man nur das Essen, was einem gut tut, dann würde das mit dem Abnehmen ganz einfach sein.

Er gibt auch eine Anleitung, wie man das mit dem Körper macht:
Man soll sich vor den Spiegel stellen, in einem Zimmer (darüber hat Louise Hay ein Buch geschrieben), in dem es warm ist. Ich glaube, er meinte, einen Ganzkörperspiegel und daran hapert es hier schon. Der einzige, der dafür in Frage kommen würde, steht in der Diele.

Problem Nummer 2: Stell das Telefon aus und sorge, dass du nicht gestört wirst. Dann klopfen die Nachbarn halt an die Wohnungstür, ganz einfach und ich höre, wenn die Nachbarin heim kommt, wer im Treppenhaus rumläuft etc. Und in der Diele würde ich mich nicht wohlfühlen, so ganz nackelig, denn das ist der nächste Punkt, man soll sich ausziehen.

Dann soll man sich streicheln und mit seinem Körper reden. Ich glaube, wenn das jemand liest, der denkt dann, das Buch wäre ein Porno oder so. Auf jeden Fall soll man das nicht nur ein Mal machen, sondern jeden Tag, am Besten 21 Tage lang.

„Gehe durch deine Wohnung und gib all den Dingen, die für dein Leben wesentlich sind, eine Markierung.“ Umgekehrt wäre es für mich einfacher. Nur, dass da dann nur die Tauschsachen übrig bleiben… Also irgendwie klappt das nicht mit mir und Pierre Franckhs Buch.

Am Schluss des Buches kommen dann noch 24 Punkte, um Erfolg beim Abnehmen zu haben.

1. Entscheide dich und setze dir klare Ziele!
Blöd nur, dass die liebe Fee keine Ahnung hat, wie viel sie wiegen möchte…. Und klare Ziele, das ist so eine Sache. Vielleicht sollte ich ein Seminar machen: Wie bekomme ich das Chaotischsein in Griff?

3. Höre auf, an deine Erfolglosigkeit zu glauben!
Genau das habe ich bei Catherine Ponder, Louise Hay und Eberwein gelernt: Immer nur positiv denken.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass hier einer vom anderen abschreibt. Früher habe ich gerne die Bücher von Bärbel Mohr gelesen. Die Wünschbücher. Wünsche ans Universum. Die Bücher waren unterhaltsam und ich hatte nach dem Lesen eine gute Laune, aber funktioniert hat es nicht mit den Wünschen. Ok, ich glaube auch nicht an die Esoterik und so. Aber die drei oben genannten Autoren scheinen mir dann doch eher Hand und Fuß zu haben, denn es geht einem besser, wenn man sich nicht selber niedermacht und positiv denkt. Nur auch die Affirmationen von Catherine Ponder haben es nicht geschafft, dass sich irgendwas verändert hat.

12. Feiere jeden noch so kleinen Erfolg.
Blöde nur, dass ich mir dann eine Teestange kaufe und mit Kaffee und Teestange feiere. Das nützt mir beim Abnehmen nicht. Sekt mag ich nicht so. (Wegen Intoleranzen wäre es jetzt eine Käsestange, aber Kaffee geht noch. )

5. Suche nicht länger nach den Gründen, warum du so gewichtig bist, denn wenn du dich damit beschäftigst, vertiefst du nur deine missliche Lage….
Das stimmt. Seit ich mich wieder intensiv mit meiner Figur auseinandersetze, nehme ich zu! Ich habe von November 2013 bis zum Sommer 2014 insgesamt 14 kg abgenommen. Dann habe ich gedacht, 10 kg, das wäre es doch noch und habe versucht, mit Diätbüchern, Gymnastik oder Wünsch dich schlank-Büchern mein Glück zu versuchen. Nein, das geht nicht. Es muss nebenher gehen und man darf nicht negativ von sich denken.

Gut finde ich:
15. Lobe dich für alles, was dir gelingt.

10. Befasse dich nur mit Dingen, die dich voranbringen.
Oh je, dann wäre das mein letzter Ciao-Bericht. Aber ich habe meinem Mann versprochen, dass ich über jedes Buch schreibe, das ich lese, sonst ertausche ich mir die wieder doppelt und dreifach. Seit ich einen Überblick über die Bücher habe und über die gelesenen schreibe, passiert das nicht mehr. Also bringt mich das doch irgendwie voran.

