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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2025

Ein tolles Buch

Die gigantischen Dinge des Lebens
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Ich liebe alle Bücher der Autorin und auch dieses war wieder ganz toll!

Wilbur ist 14 und nicht gerade der "coolste" Junge. Er wird gemobbt, sein bester Freund ist der 85-jährige Nachbar, und er versucht, ...

Ich liebe alle Bücher der Autorin und auch dieses war wieder ganz toll!

Wilbur ist 14 und nicht gerade der "coolste" Junge. Er wird gemobbt, sein bester Freund ist der 85-jährige Nachbar, und er versucht, sich möglichst unauffällig zu geben. Toll fand ich, dass er bei zwei Müttern aufwächst, was als ganz selbstverständlich gezeigt wird. Bei einem Schüleraustausch lernt er die Französin Charlie kennen, die sein Leben ganz schön auf den Kopf stellt...

Sehr liebevoll gezeichnete Charaktere und schöne Coming-of-Age-Geschichte!

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Ganz toll!

Optimisten sterben früher
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Die Autorin schafft es immer wieder, schwere Themen auch für junge Leser:innen gut zu verpacken. Petunia gibt sich selbst die Schuld am Tod ihrer kleinen Shcwester. Seitdem sieht sie überall lauernde Gefahren. ...

Die Autorin schafft es immer wieder, schwere Themen auch für junge Leser:innen gut zu verpacken. Petunia gibt sich selbst die Schuld am Tod ihrer kleinen Shcwester. Seitdem sieht sie überall lauernde Gefahren. Als sie Jacob kennenlernt, beginnt sie langsam, ihre irrationalen Ängste zu überwinden - bis sie etwas über ihn herausfindet, das alles in Frage stellt ...

Toll geschrieben mit gut ausgearbeiteten Charakteren!

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Solider Thriller

Fürchte dich vor morgen
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Ich mochte schon die Jugendthriller von der Autorin, dies war mein erstes "Erwachsenenbuch" von ihr. Ich wusste vorher nicht, dass es Teil einer Reihe ist, man kommt aber sehr gut in die Story hinein und ...

Ich mochte schon die Jugendthriller von der Autorin, dies war mein erstes "Erwachsenenbuch" von ihr. Ich wusste vorher nicht, dass es Teil einer Reihe ist, man kommt aber sehr gut in die Story hinein und lernt die Hauptcharaktere kennen, auch ohne die anderen Bände gelesen zu haben.
Der Plot ist durchgehend spannend - eine Prepper-Gruppe, die sich im Wald auf apokalyptische Zustände vorbereitet, bis eine von ihnen tot aufgefunden wird. War es jemand aus den eigenen Reihen oder von Außerhalb? Welche Geheimnisse haben die Teilnehmer:innen voreinender? Gut zu lesen, wird nie langweilig, ein grundsolider Thriller!

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Unlogisch und sehr konstruiert

Pretty Dead. Wenn zwei sich lieben, stirbt die Dritte (Romantic Suspense meets Dark Academia)
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Leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen, was schon mit dem für mein Empfinden anstrengenden Schreibstil anfängt. Oft liest es sich so, als hätte die Autorin einen Synonym-Generator bemüht, bspw. ...

Leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen, was schon mit dem für mein Empfinden anstrengenden Schreibstil anfängt. Oft liest es sich so, als hätte die Autorin einen Synonym-Generator bemüht, bspw. Adjektive passen oft nicht richtig oder lassen Sätze merkwürdig klingen, das gleiche gilt für viele Vergleiche oder Beschreibungen, die einfach übertrieben wirken.

Wie z. B. S. 85: "... starrte auf die Tausenden kleinen LEDs, die in die Decke des Schlafzimmers eingelassen waren [...]. - Wirklich, Tausende? Vielleicht Klebesterne, aber niemand lässt Tausende LED-Spots IN die Decke ein.
S. 209: "Brookes Haare peitschten hin und her, als sie den Kopf schüttelte [...]" - wie schüttelt sie denn den Kopf? Haare peitschen vielleicht, wenn man in einem orkanähnlichen Sturm steht, aber selbst bei starkem Kopfschütteln bewegen sie sich nur leicht.
S. 227: "[...] ehe sie ihre Persönlichkeit wieder wechselte wie den Sperrbildschirm am Handy." ?!
S. 340 "driftiger Grund" - hat mich nur gestört, denn es heißt "triftiger".

