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Lili-Marie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2026

Knistern trifft Misstrauen

Limerence
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Der Einstieg in Limerence ist packend und voller Spannung. Schon nach kurzer Zeit wird die Leiche von Poppys Mitschüler entdeckt. Schnell werden die Ermittlungen der Polizei fallen gelassen und der Fall ...

Der Einstieg in Limerence ist packend und voller Spannung. Schon nach kurzer Zeit wird die Leiche von Poppys Mitschüler entdeckt. Schnell werden die Ermittlungen der Polizei fallen gelassen und der Fall geschlossen. Doch für Poppy ist der Fall alles andere als eindeutig. Sie verdächtigt ihren Mitschüler Adrian und während ihrer Ermittlungen kommen sich die zwei ungeahnt näher.

Die Spannung zwischen den beiden gefällt mir sehr gut. Es bildet sich eine leichte Anziehung, die immer stärker wird. Doch neben der Anziehung liegen Misstrauen und Angst. Adrian konnte ich zu keiner Zeit einschätzen. Bei ihm war immer Vorsicht geboten. Das hat nicht nur Neugierde ausgelöst, sondern auch Skepsis.

Das Buch wird als Dark Romance eingestuft. Für mich hatte diese Romance Geschichte allerdings wenig Dark. Es hatte ein paar düstere Elemente und moralisch Fragwürdige Handlungen die zu keiner Zeit reflektiert wurden. Auch auf spicy Szenen warte man vergeblich, es dauert sehr lange bis etwas passiert und das Knistern der beiden baut sich langsam auf.

Der Fokus auf Poppys Ermittlungen fiel schnell in den Hintergrund. Das fand ich etwas schade, da dieser Teil so schnell abgehandelt wurde. Hinten raus hat das Buch sehr an Spannung verloren und dümpelte etwas vor sich hin.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Hat Potential verschenkt

Woman Down
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Zu diesem Buch habe ich so viele unterschiedliche Meinungen gehört, dass ich mir nun selbst eine Meinung bilden wollte. Leider konnte mich die neue Geschichte von Colleen Hoover nicht richtig überzeugen.

Petra ...

Zu diesem Buch habe ich so viele unterschiedliche Meinungen gehört, dass ich mir nun selbst eine Meinung bilden wollte. Leider konnte mich die neue Geschichte von Colleen Hoover nicht richtig überzeugen.

Petra hat nach einer Verfilmung ihres Buches einen heftigen Shitstorm erlebt und kämpft nun gegen eine Schreibblockade an. Dafür mietet sie sich eine abgelegene Hütte an einem See um in Ruhe an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch plötzlich steht ein gut aussehender Polizist vor ihr, der genau das ist was sie sich unter ihrem neuen Protagonisten vorstellt. Schnell findet sie sich in einem gefährlichen Spiel wieder, das ihr Leben völlig zerstören könnte.

Ich bin gut in das Buch reingekommen, der Schreibstil ist flüssig zu lesen und ich bin durch die ersten Seiten geflogen. Doch als der erste Livestream erzählt wurde, hat mich das Buch ein wenig verloren. Ich empfand ihn als viel zu lang. Es wurde viel geredet aber nichts gesagt. Seitenweise ging es dann nur um Petras Gedanken, dann wieder um eine Zuschauerfrage. Das alles über 30 Seiten lang. Ein bisschen musste ich mich hier schon durch quälen. Im weiteren Verlauf kam wenig Spannung auf und sobald sie doch mal da war, verflog sie nach wenigen Sätzen. Die Thriller-Ansätze haben sich schnell aufgelöst oder sind im Sande verlaufen. Sehr schade, denn ich habe hier mehr Crime erwartet. Das Potential dazu hat das Buch definitiv hergegeben.

Mit den Figuren bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Petra versinkt in Selbstzweifel und hinterfragt einfach nichts. Saint ist sehr mysteriös und man erfährt nicht viel von ihm, daher konnte ich mich auch nur schwer in ihn hineinversetzen und er blie mir völlig fern. Mari war eine nette Abwechslung aber ihre Autritte haben sich merkwürdig angefühlt. Als würde sie nur mal kurz Hallo sagen um zu zeigen, dass sie auch noch irgendwie zur Geschichte gehört.

Das letzte Dritte war dann etwas spannender allerdings auch vorhersehbar. Ich habe irgendwann etwas quergelesen, da ich schon wissen wollte wie es weitergeht und endet aber die unnötigen Passagen haben mich nicht mehr interessiert.

Leider hat mich das Buch etwas enttäuscht auch wenn es gutes aber ungenutztes Potential hatte. Die moralischen Aspekte wurden aber gut eingebaut.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Zurück in Lower Whilby

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Auf Eleanores Geschichte habe ich mich schon sehr gefreut. Ihre hilfsbereite aber schüchterne Art hat mich sehr neugierig auf sie gemacht, zumal schon angedeutet wurde wer ihr Love Interest ist. Zurück ...