11. Sende nur positive Energie an deinen Körper, indem du nur positiv über dich denkst und redest.
… und tratsche nicht über andere, denn das kostet zu viel Kraft. Das habe ich von Louise Hay gelernt und das stimmt. Es geht mich nix an, was die anderen machen, was für Klamotten sie tragen oder welche Frisur sie haben. Außer, man macht ihnen ein Kompliment, weil einem was gefällt…

Jedenfalls ist es kein Buch, durch das man sich quälen muss. Es ist locker und leicht geschrieben und man kann es an 2 bis 3 Abenden auslesen. Also durchaus gut, besser wie das letzte Buch von Jörg Maurer. Es sind durchaus gute Ansätze in dem Buch enthalten. Aber auch sehr vieles, was – für mich – sinnlos ist. Ich bin sicher, durch Pierre Franckh nehme ich nicht ab und die Seminare sind mir einfach zu teuer. Wenn, dann würde ich lieber ein Yoga-Seminar machen. Oder Louise Hay treffen wollen. (10/2021 traurig guck)

Schauen wir mal bei Amazon, was die Leute dort sagen:
43 geben 5 Sterne, 8 geben 4 Sterne, 6 geben 3 Sterne, 1 gibt 2 Sterne und 3 geben 1 Stern. Davon haben einige das Buch nicht gelesen und andere nehmen es zu kritisch unter die Lupe. Es gibt halt mehr Sachen, zwischen Himmel und Erde, die man sich manchmal nicht erklären kann und gute/positive Gedanken haben schon oft von schweren Krankheiten geheilt, das heißt, wer nicht so viele negative Gedanken hat, ist gesünder. Ja, das Buch hätte man auch mit weniger Seiten schreiben können. Aber ich finde, so positive Briefe, die Pierre Franckh loben, das ist doch auch was. Gönnen wir es ihm!

Fees Fazit
Sagen wir es so, natürlich sind die Artikel rund ums Abnehmen von Pierre Franckh dafür da, dass er seinen Lebensunterhalt bestreitet und er scheint sehr viel Spaß dabei zu haben. Ich bin auch sicher, dass er sehr viele Dankesschreiben bekommt und dass die nicht gefaked sind. Klar, hat der Autor vielen Damen zu weniger Gewicht verholfen. Er kann halt Leute überzeugen und mobilisieren, etwas für sich zu tun. Die Tipps, die er gibt, sind auch nicht schlecht, aber für manche Leute halt nicht durchführbar. Also bei mir bewirkt Pierre Franckh das Gegenteil, ich nehme zu, weil ich mich zu sehr mit dem Abnehmen beschäftige. Trotzdem, das Buch war angenehm zu Lesen, ich habe viele Tipps bekommen und hoffe, dass ein paar Affirmationen bei mir wirken. Wenn vielleicht auch nicht beim Abnehmen, aber so für das Leben im Allgemeinen. Ich gebe dem Buch 3 Sterne und keine Empfehlung.

Jeder muss in dem Fall einfach selber wissen was er tut. Ich hoffe jedoch, dass meine Rezension DIR hilft eine Entscheidung zu treffen: Nützt mir das Buch? Ja oder Nein? Ein letzter Satz von Pierre Franckh: Nr. 24: Bewerte andere nicht wegen ihres Gewichts. Bewertest du andere, verurteilst du vor allem insgeheim dich selbst. <- und eine letzte Bitte noch von mir: Versucht das mal umzusetzen. Mecker nicht an anderen herum. Bedenke sie mit lieben Gedanken. Denn das was du aussendest, kommt zu dir zurück! Es tut dir nicht gut, es macht dich nicht glücklich, über andere zu richten. In diesem Sinne:
Ich schenke DIR ein GOLDIGES Lächeln.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

Gesülze

Hochsaison
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~~ Fee meint : Gesülze = dämliches Gelaber ~~

29.11.2014
Pro:
. . .
Kontra:
langweilig, zu viele nebensächliche, sich Wort für Wort wiederholende Handlungsstränge uvam
Empfehlenswert: Nein ...

