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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2019

Da ist noch viel Luft nach oben

Winterseelen
0

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: epubli (22. Mai 2017)
ISBN-13: 978-3745038026
Preis: 11,99 €
auch als E-Book erhältlich

Da ist noch viel Luft nach oben

Inhalt:
Maya trauert immer noch ihrem Verlobten ...

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: epubli (22. Mai 2017)
ISBN-13: 978-3745038026
Preis: 11,99 €
auch als E-Book erhältlich

Da ist noch viel Luft nach oben

Inhalt:
Maya trauert immer noch ihrem Verlobten Sebastian nach, der bei einem Unfall ums Leben kam. Es fällt ihr schwer, sich der Liebe neu zu öffnen. Da hilft auch der Stress mit ihrem Vater nicht gerade. Doch nicht nur Maya hat Probleme, auch ihr Zwillingsbruder und seine Frau, Mayas Freundinnen - praktisch alle Personen, die in diesem Roman vorkommen, haben mit den unterschiedlichsten Widrigkeiten des Lebens und der Liebe zu kämpfen …

Meine Meinung:
Zuerst mal das Positive: Frau Fischer hat eine zusammenhängende Geschichte geschrieben, die nicht ganz uninteressant ist, auch wenn ich die Anhäufung der Probleme etwas übertrieben fand.

Allerdings fehlt hier eindeutig ein Lektorat und Korrektorat. Manche Passagen hätte man straffen sollen, andere ausführlicher behandeln. Das Buch strotzt nur so vor Fehlern und unklaren Aussagen. Ich meine jetzt nicht nur Rechtschreibfehler, sondern auch falsche Grammatikformen, falsche Satzstellung, falsche Wortwahl. Die Kommata wurden wohl mit der Gießkanne gestreut, mal passen sie, oft nicht.

Und warum können die Protagonisten nicht mal etwas richtig voll und ganz machen? Immer machen sie es nur „ein wenig“, „etwas“, „fast“ und vor allem „leicht“ - „leicht lächelnd“, „leicht streichelnd und küssend“ usw. Die inflationäre Verwendung des Wortes „leicht“ hat mich beim Lesen leicht wahnsinnig gemacht. Es kommt in diesem Roman satte 74 Mal vor, wenn ich mich nicht verzählt habe.

Mag sein, dass ich hier empfindlicher reagiere als viele andere Leser*innen, aber für mich war dieser Schreibstil eine Qual.

★★☆☆☆

Veröffentlicht am 18.02.2019

Das war leider nix

Glückspfoten, Ahmed und die ganz große Kohle
0

Taschenbuch: 244 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (20. März 2014)
ISBN-13: 978-1497318113
Preis: 9,99 €
auch als E-Book erhältlich

Das war leider nix

Inhalt:
Thea Sellinger ...

Taschenbuch: 244 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (20. März 2014)
ISBN-13: 978-1497318113
Preis: 9,99 €
auch als E-Book erhältlich

Das war leider nix

Inhalt:
Thea Sellinger hat sehr an der Trennung von ihrem Karsten zu knabbern. Sie verliert nicht nur den langjährigen Lebensgefährten, sondern auch ihren Job und zieht in die Kellerwohnung ihrer Mutter.
Hier jammert sie den lieben langen Tag vor sich hin, bis sie auf die Idee kommt, ihre Geschichte zu einem Roman zu verarbeiten …

Meine Meinung:
Leider kann ich dieses Buch nicht empfehlen. Die Handlung plätschert mehr oder weniger lustlos vor sich hin, wobei sie sich bemüht, witzig zu sein. Dummerweise sind diese Bemühungen nicht von allzu viel Erfolg gekrönt.

