Unterhaltsames Buch
Die Hüterin der verlorenen SchätzeZuerst einmal das Cover: Es ist wunderschön gestaltet und macht neugierig auf mehr.
Elisabeth Büchle schafft es in diesem Roman, zwei Zeitebenen miteinander zu verknüpfen, was ihr sehr gut gelungen ist.
Wir ...
Zuerst einmal das Cover: Es ist wunderschön gestaltet und macht neugierig auf mehr.
Elisabeth Büchle schafft es in diesem Roman, zwei Zeitebenen miteinander zu verknüpfen, was ihr sehr gut gelungen ist.
Wir begleiten Trixie Erlemann im Jahr 1944. Sie soll als britische Agentin im Dritten Reich mit einem Team wertvolle Kunstwerke vor der Zerstörung retten.
Außerdem begleiten wir Emilia Seidel im Jahr 2019. Nach dem Tod ihres Urgroßvaters stößt sie auf eine Schachtel mit rätselhaften Hinweisen. Diese lassen ihre Familiengeschichte in einem neuen Licht erscheinen, und Emilia begibt sich auf Spurensuche.
Dieses Buch knüpft an Die Erbin des Bernsteinzimmers an, kann aber auch unabhängig davon gelesen werden.
Ich konnte gut in die Geschichte hineinfinden. Die beiden Hauptprotagonistinnen sind starke Frauen, und der rote Faden ist trotz der verschiedenen Zeitebenen gut erkennbar.
Die Charaktere sind nachvollziehbar und laden zum Mitfühlen ein.
Die Spannung ist von der ersten Seite an vorhanden, und der Schreibstil ist flüssig. Besonders schön fand ich, dass auch Humor eingebaut wurde.
Außerdem merkt man, dass die Autorin gründlich recherchiert und sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat.
Alles in allem ein gut unterhaltsames Buch!