~~ Fee meint : Gesülze = dämliches Gelaber ~~

29.11.2014
Pro:
. . .
Kontra:
langweilig, zu viele nebensächliche, sich Wort für Wort wiederholende Handlungsstränge uvam
Empfehlenswert: Nein


LESEZEICHENFEE


Fee erzählt von der Geschichte

Beim Neujahrsspringen wird der Däne, der „glücklicherweise“ im Ranking vor dem „üblichen“ Russen landete, beim 2. Durchgang „getroffen“ so dass er ganz übel stürzt und eigentlich schon Tod sein müsste.

Er kommt ins Krankenhaus. Dazu geschieht gleichzeitig ein Attentat auf Kalim al-Hasad, der in Dubai die Winterspiele 2018 stattfinden lassen möchte. Allerdings bemerkt dies nur sein Leibwächter, weil er auf den Angreifer schießen kann, bevor dieser schießt. Bloß durch das Getümmel des unglücklichen Sturzes verschwindet der Attentäter spurlos. Eine Lawine wird ausgelöst, bei der niemand ums Leben kommt.

Kommissar Jennerwein bekommt ständig Bekennerbriefe. Der Schadensbegrenzer muss nach Österreich um die Hilfe von „alten“ Bekannten anfordern. Die Chinesen, die die Winterspiele in China haben wollen, dezimieren sich.

Fee`s Erlebnisse während der Geschichte
Zuerst dachte ich, was für eine schöne Aufmachung, so mit der Kuh bei jedem neuen Kapitel. Ab und an gibt’s bei neuen Kapiteln eine Information, was zum Beispiel „Desinformation“ heißt, wie man es ausspricht und ab und an, wie man das in anderen Sprachen schreibt. Wie das halt so im Duden stehen könnte. Mit Abschweifungen kommt man dann hier zum Serientäter.

Die Abschweifungen nervten mich und ich dachte, ich kann diese Geschichte nie zu Ende lesen. Nachdem ich ein Janet Evanovich-Buch in einem Abend ausgelesen hatte, habe ich für dieses Buch eine Woche benötigt. Der Autor ist so ausschweifend und malt teilweise unnötige Bilder. Er lenkt total von der Spur ab und erzählt nichtssagende Dinge, die überhaupt nichts mit dem Krimi zu tun haben – wie sich dann am Ende herausstellt. Am Ende behauptet er in der Danksagung (Dsng.!), „dass er jemanden hatte, der viele überflüssige Nebenhandlungen, verwirrende Einzelheiten und lästige Abschweifungen ausriss wie Unkraut.

Ganze Handlungsstränge, Figuren, Kapitel waren verschwunden und vergessen.“ Also meiner Meinung nach, stand gerade das alles drin und das machte es total mühsam das Ganze zu lesen. Auf Seite 208 dachte ich plötzlich, ich hätte den Krimi schon mal gelesen. Allerdings dämmerte mir auf Seite 305, dass dies ein anderer Krimi gewesen sein musste, denn ich feierte ein Wiedersehen mit Ignaz und Ursel Grasegger. Dank meiner Ciao Berichte wusste ich dann schnell, ich hatte das Buch Föhnlage des Autors schon gelesen. Ich hatte mit 4 Sternen bewertet. Bei Seite 370 dachte ich: Endlich ausgelesen, aber nein, es gab noch ein paar Seiten.

Fees Meinung
Bis Seite 208 war das Buch sehr, sehr mühsam für mich zu lesen. Bei Seite 305 kam es endlich ein wenig in Fahrt und die Handlungsstränge haben sich dann zusammengefügt. Die vielen unnötigen Teile (siehe Absatz oben) verwirrten nur und machten aus dem Buch ein langweiliges „Etwas“ von dem ich froh war, dass ich es schon vertauscht habe.
Humor: Alle versprachen viel Humor, in diesem Krimi. Ich habe aber kein einziges Mal gelacht und fand das ganze auch nicht witzig.
Gut waren 2 Sachen, dass die arme Ilse Schmitz nun bei der Agentur Impossible eingestellt wurde, nachdem sie durch diese Agentur und ihre jeweiligen Arbeitgeber doch sehr getriezt wurde und Abenteuer mitmachen musste, auf die sie gerne verzichtet hätte. Nebenbei bemerkt, diese Figur fand ich sympathisch. Ich hatte Mitleid mit ihr und fand den Ausgang schön. Wie umschreibe ich das zweite, ohne das ich zu viel vom Ausgang verrate? Nun ja, den Ausgang der eigentlichen Hauptperson finde ich irgendwie schön. Mehr kann ich dazu nicht sagen, denn sonst kann man sich das Lesen sparen.

