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Veröffentlicht am 29.09.2025

Eine bizarre Zwischenwelt

Immerland – Die Stadt der Ewigkeit
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Mika hat eigentlich überhaupt keine Lust auf die Ferien bei seiner Oma. Irgendwo im Nirgendwo. Doch eines Nachts, während eines Gewitters, liegt die Großmutter plötzlich bewusstlos auf dem Boden. Mika ...

Mika hat eigentlich überhaupt keine Lust auf die Ferien bei seiner Oma. Irgendwo im Nirgendwo. Doch eines Nachts, während eines Gewitters, liegt die Großmutter plötzlich bewusstlos auf dem Boden. Mika greift kurzerhand zum Autoschlüssel, und ab da wird alles überdreht und irreal.
Zusammen mit Oma landet er in einer völlig anderen Welt. Die Logik löst sich auf, und die Geschichte gleitet in einen skurrilen Fiebertraum ab. Mika schließt sich einem Team an und nimmt an Robolympiade teil, nach dem Sieg wird er sogar zum Professor ernannt. Doch so einfach der Zutritt war, so schwer ist es, wieder herauszukommen.
Die Reise ist chaotisch, bekannt und doch fremd. Es tauchen viele ungewöhnliche Persönlichkeiten und Wesen.
Die Geschichte sprüht vor Einfällen, verliert sich aber in zu vielen Richtungen. Mika wirkt nicht besonders auffällig, es fällt schwer sich emotional mitreißen zu lassen. Das Ende ergibt auf eine seltsame Weise Sinn und doch bleibt ein unvollständiges Gefühl zurück.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2025

Spuren im Traum

Dreamslinger – Der Ruf des Drachen
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Das abgeschottete Königreich Haguk in Korea öffnet erstmals seine Grenzen, um Dreamslinger aus der ganzen Welt zu einem Auswahlverfahren mit anschließender Ausbildung einzuladen. Auch Aria reist dorthin, ...

Das abgeschottete Königreich Haguk in Korea öffnet erstmals seine Grenzen, um Dreamslinger aus der ganzen Welt zu einem Auswahlverfahren mit anschließender Ausbildung einzuladen. Auch Aria reist dorthin, allerdings im Auftrag als Spionin. Die Kräfte der Dreamslinger kannte sie bis dahin nur als unkontrolliert und gefährlich, sodass es stets hieß, man müsse sie mäßigen und zügeln. In Haguk wird jedoch ein ganz anderer Umgang gepflegt. Statt sie zu unterdrücken, sollen die Dreamslinger ihre Kräfte verstehen, lernen und einsetzen und allmählich stellt sich alles, was Aria geglaubt hat, in Frage.
Worldbuilding entfaltet sich nach und nach, zunächst ist es jedoch schwierig einen Überblick zu gewinnen. Es gibt Traumbegleiter, die Schlafende Welt und die Göttlichen Drei…
Arias Entwicklung ist deutlich zu erkennen. Sie ist eine starke, aber auch verunsicherte Protagonistin, die lernen muss, sich von den Vorstellungen ihrer Eltern zu lösen und ihren eigenen Weg zu finden. Dafür hat sie sehr loyale Freunde an ihrer Seite bis zum Schluss.
Es gibt viel Handlung und noch mehr spannende sowie dramatische Wendungen und Enthüllungen. Einerseits sehr spannend, andererseits schon fast zu überladen.
Über die vielen fremden Begriffe stolpert man vielleicht zunächst, aber im Verlauf findet man gut in den Lesefluss.
Insgesamt ist die Geschichte sehr packend und unterhaltsam. Für die Fortsetzung bleiben noch genug Fragen offen.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Ein gemeinsames Zuhause

Das Haus mit der kleinen roten Tür
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Es ist ein stilles, liebevoll illustriertes Bilderbuch, das mit wenigen Worten eine tiefgehende Geschichte über Einsamkeit, Freundschaft und das Gefühl von Zuhause erzählt.
Zwei ruhige, zurückhaltende ...

