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Veröffentlicht am 26.02.2026

Kindgerechtes Abenteuer für Hilda, Igomir, Eicho und Robinius

Hilda Hasenherz. Das Abenteuer am Drachenfels
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Meine Meinung:
Das Hörbuch Hilda Hasenherz - Das Abenteuer am Drachenfels ist das erste Kinderbuch der Reihe Hilda Hasenherz, das ich hören durfte da ich vorher die Buchreihe noch nicht kannte.

Der Anfang ...

Meine Meinung:
Das Hörbuch Hilda Hasenherz - Das Abenteuer am Drachenfels ist das erste Kinderbuch der Reihe Hilda Hasenherz, das ich hören durfte da ich vorher die Buchreihe noch nicht kannte.

Der Anfang war etwas schwierig reinzukommen, da es bereits der dritte Band war und ich die Charaktere am Anfang nicht kannte. Aber mithilfe einer online Leseprobe, wurde mir der Einstieg erleichtert und zu den Figuren Hilda, Igomir, Eicho und Robinius konnte ich mir gedanklich Gesichter zuordnen.
Die Hörbuchsprecherin macht ihre Aufgabe gut die verschiedenen Tiercharaktere ihren eigenen Charme zu geben. Hildas Stimme ist hoch und hat ein wenig Enthusiasmus drinnen (genau richtig nicht übertrieben), Igomir schon etwas tiefer und mit einer trägeren Tonlage, Eicho klingt etwas tief aber gut unterscheidbar von Igomir und Robinius sehr hoch wie es sich für ein Rotkehlchen gehört. Die anderen Tiere werden auch gut gesprochen und passen der Situation und den Tiercharakteren.

Die Handlung ist auch verständlich und geben das Abenteuer am Drachenfels wider, in der Hilda Hasenherz mit ihren Freunden Mut, Verstand und Zusammenheit beweisen, indem sie den Machenschaften der Grauhörnchen ein Ende setzen und für Gerechtigkeit sorgen. Die Einfälle, womit sie Lösungen für Probleme finden, finde ich genial wie den Aufzug mithilfe eines Hamsterrad, um mal schnell nach oben zu kommen! Oder am Ende, wie Hilda und ihre Kameraden mithilfe von Wasabi und den anderen Tieren die räuberischen Grauhörnchen und deren Don loswerden. Mit einem Lächeln wurde das Problem am Drachenfelsen gelöst und Hilda bekommt auch einiges Infos zu ihren Eltern. Ende Gut alles Gut!

Mein Fazit:
Alles in allem ein gutes Hörbuch, das die Fantasie von Kindern beflügelt und ein kurzweiliges aber interessantes Abenteuer mit schönen Werten vermittelt. Super für Kinder ab 6 Jahren und das Hörbuch kann sowohl alleine vom Kind, als auch zusammen mit den Eltern gehört werden.

Meine Bewertung: 5 Sterne 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟

Veröffentlicht am 24.02.2026

Berührend, lehrend und gleichzeitig augenöffnend

Der Mann meines Bruders 1
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Meine Meinung:
Durch die Empfehlung eines YouTubers bin ich zufällig auf die Mangareihe gestoßen. Vor dem Lesen wusste ich also schon worum es hauptsächlich geht und dass die Themen Homosexualität, Homophobie, ...



Meine Meinung:
Durch die Empfehlung eines YouTubers bin ich zufällig auf die Mangareihe gestoßen. Vor dem Lesen wusste ich also schon worum es hauptsächlich geht und dass die Themen Homosexualität, Homophobie, etc. im Vordergrund stehen.

Also am besten fange ich mit dem Zeichenstil an, der ist sehr gut und wirkt passend zur Geschichte. Ich bin vom Lesen eher gewöhnt Shoujo/Shonen oder Josei Titel und dementsprechend Zeichenstile in dem Bereich zu sehen, aber der Zeichenstil wirkt realitätsnah und doch passend für einen Manga. Männer sind keine dünnen Bi-Shounen, sondern kräftiger gebaut inklusive Körperbehaarung und auch Bart (Mike). Der Zeichner Gengoroh Tagame ist ein bekannter Gay-Erotik Artist und das zeigt sich auch hier in dem Manga mit dem "Bara" Zeichenstil bei den Badszenen wie in der Badewanne oder in der Dusche ein wenig. Trotz solcher Szenen ist das Werk SFW und kann auch von Jugendlichen oder von Kindern mit Eltern gelesen werden.

