besondere Art von Buch
Die Worte, die ich niemals schrieb„Die Worte, die ich niemals schrieb“ ist ein Roman mit einer Erzählweise, die ich so zuvor noch nicht kannte. Für mich war diese Form ganz neu. Das Buch besteht aus zahlreichen Briefen, Zeitungsartikeln, ...
„Die Worte, die ich niemals schrieb“ ist ein Roman mit einer Erzählweise, die ich so zuvor noch nicht kannte. Für mich war diese Form ganz neu. Das Buch besteht aus zahlreichen Briefen, Zeitungsartikeln, Telegrammen und Notizen verschiedener Personen, darunter auch von der Hauptprotagonistin Johanna Berglund.
Diese Erzählform fand ich zwar spannend, gleichzeitig aber auch sehr herausfordernd. Der Lesefluss ist nicht durchgehend flüssig, sondern wird durch die vielen Briefe immer wieder unterbrochen. Dadurch fiel es mir teilweise schwer, den Überblick zu behalten.
Gut gefallen hat mir jedoch, dass unterschiedliche Schriftarten verwendet wurden. Dadurch konnte man die Texte oft direkt den einzelnen Personen zuordnen.
Die angesprochenen Themen sind sehr wichtig: Es geht um Mut, Glaube, Vorurteile und die Macht der Worte.
Auch das Cover ist schön gestaltet, und der Titel macht neugierig.
Zum Schmunzeln gebracht haben mich die Sprichwörter, die in einigen Kapiteln genannt und anschließend Wort für Wort ins Englische übersetzt wurden. Das fand ich sehr unterhaltsam.
Das Ende kam für mich allerdings etwas überraschend und wirkte recht abrupt.
Trotzdem fand ich es spannend, einmal diese besondere Art von Buch zu lesen.