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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2023

Tolles Abenteuer für jüngere Minecraft-Fans

Tagebuch eines kleinen Noobs – Bd. 3 – Quer durch die Wüste
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Meine Jungs (6, 9, 11) sind alle große Minecraft-Fans und mögen daher auch gerne Geschichten, die in der Würfelwelt spielen. Vom "Tagebuch eines kleinen Noobs" gibt es jetzt schon den dritten Band. Da ...

Meine Jungs (6, 9, 11) sind alle große Minecraft-Fans und mögen daher auch gerne Geschichten, die in der Würfelwelt spielen. Vom "Tagebuch eines kleinen Noobs" gibt es jetzt schon den dritten Band. Da die Geschichten aufeinander aufbauen, sollte man am besten auch die ersten beiden gelesen haben. Die Vorgeschichte wird aber zu Beginn kurz nacherzählt, so dass ein Einstieg auch in diesem Buch noch möglich ist.
Diesmal geht es auf der Suche nach einem Enderportal quer durch die Wüste. Minus ist die quadratige Hauptfigur der Abenteuerreihe, die immer wieder in brenzlige und sogar explosive Situationen gerät. Zwischendurch wird es aber auch immer wieder sehr lustig, so dass es für die jungen Fans einiges zu lachen gibt.
Das Buch ist als Tagebuch geschrieben und mit vielen coolen Bildern im Minecraft-Stil illustriert. Es kommen einige Begriffe wie "Creeper" vor, die Fans des Spiels schon kennen, aber wegen der englischen Schreibweise etwas schwieriger zu lesen sind. Die Story selbst ist eher kurz, so dass sie auch für Kinder mit weniger Leseausdauer super ist. Wir empfehlen das Buch allen Minecraft-begeisterten Grundschulkindern.

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Veröffentlicht am 11.10.2023

Monsternäßige Spannung

Dungeons & Dragons. Dungeon Academy - Die Weltmonsterschaft
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Meine Kinder sind total fasziniert von der Welt der Dungeon Academy. Das erste Buch um Zellidora Sturmrausch und ihre Freunde haben wir verschlungen. Da "Die Weltmonsterschaft" stark auf dem Abenteuer ...

Meine Kinder sind total fasziniert von der Welt der Dungeon Academy. Das erste Buch um Zellidora Sturmrausch und ihre Freunde haben wir verschlungen. Da "Die Weltmonsterschaft" stark auf dem Abenteuer aus "Allein unter Monstern" aufbaut, sollte man dieses zuvor gelesen haben.
Auch Band 2 ist sehr spannend, denn diesmal kommen nicht nur Monster vor, sondern auch die Tiefwasser-Drachen, die zur Goreball-Meisterschaft anreisen.
Doch die Drachen sind hier nicht die Umheimlichsten. Die größte Gefahr geht von den Nekromanten (und ihren Skelettkriegern) aus, die große, dunkle Mächte befreien wollen und damit Monster, Drachen und Menschen allesamt bedrohen.
Besonders gut gefallen haben uns wieder die Illustrationen, die schwarz-weiß mit lila Akzenten sind. Vor allem die Drachen kommen in den Bildern toll zur Geltung und die wichtigsten Szenen des Buches kann man sich durch die Illustrationen noch besser vorstellen. Schade ist, dass es keine Übersicht aller Figuren gibt, das wäre bei den vielen Monsterarten, Drachen und Nekromanten manchmal echt hilfreich gewesen.
Im Zentrum dieser spannenden Geschichte stehen wieder Zelli und ihre Monsterfreunde Bauble (Mimik), Snabla (Kobold), Hugo (Eulenbär) und Blitz (Flimmerhund). Die fünf stehen für einander ein und kämpfen Seite an Seite gegen alle Gefahren. Ihr Zusammenhalt und ihre Freundschaft in allen Lagen ist ihr großer Vorteil, weil sie auf die Fähigkeiten und Stärken ihrer Gruppe vertrauen können. Auch ein Drache bekommt diesmal eine wichtige Rolle in der Geschichte, aber was es mit dem auf sich hat, sollten alle lieber selbst lesen!
Durch einige Kampfszenen ist das Buch eher für Kinder ab ca. 8 Jahren geeignet, die sich nicht so schnell fürchten. Besonders die Skelettkrieger und Nekromanten sind unheimlich. Für meine Jungs war es aber genau das richtige Maß an Spannung.
An manchen Stellen wird die Geschichte sehr komplex und es passiert sehr viel auf einmal. Die Spannung bleibt dadurch durchgehend sehr hoch, die eigentliche Geschichte fanden wir aber nicht ganz so stark, wie die aus Band 1. Trotzdem wollen wir unbedingt wissen, wie es weitergeht und daher freuen wir uns schon jetzt auf Band 3!

