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Veröffentlicht am 08.07.2017

Ein Marshal auf Killerjagd

Porträt eines Marshals
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Format: E-Book
Dateigröße: 1323 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 40 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492960786
Originaltitel: Portrait of a Marshal
Preis: 0,00€ (Bonus-Story eben ;) )

Ein Marshal ...

Format: E-Book
Dateigröße: 1323 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 40 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492960786
Originaltitel: Portrait of a Marshal
Preis: 0,00€ (Bonus-Story eben ;) )

Ein Marshal auf Killerjagd

Inhalt:
Marshal Walsh sucht den Killer seiner Enkelin Jenny. Als er die Leiche von Indie findet, führt ihn eine Spur zu Prime Destination, der Body Bank.

Meine Meinung:
Diese Kurzgeschichte sollte sollte man am besten nach dem Roman „Starters“ und vor „Enders“ lesen, es geht aber auch nach allem, nur nicht davor, weil man sonst die Zusammenhänge nicht verstehen würde.

Walsh ist eher nicht der typische Marshal. Ihn interessiert das Schicksal der Starters und er versucht, sie zu schützen. Das macht ihn sehr sympathisch. Erzählt wird diese Kurzgeschichte in der Ich-Form aus seiner Perspektive. Es ist einfach eine kurze spannende Episode, die man als Ergänzung lesen kann. Es fehlt aber nicht wirklich etwas, wenn man auf diese Geschichte verzichtet.

Es gibt noch weitere Bonus-Storys:
Porträt eines Starters
Porträt einer Spore
Porträt eines Spenders (diese gibt es allerdings nicht gratis)

★★★★☆

Veröffentlicht am 07.07.2017

Wie alles begann

Porträt einer Spore
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Format: E-Book
Dateigröße: 999 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 31 Seiten
Verlag: Piper ebooks (17. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492964586
Originaltitel: Portrait of a Spore
Preis: 0,00€ ...

Format: E-Book
Dateigröße: 999 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 31 Seiten
Verlag: Piper ebooks (17. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492964586
Originaltitel: Portrait of a Spore
Preis: 0,00€ (Bonus-Story eben ;))

Wie alles begann

Diese Bonus-Story kann man vor den Romanen „Starters“ und „Enders“ oder auch danach oder dazwischen lesen. Zeitlich ist sie vor allem angesiedelt in dem Zeitraum, als Callies Familie noch zusammen ist, aber der Krieg bereits ausgebrochen ist. Es wird abwechselnd die Perspektive einer Spore und die Perspektive von Barbara Woodland, Callies Mutter, geschildert.

Dabei hat mir der Handlungsstrang mit Barbara wesentlich besser gefallen, denn er ist sehr spannend geschrieben und lässt einen die unheilvolle Atmosphäre gut spüren. Zum Glück ist diese Erzählung länger als die der Spore. Mit der Spore konnte ich nun nicht wirklich warm werden. Sie wird total vermenschlicht, was ich nicht nachvollziehen kann. Sie denkt und sieht und will wissen …

Man muss diese Bonus-Story nicht gelesen haben, aber es ist eine nette und noch dazu kostenlose Zugabe zu den beiden Romanen „Starters“ und „Enders“.

Es gibt noch weitere Bonus-Storys:
Porträt eines Starters
Porträt eines Marshals
Porträt eines Spenders (diese gibt es allerdings nicht gratis)

★★★★☆

Veröffentlicht am 07.07.2017

Wie Cinder zu ihrer neuen Familie kam

Die Luna-Chroniken 0: Das mechanische Mädchen
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Format: E-Book
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 40 Seiten
Verlag: Carlsen (20. Dezember 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3646926064
Originaltitel: Glitches
Preis: 0,99€

Wie Cinder zu ihrer neuen Familie ...

Format: E-Book
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 40 Seiten
Verlag: Carlsen (20. Dezember 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3646926064
Originaltitel: Glitches
Preis: 0,99€

Wie Cinder zu ihrer neuen Familie kam

Obwohl diese kurze Geschichte zeitlich vor dem ersten Band der Luna-Chroniken angesiedelt ist, würde ich empfehlen sie erst danach zu lesen. Erstens nimmt man sich so nicht die Spannung für „Wie Monde so silbern“ und außerdem kennt man dann die vorkommenden Personen bereits und kann sie besser einordnen. Denn in einer so kurzen Geschichte kann man natürlich nicht so viele Details erzählen. Apropos Kürze: Angegeben werden 40 Seiten für die nicht existente Print-Ausgabe. Davon entfallen allerdings ca. 15 Seiten auf die Leseprobe zu einem ganz anderen Buch.