Die Protagonistin Thea Sellinger beschreibt vor allem, wie sie ein Buch schreibt und welche Hürden zu nehmen sind, bis es zur Veröffentlichung kommt. Dabei muss sie sich von Fachleuten etliche (Anfänger-) Fehler vorhalten lassen, die sie zum Teil auch einsieht, und sie überarbeitet ihr Manuskript entsprechend. Wenn ich mir nun aber den vorliegenden Roman von Carola von Daxx ansehe, hat sie genau dieselben Fehler wie ihre Protagonistin gemacht. Ich zitiere:

„Jedoch haben Sie die gestellte Aufgabe, einen Spannungsbogen zu erzeugen, komplett außen vorgelassen. Es gelingt Ihnen somit nicht, den Leser in die Geschichte hineinzuziehen.“ (bei 25% des E-Books)

„Selten so gequält gegrinst. […] Teilweise ganz charmant formuliert, im Grunde genommen jedoch langatmig und meist zähflüssig. Es fehlt an Tempo und Pep! Außerdem zu viele Wiederholungen, der Leser ist im Normalfall ja nicht demenzkrank.“ (bei 44% des E-Books)

Schade, dass die Autorin diese Fehler nur bei ihrer Protagonistin wahrgenommen hat, nicht aber bei ihrem eigenen Werk. Während Thea sich für ihren Roman eine Liste der Personen mit Namen, Haarfarben usw. anlegt, hat sich Carola von Daxx dieses anscheint gespart, denn am Ende weiß sie nicht mehr, wie Thea wirklich heißt (anfangs ist der volle Name Theodora, später Dorothea). Und aus Teddy’s [sic!] Tieroase wird Freddys Tieroase. Auch hier hätte man den Tipp, den Thea bekam, beherzigen sollen, nämlich ein professionelles Lektorat und Korrektorat zu nutzen.

★★☆☆☆

Veröffentlicht am 18.02.2019

Ganz kurzweilig, aber nichts Rares

Falsche Engel küsst man nicht
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Taschenbuch: 236 Seiten
Verlag: Nova MD (22. Juni 2018)
ISBN-13: 978-3961114825
Preis: 9,90 €
auch als E-Book erhältlich

Ganz kurzweilig, aber nichts Rares

Inhalt:
Eine internationale Stadtentwicklungsfirma ...

Taschenbuch: 236 Seiten
Verlag: Nova MD (22. Juni 2018)
ISBN-13: 978-3961114825
Preis: 9,90 €
auch als E-Book erhältlich

Ganz kurzweilig, aber nichts Rares

Inhalt:
Eine internationale Stadtentwicklungsfirma hat Großes mit Meißen vor. Die einzige Person, die sich dagegen ausspricht, wird ermordet. Doch die Polizei tappt im Dunkeln. Privatdetektiv Steffen Schröder lässt sich nach Deià auf Mallorca entsenden, wo die Firma ein ähnliches Projekt in Angriff genommen hat. Hier kommt er mächtigen Leuten in die Quere …


Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch gratis bekommen - dafür war es okay. Es ist ganz kurzweilig geschrieben, zuweilen etwas hölzern, aber nicht uninteressant. Es finden sich zwar etliche Fehler im Text, ich habe aber in dieser Hinsicht schon wesentlich schlimmere Bücher gelesen.

Die Perspektive wechselt von Schröders Ich-Form zum auktorialen Erzähler, wenn andere Handlungsstränge an der Reihe sind. Das hat mir recht gut gefallen.

Steffen Schröder war mir ganz sympathisch, ärgerlich nur, dass er als gestandener Privatdetektiv so viele Anfängerfehler macht, anstatt sein Hirn einzuschalten. Seine Lebensgefährtin Annemarie ist dagegen recht clever, hat aber nur kurze Auftritte. Und dann Andrea, Steffens bester Freund aus der Unterwelt. Dem liegt die Glock locker in der Hand, zu locker. Das und einiges andere wirkt nicht realistisch.

Der Spannungsbogen ist leider nicht besonders ausgeprägt. Es gibt ein paar spannende Szenen hier und da, aber dazwischen wird so viel anderes - vom Liebesleben bis zu genauen Kochrezepten - beschrieben, dass das bisschen Spannung gleich wieder verpufft.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 17.02.2019

Mein Humor ist das nicht

Quergefönt
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Taschenbuch: 212 Seiten
Verlag: epubli (24. Februar 2017)
ISBN-13: 978-3742700575
Preis: 9,99 €
auch als E-Book erhältlich

Mein Humor ist das nicht

Inhalt:
Franco und sein bester Freund Murat eröffnen ...

