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Veröffentlicht am 04.08.2017

Runder Abschluss der Trilogie

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel
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ACHTUNG: Dies ist der 3. Band einer Trilogie. Meine Rezension kann daher SPOILER zu den ersten beiden Bänden enthalten.

Runder Abschluss der Trilogie

Inhalt:
Der Bund der schwarzen Schlüssel bereitet ...

ACHTUNG: Dies ist der 3. Band einer Trilogie. Meine Rezension kann daher SPOILER zu den ersten beiden Bänden enthalten.

Runder Abschluss der Trilogie

Inhalt:
Der Bund der schwarzen Schlüssel bereitet den Sturz des Adels vor. Violet und die anderen Surrogate, ähm Paladininnen, sollen dabei eine zentrale Rolle spielen, denn sie verfügen über grandiose Fähigkeiten. Doch Violets Schwester Hazel ist im Haus vom See gefangen und in Gefahr, was Violet nicht einfach hinnehmen kann.

Meine Meinung:
Wie schon in den Vorgängerbüchern ist natürlich auch hier der Schreibstil sehr einfach gehalten, was dazu führt, dass man geradezu durch die Seiten fliegen kann. Aber etwas Besonderes ist der Stil eben nicht. Wenn es nicht auch sehr brutale Szenen gäbe, würde ich aufgrund der einfachen Sprache sagen, das Buch bzw. die ganze Trilogie ist eher etwas für jüngere Leser als die empfohlenen 14 Jahre.

Die Handlung geht dort weiter, wo sie in Band 2 endete. Man wird direkt wieder ins Geschehen geworfen und kann sich auch gut zurechtfinden, sofern man die ersten beiden Teile gelesen hat. Ab und zu werden einzelne Ereignisse noch einmal in Erinnerung gerufen. Im Großen und Ganzen wird die Handlung der Vorgängerbände aber nicht wiederholt. Man sollte sie also unbedingt vorher lesen. Sonst wird man der Handlung des 3. Bandes nicht folgen können.

Mit hat es Spaß gemacht, wieder in die Welt von Violet einzutauchen. Die Protagonistin hat sich seit dem 1. Band stark entwickelt, ohne allzu perfekt zu wirken. Sie hat sich viel Menschliches bewahrt. So fallen ihr manche Entscheidungen einfach schwer, oder sie lässt sich zu einem dummen Fehler hinreißen, der nicht ohne Folgen bleibt.

Es gibt viele spannende Szenen, auch viele Tote. Doch auch schöne Momente sind dazwischen, die die Protagonisten und den Leser wieder Kraft tanken lassen.

Neben Violet fand ich vor allem den Sohn der Herzogin vom See, Garnet, und Violets Freundin Raven, sehr interessant. In den beiden stecken so viele Schichten, die es zu entdecken gilt.

Das Ende fand ich sehr befriedigend und zu der ganzen Geschichte passend. Es rundet die vergangenen Ereignisse schön ab.

Die Trilogie:
1. Die Gabe
2. Die weiße Rose
3. Der schwarze Schlüssel

Veröffentlicht am 04.08.2017

Ein schönes Lesevergnügen

Obsidian 0: Oblivion 2. Lichtflimmern
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Ein schönes Lesevergnügen

Inhalt:
Dadurch dass Daemon Katy geheilt hat, hat sie sich verändert und einige Lux-Fähigkeiten übernommen, die sie aber ganz und gar nicht unter Kontrolle hat. Dadurch kommt ...

