Die Queen ist nicht sehr glücklich. Der Brexit naht, Trump wird Präsident und sie entdeckt ein verschwundenes Bild von sich, wo anders und dazu noch eine Tote am Swimming Pool. Das ist irgendwie zu viel ...
Die Queen ist nicht sehr glücklich. Der Brexit naht, Trump wird Präsident und sie entdeckt ein verschwundenes Bild von sich, wo anders und dazu noch eine Tote am Swimming Pool. Das ist irgendwie zu viel und sie beauftragt ihre Privatsekretärin Rozie mit den Ermittlungen.
Mir gefällt vor allem das Cover, in schönem blau, samt Corgie, dazu der Mantel und der Hut, unverkennbar. Eine 1 mit Sternchen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, so dass ich nirgends gestolpert bin und einen guten Lesefluss hatte. Der Geschichte kann man mühelos folgen und wer die Mitglieder des Königshauses kennt, hat keinerlei Probleme die genannten wieder zu entdecken.
Die Szene wie die Queen, in einem Schrank, zwei Bedienstete belauscht ist göttlich. Es gab noch mehr lustige Szenen.
Die gesamte Geschichte ist sehr vielschichtig und der Krimi tritt etwas in den Hintergrund. Es passiert allerdings sehr viel und es gibt viel Action.
Ich bin ja die, die nach dem Cover guckt und dann entscheidet, könnte das Buch was für mich sein? Daher hab ich es sehr bedauert, Teil 1 verpasst zu haben. Und hab mich umso mehr gefreut, dieses Buch bei Vorablesen gewonnen zu haben.
Schade, dass die Autorin nicht schon früher mit dieser Cosy Crime Serie begann. Denn schon der Gemahl der Königin ist gestorben und wenn sie noch stirbt, ist es nicht mehr so witzig und ich fürchte, die Serie wird dann eingestellt. Oder sie müsste es mit Kate probieren. Oder?
Die Charaktere sind so, wie man sich diese vorstellt. Und es ist interessant, so einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Das ganze hat viel „Lokalkolorit“ und der Ausflug in die „Cotswolds“ hat mir sehr gut gefallen.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein vielschichtiges, humorvolles Leseerlebnis, mit Protas, die wir so noch nicht kannten, aber wiedererkannten. Eine absolut coole Serie mit Potential. Ich bin gespannt, wie viel Bände es noch geben wird. 5 Sternchen von mir.
11.04.2014 (und ich les alles, was ich von dem Autor bekomme und bezeichne ihn als Lieblingsautor. Nur mal so. )
Die Geschichte erzählt von Fee
Agathe Weinmann lebt in einem Seniorenheim in ...
11.04.2014 (und ich les alles, was ich von dem Autor bekomme und bezeichne ihn als Lieblingsautor. Nur mal so. )
Die Geschichte erzählt von Fee
Agathe Weinmann lebt in einem Seniorenheim in Weil der Stadt. Sie hat keine Angehörigen und ist wohlbekannt als Spenderin und Förderin der Vereine, Kirchen und was sie alles fördern möchte. Alle sind traurig, als sie hören, dass sie stirbt. Beim Bestatter Froelich ruft eine Frau an, die behauptet, Agathe wäre umgebracht worden. Da der Bestatter mit seinem Leben und Beruf dermaßen unzufrieden ist, macht er sich auf die Suche nach der Agathe Weinmann, wie ihr Leben war und ob sie wirklich umgebracht wurde. Er möchte sie kennen lernen. Dabei lernt Gottfried Froelich auch Anita und Inge kennen. Er steht auf gutaussehende Frauen und Anita fällt in sein „Beuteschema“.
Fees Meinung
Gleich am Anfang habe ich mich gefragt: Was wird das jetzt? Eine billige Liebesgeschichte? Frauen werden befummelt und sehen megatoll aus. Es ist abstoßend, denn entweder sind die Frauen junge Models oder alte hässliche Blechdosen. Ich fand diese ständige Charakterisierung und die Klischees gruselig. Es langweilte mich und die Geschichte kam und kam nicht in Fahrt. Von einem Regionalkrimi erwarte ich mehr Spannung. Der Bestatter wäre zwar vielseitig und man hätte viel mehr daraus machen können.
