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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2025

Fröhlicher Suchspaß im herbstlichen Wald

Wo ist der Blätterdieb?
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"Wo ist der Blätterdieb?" von Alice Hemming ist gerade das perfekte Buch für meinen fast Zweijährigen. Die Geschichte hat für uns nämlich die perfekte Länge und so reicht seine Aufmerksamkeit erstmals ...

"Wo ist der Blätterdieb?" von Alice Hemming ist gerade das perfekte Buch für meinen fast Zweijährigen. Die Geschichte hat für uns nämlich die perfekte Länge und so reicht seine Aufmerksamkeit erstmals aus um ein Buch am Stück vorlesen zu können. Zusätzlich animieren aber auch die großen Filzklappen auf jeder Doppelseite, dazu die Geschichte aktiv mit zu erleben. Mein Sohn hat auf jeden Fall viel Spaß diese im passenden Moment anzuheben, so dass ich weiterlesen kann. Als Mama gefällt mir besonders die hochwertige und stabile Verarbeitung. Auch bei einem gröberen Umgang bleibt das Buch ganz. Die Suche nach dem Blätterdieb ist passend zur Altersempfehlung einfach gehalten und gut verständlich. Auch die Auflösung mit dem Wind als Erklärung ist passend gewählt. Zudem kann man im Buch heimische Tierarten wie zum Beispiel Fuchs und Specht entdecken. Alles in allem bietet "Wo ist der Blätterdieb?" ein naturnahes und amüsantes Leseerlebnis. Da sowohl Groß wie auch Klein begeistert sind, vergeben wir gerne 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Schräge Charaktere, individuelles Setting und viele brenzlige Situationen

Über die Toten nur Gutes
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Langweilig wird es in „Über die Toten nur Gutes“ von Andreas Izquierdo an wirklich keiner Stelle. Zu Beginn liegt der Fokus zwar erstmal darauf, die Figuren kennenzulernen. Da diese größten Teils ganz ...

Langweilig wird es in „Über die Toten nur Gutes“ von Andreas Izquierdo an wirklich keiner Stelle. Zu Beginn liegt der Fokus zwar erstmal darauf, die Figuren kennenzulernen. Da diese größten Teils ganz schön schräg sind, liest sich dieser beschauliche Anfang überaus amüsant. Dann wird es aber auch schnell richtig spannend, wobei mich manche recht brutale Szene doch überrascht hat. Mittendrin ist stets Trauerredner Mads, welcher zwar versucht zu ermitteln, sich meiner Meinung nach aber am laufenden Band in gefährliche Situationen begibt. Leider auch deshalb, weil er oft ziemlich naiv, wenig überlegt und nicht so richtig schlau handelt. Für zukünftige Bände ist, was seine Ermittlerfähigkeit betrifft, noch Luft nach oben. Dennoch ist der 28-Jährige eine interessante und liebenswerte Figur und auch sein Beruf bzw. das Umfeld der Geschichte ist interessant und definitiv mal etwas anderes. Insgesamt besticht „Über die Toten nur Gutes“ für mich durch den hohen Unterhaltungswert, überraschende Wendungen und einen mitreißenden Schreibstil. Wer Krimis mit skurrilen Protagonist:innen mag, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Ungewöhnlich aber richtig toll

Unbeugsam wie die See
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„Unbeugsam wie die See“ von Emilia Hart bietet schon ein besonderes Leseerlebnis. Ich mochte die Geschichte auf jeden Fall richtig gerne, auch wenn ich von der eingeschlagenen Richtung etwas überrascht ...