Die Geschichte ist ein Slice of Life und dreht sich um Yaichi, Mike und Kana. Mike kommt nach Japan, um Yaichi, den Bruder seines verstorbenen Mannes zu besuchen. Mike wohnt in der Zwischenzeit im Haus von Yaichi mit Yaichis Tochter Kana und so beginnt das Familienleben der drei. Es stellt die Fragen und Vorurteile, die man gegenüber schwulen Menschen hat ins Licht und bietet dabei viel Introperspektive zu einem Homophoben wie Yaichi. Die Interaktionen mit Mike, Kana und Yaichi sind toll und jede/r gibt seinen Teil zum friedlichen Familienleben ab. Sie alle schweißt der verstorbene Ryoji zusammen, es ist auch schön zu sehen, dass Yaichi über sich und seine Phobie hinauswächst und mit Mike sehr Seiten seines verstorbenen Zwillings kennenlernt. Die Orte, die Mike, Yaichi und Kana besuchen sind alles Orte, die eine emotionale Bedeutung für Yaichi mit seinem Zwillingsbruder haben und das spiegelt sich auch in den ermittelten Emotionen wieder.

Die Charaktere sind ohne Frage sehr gut gewählt und machen den Manga zu einem leichtherzigen kleinen Familiendrama mit kleinen Schnulzmomenten.

Aber auch so sind die Charaktere interessant wie Yaichi, der Homophob ist, aber in keinster Weise je Mike ungerecht behandelt hat, sondern seine Phobie nur denkt. Ich finde die Entwicklungen und den Fortschritt sehr realistisch, zumal eine solche Phobie nicht von einem auf dem anderen Tag verschwindet und er auch mit sozialen Normen etc. zusammenhängt. Japan ist in mancher Hinsicht noch sehr traditionell, sodass gleichgeschlechtliche Ehen noch nicht weitgehend akzeptiert werden. Und als erwachsener Mann ohne LGBTQ+ Erfahrungen im näheren Umfeld, muss es schwer sein die plötzliche Nachricht seines (schwulen) Zwillingsbruders zu akzeptieren.

Die kleine Kana ist toll, denn sie ist praktisch wir Leser:innen und sie stellt neugierige Fragen an Mike und Yaichi, die nicht immer einfach zu beantworten sind. Und auch einige Aussagen, die Yaichis Einstellungen gegenüber Mike etwas verraten. Dennoch ist sie ein Sonnenschein und bereichert die mit ihrer Anwesenheit kommt mehr der Comedy Aspekt raus.

Mike ist auch toll, mit seiner Anwesenheit kommt es erst zum inneren Konflikt mit Yaichi und seinem Inneren. Er ist Japanfan und obwohl er nicht mit seinem Ehemann (Ryoji) nach Japan reisen konnte, begibt er sich kurzerhand alleine und seine Schwagerfamilie auf (Yaichi und Kana). Er ist offen, sympathisch und ein dankbarer Mensch, als er von Yaichi und Kana aufgenommen wurde. Dass er immer noch um den Tod seines Ehemanns trauert bricht mir das Herz und da merkt man, dass ihm das Thema nahe geht, er aber weder Yaichi noch Kana mit seiner Trauer aufbürden will. Ich finde die Interaktionen mit Kana toll und er zeigt dich als guter Onkel für sie.

Mein Fazit:
Alles in allem ein herzerwärmender und vor allem empfehlenswerter Einstieg in ein wichtiges Thema und zwar der Umgang mit Homosexualität. Ich hatte ungelogen oft Tränen im Auge einfach, weil die Emotionen der Charaktere so nah gehen. Es gibt auch eine 3 Episoden lange Minidramaserie zum Manga "Ototo no Otto", den ich noch schauen muss!

