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Veröffentlicht am 11.08.2025

Faszinierende Dystopie mit virtuellen Welten

Cryptos
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„Cryptos“ von Ursula Poznanski stand schon eine Weile auf meiner Wunschliste. Jetzt im Urlaub bin ich endlich dazu gekommen, das Buch zu lesen.
Jana ist Designerin alternativer, virtueller Welten, in denen ...

„Cryptos“ von Ursula Poznanski stand schon eine Weile auf meiner Wunschliste. Jetzt im Urlaub bin ich endlich dazu gekommen, das Buch zu lesen.
Jana ist Designerin alternativer, virtueller Welten, in denen die Menschen Zuflucht vor der harten Realität finden. Die meisten Menschen verbringen nur wenige verpflichtende Minuten in der echten Welt, denn die ist durch Klimakatastrophen weitgehend zerstört. Jana erschafft friedliche Welten, doch als es in einer ihrer Welten zu immer mehr Ausfällen kommt und ein echter Mord passiert, muss sie herausfinden, was dahinter steckt.
Ich war direkt total fasziniert von der Idee, die in dem Buch steckt: alternative, virtuelle Welten - mal Fantasy, mal historisch, paradiesisch oder wie die Hölle. Die Umsetzung ist fantastisch, denn jede Welt, die Jana betritt, ist total greifbar. Obwohl sie manche Orte nur ganz kurz aufsucht, war alles ganz klar vor meinen Augen.
Der Plot ist - wie bei der Autorin nicht anders zu erwarten - spannungsvoll, temporeich, mit interessanten Wendungen. Ich konnte das Buch nicht weglegen.
Auch die Charaktere sind super angelegt. Jana, anfangs noch etwas naiv dem System gegenüber, wird immer stärker und mutiger, beginnt zu hinterfragen und stellt sich natürlich auf die richtige Seite. Ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind größtenteils eher Randfiguren, aber dennoch interessant.
Ich bin wirklich froh, dieses Buch endlich gelesen zu haben und werde mir auf jeden Fall noch einmal die anderen Bücher von Ursula Poznanski, die ich noch nicht kenne, anschauen. Bisher hat sie mich immer begeistert. Wer also Lust auf eine gut durchdachte Dystopie mit Bezügen zu virtuellen Welten und Gesellschaftskritik hat, sollte „Cryptos“ unbedingt lesen.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Süße Sommer-Liebesgeschichte

The summer we kissed
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„The Summer We Kissed“ von Eva Des Lauriers stand schon einige Zeit auf meiner Wunschliste und als ich es in der Stadtbücherei entdeckt habe, konnte ich natürlich nicht widerstehen. Es ist eine süße Highschool-Geschichte, ...

„The Summer We Kissed“ von Eva Des Lauriers stand schon einige Zeit auf meiner Wunschliste und als ich es in der Stadtbücherei entdeckt habe, konnte ich natürlich nicht widerstehen. Es ist eine süße Highschool-Geschichte, die mich manchmal an meine eigene Jugend erinnert hat.

Natalia und Ethan waren lange beste Freunde. Doch nach einem Kuss in der Prom-Nacht ist nichts mehr wie es war. Die beiden gehen sich den ganzen Sommer über aus dem Weg. Erst beim Senior Sunrise treffen sich Natalia und Ethan wieder. Dort verfassen alle zukünftigen Seniors ganz persönliche Briefe an sich selbst, in denen sie schreiben sollen, was sie tun würden, wenn sie mutig wären. Doch einige der Briefe werden vom Wind verweht und Ethan und Natalia tun sich zusammen, um sie wieder einzusammeln.

Natürlich hätte ich den beiden am liebsten immer wieder zugerufen: Redet einfach miteinander. Aber es sind Teenager; ehrlich sein und wirklich reden, kann da verdammt schwierig sein, daran kann ich mich noch allzu gut erinnern. Außerdem würde dann nicht eine so schöne Sommerliebesgeschichte entstehen.

So gibt es viele Missverständnisse zwischen den beiden, die immer wieder dazu führen, dass sich Ethan und Natalia voneinander entfernen. Aber irgendwie werden sie doch auch wieder zueinander geführt und es gibt so viele schöne Momente zwischen den beiden, mit Erinnerungen an die Vergangenheit, Ehrlichkeit und Mut, zu sich selbst zu stehen.

Auch das Highschool-Setting der Geschichte hat mir gefallen. Natürlich werden hier ein paar äußerliche Klischees bedient, aber viele der Figuren sind dann doch vielschichtiger als man zunächst annehmen könnte. Klar ist die Geschichte ein wenig kitschig, aber genau das hat mir ganz gut gefallen.

„The Summer We Kissed“ hinterlässt einfach ein positives Gefühl, denn es zeigt, wie wichtig Freundschaft neben Liebe ist. Empfehlung für alle Jugendlichen ab 14 Jahren und all jene, die sich gern an ihre Jugendzeit erinnern.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Schöne Geschichte für das Herz zum Vorlesen

Thua und ihr Elefant
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Manchmal sind es ganz unscheinbare Bücher, die meinen Kindern und mir besonders gut gefallen. Diesmal war es die Geschichte „Thua und ihr Elefant“ von Randal P. Harris, die uns richtig gut gefallen hat.