Kommissar Jennerwein behält sein Krankheits-Geheimnis immer noch für sich, was den Leser nicht weiter verwundert. Die Charaktere an sich, sind widersprüchlich, man kann sich nur in wenige reindenken und die meisten mag ich einfach gar nicht. Die blühende Phantasie des Autors war zu blühend und man hätte da einiges an Papier sparen können, was sinnlos aufgeschrieben wurde und den Krimi unnötig verlängert hat. Aber dann wäre der Krimi mit grad 200 Seiten ausgekommen. Davon bin ich überzeugt. Ich hätte wirklich gerne gekürzt!

In Hinsicht auf die Überschriften war es ein tolles Buch. Mir fiel ständig was Neues ein, was ich als Rezensions-Titel nehmen hätte können. Mein Mann und ich entschieden uns dann für Gesülze = dämliches Gelaber. Denn vieles empfand ich genau so und als ich meinem Mann einiges vorlas, war er meiner Meinung. Zudem wird er diesen Krimi nie lesen, denn die Leseproben haben ihm schon gereicht. Ich glaube, das sagt schon einiges. Diese Überschrift passt auch zu dem Buch, wer meine Empfindungen während des Lesens gelesen hat, der weiß warum.

Trotz allem der Ausgang ist unglaubwürdig in allen Teilen und man will gar nicht über dieses Buch nachdenken, denn wenn das ein Täter nachahmt, dann kann man nur noch sagen: Armes Bayern. Aber die Charaktere im Buch sind größtenteils auch nicht sehr zufrieden über den Ausgang. Aber so wie die High-Society beschrieben wird, das glaubt man sofort als Leser. Dazu kommt noch das „Märchen“ in der Geschichte. Die Erlebnisse und die Gedankenreise des Dänen im Krankenhaus, bis er Thor begegnet. Ein trauriges Märchen finde ich persönlich. Aber insgesamt ein würdiger Ausgang für das Buch.

Hätte ich das Buch nicht ausgelesen und vor Seite 205 schlapp gemacht, hätte dieser „Alpenkrimi“ nur 1 Stern bekommen. Aber Jörg Mauer ist eben so ähnlich wie Jürgen Seibold. Sie können es mir nicht immer recht machen. Ein Mal finde ich die Romane toll und ein Mal eben nicht. Zum Lokalkolorit sei gesagt, der ist ausgeschöpft bis zum geht nicht mehr, da ist fast die ganze Welt eingeschlossen. Also mehr fällt mir dann zu Bayern, Dubai, China und Co auch nicht mehr ein. Damit kommt man dann schon wieder ins Klischeehafte. Teilweise war das ganze auch Grotesk, aber eben für mich nicht zum Lachen.

Für die Fans: Fee`s Meinung zu den Amazon-Rezensionen
Als erstes bin ich sicher, dass nicht alle das Buch bis zum Ende ausgelesen haben. Ich bin gespannt, ob ich Recht habe.
167 Leute haben ihre Meinung abgegeben. Bei Amazon kommt das Buch mit 4 Sternen weg. 77 geben 5 Sterne und 40 geben 4 Sterne. Allerdings möchte ich mich erst mal mit den anderen befassen.
13 Leute gaben einen Stern und diesem Rezenten kann ich nur voll und ganz zustimmen: „Ums kurz zu macha, so an Schmarrn hab i scho lang nimmer glesn! Dieser Mann hat ja in diesem Buch fast die ganze Welt mit eingeschlossen. Abu Dhabi, China und noch dazu Lima (Peru), da hätte ich an seiner Stelle auch noch andere Länder und Erdteile mit ins Buch aufgenommen.“

Fee: Aber Mist, da stand so viel drin, an Lima (Peru) kann ich mich gar nicht mehr erinnern.
Wie ich schon vermutete, gab es einige Leute, die haben das Buch erst gar nicht ausgelesen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung, meint die Fee. Handlungsentschleunigt und ja, ein Lehrer hat dieses Buch geschrieben.
Ein Autor bringt das ganze auf die kurze Reihe, mit Ausdrücken wie banal, bis zum Gähnen das banalste ausgeführt und so.