Ein schönes Lesevergnügen

Inhalt:
Dadurch dass Daemon Katy geheilt hat, hat sie sich verändert und einige Lux-Fähigkeiten übernommen, die sie aber ganz und gar nicht unter Kontrolle hat. Dadurch kommt es schließlich zu einer Katastrophe. Auch die Beziehung zwischen Katy und Daemon ist alles andere als unter Kontrolle. Obwohl sich beide wirklich mögen, zoffen sie sich die ganze Zeit …

Meine Meinung:
Auch der 2. Band der Oblivion-Reihe hat mir gut gefallen. Er ist zwar nicht so spektakulär wie Onyx, das dieselbe Geschichte aus Katys Sicht erzählt, ist aber eine tolle Ergänzung dazu. Denn einige zusätzliche Szenen erklären manche Dinge, die in Onyx noch etwas offen waren (obwohl ich dabei nichts vermisst hatte). Und Daemon als Charakter bekommt richtig Tiefgang. Katy kann nun mal nicht in ihn hineinschauen und weiß daher nicht, was er denkt und fühlt und warum er so handelt, wie er handelt. Dies kann uns nun aber Daemon persönlich schildern, und das finde ich richtig gut.

Auch seine Entwicklung hat mir echt gut gefallen. Er ist nicht mehr ganz so der Macho wie im 1. Band, sondern hat zuweilen seine soften Momente, in denen ich ihn einfach knuddeln könnte. Und natürlich findet er Katy immer noch sexy, auch mal in den unpassendsten Momenten, aber gegenüber dem 1. Band hat Jennifer L. Armentrout dies zurückgeschraubt zugunsten von echten Gefühlen. Das fand ich dann doch ein bisschen schöner zu lesen.

Fazit:
Eine prima Ergänzung zur Erzählung aus Katys Sicht, die die Dinge noch etwas mehr erklärt und die Charaktere der Lux, allen voran Daemon, vertieft. Da man ja aus „Onyx“ schon weiß, was passiert, fehlt natürlich die große Spannung. Aber es macht trotzdem Spaß, auch mal Daemons Sicht zu lesen.

Die Oblivion-Reihe:
1. Lichtflüstern (Obsidian aus Daemons Sicht)
2. Lichtflimmern (Onyx aus Daemons Sicht)
3. Lichtflackern (Opal aus Daemons Sicht) (erscheint voraussichtlich im März 2018)

Veröffentlicht am 29.07.2017

Eine harte Nuss für Leana Meister

21 - Zahlen des Todes
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Broschiert: 320 Seiten
Verlag: Lyx (14. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3736302174
Preis: 15,00€
auch als E-Book erhältlich

Eine harte Nuss für Leana Meister

Inhalt:
Gerade freut sich Leana ...

Broschiert: 320 Seiten
Verlag: Lyx (14. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3736302174
Preis: 15,00€
auch als E-Book erhältlich

Eine harte Nuss für Leana Meister

Inhalt:
Gerade freut sich Leana auf einen netten Abend (und mehr) mit Janosch Jacob Köhler, ihrem langjährigen Freund und Chef, als sie zu einem neuen Fall gerufen wird. Ein vietnamesischer Restaurantbesitzer in München wurde brutal ermordet. Dann wird auch noch Köhler angeschossen und gerät plötzlich in einen üblen Verdacht. Es folgen weitere Opfer. Der Täter übermittelt Leana eine Botschaft: „Findet die wahren Täter!“

Meine Meinung:
Dies ist der 2. Band der Reihe um die Kommissarin Leana Meister, die das Kompetenzcenter des Düsseldorfer LKA leitet. Für den Fall ist es nicht notwendig, den Vorgänger „18“ zu kennen, aber natürlich werden dort verschiedene Personen eingeführt, deren Beziehungen untereinander schon auch zum Verständnis dieses Bandes beitragen.

Zwei neue Figuren kommen hier noch dazu, nämlich Fin, der aus München nach Düsseldorf beordert wird, und Dario, ein Spezialist für die ostasiatische Mafia, aus Spanien. Das Team um Leana muss erst nach und nach herausfinden, was es mit diesen beiden auf sich hat, ob man ihnen trauen kann. Und ob man Janosch Jacob noch trauen kann. Hat er wirklich etwas mit dem Fall zu tun, oder will hier jemand bewusst in die Irre leiten?