Warum macht er keine Diät wenn sein Gewicht ihn so nervt? Für was geht er in einen Kochkurs, wenn er dort nur leckere „Dick-Machgerichte“ zu kochen lernt? Vor allem gegen Ende, zuerst freut man sich über die Rezepte im Buch und dann schaut man weiter und wird drauf hingewiesen, (dass die Rezepte, die dann wirklich interessant wären), dass man die in dem Buch: Unsere Lieblingsrezepte. Gießbert kocht mit den LandFrauen von Martin Born, findet. Werbung für ein anderes Buch also und das ist dann auch noch „vergriffen“ und würde die Nachfrage, gar nicht befriedigen können. Scheinbar fallen aber auch andere Leute nicht drauf rein. Sonst würde es sicher eine Neuauflage geben oder vielleicht erhoffte man dies? Wer weiß? Die einen sagen, das ist ein cleverer Schachzug mit der Werbung, aber ich finde das nicht grad toll. Erst den Mund wässrig machen und dann so. Hätte er alle Rezepte hier eingestellt und drauf hingewiesen, dass es in diesem Buch noch viiiiiiiiiiiiiiiel mehr leckere Rezepte gäbe, dann wäre das für mich eine positive Werbung gewesen und ich wäre wohl neugierig geworden. Es wird auch zu viel und zu ausführlich gekocht, für die Seitenanzahl. Mehr Krimi und mehr Spannung wäre einfach besser gewesen, als diese Langatmigkeit.
Es gab so vieles, was mich in diesem Buch nervte. Der Schreibstil war am Anfang holprig. Was alles zum Gäu gehört und wer zu welchem Gäu gehört, das fand ich jetzt irgendwie wieder blöde. Es ist mir müßig darüber rumzustreiten. Dazu gabs am 11. August 1999 eine Mondfinsternis und er schreibt dazu, dass ein Freund (in Ba-Wü) danach Augenprobleme hatte. Das lässt für mich den Schluß zu, dass das Erinnerungsvermögen des Autors nicht so gut war. Es gab angeblich nur eine einzige Lücke, an der A8 Richtung Bayern, bei Stuttgart, wo man auf einem Berg eine Wolkenlücke entdeckte und wo man die Mondfinsternis sah und filmen konnte. Sonst war Baden-Württemberg bedeckt von Wolken und es regnete leicht. Das was man da mitbekam war nur die kurze Dunkelheit und sonst gar nichts. Ich werde das nicht vergessen und es gab viele, die enttäuscht waren.
Das ganze war nicht so toll konstruiert, das meiste war nicht plausibel und so fand ich das einfach enttäuschend. Die bayrischen Regionalkrimis gefallen mir viel besser. Ich kenne mich in der beschriebenen Gegend des Autors zu gut aus und ich fand jetzt die Ellenlangen Wegbeschreibungen in Weil der Stadt eher passend für ein Drehbuch, als für ein Buch, für einen Regionalkrimi.
Gegen Mitte/Ende wurde es dann spannender und verlor an billigem Heftchenstory, so dass ich es geschafft habe, das Buch endlich zu Ende zu lesen.
Das Blöde ist auch, dass man schnell wusste, wer „der Mörder“ war. Ich fand das schade, dass hat der Spannung noch mehr Abbruch getan. Auch so, warum kocht er noch privat und wie schafft er es, „den Mörder“ dazu zu bringen, was „er“ getan hat und nicht, was „er“ vorhatte zu tun? Plausibel war das nicht, eher Klischeehaft und Vorurteilsbehaftet. Mehr kann ich das nicht ausführen, um nichts zu verraten. Es kann ja sein, dass doch jemand das Buch lesen möchte.
Noch etwas. Es fehlt mir an Lokalkolorit, was andere wie Elisabeth Kabatek besser hinbekommen. Das Schwäbische hier geht richtig unter und die Rezepte machen das einfach nicht wett.