Ich fand es nun ganz schön, mitzuerleben, wie Cinder im Alter von 11 Jahren zu Garan, Andri, Pearl und Peony kommt und die Androidin Iko kennenlernt. Hier hört sie zum ersten Mal von Prinz Kai, für den die kleine Peony schwärmt.

Man muss dieses Prequel nicht lesen, es ergeben sich keine wirklich neuen Erkenntnisse. Für Fans der Reihe ist es aber doch eine nette Zugabe.

Die Luna-Chroniken:
1. Wie Monde so silbern
2. Wie Blut so rot
3. Wie Sterne so golden
4. Wie Schnee so weiß

★★★★☆

Veröffentlicht am 07.07.2017

Ein ruhiges Buch mit einem besonderen Blick auf die Menschen

Ich, Eleanor Oliphant
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Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth) (24. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3431039788
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Preis: 20,00€
auch als E-Book ...

Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth) (24. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3431039788
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Preis: 20,00€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


Ein ruhiges Buch mit einem besonderen Blick auf die Menschen

Inhalt:
Eleanor Oliphant arbeitet als Debitorenbuchhalterin. Es ist kein besonders aufregender Job, aber genau deshalb passt er zu ihr. Denn auch Eleanor wirkt zunächst recht trocken und langweilig. Erst als die 30-Jährige sich plötzlich verliebt, kommt etwas Schwung in ihr Leben. Auch die Kontakte zu ihrem Kollegen Raymond tun ihr gut. Er holt sie aus ihrem Schneckenhaus. Es gelingt Eleanor immer mehr, sich der Welt und auch ihrer Vergangenheit zu öffnen.

Meine Meinung:
Anfangs tat ich mich mit dem Schreibstil sehr schwer, ich musste immer wieder Pausen einlegen. Eleanor erzählt in der Ich-Form, wodurch man einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle bekommt. Allerdings gibt es leider nur sehr wenige Dialoge, sodass das Ganze wie ein Monolog wirkt und einige Längen aufweist. Mir war das einfach zu trocken. Auch störte es mich anfangs, dass vieles vorhersehbar ist. Witzigerweise fand ich genau das später sehr charmant.

Eleanor ist eine ganz besondere Person. Aufgewachsen in vielen Pflegefamilien, hatte sie zwar immer zu essen und ein Dach über dem Kopf, aber die Liebe einer Familie hat sie nie erfahren. In der Folge kann sie mit menschlichen Emotionen schlecht umgehen. Sie wirkt fast ein bisschen autistisch, Empathie ist ihr fremd. Auch mit vielen gesellschaftlichen Gepflogenheiten kann sie nichts anfangen. So ist sie zum Beispiel sehr irritiert über die (Un-)Sitte, bei Einladungen später zu kommen als zur genannten Zeit. Ironie und Sarkasmus erkennt sie nicht, sondern nimmt alles für bare Münze. Dadurch tritt sie oft ins Fettnäpfchen, was zu (für den Leser) witzigen Situationen führt. So hat sie mich oft zum Schmunzeln gebracht.

Schnell wird klar, dass es eine Sache in Eleanors Vergangenheit gibt, die sie verdrängt und die ihr immer noch das Leben schwermacht. Erst ganz allmählich lernt sie, sich zu erinnern und sich damit auseinanderzusetzen. Hier ging die Autorin sehr einfühlsam vor, was mir hervorragend gefallen hat.

Ich mochte Eleanor mit ihrer schrulligen und etwas naiven Art von Anfang an. Und auch Raymond war mir sofort sympathisch. Die beiden ergänzen sich toll, wobei sie sehr gegensätzlich sind. Auch einige andere Charaktere habe ich im Lauf des Buches liebgewonnen.

Gail Honeyman hat in ihrem Debütroman geschickt Eleanors Entdeckung der sozialen Welt dargestellt und mit Szenen aus der Vergangenheit verwoben. Durch Eleanors unverstellten, offenen Blick auf ihre Umwelt sieht man selbst diese auch mit ganz anderen Augen. Viele alltägliche Dinge werden hier genau unter die Lupe genommen, Kleidungsstile, gesellschaftliche Rituale usw. und man macht sich als Leser unwillkürlich Gedanken über deren Sinn oder Unsinn.

