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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2026

Tolle Geschichte

Leserabe 1. Lesestufe Kurz und leicht - Das Einhorn und der Zauber-Traum
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Das Einhorn und der Zaubertraum ist für mich ein Buch, das sofort ein warmes, magisches Gefühl auslöst. Schon beim ersten Durchblättern hatte ich das Gefühl, in eine kleine Traumwelt einzutauchen, in der ...

Das Einhorn und der Zaubertraum ist für mich ein Buch, das sofort ein warmes, magisches Gefühl auslöst. Schon beim ersten Durchblättern hatte ich das Gefühl, in eine kleine Traumwelt einzutauchen, in der alles ein bisschen glitzert und die Fantasie ganz leicht wird. Die Geschichte wirkt beruhigend, liebevoll und voller kleiner Wunder.
Was mir besonders gefällt, ist die zarte Art, wie die Geschichte erzählt wird. Das Einhorn steht im Mittelpunkt, aber eigentlich geht es um viel mehr um Mut, Vertrauen, Freundschaft und darum, an die eigenen Träume zu glauben. Diese Botschaften werden so einfühlsam vermittelt, dass Kinder sie intuitiv verstehen, ohne dass es jemals belehrend wirkt.
Die Illustrationen sind ein echtes Highlight. Sie sind weich, farbenfroh und voller kleiner Details, die man erst beim zweiten Hinsehen entdeckt. Jede Seite wirkt wie ein kleines Kunstwerk, das die Fantasie anregt und die Geschichte noch lebendiger macht. Man spürt richtig, wie viel Herz in den Bildern steckt.
Besonders schön finde ich, dass das Buch eine ruhige, träumerische Stimmung hat. Es ist perfekt zum Vorlesen am Abend oder für Erstleser geeignet. Die Geschichte ist genau lang genug, um Kinder mitzunehmen, aber nicht so lang, dass sie überfordert werden.
Für mich ist Das Einhorn und der Zaubertraum ein wundervolles, liebevoll gestaltetes Kinderbuch, das nicht nur kleine Einhorn-Fans begeistert. Es erinnert daran, wie wichtig Träume sind und dass man manchmal einfach an das Gute glauben darf. Ein Buch, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Wunderschön

Counting Days
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"Counting Days" von Steffi Kuhlmann ist für mich ein Roman, der einen sofort tief im Herzen berührt. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, ganz nah bei den Figuren zu sein, so nah, dass man ihre ...

"Counting Days" von Steffi Kuhlmann ist für mich ein Roman, der einen sofort tief im Herzen berührt. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, ganz nah bei den Figuren zu sein, so nah, dass man ihre Gedanken, ihre Unsicherheiten und ihre kleinen Hoffnungen fast körperlich spürt. Die Geschichte entfaltet sich leise, aber intensiv, und genau das macht sie so besonders.
Was mich am meisten beeindruckt hat, ist die Ehrlichkeit, mit der die Autorin über Gefühle schreibt. Nichts wirkt übertrieben oder künstlich. Stattdessen begleitet man die Figuren durch ihre inneren Kämpfe, ihre Verletzlichkeit und die Momente, in denen sie langsam wieder Vertrauen fassen. Diese Feinfühligkeit zieht sich durch das ganze Buch und macht jede Szene glaubwürdig und menschlich.
Die Beziehung zwischen den Hauptfiguren entwickelt sich behutsam und natürlich. Es gibt keine überstürzten Wendungen, sondern viele kleine Augenblicke, die sich zu etwas Größerem zusammensetzen. Man merkt, wie viel Herzblut in den Dialogen und in den stillen Momenten steckt.
Steffi Kuhlmann schreibt klar, poetisch und gleichzeitig sehr nahbar. Manche Formulierungen bleiben hängen, weil sie so treffend und gefühlvoll sind. Die Autorin schafft es, schwere Themen mit Wärme und Hoffnung zu verbinden, ohne sie zu beschönigen.
Für mich ist Counting Days ein Roman über Verlust, Heilung, Mut und die Kraft der Liebe aber vor allem über das Wiederfinden des eigenen Weges. Es zeigt, dass man nicht perfekt sein muss, um geliebt zu werden, und dass manche Menschen genau dann in unser Leben treten, wenn wir sie am dringendsten brauchen.
Insgesamt ist Counting Days ein tief emotionales, wunderschön geschriebenes Buch, das lange nachklingt. Ein Roman, der einen daran erinnert, wie wertvoll jeder einzelne Tag sein kann.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Mutig sein

Wenn kleine Igel mutig sind
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„Wenn kleine Igel mutig sind“ ist für mich ein richtig herzerwärmendes Buch, das schon auf den ersten Seiten eine ganz liebevolle Stimmung schafft. Der kleine Igel, der sich im Dunkeln fürchtet, wirkt ...