Worte "poltern" aus dem Mund, Leute stürmen mit "stampfenden" Schritten, Körper "erbeben" ständig. Das sind nur ein paar wenige Beispiele, die ich markiert hatte - ich bin über viele dieser Stellen gestolpert, die sprachlich für mich einfach nicht stimmig waren.

Zum Inhalt:
Ich lese sehr gerne Jugendbücher bzw. -thriller, dass dieser mir nicht gefallen hat liegt also nicht daran, dass ich etwas älter als die "typische" Zielgruppe bin. Die gesamte Geschichte war meiner Meinung nach sehr konstruiert und unglaubwürdig. Durch die verschiedenen Perspektiven kommt zwar etwas Spannung hinein, aber trotzdem ist der gesamte Inhalt sehr wirr und es wird nicht wirklich auf einen Höhepunkt hingearbeitet. Ich hatte schnell einen Verdacht, wer die Kraniche schickt, der sich auch als richtig erwiesen hat.

Sarah stirbt auf dem Halloween-Ball der Schule und alle ihre angeblichen Freunde haben irgendein Geheimnis, das sie verdächtig macht - würden alle einmal normal miteinander reden, hätte sich das ganz schnell geklärt (was im Rahmen der Geschichte natürlich nicht passiert, aber dadurch wirkt das Ganze sehr unglaubwürdig). Extrem merkwürdig fand ich auch, dass (außer Sarahs Mutter) niemand, wirklich niemand, um sie trauert. Alle sind einen halben Abend lang schockiert und gehen dann zur Tagesordnung über, selbst ihre angebliche beste Freundin Brooke. Das einzig Schlimme an Sarahs Tod ist für Brooke und Chase, dass sie ihre Beziehung noch weiter geheim halten müssen, um sich nicht verdächtiger zu machen, ansonsten sind alle irgendwie froh, dass sie weg ist.

S. 303: Brooke erinnert sich erst aufgrund der Erinnerung ihres Kalenders daran, dass der Zeitpunkt, an dem die mysteriöse Person ihre Geheimnisse enthüllen will, Sarahs Geburtstag bzw. Geburtszeit ist? Also bitte, welche Freundin vergisst das denn innerhalb von zwei Wochen?! Vor allem, wenn sie den Zeitpunkt jedes Jahr gefeiert und dazu extra Unterricht geschwänzt haben.
S. 316: 10:35 Uhr, noch über eine Stunde bis zur angeblichen "Enthüllung". Sarah läuft herum, um Chase zu suchen, S. 320: 11:41 Uhr. Als ob sie über eine Stunde in der Schule herumgerannt ist, in der Zeit wäre Chase doch längst weg gewesen, sie findet ihn aber kurz darauf auf dem Parkplatz.

Zur Auflösung, Achtung Spoiler:
Nicht, dass die Story schon unglaubwürdig genug war, das Ende war wirklich die Krönung. Sarah hat ihre Mutter gebeichtet, wie sie jeden um sich herum manipuliert hat, einschließlich ihrer Mutter selbst, damit diese sich von ihrem Freund trennt. Daraufhin mixt die Mutter einen giftigen Saft und stellt ihn einfach in den Kühlschrank. Auf die Idee, dass den jemand trinken könnte, der nicht weiß, was drin ist, kommt sie dabei nicht? Auf S. 356 sagt Emily: "[...] war ich mir sicher, mein Leben auch nach diesem Rückschlag wieder in den Griff zu kriegen." - Wozu hat sie den Saft dann überhaupt gemacht, wenn sie sich nicht umbringen wollte? Das wirkt einfach nur konstruiert, ich stelle doch keinen tödlichen Saft ohne Hinweis in den Kühlschrank und wundere mich dann, wenn die im selben Haus lebende Tochter davon trinkt.