Meine Bewertung: 5 Regenbogen 🏳️‍🌈 🏳️‍🌈 🏳️‍🌈 🏳️‍🌈 🏳️‍🌈

Veröffentlicht am 22.02.2026

Würdiger Abschluss

Smaragdgrün
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Auch nach knapp 10 Jahren noch ein guter Read jedoch mit offenem Ende nach dem Timeskip

Meine Meinung:
Vorab muss ich erwähnen, dass mir im Rahmen von Netgalley und dem argon Hörbuchverlag das Hörbuch ...



Auch nach knapp 10 Jahren noch ein guter Read jedoch mit offenem Ende nach dem Timeskip

Meine Meinung:
Vorab muss ich erwähnen, dass mir im Rahmen von Netgalley und dem argon Hörbuchverlag das Hörbuch zur Verfügung gestellt wurde, aber wie gehabt beeinflusst das Rezensionsexemplar meine Meinung nicht zum Inhalt.

Nach Saphirblau bin ich nun beim dritten und letzten Teil der Edelsteintrilogie, nahtlos an Band 2 knüpft. Das Hörbuch ist wieder mal exzellent eingesprochen und habe an den Stimmen nichts auszusetzen. Dadurch konnte ich wieder schnell in die Geschichte einsteigen und die Geschichte sehr genossen. Gwens Geschichte ist wie eine Achterbahnfahrt, nur machen die gesamten Zeitsprünge in das Jahr XX und die Uhrzeit XX immer alles so kompliziert alles nachzuverfolgen. Jedoch finde ich es toll, dass viele Fragezeichen und Ungereimtheiten mit dem Band beseitegeräumt werden wie als Gwen sich selbst gesehen hat auf einem unkontrollierten Zeitsprung (Bd. 1), Gideons Misstrauen, gegenüber Gwen wegen einer Zeitreise (Bd. 2) und sogar Mr. Bernhards Herkunft! Besonders Letzteres war ich sehr überrascht und das ergibt auch so viel Sinn nachdem, was er alles für Gwen und der Familie Montrose getan hat! Aber eigentlich sollte es mich nicht verwundern, denn seit Gwennys Abstammung bekannt wurdw, ist alles was wir geglaubt haben so viel kompliziert geworden...

Ansonsten war der Höhepunkt das letzte Zusammentreffen mit dem Graf und der dramatische Akt wurde gut inszeniert. Ich wusste noch von meinem ersten Read, was für ein Ende ich es nahm und war deshalb nicht überrascht über die getroffenen Entscheidungen. Generell behandelt das Buch mehr ernstere Themen, als die vergangenen Teile wie den Tod, Unsterblichkeit und Erkrankungen. Im Detail wird nicht drauf eingegangen, denn der Fokus liegt immer noch auf Gwens Geschichte bis zum Ende.

Die Hauotcharaktere, die wir hier haben sind mit Gwen und Gideon, gut besetzt und ihre Handlungen sind für mich schlüssig und sie sind auch sympathisch. Toll sind auch die Nebencharaktere wie Leslie, Raphael, Xemerius und Lucas. Die alle gewinnt man lieb und sogar von Charlotte, erleben wir fast gegen Ende eine neue Seite von ihr, die ihr Wesen mehr Dimensionalität und Menschlichkeit gibt. Es ist ein bisschen Schade, dass wir nicht mehr von Gideos Erzählperspektive sehen wie im Zusatzmaterial von Bd. 1, das wäre echt interessant gewesen da wir von ihm nur über Gwen erfahren, was alles passiert ist.

Ansonsten ist das Ende sehr offen, besonders wie es um den Grafen geht. Es ist schön, dass wir Einblicke von Gwens und Gideons Leben in der heutigen Zeit sehen, aber das Ende stört mich einfach so, aber alles danach bleibt wohl in der Fantasy von uns Leser:innen.

