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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2024

Eine Neuerzählung des Ripper-Mythos

Stalking Jack the Ripper
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„Stalking Jack the Ripper“ war für mich ein etwas anderes Leseerlebnis, da es sich um einen Jugendroman handelt, der sowohl Elemente des Verbrechens und des Horrors als auch Aspekte einer Romanze enthält. ...

„Stalking Jack the Ripper“ war für mich ein etwas anderes Leseerlebnis, da es sich um einen Jugendroman handelt, der sowohl Elemente des Verbrechens und des Horrors als auch Aspekte einer Romanze enthält. Genau diese Kombination war es, die mich an dem Buch gereizt hat.

Ich werde mir das Buch wahrscheinlich nicht ins Regal stellen, da mir die Handlung und vor allem die Entwicklung der Charaktere stellenweise zu flach und klischeehaft war. Dennoch enthält die Handlung einige Überraschungen und Wendungen, mit denen der Leser nicht gerechnet hat.

Ich werde die Reihe trotzdem fortsetzen - allerdings im Hörbuchformat. Besonders gut hat mir die Thematisierung der Ripper-Morde gefallen, bei der die Frauen/Opfer des Mörders eine menschliche und persönliche Rolle spielten.

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Veröffentlicht am 26.09.2024

Entführung nach Schottland

Die Rebellinnen von Oxford - Furchtlos
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"Furchtlos" ist das dritte Buch in Evie Dunmores Reihe über die Liga der außergewöhnlichen Frauen und bisher mein Lieblingsbuch.

Ich bin wohl etwas voreingenommen, weil es um einen gut aussehenden Schotten ...

"Furchtlos" ist das dritte Buch in Evie Dunmores Reihe über die Liga der außergewöhnlichen Frauen und bisher mein Lieblingsbuch.

Ich bin wohl etwas voreingenommen, weil es um einen gut aussehenden Schotten und einen Schauplatz in Schottland geht ... und ich liebe diesen Teil des Vereinigten Königreichs über alles!

Man muss zugeben, dass das Muster immer ziemlich gleich ist, auch wenn sich die Schauplätze voneinander unterscheiden: Es handelt sich um eine Feind-zu-Liebhaber-Romanze mit einer starken weiblichen Hauptfigur, und sobald sie ihre Gefühle füreinander entdeckt haben, müssen sie einige Hindernisse überwinden, bevor sie glücklich werden. (Spoiler-Alarm!)

An diesem Punkt kann ich mir vorstellen, dass das vierte und letzte Buch der Reihe genauso sein könnte.

Wie auch immer, dies ist ein leichtes, luftiges, unterhaltsames Buch (das auch eine gute Portion Würze enthält), das besonders für die sommerlichen Monate geeignet ist.

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Veröffentlicht am 26.09.2024

Gelungene Fortsetzung!

Ruthless Vows
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Nachdem ich „Divine Rivals“ beendet und geliebt habe, hatte ich große Hoffnungen in den zweiten Teil der Letters of Enchantment-Reihe.

Ich habe wieder einmal den Aufbau der Welt und die Dynamik der Charaktere ...

Nachdem ich „Divine Rivals“ beendet und geliebt habe, hatte ich große Hoffnungen in den zweiten Teil der Letters of Enchantment-Reihe.

Ich habe wieder einmal den Aufbau der Welt und die Dynamik der Charaktere sowie ihre Entwicklung sehr genossen. Die Liebesgeschichte zwischen Iris und Roman ist intensiv und rau, und auch wenn die beiden noch recht jung sind, fühlt sich nichts von ihren Gefühlen und der Intensität, mit der sich die Dinge entwickeln, unrealistisch an, wenn im Hintergrund ein Krieg tobt.

Eine Sache, die ich zugeben muss, ist, dass mir das Tempo ein wenig zu langsam war. Ich kann nicht genau sagen, warum, denn ich mochte die Sprache und den Schreibstil, aber es hat trotzdem eine Weile gedauert, bis ich richtig drin war.

Nichtsdestotrotz war dies eine sehr gut geschriebene Fortsetzung und auch der Abschluss der Serie - mit vielen Ereignissen und Emotionen.