S. 355: "Mir ist klar geworden, dass meine Tochter - mein einziges Kind - zu einem Monster geworden ist." - Sarah war ein Teenager, fast noch ein KIND. Offenbar hat sie die Trennung ihrer Eltern nicht verarbeitet, statt ihr also professionelle Hilfe zu holen, wird die gesamte Schuld auf sie abgewälzt. Ja, Kinder wollen nach einer Scheidung meistens, dass ihre Eltern wieder zusammenkommen. Statt ihr also zu sagen, dass ihr eigener Vater kein geteiltes Sorgerecht wollte ("Aber Sarah hat das nie verstanden, nie verstehen wollen.") hätte Emily ihr helfen müssen, es zu verstehen. Mit so etwas konfrontiert zu werden, steckt doch kein Kind einfach so weg. Also schlägt Sarah um sich, aus Schmerz, Frust, fühlt sich wahrscheinlich im Stich gelassen. Sorry, ich finde es fast unverantwortlich, die Geschichte damit enden zu lassen, dass Sarah halt einfach bösartig war und allen Menschen um sich herum nur Schlechtes wollte, sodass alle froh sein können, dass sie tot ist, um nun ihr glückliches Leben leben zu können. Wenige Menschen werden "einfach so" zu manipulativen Monstern, mit einem Hauch an Empathie hätte ihr Umfeld doch merken müssen, dass es ihr psychisch nicht gut geht. Aber das ist nur meine Interpretation, vielleicht war sie wirklich nur bösartig.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Guter Thriller, der mich aber nicht zu 100 % überzeugen konnte

ANGST
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Nachdem ich von Ivar Leon Mengers Debütroman wirklich begeistert war, musste ich das Zweitwerk natürlich auch lesen! Der Schreibstil ist sehr flüssig, man befindet sich sofort mitten im Geschehen. Ich ...

Nachdem ich von Ivar Leon Mengers Debütroman wirklich begeistert war, musste ich das Zweitwerk natürlich auch lesen! Der Schreibstil ist sehr flüssig, man befindet sich sofort mitten im Geschehen. Ich muss aber sagen, dass ich bei diesem Buch nicht so sehr mitgerissen wurde wie beim ersten. Vielleicht, weil ich Mia manchmal schon nervtötend naiv fand, wie sie sich im Verlauf von wenigen Wochen in verschiedene Männer verliebt, sich sofort auf einen Verdacht versteift und außer einem Vorsprechen ganz am Anfang des Buches die ganze Zeit irgendwie überhaupt nichts zu machen scheint, außer sich mit verschiedenen Leuten zu treffen und unüberlegte Aktionen zu starten. Nicht falsch verstehen, die Thematik finde ich sehr gut, auch, weil ich im Bekanntenkreis selbst Fälle von Stalking hatte.
Leider wird Stalking in der Realität wirklich zu oft nicht ernst genommen und natürlich ist dies ein Buch - aber wie Mia sollte man die Sache bitte nicht angehen. Wirklich echte Situationen, die ihr hätten gefährlich werden können, gab es kaum, sie steigert sich von Anfang an in eine Idee hinein, die sich am Ende ja auch als falsch herausstellt. Was der wahre Stalker treibt, bleibt ihr völlig unklar, stattdessen sieht sie an falschen Stellen Gespenster - das fand ich etwas unglaubwürdig, weil es in der Realität eben meist nicht so ist, sondern Betroffene sehr genau wissen, wer sie stalkt, da die Person die direkte Konfrontation sucht.
Mir blieben die anderen Charaktere auch viel zu wenig greifbar. Warum hat sie Yvonne das Zimmer gegeben, wenn Mia sie eigentlich gar nicht wirklich mag? Wirkliche Freundschaft spürt man zwischen den beiden nicht, mir hat auch eine logische Erklärung gefehlt, warum Victor ihr das ganze Geld gegeben hat. Nur, damit sie ein gutes Wort für ihn einlegt?
Die Auflösung am Ende fand ich für den ganzen Aufbau davor viel zu schnell, das hätte ich mir in "Echtzeit" gewünscht, nicht als Rückblick in Form des Films. Auch ein paar mehr Infos darüber, was mit Viktor und Philipp/Timo genau passiert ist, hätte ich gut gefunden, bzw. mehr Hintergrundinformationen über die Geschehnisse in Mias Kindheit.
Und, wenn man den Klappentext genau gelesen hat, wusste man leider von Anfang an, wer der Stalker ist. Den Satz würde ich ehrlich gesagt vom Buch nehmen ...
Alles in allem ein Buch, das sich auf jeden Fall gut lesen lässt. Aber wirkliche Spannungsmomente und Überraschungen haben mir ein bisschen gefehlt. Trotzdem werde ich dem Autor treu bleiben und bin schon gespannt auf das nächste Buch!

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