Der Autor
Da ich noch ein paar Bücher des Autors habe, die ich TROTZDEM lesen möchte, hier noch ein paar Autorangaben.
Jürgen Seibold ist 1960 in Stuttgart geboren. Er ist Journalist und Buchautor. Sicher gibt’s deshalb Journalisten in seinem Buch. Er ist auch nicht gerade schlank, daher könnte man denken, dass er mit dem Bestatter Froelich in diesem Buch, sich als „Vorbild“ genommen hat. Er ist verheiratet, hat 2 Söhne und lebt im Rems-Murr-Kreis.
Es gibt noch mehr Bücher von ihm. Wer Interesse hat, bei Wikipedia gibt’s sehr viel interessantes über den Autor. http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Seibold
Fees Fazit
Dieses Buch kann man lesen, muss man aber nicht. Ich hab mir lange überlegt, wie viel Sterne ich dem Buch wohl geben sollte. Da sich in meinem SUB noch mehr Bücher befinden, bewerte ich wohlwollender. Vielleicht sind die anderen besser, schließlich ist das Buch von 2009. Positiv ist auch, dass er über Gegenden und Städte in Baden-Württemberg schreibt. Der Kompromiss: Es gibt 3 Sterne und keine Empfehlung.
10.04.2014
Pro:
Bitte lies ausnahmsweise den Bericht
Kontra:
Bitte lies ausnahmsweise den Bericht
Empfehlenswert: Ja
Fee erzählt was zum Inhalt
Die Lehrerin Frau Freitag erzählt in kurzen ...
10.04.2014
Pro:
Bitte lies ausnahmsweise den Bericht
Kontra:
Bitte lies ausnahmsweise den Bericht
Empfehlenswert: Ja
Fee erzählt was zum Inhalt
Die Lehrerin Frau Freitag erzählt in kurzen Geschichten etwas über ihre Schüler und ihren Unterricht.
Fee erzählt was zur Autorin und noch mehr Inhalt
Frau Freitag möchte nicht, dass ihr Name publik wird. Daher nennt sie sich Frau Freitag. Sie ist 1968 geboren und wollte schon immer Lehrerin werden. Seit 10 Jahren unterrichtet sie in einer deutschen Großstadt an einer Gesamtschule die Fächer Englisch und Deutsch, zudem ist sie Klassenlehrerin. Sie lebt mit ihrem Freund, der kein Lehrer ist, in einer deutschen Großstadt. Ihr Freundes- und Bekanntenkreis beschränkt sich auf Lehrer. Hobbies hat sie keine mehr, außer Bücher schreiben und sich in den Ferien auf das neue Schuljahr zu freuen. Frau Krise und Frau Dienstag sind ihre besten Freundinnen.
Fee’s Meinung zum Buch und noch viel mehr Inhalt
Frau Freitag scheint eine sehr lustige und humorvolle Lehrerin zu sein. Wenn nur ein Bruchteil ihrer sarkastischen Geschichten stimmt, dann müssen wir uns vor unserer Zukunft fürchten. Frau Freitag unterrichtet keine Ausländer, nein, es sind alles Deutsche, auch wenn sie ein Kopftuch aufhaben. Meine Meinung zum Buch ist sehr schwierig auszudrücken. Am Anfang habe ich noch herzhaft gelacht, aber je mehr das Buch zum Ende ging, desto weniger musste ich lachen. Ich habe mich eher gefragt, ob ich nicht lieber heulen soll. Zu der Jugendzeit von Frau Freitag und von Lesezeichenfee erschien man pünktlich in der Schule. Da gab es das nicht, dass man irgendwann dann in der ersten Stunde erschien. Geschwänzt haben damals immer die selben und das war nur ein verschwindend kleiner Bruchteil der Klasse. Bei Frau Freitags Schüler ist es normal, zu spät zu kommen. EINER kommt pünktlich und ist immer übel gelaunt. Schwänzen scheint unter den Jugendlichen zum guten Ton zu gehören. Die Noten scheinen der heutigen Jugend auch egal zu sein. Frau Freitag malt ein düsteres Bild von denjenigen, die mal unsere Rente zahlen sollten. Denn diejenigen werden alle Harz 4 beziehen oder heiraten und Kinder bekommen….
