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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.05.2026

Eine ganz tolle Reihe!

Ein unerwarteter Antrag
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Ich liebe ja die Bücher von Jody Hedlund und diese neue Reihe von ihr finde ich einfach klasse! Romantisch, humorvoll und mit Charakteren, die man einfach mögen muss, sind die Romane ein echter Lesegenuss!

In ...

Ich liebe ja die Bücher von Jody Hedlund und diese neue Reihe von ihr finde ich einfach klasse! Romantisch, humorvoll und mit Charakteren, die man einfach mögen muss, sind die Romane ein echter Lesegenuss!

In diesem zweiten Band lernen wir Enya und Sullivan kennen. Die junge Frau steht vor einem Problem: Nach einer heimlichen und total überstürzten Heirat ist sie nun schwanger und ihre in St. Louis angesehene Familie hat nun wegen ihr einen riesigen Skandal am Hals!

Es muss umgehend eine Lösung her und so lässt Enyas Vater nicht nur ihre Ehe annullieren, sondern engagiert auch einen Heiratsvermittler. Dieser soll so schnell wie möglich einen neuen Ehemann finden.

Und so wird sie von einem Tag auf den anderen ein zweites Mal zur Ehefrau. Ihr neuer Ehemann? Der Dampfschifffahrtkapitän Sullivan O´Brien. Ein wortkarger Mann, der auch schon so einiges in seinem Leben erlebt hat und eigene Geheimnisse mit sich herumträgt.

Kann diese Ehe funktionieren und vor allem, besteht die Möglichkeit, dass irgendwann wahre Gefühle zwischen den beiden entstehen?

Wie bereits erwähnt, ist dieser Roman einfach toll! Ich habe ihn sehr gerne gelesen und war wieder bestens unterhalten. Für mich sind ihre Bücher jedes Mal ein Highlight und ich bin daher begeistert, dass der nächste Band schon in wenigen Wochen erscheint!

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Veröffentlicht am 22.05.2026

Klare Leseempfehlung!

Uns trägt die Hoffnung
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Nachdem ich Band 1 als absolutes Lesehighlight empfunden habe, war ich schon sehr auf den 2. Band der Trilogie gespannt!

Sylvia B. Barron hat eine wirkliche Gabe, Geschichten zu erzählen und vor allem ...

Nachdem ich Band 1 als absolutes Lesehighlight empfunden habe, war ich schon sehr auf den 2. Band der Trilogie gespannt!

Sylvia B. Barron hat eine wirkliche Gabe, Geschichten zu erzählen und vor allem begeistert mich immer wieder aufs Neue, wie extrem gut ihre Romane recherchiert sind!

In „Uns trägt die Hoffnung“ befinden wir uns nun in Dresden in 1945 und finden uns somit inmitten der Bombenanschläge auf die Stadt wieder. Dort suchen Lotte Kaiser und ihre Mutter Frieda inmitten des Chaos und der Verwüstung einen Ort, wo sie sicher sind. Doch bald schon müssen sie erkennen, dass von ihrer Wohnung, als auch der Firma – der Schokoladenfabrik – nichts mehr übrig ist und alles dem Feuer und den Bomben zum Opfer gefallen ist.

Die 19-jährige Lotte hat mich von Anfang an fasziniert! Sie ist – obwohl sie von all dem Leid und Verlust umgeben ist – stark und hilft auch ihrer Mutter immer wieder. Sowohl während des Bomben-Infernos, als auch danach.

Natürlich ist es auch für sie schrecklich, vor allem die Tatsache, dass viele der Familie verschollen sind. Doch wenigstens einige ihrer Verwandten haben überlebt und finden sich schlussendlich wieder.

Gleichzeitig nagt das schlechte Gewissen an ihr: Wie konnte sie nur jemals glauben, dass Hitler tatsächlich Gutes für sie und ihre Landsleute im Sinn hatte? Warum nur ist sie seinen Lügen und falschen Versprechen auf den Leim gegangen?

Als Deutschland dann kapituliert und die russischen Truppen die Stadt besetzen, ist sie einerseits erleichtert – der Krieg ist vorbei! – und andererseits besorgt. Wie geht es jetzt wohl weiter?

Man hört nicht nur, sondern erlebt auch persönlich die Härte und Grausamkeiten der Russen. Die Zeiten sind noch immer trostlos. Inmitten all des Chaos erlebt Lotte dann aber etwas, mit dem sie nie gerechnet hätte.

