Historisches Hamburg mit feministischem Touch
Die Hafenschwester (1)Der erste Teil von "Die Hafenschwester" hat mir im Allgemeinen gut gefallen.
Er reiht sich in die historischen Romane ein, die sich mit dem Aufstieg der Sozialdemokraten und der Frauenbewegung am Ende ...
Der erste Teil von "Die Hafenschwester" hat mir im Allgemeinen gut gefallen.
Er reiht sich in die historischen Romane ein, die sich mit dem Aufstieg der Sozialdemokraten und der Frauenbewegung am Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts befassen.
Auch die Szenerie in der Hafenstadt Hamburg hat den Roman interessant gemacht. Er hat sich einfach und schnell gelesen, aber genau hier liegt auch die Schwäche des Buches. Während man zu Beginn noch gefesselt von Marthas und Millis Geschichte ist, flaut diese Begeisterung im Laufe der Handlung ab. Dies liegt meiner Meinung nach vor allem daran, dass die Handlung trotz der über 400 Seiten viel zu schnell vorangeht. Es fehlen interessante Details, die dem Roman etwas mehr Leben und Spannung verliehen hätten.
Nichtsdestotrotz ist "Die Hafenschwester" #1 lesenswert und ich freue mich auf die kommenden Bände, da mir diese persönlich auch von der historischen zeitlichen Einordnung mehr zusagen. Ich bin gespannt!