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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2026

So stark!

Trügerische Heimat
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Wow, dieses Buch geht unter die Haut – generell aufgrund des Themas, aber umso mehr, weil wir leider in einer Gesellschaft leben, in der extremistisches Gedankengut viel zu viel Raum gewinnt und weiter ...

Wow, dieses Buch geht unter die Haut – generell aufgrund des Themas, aber umso mehr, weil wir leider in einer Gesellschaft leben, in der extremistisches Gedankengut viel zu viel Raum gewinnt und weiter verbreitet ist, als man glaubt!

Zum Inhalt:

Leo Neumann ist bereits als Jugendlicher von Adolf Hitler und seiner Ideologie fasziniert. Nach einer Kindheit, die geprägt ist von Gewalt, Alkohol und Lieblosigkeit sucht er später in der rechtsextremen Szene nach Identität, Annahme und Sinn.

Leo ist tief in die Neonazi-Welt verstrickt und macht Dinge, die erschreckend sind. Erst als bei Brandanschlägen auch Kinder und Frauen zu Opfern werden, regt sich erstmals das schlechte Gewissen in ihm und er fängt an, sich und vor allem den Rechtsextremismus zu hinterfragen.

Ein Moment, der alles verändert, denn er schafft das scheinbar Unmögliche: Er steigt aus.

Früher überzeugter Neonazi, sucht er nun einen Neuanfang und begegnet dabei Gott.

In diesem Buch berichtet er schonungslos offen und ehrlich über die rechtsradikale Szene und ihre zerstörerische Kraft. Er erzählt, wie er schlussendlich im Glauben an Gott und die Bibel die Liebe, Annahme und den tiefen Wunsch nach Erfüllung und Lebenssinn gefunden hat, nach der er so verzweifelt gesucht hat.

Ein starkes Zeugnis für Gottes Güte und Liebe, das mich tief berührt hat!

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Liebe auf Langeoog

Sommerzauber in der Inselapotheke
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Ich war sofort in den Titel und vor allem das Cover verliebt! Es ist so schön gestaltet!

Da ich Inselromane sowieso liebe und es auch interessant fand, dass es diesmal um eine Apotheke geht (meistens ...

Ich war sofort in den Titel und vor allem das Cover verliebt! Es ist so schön gestaltet!

Da ich Inselromane sowieso liebe und es auch interessant fand, dass es diesmal um eine Apotheke geht (meistens sind es ja kleine Pensionen, Cafés, Buchläden…), wollte ich den Roman unbedingt lesen. Tatsächlich kenne ich die Autorin nicht und war daher doppelt gespannt!

Zum Inhalt:

Lena ist Apothekerin mit Leib und Seele! In ihrer Inselapotheke geht sie ihrer Berufung nach und findet dort ihr Glück. In Bezug auf die Liebe ist sie sehr nüchtern eingestellt und glaubt auch nicht an die sogenannte „große Liebe“.

Als Florian – der neue Arzt – auf Langeoog ankommt, freut sie sich mit allen anderen mit, denn einen guten Arzt können sie brauchen! Sie ist sich außerdem sicher, dass er ihren Alltag als Apothekerin erleichtern wird.

Doch es kommt ganz anders und bereits ihre erste Begegnung verläuft alles andere als harmonisch. Wie es aber so oft ist, täuscht der erste Eindruck gerne und das dürfen auch die zwei Protagonisten im Laufe der Geschichte merken…

Eine humorvolle, schöne Liebesgeschichte auf der wunderschönen Insel Langeoog, die ich gerne gelesen habe und die mir einige entspannte Lesestunden an der Nordsee beschert hat!

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Ein starker Roman!

Das Kurhotel auf Norderney - Wind des Neubeginns
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Ich habe die komplette Reihe gelesen und finde sie einfach toll! Auch dieser vierte Band hat mich wieder vollends überzeugen können!

Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der sich nicht nur gut lesen ...

Ich habe die komplette Reihe gelesen und finde sie einfach toll! Auch dieser vierte Band hat mich wieder vollends überzeugen können!

Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der sich nicht nur gut lesen lässt, sondern auch dabei hilft, schnell alles um sich herum zu vergessen und ganz in das Geschehen einzutauchen.
Inzwischen befinden wir uns in den Siebzigerjahren und reisen zurück nach Norderney.

Im „Kurhotel am Meer“ versuchen Paul und Charlotte Washeimer alles, um den Familienbetrieb am Laufen zu halten und den Gästen einen schönen Aufenthalt zu ermöglichen.

Karin – ihre Tochter – möchte irgendwann gerne in die Fußstapfen ihrer Eltern treten, doch nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung zur Kinderpflegerin will sie zuerst einige Zeit in diesem Beruf verbringen.

Sie fängt einen Job im Kindererholungsheim an, doch schnell wird sie mit den strengen Erziehungsmethoden, die dort an der Tagesordnung stehen, konfrontiert. Die junge Frau ist erschüttert. Nicht nur, weil vieles davon nichts mit dem zu tun hat, was sie in ihrer Ausbildung gelernt hat, sondern auch auf persönlicher Ebene. So sollte nicht mit Kindern umgegangen werden!

