Miri wagt in Málaga einen Neuanfang. Sie legt ihre Karriere auf Eis und startet einen Volleyballkurs für Flüchtlingskinder. Als die Familie von Yara, einem ihrer Schützlinge, abgeschoben werden soll, sucht Miri verzweifelt nach einer Möglichkeit zu helfen.
Doch völlig unerwartet gerät sie selbst ins Straucheln. Partys, Missverständnisse und das Auftauchen ihrer Cousine reißen alte Wunden auf und stellen nicht nur ihre Beziehung zu Max, sondern auch ihren neu gewonnenen Glauben infrage.
Erst ein Trip nach Valencia zwingt Miri und Max, ihre Differenzen hinter sich zu lassen und gemeinsam für die Menschen zu kämpfen, die ihnen wichtig sind. Denn plötzlich wird klar: Hier steht weit mehr auf dem Spiel als nur ihre Liebe …
Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen
„Unless You Trust“ von Maya Knodel ist ein wirklich gutes Buch, das mir sogar noch ein bisschen besser gefallen hat als der erste Teil.
Mit dieser Geschichte hat Maya Knodel etwas ganz Besonderes geschaffen. ...
„Unless You Trust“ von Maya Knodel ist ein wirklich gutes Buch, das mir sogar noch ein bisschen besser gefallen hat als der erste Teil.
Mit dieser Geschichte hat Maya Knodel etwas ganz Besonderes geschaffen. In diesem Band wird Miris Geschichte weitererzählt, und es passieren viele unterschiedliche Dinge. Manche Wendungen haben mich überrascht, doch gerade das hat die Geschichte spannend gemacht. Besonders gut gefallen hat mir, wie ehrlich und einfühlsam Ängste, Unsicherheiten und Fragen dargestellt werden. Man kann gut mitfühlen und sich in die Figuren hineinversetzen.
Auch die Themen Flüchtlinge und Flutkatastrophen werden aufgegriffen. Sehr eindrucksvoll fand ich den Gegensatz zwischen der idyllischen Kulisse Málagas und den schweren Lebenssituationen mancher Menschen.
Der Schreibstil ist lebendig, leicht und zugleich spannend. Beim Lesen hat man oft das Gefühl, selbst in Málaga zu sein und das Geschehen direkt mitzuerleben.
Die Figuren sind ebenfalls sehr gut ausgearbeitet. Besonders Carly hat mir gefallen – sie ist eine liebevolle und loyale Freundin, die anderen aufmerksam zuhört und ihnen zur Seite steht.
Durch die Blogtour hatte ich die Möglichkeit, mich noch intensiver mit diesem Buch zu beschäftigen, was ich als sehr wertvoll empfunden habe.
Eine wichtige Botschaft des Buches ist für mich, dass wir unser Vertrauen immer wieder auf Gott setzen dürfen. Zweifel und Fragen gehören dazu, denn Glaube ist ein Prozess. Gott ist immer bei uns und begleitet uns. Gleichzeitig zeigt die Geschichte auch, wie sehr Nächstenliebe uns stärken und verändern kann.
Ein sehr schöner FNA-Roman, den ich gern weiterempfehle.
Band 2 der Málaga-Dilogie und diesmal erfahren wir, wie es mit Miri und Max nach dem Happy End in Band 1 weitergeht.
Miri hat den großen Schritt gewagt und nicht nur ihre Volleyball Karriere auf Eis gelegt, ...
Band 2 der Málaga-Dilogie und diesmal erfahren wir, wie es mit Miri und Max nach dem Happy End in Band 1 weitergeht.
Miri hat den großen Schritt gewagt und nicht nur ihre Volleyball Karriere auf Eis gelegt, sondern auch entschieden, in Málaga wohnen zu bleiben. Ihre Familie steht hinter dieser Entscheidung, was es definitiv leichter macht. Bald schon merkt Miri aber, dass sie der Alltag einholt.
Obwohl sie diesen Ort noch immer liebt und dankbar ist, hier zu sein, kommen auch einige Herausforderungen auf sie zu.