Ich weiß nicht, es ist sehr schwierig, hier eine Buchmeinung auszudrücken. Die einzelnen Kurzgeschichten sind sehr lustig, wenn man die Realität mal vergisst. Teilweise kann man auch lachen. Allerdings wenn man die Realität nicht vergessen kann, ist das zuviel Sarkasmus auf ein Mal. Ich habe in der Zeit 2 andere Bücher ausgelesen, weil ich hier immer nur ein paar Geschichten lesen kann. Am Anfang war es noch viel, aber dann nahm das immer mehr ab und ich wollte auch nicht mehr jeden Tag lesen. Am Schluss habe ich mir erzählt, ob ich mir den letzten Teil auch noch antun soll. Für zwischendurch immer mal wieder eine oder ein paar Geschichten sind ok, aber die Fee schafft es nicht, dieses Buch „in-einem-Zug“ auszulesen. Es war unmöglich für mich. Zwischendurch habe ich dann lustige oder spannende Bücher gelesen. Diese Geschichten sind zwar unterhaltsam, aber hammerhart. Das Schlimme ist, es ist total glaubwürdig, selbst der Sarkasmus, der reichlich im Buch trieft, der ist so glaubwürdig, dass es einem Schlecht wird.
Ich glaube, wenn jeder Studierende, der Lehrer werden möchte, das Buch liest, der sieht sich sofort nach einem anderen Studienfach um. Frau Freitag zeichnet eine sehr schlimme Zukunft für uns, auch bezüglich unserer Rente. Eigentlich haben wir das doch schon vorher gewusst, nun können wir aber zu 1000 % sicher sein. Trotzdem auch der Leser hat seine Lieblingsschülerin oder seinen Lieblingsschüler, genau wie Frau Freitag. Allerdings hofft jeder, dass er der oder dem nie begegnet.
Fees Fazit
Wer auf Sarkasmus und düstere Zukunftsprophezeiungen steht und darüber lachen kann, der MUSS dieses Buch unbedingt kaufen und lesen. Wer es schafft, nur immer ein paar Geschichten über den Tag verteilt zu lesen, der MUSS das Buch unbedingt kaufen und lesen. Wer abends, vor dem Schlafengehen meint, dieses Buch lesen zu müssen, der bekommt Alpträume! Fee empfiehlt das Buch und vergibt 4 Sterne.
PS: Liebe Frau Freitag, sollten sie das jemals lesen, dann erbitte ich mir die Liste, die man statt einer Beleidigung sagen kann. Mich hätten die 5 Seiten ehrlich interessiert, nachdem ich über 1,5 Seiten an "seltsamen" Beleidigungen gelesen habe.
Bilder von Chill mal, Frau Freitag / Frau Freitag
09.04.2014
Pro:
sehr tiefgründig, auch wenn es flockig, leicht geschrieben ist, zwischen den Zeilen steht noch meh
Kontra:
die Geschichte ist nicht so einfach und so schön, aber das Leben ist ...
09.04.2014
Pro:
sehr tiefgründig, auch wenn es flockig, leicht geschrieben ist, zwischen den Zeilen steht noch meh
Kontra:
die Geschichte ist nicht so einfach und so schön, aber das Leben ist so . .