Fee: Stimmt genau, so habe ich das auch empfunden.
„sich wiederholende Personen- und Landschaftsbeschreibungen mit identischem Wortlaut und so was dürfte nicht als Buch gedruckt werden.“
Fee: Genau meine Meinung.

Ach lest selber, ich kann jeder 1 Sterne Rezension zustimmen.

16 mal 2 Sterne und viele Rezenten wollen kein Buch mehr von diesem Autor lesen. Einige finden auch, dass Föhnlage gut war. Ich hab aber noch 2 Bücher des Autors ertauscht, die gönne ich mir zur „Strafe“ noch, weil ich so voreilige war und so viele ertauscht hab, trotz meines SUBs.

21 Leute gaben 3 Sterne. Also ich fand den Alpenkrimi (der International ist) auch eher brutal, was nicht zur Lustigkeit dient und bin auch der Meinung, dass Kluftinger viel sympathischer und lustiger als Charakter ist. Jennerwein ist irgendwie langweilig, platt und nicht wirklich sympathisch. Scheinbar ist das tatsächlich der zweite Band, nach Föhnlage. Dann habe ich die Bücher doch mal in der richtigen Reihenfolge gelesen.

Fees Fazit
Echt schade, viele haben sich was Besseres vorgestellt und ich mir auch. Ich freue mich auf den nächsten Kluftinger und bin froh, dass dieses Buch mich heute verlässt. Denn das Buch war brutal, langweilig, befasste sich mit vielen Nebensächlichkeiten, vieles stand Wort für Wort doppelt im Roman und es erinnerte an „Lehrer“ „Schule“ und das machte es noch schrecklicher. Zudem war es nicht nur ein Alpenkrimi, es verwirrte auch und das Ende ist auch absoluter Blödsinn. Hier kann ich jeden Beglückwünschen, der sich nicht bis zum Ende durchgequält hat. Daher kann ich mich auch nur zu einem Stern und keiner Empfehlung durchringen. Wer ein besseres Buch von Jörg Mauerer lesen möchte, dem sei Föhnlage empfohlen oder lest lieber gleich die Klufti-Serie, denn die ist viel besser, mal von Milchgeld abgesehen.

PS: Seite 7 fängt die Geschichte an und da steht unter anderem Saison, seyonne (Erntezeit) und jemandem das Geld aus der Tasche ziehen = das und genau das ist es, was mit diesem Buch gemacht wird.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

Oftmals erscheint alles anders, als man zuerst denkt.

Liebe Sabine
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Eine Rezi von 2014

Inhalt
Sabine ruft ihre Freundin Andrea an, weil sie 2 Briefe bekommen hat, einen von ihrem Ex-Freund Uwe, mit dem sie fast 9 Jahre zusammen war und einen von seiner Sekretärin. Andrea ...

Eine Rezi von 2014

Inhalt
Sabine ruft ihre Freundin Andrea an, weil sie 2 Briefe bekommen hat, einen von ihrem Ex-Freund Uwe, mit dem sie fast 9 Jahre zusammen war und einen von seiner Sekretärin. Andrea eilt zu Hilfe und zuerst lesen sie den Brief von Uwe und hören sich dann die Kassette an. Uwe schreibt im Geschäftsstil und möchte seinen Schlüssel und Geld haben. Das Geld wäre Sabine ihm schuldig, weil er den Urlaub stornieren musste und einen Teil der Miete solle sie ihm auch bezahlen. Auf der Kassette resümiert Uwe das Leben mit Sabine.

Sprecher
Uwe
Uwe ist anders als Sabine, ein Spießer, der wenig Spaß an seinem Leben hat, bis er Sabine kennen lernt. Er ist nicht sehr beliebt bei Sabines Freunden, weil es so korrekt ist und nicht weiß, wie man Spaß schreibt.
Sabine

Sie ist Uwes Ex-Freundin, sie mag Reichtum und so nicht, gibt aber Uwes Geld mit vollen Händen aus und lässt sich gerne verwöhnen.
Andrea
Sie ist Sabines beste Freundin und mag Uwe nicht. Sie hetzt Sabine oft gegen Uwe auf und dann streiten sich die beiden.