Obwohl Leana erst seit wenigen Monaten dabei ist, hat sie sich schon gut integriert. Mir hat es gut gefallen, wie das Team wieder perfekt zusammenarbeitet und dabei alle technischen Raffinessen nutzt, die man sich denken kann. Allerdings hätte ich mir zu manchen Dingen bessere Beschreibungen gewünscht, wie das funktioniert. Denn manches kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

Trotz aller Anspannung im Job bleibt auch das Privatleben nicht ganz außen vor. So macht sich Leana Sorgen um ihre Töchter, und Gregor, Leanas Noch-Ehemann, sorgt für eine turbulente Überraschung.

Fazit:
Der 2. Band hat mich zwar nicht ganz so begeistert wie der 1., sorgte aber trotzdem für ein paar spannende und abwechslungsreiche Lesestunden.

Die Reihe:
1. 18
2. 21

★★★★☆

Veröffentlicht am 28.07.2017

Das Leben ist kein Ponyhof - der (fast) ganz normale Wahnsinn

Sieh mich an
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Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Piper (1. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492058551
Preis: 20,00€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Das Leben ist kein Ponyhof - der (fast) ganz ...

Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Piper (1. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492058551
Preis: 20,00€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Das Leben ist kein Ponyhof - der (fast) ganz normale Wahnsinn

Inhalt:
Es ist Freitag. Freitage sind dazu da, die Woche ruhig ausklingen zu lassen, nicht für große Veränderungen. So ist zumindest Katharinas Meinung. Und so will sie diesen Tag und das darauffolgende Wochenende noch einmal ganz normal und in Ruhe verbringen, bevor sie am Montag einen Termin bei der Gynäkologin ausmachen wird. Denn vor zwei Wochen hat sie ein Etwas in ihrer Brust entdeckt, das da nicht hingehört. Für die Vierzigjährige ist klar: Sie wird sterben. Und noch soll es niemand wissen.

Meine Meinung:
Mir gefällt der Schreibstil von Mareike Krügel recht gut. Die Ich-Perspektive von Katharina ist gut gewählt. Man bekommt so alle Gedanken und Gefühle von ihr hautnah mit und spürt schon gleich zu Anfang, dass da ein Unheil droht. Die Atmosphäre ist sehr melancholisch. Die Protagonistin wirkt immer wieder, als wäre sie in Watte gehüllt oder unter einer Glasglocke gefangen, allein mit ihren Gedanken und Ängsten.

Katharina ist eine Frau, die sich gerne selbst verrückt macht, die immer hintenan steht und mit ihrem eigenen Leben nicht ganz zufrieden ist. Wenn es um sie selbst geht, wirkt sie unsicher, weiß nicht, was zu tun ist. Haben andere ein Problem, packt sie es unerschrocken an und kümmert sich. Doch allmählich hat sie es satt, immer zu funktionieren und für andere da zu sein.

So hat sie auch an diesem Freitag eine Menge Probleme zu bewältigen, bei denen es um ihre elfjährige Tochter Helli geht, die ihre Mutter in jeder Hinsicht stark beansprucht, oder um ihre Nachbarn oder ihre Musikkurse, die sie an der Musikschule und in Kindergärten gibt. Dazwischen bleibt kaum einmal eine Minute, in der Katharina zur Ruhe kommen kann. Die Ereignisse überschlagen sich schier. Hier hätte ich es besser und glaubwürdiger gefunden, wenn die Autorin sich auf weniger beschränkt hätte.

Doch unter all dem Stress blitzen immer wieder vergangene Episoden aus Katharinas Leben hervor. Ihre Kindheit, ihre Jugend, der frühe Tod der Mutter, Freundin und Studienfreund, ihr Ehemann Costas, mit dem sie seit einem Jahr eine Fernbeziehung führt. Mit jeder Seite wird das Bild der Protagonistin vollständiger. Auch wenn ich in vielen Dingen sicher anders agieren würde als Katharina, konnte ich mich doch gut in diese Frau hineindenken.

Obwohl die Handlung trotz der vielen unvorhergesehenen Geschehnisse etwas leblos wirkt, da hauptsächlich einfach Katharina erzählt und es nur sehr wenige Dialoge gibt, war ich davon gefesselt, denn eigentlich ist sie eine Frau wie du und ich.