„Unbeugsam wie die See“ von Emilia Hart bietet schon ein besonderes Leseerlebnis. Ich mochte die Geschichte auf jeden Fall richtig gerne, auch wenn ich von der eingeschlagenen Richtung etwas überrascht wurde. Wer keine Fantasy-Elemente in Romanen mag, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Mir persönlich gefiel diese besondere Mischung aus sehr authentischen Figuren und realistisch geschilderten Lebensumständen und dem permanenten Hauch von Mystik aber sehr gut. Von Beginn an ist außerdem Spannung vorhanden und ich wollte an jeder Stelle des Buches wissen wie es nun weitergeht. Kein Wunder also, dass ich die Geschichte regelrecht verschlungen habe. Thematisch möchte ich gar nicht zu viel verraten, der Fokus auf weibliche Protagonistinnen und deren Themen ist aber richtig gut gelungen. Trotz des historischen Zeitstrangs, ist es doch eine moderne Geschichte voller feministischer Fragen. Alles in allem konnte mich „Unbeugsam wie die See“ auch deshalb sehr begeistern. Einen großen Plotttwist fand ich zwar ziemlich offensichtlich, abgesehen davon erzählt Emilia Hart aber eine abwechslungsreiche und mitreißende Geschichte. Gerne vergebe ich dafür 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Gestärkt und informiert in die Eingewöhnungszeit

Auf ins Kita-Abenteuer
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„Auf ins Kita-Abenteuer“ von Stefanie von Brück ist perfekt für alle aufgeregten Eltern deren Kind bald außerhäuslich betreut werden soll. Aber auch wenn man schon mitten in der Eingewöhnung steckt, kann ...

„Auf ins Kita-Abenteuer“ von Stefanie von Brück ist perfekt für alle aufgeregten Eltern deren Kind bald außerhäuslich betreut werden soll. Aber auch wenn man schon mitten in der Eingewöhnung steckt, kann dieser tolle Ratgeber eine große Hilfe sein. Denn von der ersten Seite an, merkt man was für eine große Expertise die Autorin mitbringt. Sie weiß wovon sie spricht und hat schon zahlreiche Eingewöhnungen begleitet. Ganz allgemein geht es in ihrem Ansatz um eine bindungs-, bedürfnis- und beziehungsstarke Eingewöhnung. Denn erst wenn das Kind eine Beziehung zur Fachkraft aufgebaut hat, fühlt es sich sicher genug, um auch alleine in der Betreuung bleiben zu können. Im Buch widmen sich die einzelnen Kapitel dabei den einzelnen Schritten auf diesem anspruchsvollen Weg und immer gibt es zahlreiche gute Tipps, wichtige Hinweise, aber auch Akutmaßnahmen wenn etwas nicht ideal läuft. Durch die übersichtliche Gliederung kann man auch leicht nochmal etwas nachlesen, was ich super finde. Ebenso gut gefiel mir der bestärkende und klare Ton der Autorin, ihr Schreibstil liest sich sehr angenehm und ist trotz der hohen Fachlichkeit absolut verständlich. Alles in allem liefert „Auf ins Kita-Abenteuer“ genau dass was ich mir erhofft hatte. Ich kann den Ratgeber wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen und hoffe er kann noch Viele bei ihrer Eingewöhnung unterstützen. Natürlich vergebe ich volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Gemischte Gefühle

Der Große Gary
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„Der Große Gary“ von Rob Perry ist wieder mal ein Buch bei welchem mir die Bewertung schwer fällt. Die Geschichte ist durchweg einfach nur schräg und zwar auf eine nicht nur gefällige Weise. Oft wirken ...

„Der Große Gary“ von Rob Perry ist wieder mal ein Buch bei welchem mir die Bewertung schwer fällt. Die Geschichte ist durchweg einfach nur schräg und zwar auf eine nicht nur gefällige Weise. Oft wirken etwas verschrobene Charaktere auf mich total sympathisch, dass war hier nicht unbedingt der Fall. Aber die Handlung liest sich unterhaltsam und entwickelt sich absolut überraschend und nicht vorhersehbar. Oft geht etwas schief, aber irgendwie geht es dann doch weiter. Und Protagonist Benjamin macht durch die extreme Situation in wenigen Tagen eine große Wandlung durch. Auch dieser Aspekt gefiel mir. Der Schreibstil liest sich außerdem flüssig und erzeugt sprachlich eine besondere Atmosphäre. Nur das Ende gefiel mir wiederum weniger gut. Alles in allem war „Der Große Gary“ für mich also ein durchmischtes Leseerlebnis. Wer auf etwas verrückte Geschichten steht und Hunde mag, dem wird der Roman bestimmt gefallen. Jede:n holt das Buch aber wahrscheinlich nicht ab.

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