Fee über den Inhalt
In dem Buch geht es darum, dass James Bowen sein Leben auf der Straße verbringt. Er ist im Methadonprogramm und hat eine Wohnung. Seinen Lebensunterhalt verdient er auf der Straße als Straßenmusiker. Er hat immer zu wenig Geld und kann sich so kaum über die Runden bringen. Dann begegnet im Bob, ein roter Kater, der eine schwere Verletzung hat. James hilft Bob gesund zu werden. Außerdem lässt er ihn chippen, damit er kein Straßenkater mehr ist. Zwischendurch hat er versucht, Bob wieder die Freiheit zu geben. Doch Bob hat sich James Bowen als „Herrchen“ ausgesucht und jeder Versuch Bob wieder in sein Streunerleben zurück zu schicken scheitert. James ist glücklich, dass er nun jemand hat, der zu ihm hält. Bob begleitet ihn bei seinem Job als Straßenmusiker. Die Leute lieben Bob und James bekommt nun mehr Geld, so dass er sich und seinen Kater versorgen kann.
Fees Meinung
Eine sehr interessante und fesselnde Geschichte von „zwei“ Streunern. Selbst wenn James in einer Wohnung wohnt, aber seinen Lebensunterhalt selbst beschaffen muss und im Methadon-Programm ist, hat es immer noch nicht geschafft. Nur durch Bob schafft er es, dass er auf einem Weg nach oben ist. Die Geschichte ist locker leicht geschrieben, aber man darf gar nicht darüber nachdenken. Denn so flockig sie geschrieben ist, so tiefsinnig ist sie. So leicht wie die Geschichte rüberkommt, so schwierig ist das Leben und so mies, wie James behandelt wird. Jeder macht ihm das Leben schwer und James nimmt es sich sehr zu Herzen und protestiert und ist sauer. Durch die Zeit mit Bob lernt er gelassener zu reagieren, denn er hat jetzt jemand, der von ihm abhängig ist und dem er ein Zuhause gegeben hat. Er sieht es dann als positiv, als er die Obdachlosen-Zeitschrift verkauft. Doch es werden ihm auch hier Steine in Weg gelegt, denn durch seinen Kater hat er Erfolg. Erfolg auf der Straße? Das muss man doch unterbinden! So traurig das klingt so hart ist das Gesetz der Straße.
Die Geschichte ist mitreißend geschrieben und ich mag Katzengeschichten, daher habe ich auch gleich Teil 2 benötigt. Man kann auch Teil 1 lesen und das ganze erst wirken lassen. Es kommt auch darauf an, wie sehr man die Geschichte an sich ran lässt. Für den Einen wird es wohl die schöne Katzengeschichte mit Happy End sein und für den anderen eine tiefer gehende, schwere Lebensgeschichte.
Jedenfalls gönne ich es James Bowen, dass er mit Bob jemand gefunden hat, der ihm hilft wieder ein „normaleres“ Leben zu führen und BEACHTUNG zu finden. Als ein NICHTS, den man NICHT sieht und den man übersieht. Als Street-Musiker und als Verkäufer der Obdachlosenzeitung ist er ein Nichts, ein Niemand. Aber mit Bob ist er wer und mit Bob kommt der Erfolg. Viele mögen kritisieren, James würde Bob ausnützen. Das glaube ich nicht. Bob ist auch weiterhin sein eigener Herr und wenn Bowen ihn nicht gut behandelt, geht Bob wieder. Bob gibt nur dem seine Zuneigung, der sie auch verdient. Und James Bowen hat ihm wieder „auf die Beine“ geholfen. Er gibt Bob sein „Essen“ und „Trinken“ und ein „Zuhause“, samt liebevoller Streicheleinheiten. Ein tolles Gespann. Schade, dass es so viele Neider gibt.
Eigentlich ist das Buch sehr tiefgründig. Aber man muss es aufnehmen und verstehen, was da geschrieben steht. Einfach so gelesen scheint es ziemlich oberflächlich, doch unter der Oberfläche brodelt es. Es ist ein SEHR harter Weg, wieder in ein normales Leben zu kommen. Ich hab das Buch wohl zu sehr an mich rangelassen, daher benötigte ich Teil 2, damit ich sicher war, dass jetzt alles gut werden kann und wird. Und auch in Teil 2 gibt es noch viele Schwierigkeiten zu überwinden.
