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LisaDi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2026

Eine liebevolle Geschichte über Freundschaft und Gelassenheit

Immer locker bleiben, Berti!
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Immer locker bleiben, Berti! erzählt auf eine liebevolle und verständliche Weise, dass nicht alles perfekt laufen muss, damit es gut wird. Genau das macht die Geschichte so menschlich und nahbar. Beim ...


Immer locker bleiben, Berti! erzählt auf eine liebevolle und verständliche Weise, dass nicht alles perfekt laufen muss, damit es gut wird. Genau das macht die Geschichte so menschlich und nahbar. Beim Lesen musste ich mehr als einmal schmunzeln und mich selbst ein bisschen in Berti wiedererkennen.
Der kleine Campingausflug läuft komplett anders als geplant, aber genau das macht die Geschichte so warm und ehrlich. Berti ist frustriert, Hugo bleibt gelassen, und zusammen erleben sie etwas, das am Ende viel wertvoller ist als jeder perfekte Plan: gemeinsame Zeit, Lachen und echte Freundschaft. Die Figuren wirken echt, mit Gefühlen, die Kinder gut kennen: Enttäuschung, Ärger, Freude und am Ende Dankbarkeit.
Die Illustrationen sind warm, detailreich und laden zum gemeinsamen Anschauen und Erzählen ein. Ein wunderbares Vorlesebuch, das Kindern (und Erwachsenen) zeigt, dass das Leben oft dann am schönsten ist, wenn man es einfach passieren lässt. Ein richtig schönes Buch, das man gern immer wieder zur Hand nimmt.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Mehr als eine Lebensgeschichte

Ein Mann. Ein Leben. Ein Auftrag.
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Ich habe dieses Buch nicht einfach gelesen, ich bin darin ein Stück mitgegangen. Mit Klaus Dewald, mit seinen Fragen, seinem Mut, seinen Zweifeln und seinem manchmal ganz normalen Überfordertsein. Genau ...


Ich habe dieses Buch nicht einfach gelesen, ich bin darin ein Stück mitgegangen. Mit Klaus Dewald, mit seinen Fragen, seinem Mut, seinen Zweifeln und seinem manchmal ganz normalen Überfordertsein. Genau das macht dieses Buch so besonders, es fühlt sich echt an. Nicht geschniegelt, nicht fromm verpackt, sondern ehrlich und nah am Leben.
Was mich berührt hat, ist die Menschlichkeit, die sich durch jede Geschichte zieht. Da schreibt kein Held, sondern ein Mensch, der Schritt für Schritt lernt, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen, für andere und für sich selbst. Die Erlebnisse in den ärmsten und gefährlichsten Regionen der Welt sind eindrücklich, teilweise erschütternd, aber nie sensationslustig. Immer stehen die Menschen im Mittelpunkt, ihre Würde, ihre Not, ihre Hoffnung.
Besonders stark fand ich, dass auch Zweifel, Fehler und innere Kämpfe offen benannt werden. Genau das macht Mut. Dieses Buch sagt nicht: Schau, was ich alles geschafft habe, sondern eher: Ich bin losgegangen, trotz Angst, trotz Unsicherheit. Das ist unglaublich ermutigend, weil man sich selbst darin wiederfindet.
Immer wieder habe ich beim Lesen innegehalten und mich gefragt: Wo schaue ich vielleicht weg? Wo könnte ich mehr tun, nicht perfekt, sondern ehrlich? Das Buch stellt solche Fragen ganz leise, aber nachhaltig. Es belehrt nicht, es drängt nicht, es lädt ein.
Der Schreibstil ist klar, warm und gut zu lesen. Man merkt, dass hier jemand erzählt, der nicht beeindrucken will, sondern teilen. Viele Szenen bleiben im Kopf, manche gehen direkt ins Herz. Und auch nachdem ich das Buch zugeklappt hatte, war es noch da, in meinen Gedanken.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Wenn Glaube und Liebe neue Wege öffnen

Wo der Himmel uns berührt
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Wo der Himmel uns berührt ist eines dieser Bücher, bei denen man schon nach den ersten Seiten merkt, dass es einen begleiten wird. Die Geschichte hat mich ruhig, aber tief berührt. Cassie ist eine Hauptfigur, ...