Ausgerechnet ein russischer Offizier wird ihr zum Helfer und Freund! Alexei Petrow, der doch die Deutschen eigentlich hassen möchte, nach allem, was sie seinem Land und seiner Familie angetan haben, der aber trotzdem merkt, dass sein neu gefundener Glaube an den Gott der Bibel nicht zulässt, dass er sich dem Hass und den Rachegedanken hingibt.

Und so entwickelt sich etwas zwischen den beiden, was doch eigentlich unmöglich scheint – Liebe.

Ein absolut berührender Roman über die Frage, wo Gott in all dem Leid ist und wie zwischen Hass, Zerstörung, Verlust und Angst trotzdem neue Hoffnung und sogar Liebe und auch die Möglichkeit auf einen Neuanfang möglich ist.

Für mich ein Lesehighlight und somit auch eine klare Leseempfehlung an euch!

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Schöner Roman

Ein Wiedersehen im Sommer
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Mir hat „Ein Wiedersehen im Sommer“ richtig gut gefallen und es war schön, die Geschichte rund um Bets und Jack zu lesen!

Zum Inhalt:

Bets ist die Person, auf die sich immer alle verlassen können. Die ...

Mir hat „Ein Wiedersehen im Sommer“ richtig gut gefallen und es war schön, die Geschichte rund um Bets und Jack zu lesen!

Zum Inhalt:

Bets ist die Person, auf die sich immer alle verlassen können. Die Tierarzthelferin ist hilfsbereit, total nett und denkt immer zuerst an andere und jeder in Wilsgrave weiß das.

Doch das hat sie leider nicht vor einem gebrochenen Herz bewahrt. Schuld daran ist Jack, den sie schon so lange kennt und seit ihren Jugendtagen mit ihm zusammen war.

Alle in dem kleinen Dorf fühlen mit ihr, manche sind total sauer auf Jack und wieder andere haben sofort eine neue Mission: Bets helfen, über ihren Herzschmerz hinwegzukommen! Und dabei sind sie äußerst kreativ…

Doch sie selbst entscheidet sich dafür, der Trauer nicht das Kommando in ihrem Leben zu überlassen und fokussiert sich bewusst auf die Dinge, die sie schon immer tun wollte und es beginnt eine „Reise“ auf der sie sich selbst immer besser kennenlernt und auch so einige neue Seiten an ihr entdeckt!

Und so beginnt ein Sommer, der nicht nur Veränderungen, sondern möglicherweise auch eine zweite Chance auf die große Liebe bereithält…

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Historischer Roman mal anders

Die Worte, die ich niemals schrieb
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Mit „Die Worte, die ich niemals schrieb“ präsentiert uns die Autorin Amy Lynn Green ihren neuen Roman, der durch eine spannende Handlung und einen interessanten Aufbau besticht. Denn dieses Buch wird durch ...

Mit „Die Worte, die ich niemals schrieb“ präsentiert uns die Autorin Amy Lynn Green ihren neuen Roman, der durch eine spannende Handlung und einen interessanten Aufbau besticht. Denn dieses Buch wird durch Briefe verschiedener Personen, Zeitungsartikeln, Dokumenten und Telegrammen erzählt. Etwas, das für mich ganz neu war, das ich aber interessant fand und mochte.

Zum Inhalt selbst:

Johanna Berglund – kurz Jo – wird wegen Hochverrats angeklagt. In dem Roman gehen wir zurück in die Zeit vor der Anklage, um ihr Leben und die Geschehnisse mitzuverfolgen und zu erfahren, was damals im Kriegsgefangenenlager in ihrer Heimatstadt geschah.

Dort wird die hochintelligente und äußerst sprachbegabte Frau 1944 als Übersetzerin in dem Lager eingesetzt und kommt dabei mehr und mehr in Kontakt mit den deutschen Kriegsgefangenen.

Es ist eine äußerst herausfordernde Zeit – nicht nur wegen dem Krieg, sondern auch wegen dem großen Misstrauen der Bevölkerung gegenüber dem Lager und den Deutschen allgemein.

Anfangs verabscheut Johanna ihre Arbeit noch, denn sie hält sie von ihrem Studium ab und somit von ihrem großen Traum, schlussendlich nach Oxford zu gehen. Doch bald schon geht sie in ihrem Job mehr und mehr auf und fängt an, sich für die Gefangenen einzusetzen.

