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LisaDi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2026

Richtig schöne Kinderbibel mit viel Liebe gemacht

Die große Kinderbibel für alle. Die bekanntesten Geschichten aus der Bibel für Kinder erzählt. Originell & farbenfroh illustriert. Ab 6 Jahren oder zum Vorlesen in der Familie, Kita & Grundschule
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Ich finde die ´Die große Kinderbibel für alle´ wirklich richtig gelungen. Die Geschichten sind so erzählt, dass Kinder sie gut verstehen, ohne dass es langweilig oder zu einfach wirkt. Man merkt einfach, ...


Ich finde die ´Die große Kinderbibel für alle´ wirklich richtig gelungen. Die Geschichten sind so erzählt, dass Kinder sie gut verstehen, ohne dass es langweilig oder zu einfach wirkt. Man merkt einfach, dass sich jemand Gedanken gemacht hat, wie man die Inhalte kindgerecht rüberbringt.
Was mir besonders gefällt sind die Bilder. Die sind bunt, lebendig und machen das Ganze nochmal viel greifbarer, gerade für kleinere Kinder total wichtig. Beim Vorlesen merkt man auch schnell, dass die Länge der Geschichten gut passt, nicht zu lang und nicht zu kurz.
Die Auswahl ist mit insgesamt 18 Geschichten genau richtig. Alles Wichtige ist dabei, sodass Kinder einen guten Überblick bekommen, ohne überfordert zu sein. Besonders schön finde ich, dass die einzelnen Geschichten nochmal in kleine Abschnitte unterteilt sind. Zum Beispiel bei der Schöpfung wird Schritt für Schritt erzählt, wie alles entsteht, vom Licht über Himmel, Meer und Land bis hin zu Pflanzen, Menschen und auch der Geschichte mit der Schlange und dem Leben außerhalb von Eden. Dadurch ist alles viel leichter zu verstehen und wirkt nicht so „auf einmal“.
Für mich ist das echt eine klare Empfehlung, egal ob zum Vorlesen zuhause oder auch für Kindergarten oder Grundschule. Ein schönes Buch, das man gerne immer wieder in die Hand nimmt.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Hoffnung, die unter die Haut geht

Uns trägt die Hoffnung
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Uns trägt die Hoffnung hat mich wirklich tief berührt. Ich hatte schon hohe Erwartungen an den zweiten Band der Dresden Saga, aber wie intensiv und emotional die Geschichte weitergeht, hat mich trotzdem ...


Uns trägt die Hoffnung hat mich wirklich tief berührt. Ich hatte schon hohe Erwartungen an den zweiten Band der Dresden Saga, aber wie intensiv und emotional die Geschichte weitergeht, hat mich trotzdem überrascht.
Man ist direkt wieder mittendrin und begleitet Lotte durch eine Zeit voller Verlust, Angst und Unsicherheit. Die Zerstörung Dresdens, das Leben in Trümmern und diese ständige Frage, wie es weitergehen soll, sind so eindrücklich beschrieben, dass man beim Lesen richtig mitfühlt.
Besonders schön fand ich, dass nicht nur die historischen Ereignisse im Vordergrund stehen, sondern vor allem die Menschen dahinter. Die Figuren wirken alle sehr echt, mit ihren Zweifeln, Hoffnungen und auch Fehlern. Man kann ihre Entscheidungen gut nachvollziehen, selbst wenn sie nicht immer leicht sind.
Was das Buch für mich aber wirklich besonders macht, ist die Tiefe. Es geht um viel mehr als nur eine Geschichte. Themen wie Vergebung, Glaube, Zusammenhalt und Neuanfang ziehen sich durch alles und geben dem Ganzen nochmal eine ganz andere Bedeutung.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, sehr bildhaft und emotional, ohne übertrieben zu wirken. Man kommt schnell rein und möchte eigentlich gar nicht aufhören. Und selbst danach bleibt noch einiges im Kopf hängen.
Für mich ist das ein Buch, das einen nicht nur während des Lesens bewegt, sondern auch danach noch begleitet.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Eine Fortsetzung mit viel Tiefe

Unless you trust
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Ich bin ehrlich: Nach dem ersten Teil hatte ich richtig hohe Erwartungen, aber dieser zweite Band von Unless You Trust hat mich trotzdem nochmal komplett überrascht.
Die Geschichte rund um Miri geht genauso ...