Veröffentlicht am 27.07.2017

Für Lux-Fans ein Muss

Obsidian 0: Oblivion 1. Lichtflüstern
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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Carlsen (10. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3551583581
empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Oblivion. A Lux Novel
Preis: 18,99€
auch als E-Book ...

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Carlsen (10. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3551583581
empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Oblivion. A Lux Novel
Preis: 18,99€
auch als E-Book und als Hörbuch-Download erhältlich

Für Lux-Fans ein Muss

Die ersten drei Bände der Lux-Reihe sind nur aus Katys Perspektive geschrieben. Als Ergänzung gibt es nun auch Daemons Perpektive. „Lichtflüstern“ ist der 1. Band der Oblivion-Reihe und das Pendant zu „Obsidian“. Da hier Daemon der Geheimnisträger ist, ist seine Sicht logischerweise nicht so spannend wie Katys in „Obsidian“, die erst nach und nach herausfinden musste, was es mit Daemon, Dee und den anderen auf sich hat. Will man beide Perspektiven lesen, sollte man auf jeden Fall mit der Lux-Reihe beginnen. Man kann der Handlung aber auch folgen, wenn man nur die Oblivion-Reihe liest, die aber nicht ganz so spannend ist.

Inhalt:
Als nebenan neue Nachbarn einziehen, ist Daemon von dem Mädchen schnell fasziniert. Sie lässt sich nicht von ihm einschüchtern, sondern bietet ihm Paroli, was er gar nicht gewohnt ist. Doch ist ihm auch klar, dass eine Freundschaft mit Katy für diese, aber auch für seine Familie und die anderen Lux gefährlich werden kann. Daher versucht er, sie auf Abstand zu halten …

Meine Meinung:
Ich habe die Lux-Reihe sehr gerne gelesen und eigentlich nicht wirklich etwas dabei vermisst. Doch da es nun auch die Sicht von Daemon gibt, wollte ich sie nicht links liegen lassen. Ich habe es nicht bereut! Etwa die erste Hälfte des Buches fand ich total klasse.

Von Daemons Gedanken und Gefühlen bzgl. des Kennenlernens von Katy hat man ja in „Obsidian“ nicht so viel erfahren. Er wirkte einfach nur wie ein Bad Boy und man ahnt lange nicht, warum er so ist. Hier kommt er nun quasi zu Wort und kann sich und sein ekliges Verhalten erklären. Das lässt ihn gleich viel liebenswerter erscheinen.

Wer „Obsidian“ kennt, wird in der Handlung von „Lichtflüstern“ natürlich nicht viel Überraschendes finden, denn es ist ja dieselbe Geschichte. Einige wenige Szenen, in denen Daemon ohne Katy agiert, sind neu dabei. Diese sind aber nicht wirklich umwerfend bzw. für die Geschichte notwendig.

War ich anfangs noch Feuer und Flamme für Daemons Perspektive, ging er mir in der zweiten Hälfte zusehends auf die Nerven. Es gibt so viele Wiederholungen, und die meisten seiner Gedanken drehen sich um Sex, was bei einem jungen Mann vielleicht nicht unbedingt überraschend ist, aber auf Dauer doch nerven kann. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, wie oft er Katys unsagbar lange Beine erwähnt. ?

Fazit:
Ich finde es toll, dass wir jetzt auch noch Daemons Perspektive zu lesen bekommen. Und selbst, wenn die Handlung wenig überraschend ist, da sie ja bereits bekannt ist, ist das Buch doch sehr unterhaltsam, da Daemons Charme hier richtig zur Geltung kommen kann.

Die Oblivion-Reihe:
Lichtflüstern (Obsidian aus Daemons Sicht)
Lichtflimmern (Onyx aus Daemons Sicht)
Lichtflackern (Opal aus Daemons Sicht) (erscheint voraussichtlich im März 2018)

★★★★☆