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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2026

Perfekt für junge Comic- und Rätselfans

Licht ins Dunkel
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Lustige Comics sind bei meinen Kindern grundsätzlich total beliebt. Deshalb war ich sehr gespannt, wie sie auf den etwas düsteren Comic „Licht ins Dunkel“ von Steffen Gumpert reagieren würden. Schon das ...

Lustige Comics sind bei meinen Kindern grundsätzlich total beliebt. Deshalb war ich sehr gespannt, wie sie auf den etwas düsteren Comic „Licht ins Dunkel“ von Steffen Gumpert reagieren würden. Schon das Cover macht deutlich, hier gibt es unheimliche Gestalten, die uns das Fürchten lehren könnten.
Es wird tatsächlich finster und gruselig in diesem Comic. Manche Figuren sind schon ziemlich merkwürdig, vor allem eine bestimmte Puppe fanden wir im ersten Moment richtig unheimlich. Allerdings zieht sich gleichzeitig eine gewisse Art von Humor durch die Geschichte, bei der man merkt, dass alles eigentlich gar nicht so unheimlich ist, wie es zunächst scheint.
Rupert Rumpelstil ist darüber hinaus ein sehr unerschrockener Junge, der mit Neugier an alles herangeht. Dabei möchte er herausfinden, wo sein Vater hin verschwunden ist. Zusammen mit Rupert müssen wir Lesenden uns also auf die Spur begeben, die ein mysteriöser Anruf hinterlässt.
Die Rätsel, die auf jeder Doppelseite zu finden sind, haben uns gut gefallen. Teilweise sind schnell gelöst andere sind richtig kniffelig und man muss auch auf den vorangegangenen Seiten gut aufgepasst und beobachtet haben, um sie lösen zu können. Dabei ist es aber jederzeit möglich, ein Rätsel auszulassen, denn die Lösung kommt direkt auf der Folgeseite. Das haben wir dann auch an der ein oder anderen Stelle genutzt, um etwas schneller in der Geschichte voranzukommen.
Die Gestaltung des Comics hat uns allen sehr gut gefallen. Die Bilder sind farbig, aber gleichzeitig düster, sodass die unheimliche Stimmung allein beim Betrachten des Comics entsteht. Außerdem enthalten sie unglaublich viele Details, sodass man wirklich auf jede Kleinigkeit achten muss, wenn man die Rätsel lösen möchte.
Der Comic ist deshalb perfekt für alle Kinder ab dem Grundschulalter, die unheimliche Comics mögen und gerne Geheimnissen auf die Spur kommen.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Große Liebe für dieses Buch

This could be love
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Nachdem mir die Cherry-Hill-Reihe von Lilly Lucas sehr gut gefallen hat, hatte ich Lust, noch mehr von ihr zu lesen oder zu hören. Und wie es der Zufall so wollte, standen die Bände der Hawaii-Love-Reihe ...

Nachdem mir die Cherry-Hill-Reihe von Lilly Lucas sehr gut gefallen hat, hatte ich Lust, noch mehr von ihr zu lesen oder zu hören. Und wie es der Zufall so wollte, standen die Bände der Hawaii-Love-Reihe im New-Adult-Regal meiner geliebten Stadtbücherei. Dort bin ich jetzt wirklich schon einige Male fündig geworden - mit älteren, aber auch ganz aktuellen Titeln.
„This Could Be Love“ ist der erste Teil der Reihe. Angefangen habe ich allerdings mit dem dritten Band, weil ich erst nicht ganz sicher war, ob mich ein Buch über eine Tennisspielerin begeistern könnte. Aber im Nachhinein kann ich sagen: japp - hat beim Tennis genauso geklappt, auch wenn ich kaum einen Bezug zu dem Sport habe.
Das lag zum einen natürlich an dem grandiosen Setting - Hawaii. Ich liebe alles daran: das Urlaubsgefühl, den Strand, das Meer, die Surfer. Ganz genau so ein Buch brauche ich zum Wegträumen und Entspannen.
Dazu kam dann natürlich auch diese süße Lovestory zwischen Lou und Vince. Lou, die total auf Tennis fixiert ist, eigentlich keine Zeit für irgendetwas anderes hat und dann aber immer mehr entspannt. Und Vince, der dieses schöne Hostel am Strand renoviert, dazu noch ein bisschen surft und einfach ein total netter Kerl ist.
Für mich hat bei diesem Buch einfach alles zusammengepasst. Es ist eines dieser Bücher, das ich mit einem breiten Lächeln im Gesicht gelesen habe, weil es einfach so schön war. Wer Lust auf Sommer, Strand und Wohlfühlmomente hat, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Wieder so schön - ich liebe die Hawaii-Love-Reihe

This could be home
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Für mich war „This Could Be Home“ der Abschluss dieser Reihe. Nein, nicht weil ich sie nicht mochte, sondern weil ich mit Band 3 gestartet bin, dann Band 1 durchgesuchtet habe und jetzt leider Hawaii wieder ...