Frau Manns
Sie ist Uwes Sekretärin und schickt, laut eines Briefes, Sabine den Brief mit der Diktierkassette.

Sprecher
Meist kommen die Sprecher zu kurz, vor allem bei synchronisierten Filmen, daher möchte ich bei den Hörbüchern auf sie eingehen.

Uwe – Jan Weiler
Sabine - Annette Frier
Andrea - Sandra Limoncini
Frau Manns - Renate Schönbeck

Jan Weiler
Er wurde 1967 in Düsseldorf geboren. Zuerst arbeitete er als Werbetexter, bis er dann die Deutsche Journalistenschule. Später arbeitete er als Chefredakteur des Magazins der Süddeutschen zeitung. Er lebt am Starnberger See mit seiner Frau und 2 Kindern.

Er ist der Autor dieses Hörbuches und zugleich der Sprecher. Bei Antonie im Wunderland fand ich seine Stimme nicht so toll, aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und finde sie ok. Er kommt nicht an meine Lieblingssprecher heran, aber bei diesem Hörbuch passt seine Stimme wunderbar.

Sandra Limoncini
Sie ist die Frau von Jan Weiler und wurde 1970 in Krefeld geboren. Zuerst war sie in Rom, danach hat sie in München Politologie studiert, momentan arbeitet sie beim Bayrischen Rundfunk.

Ihre Stimme passt sehr gut zu Annette Friers Stimme, man kann sich beide sehr gut als Freundinnen vorstellen. Sie spricht auch gut, allerdings muss hier auch keine besondere Leistung erbracht werden.

Annette Frier
Sie wurde 1974 in Köln geboren und wohnt dort. Erst arbeitet sie im Theater, dann wurde sie durch SK Kölsch, Switch, Die Wochenshow und Schillerstraße bekannt.

Ihre Stimme klingt irgendwie witzig und schlagfertig. Ich mag sie gerne hören. Bei der Schillerstraße habe ich nur wegen ihr zugesehen und ich finde es toll, dass sie bei Jan Weilers Hörspielen mitmachen darf.

Renate Schönbeck
Sie hat eine Ausbildung zur Buchhändlerin, danach studierte sie Literaturwissenschaft. Seit 1998 ist sie beim Hörverlag Programmleiterin.
Sie liest das Ende des Hörbuchs, den Knaller, den geschätzte 98 % der Menschen wohl nicht mitbekommen. Sie klingt wie eine Sekretärin, die auf ihren Chef sauer ist.

Fees Meinung
Nach Antonio im Wunderland war ich gespannt auf dieses Hörbuch. Irgendwie wusste ich nicht so ganz, was mich da erwartete und war überrascht. Ich wollte einfach was lustiges hören, als mein Mann dieses Hörbuch einlegte.

Zuerst dachte ich, ach wie langweilig, aber weil Annette Frier mitlas, hatte ich natürlich erst mal Geduld.
Andrea und Sabine lesen erst den Brief und dann hören sie sich die Kassette gemeinsam an (zumindest die Hälfte, immer unterbrochen von ihren Kommentaren). Sie streiten miteinander, Sabine macht Uwe schlecht, und dann fängt sie an, Uwe zu verteidigen und Andrea nicht mehr und dann schlägt die Stimmung um. Sabine wirft Andrea raus und hört den Rest alleine.

Der Spannungsbogen steigt, denn der Zuhörer möchte gerne wissen, was noch alles geschieht, denn die ganze Geschichte ist nicht so einfach und jeder hat hier Dreck am Stecken. Hier wird nichts, aber auch gar nichts ausgelassen und jeder ist überzeugend. Es wird so gut gesprochen, dass man irgendwie den Eindruck hat, man ist Zuhörer eines realen Dramas, denn eigentlich könnte das sich wirklich so abspielen. Wahrscheinlich sind das einfach viele, viele, viele Geschichten zu einer gemacht und die wurden psychologisch sehr geschickt zusammengeschrieben bzw. –gesprochen. Ich hätte nie gedacht, dass so ein „banales, lustiges Hörspiel“ spannend sein könnte, dass man unbedingt immer weiter zuhören möchte.