Ihr ist es wichtig, dass diese nicht nur als Feinde, sondern auch als „ganz normale Menschen“ gesehen werden. Menschen, die auch Verluste erlitten haben, Angst und Sorge erleben und trotz allem noch Träume und eine Hoffnung für die Zukunft haben.

Johannas Vorhaben wird von vielen nicht gutgeheißen. Die Tatsache, dass sie auch noch die Tochter des hiesigen Bürgermeisters ist, macht die Situation nicht leichter.

Ihre Sorgen, Gedanken und Herausforderungen teilt sie daher immer wieder ihrem besten Freund Peter mit, mit dem sie während der ganzen Zeit im regen Austausch steht. Peter ist herzensgut, intelligent und hat selber auch einige große Herausforderungen in seinem Leben. Doch trotzdem steht er ihr jederzeit mit Rat und ermutigenden Worten zur Seite.

Doch leider ist nicht jeder so freundlich und vertrauenswürdig, wie er sich gibt und das führt schlussendlich zu schwerwiegenden Folgen, die Johannas Leben für immer verändern könnten…

Ein starker Roman über geliebte Nächstenliebe, Vergebung, Mut und die Macht unserer Worte und Entscheidungen.

Das Einzige, was nicht so toll war, war die Tatsache, dass ich mit der Protagonistin einfach nicht warm wurde. Zuerst dachte ich noch, dass es sich im Laufe der Geschichte ändern würde, doch es blieb bis zum Schluss dabei.

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Veröffentlicht am 18.05.2026

So ein schöner Roman!

Der kleine Sanddornhof - Träume im Muschelstieg
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Oh, ich habe die Geschichte rund um den kleinen Sanddornhof geliebt! Es ist ein absoluter Wohlfühlroman, obwohl auch Themen angesprochen werden, die nicht so einfach sind.

Wir lernen Svea kennen, die ...

Oh, ich habe die Geschichte rund um den kleinen Sanddornhof geliebt! Es ist ein absoluter Wohlfühlroman, obwohl auch Themen angesprochen werden, die nicht so einfach sind.

Wir lernen Svea kennen, die nach vielen Jahren in den Muschelstieg zurückkehrt, um sich um die Neuvermietung oder möglicherweise auch den Verkauf des Gutshofs ihrer verstorbenen Eltern zu kümmern. Die Rückkehr ist für sie mit einer enormen Welle an schmerzhaften Erinnerungen und negativen Gefühlen verbunden.

Sie möchte die Sache daher einfach so schnell wie möglich regeln und dann wieder weg von hier.

Doch bereits nach einer ersten Bestandsaufnahme ist klar: Ihr Vorhaben wird sich nicht so schnell wie erhofft umsetzen lassen. Der Hof ist in die Jahre gekommen, vieles muss ausgemistet und repariert bzw. erneuert werden.

Sie entdeckt zudem eine Katzenfamilie – inklusive süßem Nachwuchs und eine Schar an Hühnern, samt nervösem Hahn.

Als dann eines Morgens plötzlich auch noch ein Pferd vor ihrer Tür steht, ist Svea mit den Nerven endgültig am Ende.

Wohl oder übel muss sie länger hierbleiben. Doch dann entwickeln sich die Dinge nochmal so ganz anders als erwartet und plötzlich muss sich Svea nicht nur fragen, ob es wirklich so schlimm ist, zurück im Muschelstieg zu sein, sondern sich auch mit ihrer Vergangenheit und ihren im Schmerz tief vergrabenen Traum auseinandersetzen.

Welche Rolle dabei gerade auch der vor ihrer Haustür ausgesetzte Trakehner Fiete spielt, das verrate ich euch natürlich nicht…

Und dann ist da ja auch noch Jannes – der sympathische und äußerst attraktive Meeresförster der Gegend – der mit seiner hilfsbereiten und gutmütigen Art bald schon ihr Herz höher schlagen lässt…

Wie bereits oben erwähnt, ist dieser Roman ein Wohlfühlroman. Ich habe mich im Muschelstieg mit all seinen Bewohnern direkt wohlgefühlt. Svea und Jannes waren mir von Anfang an sehr sympathisch, genauso auch eine andere junge Frau, die schon bald nach Sveas Ankunft im Sanddornhof auftaucht.

Der Schreibstil der Autorin macht es einem wirklich leicht, sich alles bildlich vorzustellen und so konnte ich für ein paar Stunden gedanklich an die schöne Ostsee reisen und einfach nur genießen!

Wer die Bücher von Julia Reymers noch nicht kennt, dem möchte ich sie definitiv ans Herz legen.

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