Wo der Himmel uns berührt ist eines dieser Bücher, bei denen man schon nach den ersten Seiten merkt, dass es einen begleiten wird. Die Geschichte hat mich ruhig, aber tief berührt. Cassie ist eine Hauptfigur, die sich sehr echt anfühlt. Ihr Schmerz über den Verlust ihrer Eltern, ihre Einsamkeit und gleichzeitig ihre Stärke wirken nicht übertrieben, sondern menschlich und nachvollziehbar. Man leidet mit ihr, hofft mit ihr und wünscht ihr einfach nur, dass sie wieder glücklich wird.
Besonders schön fand ich, dass das Buch sich Zeit nimmt. Die Handlung ist nicht hektisch, sondern entwickelt sich langsam und stimmig. Die Beziehung zwischen Cassie und Brandon wächst leise, fast unauffällig, aber genau das macht sie so glaubwürdig. Es geht nicht nur um Romantik, sondern um Vertrauen, Verantwortung, Fürsorge und darum, füreinander da zu sein, auch wenn das Leben schwer ist.
Auch die Atmosphäre des Buches hat mir sehr gefallen. Die historische Umgebung fühlt sich lebendig an, ohne dass sie überladen wirkt. Man kann sich gut vorstellen, wie das Leben damals war, mit all seinen Herausforderungen, Sorgen, aber auch mit Gemeinschaft und Zusammenhalt. Der christliche Glaube ist präsent, aber nicht aufdringlich, er fließt natürlich in die Geschichte ein und gibt ihr Tiefe und Hoffnung.
Dieses Buch hat mich ruhig gemacht, zum Nachdenken gebracht und mir ein warmes Gefühl hinterlassen. Es zeigt, dass nach Verlust und Schmerz wieder Licht kommen kann und dass Gott Menschen oft auf leise Weise begegnet.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Eine Familiengeschichte voller Schmerz und Mut

Die verheimlichte Großmutter
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Dieses Buch hat mich mehr berührt, als ich erwartet hätte. Beim Lesen hatte ich oft einen Kloß im Hals, manchmal musste ich das Buch kurz weglegen, weil es so nahe ging. Es fühlt sich nicht an wie ein ...


Dieses Buch hat mich mehr berührt, als ich erwartet hätte. Beim Lesen hatte ich oft einen Kloß im Hals, manchmal musste ich das Buch kurz weglegen, weil es so nahe ging. Es fühlt sich nicht an wie ein Sachbuch oder ein historischer Bericht, sondern wie das Erzählen einer Familiengeschichte, die viel zu lange verschwiegen wurde.
Ich konnte die Fragen der Enkelin so gut nachvollziehen: dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmt, dass da eine Lücke ist, über die niemand sprechen will. Die Suche nach der Wahrheit über die eigene Großmutter ist schmerzhaft, aber auch mutig. Genau diese Ehrlichkeit macht das Buch für mich so besonders.
Was mich am meisten bewegt hat, ist die Erkenntnis, wie sehr Schweigen verletzen kann, über Generationen hinweg. Dieses Buch gibt einer Frau eine Stimme zurück, die man ihr genommen hat, und das hat mich tief beeindruckt.
Ich habe das Buch nicht einfach gelesen, ich habe es miterlebt. Es hat mich nachdenklich gemacht und begleitet mich noch immer. Für mich ein sehr wichtiges, menschliches Buch, das zeigt, warum Erinnern so notwendig ist und wie sehr Wahrheit heilen kann.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Eine Geschichte, die das Herz berührt

Mehr als wir je erhofft hatten
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Dieses Buch hat mich ganz leise, aber sehr tief im Herzen berührt. Gertraud Schöpflin schreibt offen, ehrlich und ohne Beschönigung über ihren langen Weg vom unerfüllten Kinderwunsch bis hin zu einer ...


Dieses Buch hat mich ganz leise, aber sehr tief im Herzen berührt. Gertraud Schöpflin schreibt offen, ehrlich und ohne Beschönigung über ihren langen Weg vom unerfüllten Kinderwunsch bis hin zu einer Familie, die ganz anders entstanden ist, als sie es sich je vorgestellt hätte.
Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, mit am Küchentisch zu sitzen und zuzuhören. Da ist so viel Schmerz, Hoffnung, Zweifel, Glaube und Liebe zwischen den Zeilen. Nichts wirkt aufgesetzt oder künstlich erklärt. Gerade das macht das Buch so stark. Man darf mitfühlen, mitweinen und manchmal auch schmunzeln.
Besonders wertvoll fand ich, dass die Autorin nicht nur von Wundern schreibt, sondern auch vom Aushalten, vom Warten und von Fragen, auf die es lange keine Antworten gibt. Das macht Mut, egal ob man selbst einen unerfüllten Wunsch kennt oder einfach eine ehrliche Lebensgeschichte lesen möchte.
Ein Buch, das tröstet, Hoffnung schenkt und zeigt, dass Gottes Wege oft anders sind, aber nicht schlechter. Ich bin sehr dankbar für diese Geschichte und kann sie von Herzen weiterempfehlen.

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