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Veröffentlicht am 09.10.2023

Super hilfreich für alle Eltern von Vorschul- und Grundschulkindern

Miteinander durch die Grundschulzeit
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"Warum gibt es dieses Buch erst jetzt?" Genau das habe ich mich in den ersten drei Abschnitten gefragt, weil sie genau die Themen angesprochen haben, die uns vor und bei der Einschulung von unserem ältesten ...

"Warum gibt es dieses Buch erst jetzt?" Genau das habe ich mich in den ersten drei Abschnitten gefragt, weil sie genau die Themen angesprochen haben, die uns vor und bei der Einschulung von unserem ältesten Sohn vor große Herausforderungen gestellt haben. All die Fragen, Sorgen vielleicht sogar Ängste, die mit dem Eintritt in die Grundschule bei Kindern und Eltern entstehen können, fängt Inke Hummel wunderbar auf ohne dabei belehrend oder vorwurfsvoll zu klingen. Viele kleine Veränderungen und ein genaues Hinsehen und in Beziehung bleiben mit dem Kind können schon einige Ängste und Sorgen nehmen.
Zum Glück richtet sich das Buch aber nicht nur an Eltern von Vorschulkindern und Ersties. Auch Herausforderungen, die mit älteren Kindern entstehen können vom Zuspätkommen über Leseunlust bis hin zum Mobbing, werden hilfreich erklärt und es werden viele tolle Lösungsansätze aufgezeigt, die individuell anpassbar sind. Dabei geht es jedoch nie um die Frage, wie das Kind bessere Noten kriegen kann, sondern immer um die Frage, wie das Kind und die Familie besser mit herausfordernden Situationen umgehen können.
Besonders gut finde ich dabei auch, dass gezeigt wird, in welchen Momenten man sich weitergehende Hilfe durch Lehrerinnen, Ärztinnen etc. holen sollte, so dass man nicht das Gefühl haben muss, alle Herausforderungen alleine meistern zu müssen.
Das Buch liest sich super flüssig und kann gut in einem Rutsch gelesen werden. Durch den strukturierten Aufbau bietet es sich aber auch sehr gut an, ganz gezielt die Kapitel zurate zu ziehen, die gerade relevant sind.
"Miteinander durch die Grundschulzeit" ist ein absolut gelungener, umfassender Begleiter für alle Vorschul- und Grundschulkindereltern. Vor allem denjenigen, die noch kein Kind eingeschult haben, bietet das Buch richtig viele Hilfestellungen und neue Denkanstöße. Eltern von älteren Kindern können besonders in den letzten drei großen Kapiteln viel für einen entspannteren Alltag mitnehmen und gelassener kleinen und großen Herausforderungen entgegenblicken.

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Veröffentlicht am 06.10.2023

Faszinierende Dystopie für Jugendliche

Feuer. Wasser. Erde. Sturm. - Zum Überleben brauchst du alle Sinne
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"Feuer, Wasser, Erde, Sturm" spielt in einer Zukunft, in der die Welt, wie wir sie kennen, durch Stürme, Feuer und Überschwemmungen zerstört wurde. Die wenigen Menschen, die überlebt haben, sind den unberechenbaren ...