Taschenbuch: 212 Seiten
Verlag: epubli (24. Februar 2017)
ISBN-13: 978-3742700575
Preis: 9,99 €
auch als E-Book erhältlich

Mein Humor ist das nicht

Inhalt:
Franco und sein bester Freund Murat eröffnen zusammen einen Laden. Bald stehen sie vor dem Bankrott und beantragen erst mal eine Kur, die sie ins ländliche Bayern verschlägt. Hier gehen sie ihren gewohnten Hobbys Bier, Fußball und Weiber nach.

Meine Meinung:
Gleich vorweg: Das war leider so gar nicht mein Fall. Was durch den Titel und das Cover sowie in der Beschreibung noch witzig wirkte, entpuppte sich für mich beim Lesen als Niete. Das Buch ist eine mehr oder weniger sinnvolle Aneinanderreihung von Kalauern, Wortspielen und Vergleichen, die witzig sein sollen, worüber ich aber einfach nicht lachen konnte. Zum einen ist es viel zu viel des Guten, zum anderen oft viel zu platt und übel unter die Gürtellinie. Bei all dem Witz bleibt dann die Handlung zu sehr auf der Strecke.

Einmal liest Franco einen Text und seine Gedanken dazu konnte ich 1:1 auf diesen Roman übertragen:

Was hat bloß dieser Text zu bedeuten?
Worum geht es?
Was soll ich daraus lernen? (S. 90)

Hinzu kommt, dass mir der Ich-Erzähler absolut unsympathisch war, sodass es mir schwerfiel, mit ihm zu fühlen, wenn sein Freund mal wieder die Nase vorn hat bei den Frauen oder bei was auch immer.

★★☆☆☆

Veröffentlicht am 13.02.2019

Der wohl nervenaufreibendste Fall für Max Bischoff

Im Kopf des Mörders - Toter Schrei
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Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch (23. Januar 2019)
ISBN-13: 978-3596702060
Preis: 10,99 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Der wohl nervenaufreibendste Fall für Max Bischoff

Inhalt:
Max ...

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch (23. Januar 2019)
ISBN-13: 978-3596702060
Preis: 10,99 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Der wohl nervenaufreibendste Fall für Max Bischoff

Inhalt:
Max Bischoffs Schwester Kirsten wurde entführt. Der Täter erpresst Max. Sollte er nicht tun, was der Entführer verlangt, bekommt er Kirsten in Einzelteilen zurück. Um zu unterstreichen, dass er es ernst meint, schickt er Max als Erstes Kirstens kleinen Finger. Im Bestreben, seine Schwester zu retten, tappt Max alsbald in eine Falle, wodurch er selbst zum Gejagten wird und ohne die Hilfe seiner Kollegen auskommen muss.

Meine Meinung:
Dies ist der 3. Teil der Trilogie um den Düsseldorfer Kommissar Max Bischoff. Man muss die ersten beiden Teile nicht unbedingt kennen, aber sie lohnen sich und geringe Teile der Handlung bauen auch aufeinander auf. Haben mir Band 1 und 2 schon gut gefallen, so hat Arno Strobel sich mit dem Abschlussband der Trilogie noch einmal selbst übertroffen. Wenn es einen nicht stört, dass es kein klassischer Ermittlungskrimi ist.

Max muss ziemlich viel im Alleingang erledigen, muss sich ständig fragen, wem er noch trauen kann, wer auf seiner Seite steht. Und immer ist da im Hinterkopf die Angst um Kirsten, die vom Entführer verstümmelt oder gar getötet wird, wenn Max seinen absurden Wünschen nicht nachkommt. Ich habe sehr mit ihm gelitten und konnte dabei das Buch praktisch nicht aus der Hand legen, so gefesselt war ich von diesem Plot. Der Autor baut eine ganze Menge Spannung auf und schont seinen Protagonisten dabei nicht.

Etliche unerwartete Wendungen sorgen dafür, dass nichts vorhersehbar ist und die Spannung auf einem hohen Niveau gehalten wird. Mich konnte Arno Strobel mit diesem Band komplett überzeugen.

Die Im-Kopf-des-Mörders-Reihe:
1. Tiefe Narbe
2. Kalte Angst
3. Toter Schrei

★★★★★