Einerseits hadert sie mit der Nachricht, dass Yara und ihre Familie (wir kennen sie aus Band 1) nun tatsächlich abgeschoben werden sollen. Miri und ihre Freunde versuchen alles, um der Familie zu helfen, doch erste Zweifel regen sich in Miri… wie kann Gott das zulassen? Er meint es doch immer gut mit seinen Kindern, oder?
Und dann ist da noch die Sache mit Max. Eigentlich sind sie glücklich miteinander, aber Miri ist nicht so stark im Glauben wie er und es kommen immer öfter Gedanken in ihr hoch, ob sie wirklich zusammenpassen.
Vor allem, als sie erfährt, dass Max eine wichtige Information vor ihr verschwiegen hat, wird sie so sehr verunsichert, dass sie einen drastischen Schritt setzt…
Und als wäre nicht schon genug los, ist ja auch noch Miris Cousine plötzlich Mitbewohnerin in ihrer WG. Als Studentin will sie einige Zeit in Málaga verbringen und bringt mit ihren Freunden und ihrer Liebe zu Partys ordentlich Chaos in Miris Leben.
Etwas, das sie momentan so gar nicht gebrauchen kann. Doch irgendwann lässt sie sich mitreißen und findet sich selbst plötzlich auf Partys und sogar betrunken wieder.
Wie konnte alles nur so schieflaufen?
Erst ein Einsatz in einer von den Regenfällen schlimm mitgenommenen Gegend, bei der Miri kurzerhand für eine erkrankte Freundin einspringt und auch Max dabei ist, führt dazu, dass sie wieder auf den richtigen Weg kommt.
Sie darf erkennen, was im Leben wirklich zählt und wie sehr Gott sogar in den schlimmen Erfahrungen und Herausforderungen in unserem Leben nicht nur da ist, sondern mächtig am Wirken ist.
Ein Roman, bei dem es nicht in erster Linie um Schmetterlinge im Bauch und fröhliche Tage am Meer geht, sondern vielmehr um die Frage, wer wir sind, wenn alles, über das wir uns definiert haben, wegfällt.
Eine Geschichte, die sich nicht davor scheut, die Herausforderungen in Beziehungen oder die Zweifel, die in einem Menschen, der noch nicht lange gläubig ist, aufkommen können, zu schildern.
Ein Buch, das ermutigend ist, weil es eben so echt und authentisch ist.
Ein berührender und authentischer Roman, und ich habe mich selbst sehr gut in Miri wiederfinden können.
Maya Knodel hat gefühlvoll und warm die unterschiedlichen Stimmungen und Gefühle der Miri beschreiben ...
Ein berührender und authentischer Roman, und ich habe mich selbst sehr gut in Miri wiederfinden können.
Maya Knodel hat gefühlvoll und warm die unterschiedlichen Stimmungen und Gefühle der Miri beschreiben können.
Ihre teils überstürzten Reaktionen, ihre Ängste, ihre vielen Fragen und auch ihre Sehnsüchte waren schön in Worte gefasst worden.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, in Miris Haut zu stecken und selbst all diese Dinge zu erleben. Besonders die zweite Hälfte des Buches hat mich beeindruckt. Sie ist intensiv, beeindruckend und spricht sogar ins eigene Leben. Miri macht dort viele kleine und große Schritte in ihrem Leben, prüft, wo sie im Leben steht, schaut, was wirklich wichtig ist, und entwickelt sich ganz stark weiter.
Ich mochte vor allem die Szenen, bei denen sie stille wurde, ganz tief in sich ging, sich viele Fragen stellte und ehrliche Antworten suchte.
Toll fand ich hier die Kombination der Leichtigkeit im wunderschönen Malaga und der Not vieler Menschen im gleichen Ort. Es gibt dort die wundervollen Strände, fröhliche Menschen, tolle Cafés, Lachen und Sport.
Ja, ich wäre am liebsten dort gewesen, denn beim Lesen habe ich den Sand gefühlt, die warme Sonne auf der Haut und den Duft eines leckeren Kaffees im Café. Alles war so lebendig und bildhaft beschrieben, dass es eine Freude war.
Gleichzeitig gab es aber auch die Flutkatastrophe, verzweifelte Menschen, Schlamm, eingestürzte Häuser, Verletzungen und auch auf anderen Ebenen große Nöte.