Ich bin ehrlich: Nach dem ersten Teil hatte ich richtig hohe Erwartungen, aber dieser zweite Band von Unless You Trust hat mich trotzdem nochmal komplett überrascht.
Die Geschichte rund um Miri geht genauso emotional und spannend weiter, aber wird gleichzeitig viel intensiver. Man ist sofort wieder drin und fühlt alles direkt mit. Es geht nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern um Vertrauen, Zweifel, Glauben und die Frage, wer man eigentlich ist, wenn plötzlich alles ins Wanken gerät. Genau das fand ich richtig stark.
Was mir besonders gefallen hat: Die Charaktere wirken total echt. Miri zweifelt, trifft nicht immer die richtigen Entscheidungen und kämpft mit sich selbst, und genau das macht sie so greifbar. Auch Max spielt wieder eine wichtige Rolle, und gerade die Dynamik zwischen den beiden fühlt sich ehrlich und überhaupt nicht perfekt an. Genau das macht es so real. Auch die Themen wie ihre Arbeit mit den Flüchtlingskindern oder die schwierigen Situationen, in die sie gerät, geben der Geschichte nochmal viel mehr Tiefe.
Der Schreibstil ist super angenehm, leicht zu lesen, aber trotzdem tiefgründig. Man fliegt durch die Seiten, bleibt aber immer wieder hängen, weil einen bestimmte Gedanken wirklich zum Nachdenken bringen. Gerade die Mischung aus dem schönen Setting in Málaga und den ernsten Themen ist einfach richtig gut gelungen.
Für mich ist der zweite Teil eine perfekte Fortsetzung, emotional, ehrlich und nochmal intensiver als der erste. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war am Ende fast ein bisschen traurig, dass es vorbei ist.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Mutig sein, ohne stark sein zu müssen

Hab keine Angst, kleine Lilie
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„Hab keine Angst, kleine Lilie“ hat mich beim Vorlesen wirklich berührt. Die Geschichte von der kleinen Lilie, die plötzlich anfängt sich Sorgen zu machen, über sich selbst und all diese „Was wäre, wenn…“-Gedanken, ...



„Hab keine Angst, kleine Lilie“ hat mich beim Vorlesen wirklich berührt. Die Geschichte von der kleinen Lilie, die plötzlich anfängt sich Sorgen zu machen, über sich selbst und all diese „Was wäre, wenn…“-Gedanken, kennt man als Mama einfach nur zu gut.
Ich finde, die Ängste sind total schön und realistisch dargestellt, sodass Kinder sich richtig gut darin wiederfinden können. Besonders fand ich den Teil stark, wo die Lilie versucht, sich selbst zu schützen, das zeigt so ehrlich, wie Kinder mit ihren Gefühlen umgehen.
Am meisten berührt hat mich aber die Botschaft. Man muss nicht alles alleine schaffen. Die Begegnung mit der Eiche ist so liebevoll gemacht und zeigt, dass man genau richtig ist, wie man ist.
Auch die Bilder sind einfach wunderschön, ganz ruhig, warm und mit viel Liebe gestaltet.
Für mich ist das so ein Buch, das man nicht nur einmal liest, sondern immer wieder hervorholt, gerade dann, wenn Kinder unsicher sind oder ein bisschen Zuspruch brauchen.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Spannende Story mit besonderem Schreibstil

Schweigend aus der Nacht
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Schweigend aus der Nacht von Giuseppe Gracia hat mich mit seiner Grundidee sofort angesprochen. Ein verstorbener Regisseur, der als Geist zurückkehrt und den Erzähler zu einem dunklen Geheimnis in einem ...


Schweigend aus der Nacht von Giuseppe Gracia hat mich mit seiner Grundidee sofort angesprochen. Ein verstorbener Regisseur, der als Geist zurückkehrt und den Erzähler zu einem dunklen Geheimnis in einem ehemaligen Frauenkloster führt – das klang für mich richtig spannend und ungewöhnlich. Auch die düstere Atmosphäre rund um das Kloster und die Geschichte um Verrat, Gier und das Verschwinden von Schwester Theophila haben mir gut gefallen.
Die Handlung an sich ist definitiv interessant und hat viel Potenzial. Es steckt auch mehr dahinter als nur Spannung, weil Themen wie Glaube, Wahrheit und Macht immer wieder mitschwingen.
Allerdings bin ich mit dem Schreibstil leider nicht wirklich warm geworden. Für mich war er sehr gewöhnungsbedürftig und hat es mir schwer gemacht, richtig in die Geschichte einzutauchen. Obwohl ich wissen wollte, wie es weitergeht, hat mich das Buch einfach nicht richtig gepackt und ich hatte immer etwas Abstand zur Geschichte.
Durch die kurze Länge von etwa 120 Seiten ist alles recht kompakt erzählt, was einerseits gut ist, andererseits hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht.

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