ehrlich, sensibel und zutiefst berührend
Die Apotheke der HoffnungDieser Roman geht unter die Haut. Er berührt tief und hallt noch lange nach.
Im Mittelpunkt steht die junge Apothekerin Zosia Lewandowska, die ein glückliches und erfülltes Leben führt – bis der Krieg ...
Dieser Roman geht unter die Haut. Er berührt tief und hallt noch lange nach.
Im Mittelpunkt steht die junge Apothekerin Zosia Lewandowska, die ein glückliches und erfülltes Leben führt – bis der Krieg alles zerstört. Plötzlich wird ihr vertrautes Leben auseinandergerissen. Ihre jüdischen Nachbarn werden in das Krakauer Ghetto verschleppt, und Zosia versucht mit allem, was ihr möglich ist, ihnen zu helfen.
Dann ist da noch Hania Silbermann, die Tochter einer Arztfamilie. Ihr Alltag ist von Angst geprägt, von Unsicherheit und der ständigen Bedrohung. Als sich die Wege der beiden Frauen wieder kreuzen, entsteht zwischen ihnen eine tiefe Verbundenheit. Doch schließlich stehen sie vor einer Entscheidung, die ihr Leben kosten könnte …
Besonders erschütternd ist, dass diese Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht. Sie zeigt auf eindringliche Weise, wie grausam diese Zeit war, etwas, das wir uns heute oft nur schwer vorstellen können. Das Thema ist keine leichte Kost. Manchmal musste ich beim Lesen bewusst Pausen einlegen, bevor ich weiterlesen konnte.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, aus der von Zosia und von Hania. Dadurch lassen sich ihre Gefühle, Gedanken und Erlebnisse besonders gut nachvollziehen, und man wird noch stärker in das Geschehen hineingezogen.
Der Schreibstil ist eindrucksvoll: ehrlich, sensibel und zutiefst berührend. Die Autorin findet Worte, die direkt ins Herz treffen.
Ein herzzerreißender und bewegender Roman, der lange im Gedächtnis bleibt.