Am Anfang ist noch alles klar, aber je länger man zuhört dreht sich das Ganze und man sieht immer mehr von der wirklichen Wahrheit. Sabine hat ein bisschen Spießigkeit dazubekommen und Uwe mehr Leichtigkeit. Uwe ist nicht mehr so sparsam… Eigentlich denkt man, schade, dass die beiden nicht mehr zusammen sind, denn sie hätten oder haben perfekt zu einander gepasst. Erst hat man Mitleid mit Andrea, danach mit Uwe und dann irgendwann gar nicht mehr.

Uwe diktiert auf der Kassette und philosophiert nebenher. Er trinkt Wein und wird immer melancholischer und depressiver. Total traurig ist er. Ab und an beleidigt er sie, weil Sabine nicht „blasen“ kann. Dann klingelt das Telefon, er redet mit Andrea und dann möchte er Sabine nicht mehr zurückhaben und nun wird der Text des Briefes klar, der sehr, sehr kühl klingt. Das Diktiergerät klingt wirklich total real und die Quietschetöne passen wunderbar dazu.

Der Hammer kommt zum Schluss. Jan Weiler liest vor, wer mitgespielt hat, vor allem Frau Manns. Ich zu meinem Mann:“Die hat doch gar nicht mitgemacht? Habe ich irgendwas nicht mitbekommen?“ Mein Mann:“Dann habe ich es auch nicht mitbekommen.“ Es klingelt an der Tür und mein Mann redet mit der Nachbarin und dann tutet das Telefon. Ich denke:“Was ist denn das? Das ist doch nicht unser Telefon? Aber da spricht jemand aufs Band. Die kenne ich gar nicht. Frau Manns? Aber das war doch die, vom Hörspiel.“
Was war passiert? Wir hören unsere Hörbücher auf dem PC und beenden das nicht, sondern lassen es so lange weiterlaufen, bis die CD zu Ende ist. Da das Ende erst kommt, nach dem Minutenlang (ca. eine Viertelstunde!) nichts kommt, verpasst man Frau Manns. Weil ja niemand, den CD-Player anlassen würde, wenn Herr Weiler gesagt hat, wer alles gesprochen hat. Wir haben uns also das Ende noch mal zusammen angehört. Das Ende ist der absolute Knaller und ich möchte das jetzt nicht erzählen, nur darauf hinweisen, dass man nicht vergessen darf, das das Hörbuch erst nach dem Anruf von Frau Manns zu Ende ist.

Das Hörbuch fesselt einen total und man erlebt alle möglichen Höhen und Tiefen. Ab und an Mitleid, dann das geschieht denen Recht, dann ist es wieder absolut lustig, dann ist es wieder hemmungslos traurig und irgendwie wird es nie langweilig. Die 78 Minuten sind total kurzweilig, wenn man sich mal erst reingehört hat. Die Charaktere stehen am Ende vor einem und man kann sie sich sehr gut vorstellen.

Amazon Rezensionen
Nun muss ich doch mal zu Amazon gehen und gucken, was da steht und was die Leute so meinen.
34 Rezensionen, 21 geben 5 Sterne, insgesamt gibt es 4,2 Sterne. Ok, das liegt im Rahmen, das ist auch meine Empfindung.
1 Sterne Werter
Es gibt drei Leute, die 1 Stern gegeben haben. 2 haben sicher nicht den Schluss gehört und 1 mokiert sich, dass das Hörbuch nur ca. 60 Minuten geht.

Fee: Man sollte schon das ganze Hörspiel hören, sonst bekommt man die steigernde Genialität nicht mit. Ja, es ist nicht ok, dass man bei dem Hörspiel um ca. 16 Minuten „betrogen“ wird, das finde ich auch nicht gut, weil es an sich recht kurz ist, aber gerade das Ende ist doch der Hammer und das muss so, mit den ca. 15 Minuten.