Für mich war „This Could Be Home“ der Abschluss dieser Reihe. Nein, nicht weil ich sie nicht mochte, sondern weil ich mit Band 3 gestartet bin, dann Band 1 durchgesuchtet habe und jetzt leider Hawaii wieder verlassen muss.
Dabei habe ich auch diesen Band total geliebt. Diesmal ist Laurie die Hauptfigur, und da ich sie schon im ersten Teil sehr gerne mochte, war das für mich absolut perfekt. Band 3 hatte mich leider ein wenig gespoilert, aber trotzdem war das Leseerlebnis für mich perfekt. Wobei ich mit dem Trope „Grumpy & Sunshine“ gar nicht immer so schnell warm werde. Diesmal hat es mich jedoch total abgeholt, was vielleicht auch daran liegt, dass mir Laurie so sympathisch war.
Ich mochte es sehr, wie sie sich für ihren neuen Traum, Lifeguard zu werden, einsetzt. Für mich hätte hier sogar die sportliche Seite noch ein bisschen mehr hervorgehoben werden können. Aber eigentlich fand ich es toll, dass die Vielseitigkeit des Berufs zwischenzeitlich sehr gut herauskam.
Noch mehr mochte ich natürlich die Liebesgeschichte, die mich ganz schnell für sich eingenommen hatte. Wie die beiden zueinandergefunden haben - so schön. Auch die Hintergrundgeschichte der beiden fand ich sehr gut eingebunden, denn sie hat zum Verlauf der Lovestory gepasst.
Besonders gut haben mir aber wieder die vielen Hawaii-Momente gefallen. Diesmal nicht nur Strand, Meer und Sonnenuntergänge, sondern auch eine Wanderung zu einem Wasserfall. Genau richtig, um sich noch ein letztes Mal nach Hawaii wegzuträumen. Und jetzt bleibt die Frage: Was lese ich als Nächstes?

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Wunderschöne Liebesgeschichte

This could be forever
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Mit einem dritten Band in eine Reihe starten? Mache ich eigentlich eher selten, aber bei der Hawaii-Love-Reihe von Lilly Lucas ist es mir dann doch passiert. Bei der Frage Tennis oder Surfen war Surfen ...

Mit einem dritten Band in eine Reihe starten? Mache ich eigentlich eher selten, aber bei der Hawaii-Love-Reihe von Lilly Lucas ist es mir dann doch passiert. Bei der Frage Tennis oder Surfen war Surfen einfach ein bisschen weiter vorne und im Nachhinein bereue ich es absolut nicht. Denn der dritte Band hat mich davon überzeugt, dass ich die anderen beiden auch noch lesen muss, und vom Aufbau her kann man alle drei Bände einzeln lesen.
Für mich war es so schön Millie nach Hawaii zu folgen, und ich habe alles an dieser Insel vom ersten Moment an geliebt: das kleine Hostel am Strand, die Villa etwas weiter im Hinterland gelegen und die Dreharbeiten zum Surfen - wunderschön beschrieben, sodass gleich ein wenig Fernweh aufkommt.
Millie mochte ich vom ersten Moment an sehr, und ich konnte mich in sie gut hineinversetzen. Ihre Zerrissenheit kann man sehr gut spüren und emotional hat mich ihre Hintergrundgeschichte komplett berührt. Auch Chip fand ich von Anfang an einen sehr spannenden Charakter. Wie sich die Geschichte zwischen den beiden entwickelt hat, fand ich einfach nur sehr schön zu lesen, auch wenn es immer wieder traurige Momente gab.
Am Ende bleibt aber wieder dieses Wohlgefühl, das entsteht, wenn man komplett in einem Buch versunken ist und die Liebesgeschichte auf allen Ebenen berührend war.

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Veröffentlicht am 09.05.2026

3,5 Sterne - Durchhalten lohnt sich!

When Shadows Darken the Sun
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Was habe ich mich gefreut, als ich „When Shadows Darken the Sun“ von Nina Schilling in meiner Bücherei entdeckt habe – ganz ohne Warten oder Vorbestellen, einfach so im Regal stehend.

Dann kam leider ...

Was habe ich mich gefreut, als ich „When Shadows Darken the Sun“ von Nina Schilling in meiner Bücherei entdeckt habe – ganz ohne Warten oder Vorbestellen, einfach so im Regal stehend.

Dann kam leider die Ernüchterung. Ich bin nicht in das Buch reingekommen. Während die ersten 70 Seiten vor sich herdümpelten, hatte ich bereits zwei andere Bücher verschlungen. Lag es an mir oder dem Buch?

Die Grundstory – zwei verfeindete Reiche, deren Kronerben in einem epischen Duell gegeneinander antreten müssen, gepaart mit Licht- und Schattenmagie – alles genau mein Ding.

Leider war der Plot für mich aber viel zu vorhersehbar. Den großen Twist hatte ich bereits nach den ersten paar Seiten erahnt, was dem Buch bis dahin für mich fast sämtliche Spannung nahm.

Dabei waren mir die beiden Hauptfiguren, die Zofe Cass und der Kronprinz Nox, sogar sehr sympathisch. Ihre Dynamik hat mir gut gefallen, und ihre Hintergründe waren gut angelegt. Ich mochte die wechselnden Perspektiven und konnte mit den beiden mitfühlen.

Auch das Worldbuilding hat mir richtig gut gefallen, mit einer Welt voller Nacht, die bis auf die Lichter der Sterne fast komplett düster ist. Dazu gefährliche Kreaturen, die in den Nebeln lauern, und Schattenpanther und Lichtwölfe, die eine wilde Schönheit ausstrahlen.

Auch der Schreibstil von Nina Schilling hat mir sehr gut gefallen. Aber ja, dadurch, dass der Plot zu vorhersehbar war, ist bei mir einiges an Lesevergnügen verloren gegangen. Im zweiten Drittel wurde es tatsächlich schon etwas besser, aber erst das letzte Drittel hat es bei mir geschafft, einen richtigen Lesefluss zu erzeugen.

Das Finale hat mich dann endlich für mein Durchhaltevermögen belohnt. Es war tatsächlich sogar so gut, dass ich, was ich mir zu Beginn gar nicht vorstellen konnte, den nächsten Teil unbedingt lesen möchte. Denn ich habe den Eindruck, dass die Story erst jetzt so richtig losgeht, und das möchte ich nicht verpassen.

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