So geht es auch dem jungen Medizinstudenten Alexander, als er für ein Praktikum in das Heim kommt und die Zustände dort sieht. Ihm ist klar, dass er nicht einfach still bleiben und nur zusehen kann.

Die Sorge um die Kinder, aber auch Sympathie füreinander lässt die beiden schnell eine enge Beziehung aufbauen. Karin ist zusätzlich inzwischen auch mit seiner Schwester Grit befreundet. Sie wohnt im Kurhotel ihrer Eltern, da sie sich von einem Unfall erholen muss.

Michael, der Krankengymnast, soll ihr dabei helfen, ihre Beweglichkeit zurückzubekommen. Sie merkt gar nicht, dass er sie mag und viel Potenzial in ihr sieht, denn sie ist viel zu sehr von ihrer Schwärmerei für den Konditor vor Ort abgelenkt…

Diesmal ist der Hauptschauplatz nicht das Hotel, sondern das Kindererholungsheim. Die in diesem Roman behandelte Thematik berührt einen sehr und ist teilweise keine „leichte Kost“.

Die Art und Weise, wie mit den Kindern umgegangen wurde, schmerzt einen. Ich finde es stark, dass die Autorin nicht davor zurückschreckt, dieses Thema in ihrem Buch zu behandeln.

Es war für mich toll zu sehen, wie sowohl Karin, als auch Alexander erkennen, dass es wichtig ist, seine Stimme für die richtige Sache einzusetzen und nicht still zu bleiben. Vor allem dann, wenn es um hilflose Geschöpfe geht.

Wie erwähnt, ist die gesamte Reihe einfach super, doch dieser letzte Band hat nochmal eine zusätzliche Tiefe, die dazu führt, dass das Gelesene noch einige Zeit in mir nachgewirkt hat.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Einfach schön

Sommerträume auf Sylt
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Ein schöner Roman, der mich gedanklich nach Sylt gebracht hat, wo ich einen schönen Sommer gemeinsam mit den Freundinnen Mado, Sonja, Lucy und Rieke verbracht habe!

Der Schreibstil der Autorinnen ist ...

Ein schöner Roman, der mich gedanklich nach Sylt gebracht hat, wo ich einen schönen Sommer gemeinsam mit den Freundinnen Mado, Sonja, Lucy und Rieke verbracht habe!

Der Schreibstil der Autorinnen ist so lebendig, dass man das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein und nicht nur Leser ist, sondern mitten dabei im Geschehen.

Zum Inhalt:

Als Jugendliche schworen sich Lucy, Mado, Sonja und Rieke in einer Sommernacht, dass sie sich immer bei der Erfüllung ihrer Träume unterstützen wollen. Inzwischen sind 25 Jahre vergangen und die vier Freundinnen sind noch immer genauso eng miteinander, wie damals. Doch die Wünsche und Träume haben sich im Laufe der Zeit verändert.

Lucy ist Cafébesitzerin und träumt vom Heiraten, Mado wurde Anwältin und vermisst die Leidenschaft und Liebe in ihrem Leben. Sonja ist inzwischen mehrfache Mutter und möchte einfach mal wieder Zeit für sich selbst haben und dann wäre da noch Rieke, die „Weltenbummlerin“ unter ihnen, die sich wünscht, irgendwo Wurzeln schlagen zu können und richtig anzukommen.

Die vier Frauen beschließen gemeinsam, wieder nach Sylt zu fahren und dort, wo damals alles begonnen hat, nicht nur Zeit miteinander zu verbringen, sondern diesen Träumen Raum zu geben.

Noch ist nicht Sommer, aber dieser Roman ist der perfekte Sommerroman!

Er feiert das Leben, die Liebe, Freundschaft und unsere Herzenswünsche. Einfach schön.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Wenn jammern, dann achtsam

Achtsam jammern
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Ein Selbsthilfebuch rund um das Thema „Jammern“, dass vor allem mit Humor besticht und durchaus einige hilfreiche Tipps präsentiert, die uns dabei helfen können, weniger zu jammern bzw. wenn man mal einfach ...

Ein Selbsthilfebuch rund um das Thema „Jammern“, dass vor allem mit Humor besticht und durchaus einige hilfreiche Tipps präsentiert, die uns dabei helfen können, weniger zu jammern bzw. wenn man mal einfach jammern muss, es auf achtsame Weise zu tun.

Wie das gelingt? Das müsst ihr schon selbst herausfinden!

Ich habe „Achtsam jammern“ jedenfalls mit einem Schmunzeln auf den Lippen gelesen, mich auch immer wieder an manchen Stellen selbst erkannt und einige hilfreiche „Werkzeuge“ in Form von Ideen und Gedankenanstößen erhalten, die mir dabei helfen, nicht in die Falle des Jammerns zu stolpern und gleichzeitig trotzdem jemand zu sein, der Dinge nicht in sich hineinfrisst, sondern auf achtsame und konstruktive Weise damit umgeht.

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