Mein Fazit:
Alles in allem ein empfehlenswertes Hörbuch und ein würdiger Abschluss der Edelsteintrilogie. Mir hat das Hörbuch gut gefallen und die zusätzliche Geschichte mit Gwens und Gideos Leben nach 15 Jahren hat einen guten Einblick auf ihr gegenwärtiges Leben in 2026 gegeben. Alle Puzzlestücke fügen sich zu einem Ganzen hinzu und obwohl, mir nicht alles zu 100% gefallen hat, bin ich froh die Geschichte ein weiteres Mal erlebt zu haben.

Meine Bewertung: 4 Sterne 🌟🌟🌟🌟

Veröffentlicht am 20.02.2026

Dieses Liebesdrama bleibt auch nach Jahrhunderten topaktuell

Verstand und Gefühl - die Graphic Novel nach Jane Austen
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Von Jane Austen habe ich schon viel gehört, aber noch keines ihrer Werke gelesen. Nachdem ich die Graphic Novel zu Stolz und Vorurteil gelesen habe, wollte ich ein anderes Werk von ihr lesen und deshalb ...

Von Jane Austen habe ich schon viel gehört, aber noch keines ihrer Werke gelesen. Nachdem ich die Graphic Novel zu Stolz und Vorurteil gelesen habe, wollte ich ein anderes Werk von ihr lesen und deshalb zu dieser Graphic Novel gegriffen.

Die Graphic Novel ist wirklich sehr schön gemacht und finde die Farben und Zeichnungen passend zum Zeitgeist der Geschichte. Jedoch muss ich gestehen, dass ich anfangs Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte reinzufinden. Die Geschichte der Graphic Novel schreitet schnell voran und ich finde es alleine schwer die Namen, Gesichter und Beziehungen der gesamten Charaktere zu merken, sodass ich anfangs etwas Verloren war. Es hat mir gut geholfen nochmal den Klappentext zu lesen und mir den Inhalt der Geschichte klarzumachen, um bei der Sache zu bleiben.

Von da an habe ich die Graphic Novel nochmal von Anfang an gelesen und ich bereue es nicht! Nachdem ich richtig drinnen war, konnte ich nicht mehr aufhören und habe die Graphic Novel bis zum Ende hin geelsen. Ich bin überwältigt von dem Werk und die Botschaft dahinter. Ich habe im Herzen sowohl mit Elinor, als auch mit Marianne gelitten über den Liebeskummer und obwohl beide ihre Liebe anders zeigen/ausdrücken, ganz nach dem Namen Verstand (Elinor) und Gefühl (Marianne). Die Gefühle sind sehr gut in zeichnerisch Form untergebracht und ich konnte die Emotionen spüren. Beide Liebesgeschichten gehen jeweils anders aus und kommen dem realen Leben so nahe, selbst wenn Jahrhunderte dazwischenliegen. Ich kann verstehen, warum noch heutzutage die Romane von Jane Austen so bekannt und wertgeschätzt werden. Szenenwechsel wirken wie im Theater und werden mit dem vergehen der Jahreszeiten dargestellt und es braucht nicht viel Text wie dieser Graphic Novel zeigt. Nur finde ich die vielen anderen (Neben-)Charaktere sehr schwer zu fassen wie etwa die dritte Schwester Margaret, etc. Mir ist klar, dass es bei der großen Buchmenge es schwer ist, diese in einer kürzeren Ausgabe zusammenzufassen, jedoch wirken die restlichen Charakter nicht wirklich greifbar.

Mein Fazit:
Alles in allem empfehle ich die Graphic Novel, da sie sehr schön zeichnerisch gut die Geschichte, den Zeitgeist und die Liebesprobleme von damals abgreift. Ich selbst bin jetzt auch neugierig auf den zugehörigen Buchroman und werde mir vornehmen den eines Tages zu lesen, um die Geschichte in vollen Zügen zu genießen.

Meine Bewertung: 4 Sterne 🌟 🌟 🌟 🌟

Veröffentlicht am 16.02.2026

Nette Idee aber Umsetzung ist ohne viel Substanz

School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe
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Irgendwie hätte ich mehr erwartet, aber das Resultat bleibt aus. Als leichte Zwischenlektüre okay

Meine Meinung:
De Titel und das Cover klangen vielversprechend und für gewöhnlich mag ich auch Internat ...