„Wenn kleine Igel mutig sind“ ist für mich ein richtig herzerwärmendes Buch, das schon auf den ersten Seiten eine ganz liebevolle Stimmung schafft. Der kleine Igel, der sich im Dunkeln fürchtet, wirkt so echt und so nachvollziehbar, dass man sofort mit ihm mitfühlt. Dieses Gefühl, dass etwas Neues oder Unbekanntes einem Angst macht, kennt man einfach, egal wie alt man ist.
Was ich besonders schön finde, der Igel bleibt mit seiner Angst nicht allein. Auf seinem Weg trifft er andere Tiere, die ihm zeigen, wie sie mit ihren eigenen Ängsten umgehen. Jedes Tier hat seine ganz eigene Art, mutig zu sein, und genau das macht die Geschichte so wertvoll. Sie zeigt, dass Mut nichts mit Größe oder Stärke zu tun hat, sondern damit, dass man sich traut, weiterzugehen, auch wenn man sich unsicher fühlt.
Die Illustrationen sind unglaublich süß und warm gezeichnet. Man sieht den Tieren ihre Gefühle richtig an, und das macht das Vorlesen total lebendig. Für mich ist es ein Buch, das Kindern auf eine ganz sanfte Weise vermittelt, dass Angst völlig normal ist und dass man trotzdem mutig sein kann, Schritt für Schritt.
Am Ende bleibt ein richtig schönes Gefühl zurück, Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern sich trotzdem zu trauen. Und genau das zeigt dieses Buch auf eine liebevolle, beruhigende Art.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Erinnerungen schaffen

Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens
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„Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens“ hat mich wirklich überrascht, weil es nicht nur eine typische Jugendliebesgeschichte ist, sondern viel tiefer geht. Mina und Caplan begleiten einen durch ...

„Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens“ hat mich wirklich überrascht, weil es nicht nur eine typische Jugendliebesgeschichte ist, sondern viel tiefer geht. Mina und Caplan begleiten einen durch diesen letzten Sommer vor dem Erwachsenwerden und ich habe beim Lesen oft das Gefühl gehabt, selbst wieder an diesem Punkt zu stehen. Voller Vorfreude, aber auch mit dieser leisen Angst, dass sich alles verändern könnte.
Was mich besonders berührt hat, ist die Verbindung zwischen den beiden. Sie kennen sich seit Ewigkeiten, und trotzdem merkt man, wie viel Unausgesprochenes zwischen ihnen liegt. Diese Mischung aus Nähe, Unsicherheit und dem Wunsch, den anderen nicht zu verlieren, hat mich total mitgenommen. Viele Szenen wirken so alltäglich und gleichzeitig so bedeutungsvoll, dass man sie fast selbst erlebt.
Auch die Atmosphäre des Buches bleibt hängen: warme Sommerabende, kleine Rituale, letzte gemeinsame Momente, bevor das Leben in verschiedene Richtungen weitergeht. Für mich hat die Autorin genau dieses Gefühl eingefangen, das man hat, wenn ein Lebensabschnitt endet und man noch nicht weiß, was danach kommt.

Am Ende bleibt für mich ein Buch, das nicht nur romantisch ist, sondern auch ehrlich zeigt, wie schwer es sein kann, seinen eigenen Weg zu finden, ohne die Menschen zu verlieren, die einem wichtig sind. Es ist warm, melancholisch und sehr menschlich und genau das macht es so besonders.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Sommergefühle

Summer Tides
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Das Buch "Summer Tides" hat mich am Anfang wirklich abgeholt, diese sommerliche Stimmung, das Gefühl von Aufbruch, die leise Melancholie. Ich war sofort drin und dachte "Das könnte ein richtig emotionales ...

Das Buch "Summer Tides" hat mich am Anfang wirklich abgeholt, diese sommerliche Stimmung, das Gefühl von Aufbruch, die leise Melancholie. Ich war sofort drin und dachte "Das könnte ein richtig emotionales Buch werden". Und an manchen Stellen ist es das auch. Sarah Fulmar hat ein gutes Gespür für Atmosphäre und für diese kleinen Momente, die etwas in einem auslösen.Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte nicht ganz das einlöst, was sie am Anfang verspricht. Einige Entwicklungen wirken ein bisschen zu schnell, fast so, als würde man emotional nicht richtig hinterherkommen. Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht ,mehr Zeit, um die Figuren wirklich zu verstehen, statt nur an der Oberfläche mitzuschwimmen.
Trotzdem gab es Szenen, die mich berührt haben. Diese leisen Gedanken über Neuanfänge, über das Loslassen und darüber, wie man sich selbst wiederfindet. Am Ende bleibt für mich ein Roman, der schöne Momente hat und eine warme Grundstimmung, aber nicht ganz so tief geht, wie ich es mir erhofft hatte. Ein angenehmes Sommerbuch, aber keines, das mich lange begleitet.

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