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Veröffentlicht am 26.09.2024

Ein berührendes und wichtiges Buch!

Vaterländer
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Durch die Kultur- und Buchcommunity bin ich auf den Roman „Vaterländer“ von Sabin Tambrea aufmerksam geworden. Als angehende Historikerin hat mich das Thema der Flucht, des Traumas von Verfolgung und der ...

Durch die Kultur- und Buchcommunity bin ich auf den Roman „Vaterländer“ von Sabin Tambrea aufmerksam geworden. Als angehende Historikerin hat mich das Thema der Flucht, des Traumas von Verfolgung und der Geschichte des ehemaligen Ostblocks besonders interessiert.

Sabin Tambrea gelingt es, den Leser in seine Erinnerungen und die seiner Familie auf verständliche, aber eindrückliche Weise eintauchen zu lassen und nimmt uns dabei mit auf eine Reise, die sich über drei Generationen erstreckt.

Dabei werden nicht nur die einzelnen Schicksale auf emotionale und bildkräftig dargestellt, sondern auch ein Umriss der historischen Ereignisse gezeichnet. Bisweilen muss man sich als Leser sehr bemühen, den roten Faden beizubehalten und die Chronologie nachzuvollziehen – wobei dies in der zweiten Hälfte des Buches einfacher wird. Auch die Sprache ist bisweilen etwas gewöhnungsbedürftig – an einigen Stellen sehr blumig, während sie an anderen Stellen sehr einfach und deskriptiv wirkt.

Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt – zumal das mitunter auch an den verschiedenen Erzählperspektiven und -arten liegt und eventuell auch auf mich persönlich zutrifft, da ich nicht viele deutschsprachige Romane lese und mich deshalb wieder jedes Mal wieder neu daran gewöhnen muss.
Was mich besonders beeindruckt hat, waren die starken Frauen in diesem Roman. Auch wenn die Geschichte aus allen Perspektiven aus männlicher Sicht erzählt werden, so haben die Frauen in diesem Roman eine starke Stimme bekommen, aus der auch ersichtlich wird, dass sie keine Randfiguren in den Geschehnissen waren.

Insgesamt finde ich „Vaterländer“ einen sehr gelungenen Roman, der nicht nur aufgrund seiner Handlung lesenswert ist, sondern auch weil er das Schicksal von Flüchtlingen nachvollziehbar macht und somit auch ein politisch-bildendes Ziel verfolgt.

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Veröffentlicht am 27.06.2024

Christies Meisterwerk!

Und dann gab's keines mehr
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Ich habe dieses Buch im Rahmen der Read Christie 2024-Challenge gelesen und war sehr neugierig, mich endlich mit Christies berühmtestem Roman zu beschäftigen. Es war ihr 26. Werk (Buch) und wurde erstmals ...

Ich habe dieses Buch im Rahmen der Read Christie 2024-Challenge gelesen und war sehr neugierig, mich endlich mit Christies berühmtestem Roman zu beschäftigen. Es war ihr 26. Werk (Buch) und wurde erstmals 1939 veröffentlicht. Seitdem wurde es über 100 Millionen Mal verkauft, was es nicht nur zum meistverkauften Krimi, sondern auch zu einem der meistverkauften Bücher aller Zeiten macht.

Das Thema hat viele andere Bücher und Filme inspiriert: Eine Gruppe von Menschen (3 Frauen, 7 Männer) wird unter falschem Vorwand auf eine einsame Insel (Lost Place) geschickt, und schon bald geschehen schlimme Dinge, und sie sterben - einer nach dem anderen. Die Spannungen nehmen zu, und die Protagonisten werden einander gegenüber misstrauisch.
Der Hintergrund der Morde wird durch einen berühmten Kinderreim unterstrichen.

Ich verstehe, warum dieses Buch so beliebt ist. Es ist sehr gut gegliedert, hat eine Vielzahl von Charakteren und eine überraschende Wendung am Ende der Geschichte.
Wieder einmal hat Christie gezeigt, warum sie zu den Vorbildern ihres Genres gehört.

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