2 Sterne Werter
1 Person wertet so.
Fee: Ich hatte nicht den Eindruck, dass diese Person das Hörbuch bis zum Schluss gehört hat. Wer das Hörspiel gehört hat, der weiß was ich meine, aber um die Spannung nicht wegzunehmen, kann ich das jetzt nicht sagen. Aber die Person findet auch die Umsetzung gut, Geräusche und Emotionen. Da kann ich nur zustimmen.

3 Sterne Werter

4 Leute haben so bewertet. 2 finden es nett.
Ein Rezent weist auf die Ähnlichkeit "Gut gegen Nordwind" hin, bei dem es allerdings um E-Mails gehen soll. Außerdem meint einer, beim Gag kann man geteilter Meinung sein.

Fee: Hätte ich diese Rezensionen gelesen, hätte ich das Hörbuch/Hörspiel nie gehört. Beim Gag gibt’s nur die Meinung, wer den verstanden hat, findet ihn genial.
„Schon stimmlich sind sie Gegensätze: die ruhige bedachte Stimme von Weiler trifft auf die patzige und aufgebrachte Stimme von Frier. Da haben sich zwei gefunden. Die Funken sprühen“

Fee: Besser könnte ich es nicht ausdrücken.

Fee abschließend
Allgemein fand ich das sehr interessant, dass die Rezenten das Hörspiel mit den Hörbüchern von Tommy Jaud "Vollidiot" und "Resturlaub" gleichsetzen und diese teilweise besser finden. Auch schreiben sie von seicht. Ich finde Jan Weiler einfach besser, also die Bücher. Einzig und alleine das Buch Hummeldumm gefiel mir. Mit den anderen Büchern, die ich „Männerbücher“ nenne, weil Kerstin Gier ist ja eine „Frauenbücher“-Schreiberin, kann ich so gar nichts anfangen.
Dieses Hörbuch ist meiner Meinung nach nicht seicht (wie die von Tommy Jaud), es hat absoluten Tiefgang, da man sehr weit in die menschlichen Abgründe schauen kann.

Fee fällt noch was ein
Also lustige Bücher höre ich gerne. Zum Beispiel Wladimir Kaminer zu lesen ist nicht halb so gut, wie ihm zuzuhören. Die Bücher sind langweilig und nicht so lustig, wie wenn er das liest. Die Bücher von Janet Evanovich oder Kerstin Gier kann man lesen und hören. Tommy Jaud sollte man vielleicht doch eher hören, seine Bücher mag ich weniger. Vollidiot zum Beispiel ist meiner Meinung nach vollidiotisch. Dieses Hörspiel (Liebe Sabine) sollte man auf keinen Fall lesen, dann ist es total langweilig und baut die Spannung nicht auf. Antonio im Wunderland ist als Hörspiel auch viel besser, als gelesen, weil die deutsche Stimme des Schauspielers Robert de Niro passt einfach genial und ist ein toller Schachzug. Inzwischen habe ich die Vorzüge des Hörens begriffen und gelernt. Auch Schlampenyoga ist als Hörbuch viel lustiger – wenn auch gekürzt – als das Buch. Als ich es hinterher gelesen habe, weil ich nichts verpassen wollte, war ich doch etwas enttäuscht. Ich probiere ja alles aus, aber Ebooks sind immer noch nichts für mich.
Also wie schon befürchtet, viele haben den „Gag“ zum Schluss nicht mitbekommen oder nur deshalb, weil sie die Rezensionen gelesen haben.

Auch schreiben einige, dass das Hörbuch sehr teuer ist, teilweise soll es 20 Euro gekostet haben. Für eine CD ist das wirklich teuer. Eigentlich sollte diese nicht mehr wie 8 Euro kosten. Ich finde eh, dass Hörbücher sehr teuer sind und im Download sind sie auch nicht viel billiger. Aber das ist eine Sache von Amazon und den Verlagen und ich glaube nicht, dass der Autor da viel Mitspracherecht hat.

Fees Fazit
Ich kann dieses Hörbuch empfehlen, mit 4 Sternen. Es war absolut kurzweilig, wenn auch ein bisschen zu kurz, aber halt auch nicht so mein Thema, trotzdem bereue ich es nicht, das gehört zu haben. Blöderweise hab ich das Hörbuch schon vertauscht und kein Bild mehr. Sorry.

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