Auf Eleanores Geschichte habe ich mich schon sehr gefreut. Ihre hilfsbereite aber schüchterne Art hat mich sehr neugierig auf sie gemacht, zumal schon angedeutet wurde wer ihr Love Interest ist. Zurück nach Lower Whilby zu kommen war zudem wieder toll und hat sich gleich heimisch angefühlt.

Der Schreibstil von Kyra Groh ist flüssig und es macht einfach Spaß, da man sofort in die Geschichte eintauchen kann. Auch die Beschreibungen des kleinen Städtchens und dessen Bewohner haben mir hier wieder sehr gut gefallen. Auch die Charaktere aus Band eins wiederzusehen hat mich gefreut.

Eleanore ist eine sehr ruhige Person, die aber zu jederzeit fröhlich ist. Zumindest scheint es nach Außen hin so. In ihrem Inneren kämpft sie mit Versagensängsten und fühlt sich oft nicht gut genug. Dennoch versucht sie immer das Positive in den Situationen zu sehen. Und dann taucht Dex auf. Mit ihm kann sie genauso sein wie sie ist ohne jemandem etwas vorspielen zu müssen. Ein wenig haben wir schon in Band eins über ihn erfahren und hier lernen wir ihn erst richtig kennen. Er hat viele Ups und Downs hinter sich und versucht sein Leben auf die Reihe zu bekommen. Das scheint ihm mit Eleanore auch gut zu gelingen. Natürlich darf ein bisschen Drama nicht fehlen aber in der richtigen Dosis hat es dem Buch sehr gut getan. Zusammen haben mir die beiden sehr gut gefallen und ich mochte ihre Gespräche miteinander unheimlich gerne.

Mir hat dieses Buch sogar besser gefallen als der Vorgänger. Nun freue ich mich schon auf den nächsten Band und darauf nach Lower Whilby zurückzukehren.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Schöner Auftakt

Mont Lacroix (Band 1) - Longing for Lelibeth
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Auf den neuen Reihenauftakt von Alexandra Flint habe ich mich sehr gefreut, denn besonders das Hotel-Setting hat mich neugierig gemacht.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Vor allem ...

Auf den neuen Reihenauftakt von Alexandra Flint habe ich mich sehr gefreut, denn besonders das Hotel-Setting hat mich neugierig gemacht.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Vor allem die Landschafts- und Umgebungsbeschreibungen sind hier sehr gut gelungen. Auch das die Geschichte aus Sicht der beiden Protagonisten erzählt wurde hat mir sehr gut gefallen, da ich so Noah und seine Beweggründe besser verstehen und ihn auch besser einschätzen konnte. Beide Charaktere waren mir sympathisch auch wenn es bei Noah etwas länger gedauert hat.

Die Story an sich war gut aber teilweise auch sehr vorhersehbar. Ich hatte mit etwas mehr Spannung und Geheimnissen gerechnet. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten war sehr schön und hat gut gepasst, allerdings kam sie bei mir nicht ganz an. Ein kleines bisschen hat mir hier noch gefehlt.

Die Beschreibungen des Hotels, des Alltags der Angestellten und die Rolle von Leli haben mir hier sehr gut gefallen. Es war durchweg interessant. Und welch Stellung Leli beim Personal, die sie immer liebevoll Familie nennt, hat, hat mich sehr berührt.

Insgesamt hat mir der Auftakt sehr gut gefallen auch wenn es mir an den ein oder anderen Stellen noch etwas spannender hätte sein können. Ein schöner Auftakt der mich neugierig auf Band zwei warten lässt.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Chaos und Streitereien

You and Me - Die zweite erste Liebe
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Das Buch "You and me" hat mich vor allem durch die Möglichkeit, durch Mixtapes in die Vergangenheit zu reisen, angesprochen. Doch die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen.

Der Schreibstil war ...

Das Buch "You and me" hat mich vor allem durch die Möglichkeit, durch Mixtapes in die Vergangenheit zu reisen, angesprochen. Doch die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen.

Der Schreibstil war nicht ganz so einfach. Zunächst bin ich recht gut in die Geschichte gekommen aber sobald die Zeitreisen anfingen, fing auch das Chaos an. Denn in der Vergangenheit hat sich die Erzählperspektive verändert und mich zu sehr verwirrt, sodass ich mehrmals zurückblättern musste um zu verstehen wann und wo ich war. Mit den Protas Adam und Jules wurde ich nicht warm wobei mir Jules irgendwann wirklich auf die Nerven ging. Ihr Verhalten hat mich wirklich sauer gemacht. Beide Protas lernen auch nicht aus ihren Fehlern und machen immer wieder die selben. Ihre Streitereien wurden auch immer mehr und das hat mir ab einem Punkt einfach nicht mehr gefallen, es war zu viel.

Das Ende war zwar nicht überraschend aber in Ordnung. Auch wenn ich mir gewünscht hätte es wäre nicht so schnell abgehakt worden. Etwas mehr Raum hätte dem Ende sehr gut getan. Dafür hätte man die ein oder andere Streiterei weglassen können.

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