Fazit:
Nach einer anfangs etwas öden, fast monologartigen Erzählung gewinnen die Protagonisten und die Handlung im weiteren Verlauf immer mehr an Charme. Eleanors Weltfremdheit bringt einen immer wieder zum Schmunzeln, ihre traurige Geschichte kann aber auch zu Tränen rühren. Mir wird Eleanor sicher noch lange in Erinnerung bleiben, sie ist schon sehr besonders.

★★★★☆

Veröffentlicht am 03.07.2017

Magische Abenteuer für Jungen und Mädchen

TodHunter Moon - FährtenFinder
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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Carl Hanser (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3446254886
empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
Originaltitel: TodHunter Moon – PathFinder
Preis: 17,00€
auch ...

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Carl Hanser (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3446254886
empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
Originaltitel: TodHunter Moon – PathFinder
Preis: 17,00€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


Magische Abenteuer für Jungen und Mädchen

Inhalt:
Endlich ist Alice TodHunter Moon, genannt Todi, 12 Jahre alt und gilt damit in der Gemeinschaft der FährtenFinder als erwachsen. Beim jährlich stattfindenden Ritual wird sie in die Geheimnisse der FährtenFinder eingewiesen. Kurz darauf verschwindet ihr Vater und ihre Freundin Ferdie wird entführt. Und auch Todi droht große Gefahr. Doch zusammen mit ihrem Freund Oskar macht sich Todi auf die Suche nach Ferdie. Schließlich kreuzt unter anderem der Außergewöhnliche Zauberer Septimus Heap ihren Weg und Todi wird zum Zauberlehrling in der Burg.

Meine Meinung:
Nachdem ich vor einigen Monaten schon das Hörbuch gehört habe, wollte ich nun die Geschichte auch noch mal selbst lesen. Denn beim Hören fiel es mir zuweilen etwas schwer, der Handlung zu folgen, da sie ziemlich rasant ist und viele verschiedene Personen mit seltsamen Namen vorkommen und damit auch etliche Perspektivwechsel. Und tatsächlich fand ich es gerade bei diesem Buch besser, es selbst zu lesen als nur zu hören und kann nun für das gedruckte Buch sogar 5 Sterne vergeben.

Der Schreibstil von Angie Sage ist sehr kindgerecht, wenn er auch manchmal ein bisschen altertümlich anmutet. Aber dies passt sehr gut zu der Welt, in der diese Geschichte spielt. Es ist schließlich keine moderne Welt.

Wer die Reihe um Septimus Heap kennt, wird sich hier über ein Wiedersehen mit ihm und seiner Familie freuen. Doch die eigentliche Hauptperson ist Todi. Daher ist es auch überhaupt nicht schlimm, wenn man die Septimus Heap-Reihe nicht kennt. Was man unbedingt über die darin vorkommenden Figuren wissen muss, wird hier noch einmal erwähnt, sodass man sich sehr gut zurecht findet. Es besteht allerdings die Gefahr, dass man durch „TodHunter Moon“ große Lust bekommt, die vorherigen Bücher auch zu lesen. ?

Mir gefiel die Mischung von Fantasy, Magie, Abenteuer, Freundschaft und Familie sehr gut. Die Handlung ist sehr abwechslungsreich, mal super spannend, dann wieder ein bisschen traurig. Die Kinder (und auch die Erwachsenen) müssen viele Gefahren bestehen, aber am Ende geht natürlich alles gut aus.

Auch die Vielfalt der Charaktere fand ich klasse. Es gibt draufgängerische Typen, vorsichtige, ängstliche, unsympathische und und und. Und Jeder hat seine Daseinsberechtigung und kann etwas zum Gelingen der Unternehmungen beitragen. So wirbt Angie Sage für gegenseitige Toleranz.

Fazit:
Ein toller Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe mit zum Teil bekannten Gesichtern. Erfreulicherweise werden die weiteren zwei Bände schon bald erscheinen.

Die TodHunter Moon-Reihe:
1. FährtenFinder
2. SandReiter (erscheint voraussichtlich am 24. Juli 2017)
3. SternenFänger (erscheint voraussichtlich am 25. September 2017)

★★★★★