Eine Fortsetzung mit viel Tiefe
Ich bin ehrlich: Nach dem ersten Teil hatte ich richtig hohe Erwartungen, aber dieser zweite Band von Unless You Trust hat mich trotzdem nochmal komplett überrascht.
Die Geschichte rund um Miri geht genauso ...
Ich bin ehrlich: Nach dem ersten Teil hatte ich richtig hohe Erwartungen, aber dieser zweite Band von Unless You Trust hat mich trotzdem nochmal komplett überrascht.
Die Geschichte rund um Miri geht genauso emotional und spannend weiter, aber wird gleichzeitig viel intensiver. Man ist sofort wieder drin und fühlt alles direkt mit. Es geht nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern um Vertrauen, Zweifel, Glauben und die Frage, wer man eigentlich ist, wenn plötzlich alles ins Wanken gerät. Genau das fand ich richtig stark.
Was mir besonders gefallen hat: Die Charaktere wirken total echt. Miri zweifelt, trifft nicht immer die richtigen Entscheidungen und kämpft mit sich selbst, und genau das macht sie so greifbar. Auch Max spielt wieder eine wichtige Rolle, und gerade die Dynamik zwischen den beiden fühlt sich ehrlich und überhaupt nicht perfekt an. Genau das macht es so real. Auch die Themen wie ihre Arbeit mit den Flüchtlingskindern oder die schwierigen Situationen, in die sie gerät, geben der Geschichte nochmal viel mehr Tiefe.
Der Schreibstil ist super angenehm, leicht zu lesen, aber trotzdem tiefgründig. Man fliegt durch die Seiten, bleibt aber immer wieder hängen, weil einen bestimmte Gedanken wirklich zum Nachdenken bringen. Gerade die Mischung aus dem schönen Setting in Málaga und den ernsten Themen ist einfach richtig gut gelungen.
Für mich ist der zweite Teil eine perfekte Fortsetzung, emotional, ehrlich und nochmal intensiver als der erste. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war am Ende fast ein bisschen traurig, dass es vorbei ist.