Es ist ein stilles, liebevoll illustriertes Bilderbuch, das mit wenigen Worten eine tiefgehende Geschichte über Einsamkeit, Freundschaft und das Gefühl von Zuhause erzählt.
Zwei ruhige, zurückhaltende Charaktere: Olivia, die in einem Haus mit einer kleinen roten Tür lebt, und Maus, die allein in einem alten Baum wohnt. Als ein Schneesturm das Zuhause der Maus zerstört, versucht Olivia, ihr mit vielen kreativen Ideen ein neues Zuhause zu finden. Doch nichts scheint zu passen, bis sie Maus schließlich bei sich aufnimmt. Erst dann fühlt sich alles richtig an.
Die Geschichte kommt mit wenig Text aus, dafür sprechen hier vor allem die Bilder. Gerade das vorletzte Bild des Hauses mitten im Blumenmeer bleibt im Gedächtnis.
Die dünnen Klappen, öfter mal getarnt als Tür, waren beim Kind natürlich sehr beliebt. Es gibt viel zu entdecken (mit und ohne Klappen): Was verbirgt sich im Haus der Maus? Welche Bilder hängen an der Wand? Was befindet sich in den Schränken?
Die sanfte Erzählweise und ruhige Bildsprache geben die beiden Charaktere gut wieder: vorsichtig, freundlich, hilfsbereit. Zwei Wesen, die sich langsam annähern und miteinander ein neues Zuhause schaffen.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Gedanke um die Zukunft

Noch einmal ...
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Eine Reise durch die Geschichte der Menschheit, die mit wenig Text (z.B. Stichpunkte, einzelne Sätze oder Wörter) und zahlreichen Illustrationen arbeitet.
Beim ersten Lesen wirkt vieles durcheinander: ...

Eine Reise durch die Geschichte der Menschheit, die mit wenig Text (z.B. Stichpunkte, einzelne Sätze oder Wörter) und zahlreichen Illustrationen arbeitet.
Beim ersten Lesen wirkt vieles durcheinander: viele Ideen, Zeitabschnitte und Themen. Doch nach mehrmaligem Lesen kann man die Ereignisse besser einordnen und einen chronologischen Verlauf erkennen: von der Evolution über die Entdeckung des Feuers, die Entwicklung der Sprache und den Fortschritt bis hin zur modernen Technik.
Die Gegenwart ist z.B. von Grenzen, Besitzdenken, Machtstreben und Egoismus geprägt. Aber der Mensch ist eigentlich ein soziales Wesen und braucht Gemeinschaft.
Also, was wäre, wenn nicht jeder sich selbst zur Hauptrolle macht? Zusammen auf etwas Sinnvolleres abzielen und die Zukunft neu gestalten.
Es gibt positive, hoffnungsvolle Gedanken, die eigentlich nicht neu sind. Manchmal reicht schon ein Wort aus.
Die Texte bleiben offen und die Leser können daraus ihre Schlüsse und Botschaften ziehen. Es ist kein Buch zum Entspannen und nur bedingt für Kinder geeignet. Es regt zum Denken an und wirbelt gleichzeitig vieles auf, sodass es im Kopf irgendwie chaotisch bleibt.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Die 4a auf Zeitreise

Die unendliche Klassenfahrt - Spuk auf Burg Hammelstein
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Als der Klassenraum der 4a versehentlich zerstört wird, geht es auf eine Klassenfahrt zum Zeltlager am Meer.
Ihr Lehrer hat einen ganz besonderen Schulbus Marke Eigenbau…und der hat es in sich. Nach einer ...

Als der Klassenraum der 4a versehentlich zerstört wird, geht es auf eine Klassenfahrt zum Zeltlager am Meer.
Ihr Lehrer hat einen ganz besonderen Schulbus Marke Eigenbau…und der hat es in sich. Nach einer Panne geht alles drunter und drüber. Durch die Hintertür im Bus landen die Kinder mitten im Mittelalter, auf einer alten Burg, die von einem schrägen Geschwisterpaar bewohnt wird.
Dort warten viele Abenteuer auf die Klasse: Einbruch begehen, Spuk beenden, bei Turnieren antreten und den Lehrer aus dem Kerker befreien.
Eine Klassenfahrt als Thema ist auf jeden Fall gut gewählt, Kinder verbinden damit meist positive Erlebnisse.
Auch das Mittelalter mit Rittern und Burgen ist Grundschulkindern nicht fremd, das kann sogar Teil des Lehrplans sein (zumindest an unserer Schule).
Die Handlung ist abwechslungsreich und bietet den Kindern viele Gelegenheiten, aktiv zu werden. Gleichzeitig wird versucht viele spannende Themen aufzugreifen und dann bleibt es oft oberflächlich.
Die Kinder treten vor allem als Gruppe in Erscheinung, individuelle Charakterzüge einzelner Figuren werden nur angedeutet und kommen nicht deutlich zum Vorschein. Der Lehrer übernimmt seine Aufsichts- bzw. Betreuungsrolle nur unzureichend.
Dadurch gibt es zwar viele lustige Momente, die für Unterhaltung sorgen. Allerdings werden Sicherheitsaspekte und Vernunft außen vor gelassen.

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