Fees Fazit
Ich bin sicher James Bowen und Bob sind eine perfektes Gespann. Einer hilft dem anderen und beide sind so glücklich. Die Geschichte selber gefällt mir nicht so sehr, aber nur, weil ich niemandem so ein schweres Leben gönne. Aber wie James Bowen und Bob das Leben meistern lernen und wie sie sich gegenseitig unterstützen, DAS gefällt mir und daher gibt es alle 5 Sterne für das Buch und eine Kaufempfehlung.
PS: Die Aufmachung vom 2. Buch ist viel schöner, aber trotzdem ist das Buch liebevoll gestaltet. Und ja, das Niveau des Buches ist so, wie man es herankommen lässt. Als nette Geschichte oder als tiefergehende, schwere Biografie.
03.07.2014
Pro:
nette Charaktere, nette Geschichte, netter Krimi
Kontra:
wenig Lokalkolorit, teilweise langatmig
Empfehlenswert: Ja
Fees Inhalt
Nael Vockerodt ist Südafrikaner und erst vor ...
03.07.2014
Pro:
nette Charaktere, nette Geschichte, netter Krimi
Kontra:
wenig Lokalkolorit, teilweise langatmig
Empfehlenswert: Ja
Fees Inhalt
Nael Vockerodt ist Südafrikaner und erst vor kurzem nach Tübingen gekommen, um dort zu studieren. Er lebte bei seiner Freundin Jasmin Risch, die ihn in Südafrika kennen gelernt hat und für ihn ihren Freund vor die Tür gesetzt hat. Kommissar Branders, der in Entringen wohnt, muss 2 Fälle bearbeiten. Nathalie Böhme kommt aus einem schrecklichen Elternhaus und ist mal wieder verschwunden.
Fee zur Autorin
Ausnahmsweise gibt’s mal wieder was zur Autorin. Sybille Baecker wurde 1970 in Thuine (Niedersachsen) geboren. Aufgewachsen ist sie in Gronau (NRW). Studiert hat sie in Münster (NRW) und Ulm (Ba-Wü). Sie lebt in der Nähe von Tübingen (Ba-Wü) und arbeitet in Stuttgart (Ba-Wü). Irrwege und Körperstrafen heißen weitere Krimis von ihr.
Fees Meinung
Das ist ein netter Krimi, den man mal eben zwischendurch lesen kann. Er macht nichts kaputt, hat jetzt aber auch keine Riesenhöhenpunkte. Die Charaktere sind gut ausgemalt, aber nicht wirklich was besonderes. Allerdings leidet man mit Nathalie Böhme mit.
Es ist ein Regionalkrimi, der auch in Münster stattfinden könnte oder in Ulm oder so. Zwar wird teilweise auf den Weg von Entringen nach Tübingen eingegangen, aber das kann man sich auch anlesen, dafür muss man kein Einheimischer sein bzw. dort wohnen. Ein Ermittler redet schwäbisch und sonst ist alles doch sehr hochdeutsch-distanziert. Teilweise ist der Krimi spannend, dann wieder fragt man sich, was die beiden Krimiteile miteinander verbindet und warum das ganze dann wieder so langatmig sein muss. Den Krimi hätte man ohne weiteres um ein paar Seiten kürzen können.
Die Autorin und ich haben irgendwie was gemeinsam, nur, dass wir es irgendwie ein wenig umgekehrt gemacht haben. Deshalb war ich auch sehr neugierig auf das Buch und wurde vielleicht gerade deshalb doch ziemlich enttäuscht. Ich hab mir einfach mehr Lokalkolorit erwartet. Und x-Mal auf ein Schokoladenfest und die Feuerzangenbole hinzuweisen macht das auch nicht besser.
Wahrscheinlich bin ich auch zu beigeistert vom Lokalkolorit und dem Humor von Elisabeth Kabatek. Ich glaube, wenn sie Regionalkrimis schreiben würde/könnte, dann würde ich mich sofort als Vorableserin bei ihr bewerben, damit ich ja kein Fitzelchen verpasse.
Fees Fazit
Da ich vielleicht etwas kritisch bin, gebe ich 3 Sterne und eine Empfehlung. Aber es gibt wirklich viel bessere Regionalkrimis.