Dabei ist die Autorin hier ganz wichtigen Fragen nachgegangen, denn was soll man tun, wenn Zweifel in alle Lebensbereiche schwappen? Wenn Träume zerbrechen und die Leichtigkeit verloren geht? Wie damit umgehen, wenn man nicht mehr weiß, wo man hingehört, und wie man sein Leben planen und gestalten soll? Was tun, wenn der Glaube eher klein wird und auch die Frage nach der eigenen Identität einen umtreibt.
Das sind alles Fragen, die vor allem junge Leute beschäftigen, und genau deshalb finde ich dieses Buch sehr, sehr wertvoll.
In der zweiten Hälfte – darum gefiel sie mir auch so gut – spielt der Glaube eine sehr große Rolle.
Es gibt Bibelverse, Gedanken und Gespräche, Gebete und die Erkenntnis, dass Gott immer da ist, immer Liebe schenken möchte und durch alle Zeiten trägt.
Für mich war dieses Buch wie ein Zuspruch, eine Ermutigung, ja eine Liebkosung und eine wahre Wohltat.
Es hat mir noch um einiges besser gefallen als der erste Teil und deshalb ist es eine absolute Herzensempfehlung.
Lest vorher aber unbedingt "Unless you try" denn die Bücher sind aufeinander aufgebaut.
Inhalt:
Miri ist für ihre große Liebe nach Málaga ausgewandert. Ihre Profikarriere als Volleyballerin hat sie an den Nagel gehängt und versucht nun, ihren Weg im neugefundenen Glauben zu gehen und herauszufinden, ...
Inhalt:
Miri ist für ihre große Liebe nach Málaga ausgewandert. Ihre Profikarriere als Volleyballerin hat sie an den Nagel gehängt und versucht nun, ihren Weg im neugefundenen Glauben zu gehen und herauszufinden, was sie eigentlich wirklich in ihrem Leben machen möchte. Shampooflaschen zu designen, ist nämlich nicht die ganz große Erfüllung. Sie hilft ehrenamtlich im Companion und bringt dort den Kindern das Volleyballspielen bei. Als ihre Cousine für ein Erasmus-Semester zu ihr in die WG zieht und auch die 3. Person der WG auftaucht, setzt für Miri jedoch eine Entwicklung ein, die ihre Beziehung mit Max vor enorme Herausforderungen stellt. Ihr ganzes Leben bricht auseinander und erst eine Reise nach Valencia für einen Hilfseinsatz, setzt die Weichen wieder neu…
Über die Protas:
Miri lernt sich in ihrer neuen Wahlheimat immer besser selbst kennen. Muss sich damit auseinandersetzen, was sie denn jetzt im Leben erreichen möchte, welche Ziele sie noch hat, was sie morgens aufstehen lässt. Fragen, die für jeden wichtig sind. Da sie Probleme mit dem Vertrauen hat, reagiert sie manches Mal vorschnell oder tut Dinge, die sie auf Vorannahmen stützt, ohne die Wahrheit wirklich zu kennen. Das führt sie manchen kurvigen Weg im Leben und verursacht Schmerz, der nicht hätte sein müssen. Doch letztlich wächst sie an allem und lernt, anderen Menschen und Gott zu vertrauen.
Max weiß, was er erreichen möchte. Doch die Türen scheinen sich nicht so zu öffnen, wie er es gern hätte. Er macht Dinge mit sich selbst aus bzw. möchte Miri nicht damit belasten, schafft dadurch aber eine Situation, die Schwierigkeiten hervorruft. Sein Verhalten verwirrt manchmal Miri und ich hatte zwischendurch kurz eine schlechte Meinung von ihm, da sein Verhalten so aus dem Bild zu fallen schien. Das löst sich jedoch mit der Zeit wieder auf, und nachdem alle Fakten auf den Tisch kamen, war alles auf einmal logisch.
Auch Max muss lernen, offen und ehrlich zu kommunizieren.
Die Protagonisten machen einen tollen und authentischen Entwicklungsweg durch. Es ist nicht alles geradlinig oder einfach, doch das ist es im wahren Leben auch nicht. Schön ist es, dass sie aus ihren Fehlern lernen und verändert aus diesen hervorgehen.