Irgendwie hätte ich mehr erwartet, aber das Resultat bleibt aus. Als leichte Zwischenlektüre okay

Meine Meinung:
De Titel und das Cover klangen vielversprechend und für gewöhnlich mag ich auch Internat Geschichten, sodass ich mich aufs Buch gefreut habe. Meine Erwartungen waren leider viel zu hoch und obwohl die Ideen für School of Myth and Magic recht gut sind.

Die Handlung klang interessant und ansprechend und überhaupt ist das meine erste Geschichte über Nixen oder generell Wasserwesen. Die Idee mit der School of Myth and Magic, in der magische Wesen gemeinsam zur Schule gehen ist faszinierend. Nixen, Sirenen, Hexen, Faune, Waldschrat, Vampire und Drachen gehen allesamt auf diese eine Schule und der Fokus auf Devin, als Nixe ist neu und anders als bisherige Fantasy-Geschichten mit Vampiren, Hexen oder Drachen. Der Schreibstil generell hat mir gut gefallen, da die Autorin Jennifer Alice Jager flüssig schreibt und auch die Orte und Atmosphäre gut hervorgehoben werden.

Jedoch hört es da auch schon auf und ich muss auf Kritikpunkte eingehen. Die Geschichte mag zwar interessant sein, aber die Umsetzung ließ zu wünschen übrig. Ich bin leider nicht besonders warm mit Devin als Hauptcharakterin geworden.

Ihr Charakter wirkt kindlich und unreif und sie bietet keine Fläche zur Weiterentwicklung. Ihre neuen Fähigkeiten als Nixe lernt sie meiner Meinung nach viel zu schnell, besonders als "Spätzündlerin" hätte ich mir für sie einen Professor gewünscht, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht. Generell konnte ich mich gar nicht in Devin hineinversetzen und die Lovestory mit Caleb war viel zu schnell und ohne klare Entwicklung, wirkte auf mich erzwungen und unglaubwürdig.

Außerem lernt sie ihre neuen Fähigkeiten viel zu leicht ohne viel Mühe mithilfe ihrer Siren Freundin Lilou. Und dann sind da nach die anderen Charaktere, die nicht authentisch wirken, sondern sehr stereotypisch wie z. B. Dalia (oberflächliche Schulqueen) oder Caleb (beliebter Typ fer Schule). Selbst die Nebencharaktere wie Caleb und Lilou wirken nicht ausgereift und die Hintergrundinformationen zu ihnen nicht stimmig.

Als nächstes bietet das Setting so viel Potential für mehr Infos, aber es beschränkt sich sehr auf die Grotte und ein wenig auf die Nixen. Es mag daran liegen, dass Devin als Protagonist eine Nixe ist, dass der Hauptfokus auch auf ihr und ihre Art liegt, aber ich hätte mir mehr schulische Aktivitäten gewünscht und mehr Informationen zu den anderen Wesen, die auf der School of Myth and Magic gehen. Die Fächer und Aktivitäten spielen nur eine oberflächliche Rolle, viel eher dreht sich alles, um Devins Herkunft und Abstammung.

Das Buch las sich wie Kaugummi, einfach zu lang und ohne viel Tiefgang. Ich musste mich regelrecht zwingen das Buch zu beenden, obwohl es am Ende hin etwas spannender zulief, bin ich am Ende immer noch kein Fan von Devin und den anderen Charakteren. Das Ende lässt mich dann doch fragend zurück und hinterlässt Neugier, wie es zu der Situation kam.

Mein Fazit:
Alles in allem ist die Geschichte bestimmt nicht das Schlechteste und eignet sich gut für eine junge Zielgruppe (14-16 Jahren), aber für mich war nichts und erst gegen Ende hin wurde es spannender mit einem Ende, das lauter Fragen zurücklässt. Aber ansonsten konnten weder Charaktere noch Storytelling mich wirklich fesseln.

Meine Bewertung: 3 Sterne 🌟 🌟 🌟