"Feuer, Wasser, Erde, Sturm" spielt in einer Zukunft, in der die Welt, wie wir sie kennen, durch Stürme, Feuer und Überschwemmungen zerstört wurde. Die wenigen Menschen, die überlebt haben, sind den unberechenbaren Elementen ausgesetzt.
Einer dieser Überlebenden ist Drdjuck, der zusammen mit einer Büffelherde gelernt hat mit den Stürmen und Überschwemmungen zu leben.
Seine Geschichte, der Verlust seiner Familie und die Reise mit den Büffeln ist fesselnd und sehr bewegend.
Der Schreibstil ist flüssig und spannend, hat jedoch im ersten Drittel einige Längen. Sind diese überwunden, nimmt die Geschichte schnell Fahrt auf.
Die Welt, die Boris Pfeiffer erschaffen hat, ist erschreckend und bedrückend. Die Menschen, auf die Drdjuck während seiner Reise trifft, sind zum Teil skurril, fast schon grotesk. Dabei wird aber immer wieder deutlich, dass die Menschen für die Zerstörung der Welt verantwortlich sind und die Reaktion der Natur dazu führt, dass nur diejenigen, die wie Drdjuck gelernt haben die Zeichen der Natur zu deuten und ihre Sinne schärfen, überleben können.
Das Buch ist ein Appell an den Menschen mehr im Einklang mit der Natur zu leben und nur so viel zu nehmen, wie man wirklich braucht. Die Dystopie zeigt wie brutal Menschen sein können und ist deshalb eher für ältere Jugendliche ab ca. 14 Jahren oder sehr unerschrockene 12-Jährige geeignet, die sich für Themen wie Klimawandel und die Zukunft der Welt interessieren.

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Veröffentlicht am 28.09.2023

Die Macht der Farben

Die graue Stadt
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Meine Kinder und ich lieben die Bücher von Torben Kuhlmann sehr. Seine Mäusebücher werden bei uns immer wieder hervorgeholt, betrachtet und natürlich gelesen.
Auch "Die graue Stadt" hat uns sofort fasziniert ...

Meine Kinder und ich lieben die Bücher von Torben Kuhlmann sehr. Seine Mäusebücher werden bei uns immer wieder hervorgeholt, betrachtet und natürlich gelesen.
Auch "Die graue Stadt" hat uns sofort fasziniert und mit seinen detailreichen, stimmungsvollen Bildern gefesselt.
Robin zieht mit ihrer Familie in eine graue Stadt. Mit ihrem gelben Regenmantel und ihren Buntstiften fällt Robin sofort auf und auch in der Schule sticht sie hervor. Ihre Lehrerin will, dass sie sich anpasst und so wird sie zum Nachsitzen verdonnert. Doch dort trifft sie auf Alani, der genau wie sie das Grau ablehnt. Die beiden tun sich zusammen, um die Stadt ein bisschen bunter zu machen und entdecken dabei das Geheimnis des Graus.
Die Bilder sind unglaublich stimmungsvoll und haben uns sofort in die graue Welt eintauchen lassen. Meine Kinder lieben die detailreichen Bilder und sind sehr beeindruckt von ihrer Tiefe und Realitätsnähe. Sie holen das Buch gerne auch nur heraus, um sich die Bilder anzuschauen und können allein dadurch die Geschichte wiedererleben.
Auch der Erzählstil hat uns sehr gut gefallen. Die Kapitel sind recht kurz und lassen sich wunderbar vorlesen. Zum Selbstlesen ist die Geschichte eher ab ca. 8 Jahren geeignet, da der Text relativ klein geschrieben ist.
Besonders beeindruckt hat uns der Mut der beiden Kinder und ihre Lösung mehr Farben in die graue Stadt zu bringen. Robin und Alani sind uns sofort sympathisch gewesen und wir haben sie sehr gerne in der grauen Stadt begleitet.
Für uns ein absolutes Bilderbuch-Highlight!

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