Das mochte ich:
- Beschreibung der Gegend und der Lebensweise: Schafft eine ganz besondere Atmosphäre
- Es regnet mal
- Jungle Jam: In diesem Café würde ich auch gern sitzen.
- Ehrlicher Umgang mit Zweifeln im Glauben und in der Beziehung
- Ungeschönte Schilderung der Realität nach der Naturkatastrophe
Besonders gut fand ich:
Annabel überredet Miri immer wieder zu Dingen, die gegen ihre Überzeugungen gehen, und bringt sie dazu, Dinge zu tun, die nicht in Ordnung sind und andere verletzen. Was sie versucht zu verheimlichen, kommt letztlich doch ans Licht. Das ist schmerzhaft, aber letztlich auch heilsam. Das zu lesen empfand ich als besonders wertvoll, besonders da auch herausgearbeitet wurde, wie schnell man Vorannahmen trifft, sich Dinge zurechtreimt und missinterpretiert.
Eine ehrliche und aufrichtige Kommunikation ist unerlässlich und so wichtig, in jeder Art von Beziehung! Das zeigt die Autorin im Verlauf der Geschichte wunderbar auf und macht auch deutlich, dass ein Neubeginn immer möglich ist, wenn nur alle offen und bereit dafür sind.
Das habe ich für mich mitgenommen:
Der Glaubensweg ist kein Selbstläufer. Nachfolge bedeutet Zeit, Hingabe, Opfer und eine tägliche Neuentscheidung. Zweifel sind kein Grund, um alles hinzuschmeißen. Wichtig ist es, im Austausch zu bleiben. Spannungen auch mal auszuhalten und zu lernen, zu vertrauen.
Das mochte ich nicht so:
- Ich hatte mir irgendwie mehr von der Beziehung zu Annabel erhofft. Die Interaktion mit ihr kam sehr kurz und ich fand es schade. Da hätte ich wirklich gern noch mehr gelesen. Doch andererseits spiegelt diese Beziehung einfach auch eine Realität wider, wie sie häufig der Fall ist im Leben.
Fazit:
Unless you trust ist der zweite Teil der FNA-Dilogie von Maya und ich muss sagen, er hat mir besser gefallen als der erste Teil. Er hatte irgendwie mehr Tiefe. Mehr Herausforderungen und mehr Fragen, die an die Substanz gingen und große Entscheidungen erforderten.
Miri musste lernen, was es wirklich bedeutet, Gott zu glauben, ihm zu vertrauen und ihm auch zu folgen. Das war ehrlich, ungeschönt und dadurch total ermutigend zu lesen. Denn ich denke, jeder, der mit Jesus unterwegs ist, war oder ist auch schon mal an den Punkt des Zweifelns gekommen.
Dieser FNA spielt in einer wundervollen Umgebung.
Ich konnte mir die Gegend bildlich vorstellen, habe die Meeresluft geschnuppert, den Menschen am Strand beim Volleyballspielen und Tanzen zugeschaut und die Sonnenuntergänge genossen. Genauso bin ich auch in die Berge gewandert, waghalsig Serpentinen entlanggedüst und habe schlimme Verwüstungen gesehen. Maya hat es geschafft, die Bilder real vor Augen entstehen zu lassen und dadurch eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen, die mich umso mehr an die Costa del Sol zieht.
Freundschaften, Beziehung, Ehrenamt, Flüchtlingsarbeit, Nächstenliebe, Wahrheit, das Stehen zu eigenen Überzeugungen und Identitätsfindung waren große Themen, die nicht nur die Protagonisten begleitet haben, sondern auch mich herausgefordert haben, mir Gedanken über einiges davon zu machen und wie ich das in meinem Leben so sehe oder lebe.
Diese Geschichte möchte ich jungen Menschen empfehlen, die vor großen Entscheidungen stehen und vielleicht auch in ihrem Glaubensleben noch am Anfang sind oder am Kämpfen. Und älteren Menschen empfehle ich es auch, denn es schenkt Einblick in die Welt der jungen Erwachsenen, zeigt innere Kämpfe auf und trägt dazu bei, Verständnis und Mitgefühl zu fördern.