Thua ...

Manchmal sind es ganz unscheinbare Bücher, die meinen Kindern und mir besonders gut gefallen. Diesmal war es die Geschichte „Thua und ihr Elefant“ von Randal P. Harris, die uns richtig gut gefallen hat.

Thua ist ein junges Mädchen, das beobachtet, wie zwei Männer einen Elefanten quälen und gleichzeitig auch noch gemein zu armen Menschen sind. Kurzerhand beschließt sie, den Elefanten zu befreien. So beginnt eine kleine Reise durch Chiang Mai und die Umgebung, bei dem Thua und ihr Elefant auf viele verschiedene Menschen trifft, die ihnen meist helfen.

Es gibt viele witzige Szenen, wenn Thua und ihr Elefant vor den beiden Männern abhauen, aber auch bewegende und spannende Momente. Durch einige thailändische Aussprüche und Szenen, in denen die thailändische Kultur eine Rolle spielt, spürt man beim Lesen sehr gut, dass die Geschichte in einem anderen Land spielt. Das hat uns wirklich sehr gefallen.

Die Geschichte spricht auch durchaus ernste Themen wie die Situation von Elefanten in Thailand oder arme Kinder und Schulbildung an. Dabei bleibt es allerdings kindgerecht, sodass man das Buch sehr gut auch schon jüngeren Kindern im Grundschulalter vorlesen kann.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Märchenhafte Geschichte mit Hexe, sprechendem Kater und asiatischen Drachen

Gwin und das Herz des Drachen (Band 1)
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Angelockt von diesem wunderschönen Cover hatte ich richtig Lust "Gwin und das Herz des Drachen" von Verena Maier zu lesen.

Gwin stammt aus einer reichen Familie. Doch da ihre Eltern sie häufig zu ihrer ...

Angelockt von diesem wunderschönen Cover hatte ich richtig Lust "Gwin und das Herz des Drachen" von Verena Maier zu lesen.

Gwin stammt aus einer reichen Familie. Doch da ihre Eltern sie häufig zu ihrer fiesen Tante schicken, während sie selbst Urlaub machen, läuft Gwin an einem kalten Herbsttag davon. Erst weiß sie nicht wohin, doch dann landet sie durch Glück oder Schicksal an einem ganz besonderen Ort voller Magie.

Gwin trifft auf eine freundliche Hexe namens Madame Manou, den sprechenden Kater Nerowitz, ein kleines Feuerwesen und letztlich sogar auf den Drachen Jun. Doch Drachen gelten als herzlose, gefährliche Wesen, denen man nie trauen darf. Trotzdem freundet sich Gwin mit ihm an und das ist der Beginn für ein unglaubliches Abenteuer.

Die Illustratorin Indiana Acosta schafft dafür mit ihren Bildern eine wunderschöne Stimmung. Es sind einige eindrucksvolle schwarz-weiß Zeichnungen von Drachen dabei, die ich am liebsten einmal in riesengroß sehen würde.

Auch die Geschichte selbst erzeugt eine ganz märchenhafte Atmosphäre mit einem magischen Café, das als Rückzugsort für mythische Wesen dient, einer kleinen Inselwelt, die sich ganz nach Gwins Wünschen gestalten lässt und ein paar Bezügen zur asiatischen Mythologie.

Gwin und die anderen Figuren kann man sehr schnell ins Herz schließen, auch wenn einige von ihnen recht mürrisch scheinen. Es ist spannend, Gwin auf dem Abenteuer zu begleiten und mit ihr eine magische Welt zu entdecken, von der man trotz einiger Gefahren nur träumen kann. Dabei zeigt Gwin Mut, Kreativität und ganz viel Herz.

Es ist gerade zu Beginn eine ruhigere, magische Geschichte zum Wohlfühlen, die erst in der zweiten Hälfte so richtig an Fahrt aufnimmt. Da die Kapitel aber sehr kurz gehalten sind und eine so magische Welt auch mit kleinen Details entdeckt werden will, lässt sich auch die erste etwas langsamere Hälfte sehr schön lesen.

Alle Leserinnen und Leser ab etwa 9 Jahren, die gerne in traumhaften Welten versinken und Drachen und andere magische Wesen mögen, werden "Gwin und das Herz des Drachen" lieben.

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Detailreicher Detektivfall für alle, die entspannte Ermittlungen im Zug-Setting mögen

Abenteuer-Express (Band 1) – Juwelendiebe im Highland Express
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Meine Kinder und ich haben Henry und seinen Onkel Nat schon bei zwei Kriminalfällen begleitet. Daher hatten wir große Lust, auch das erste Abenteuer der beiden zu lesen.
In „Abenteuer Express - Juwelendiebe ...

Meine Kinder und ich haben Henry und seinen Onkel Nat schon bei zwei Kriminalfällen begleitet. Daher hatten wir große Lust, auch das erste Abenteuer der beiden zu lesen.
In „Abenteuer Express - Juwelendiebe im Highland Express“ von Maya G. Leonard lernen sich Henry und Nat gerade erst so richtig kennen. Die beiden besteigen zusammen mit Leuten aus der High Society den Highland Express und begleiten die letzte Reise des Zuges durch Großbritannien. Henry denkt, dass könnte langweilig werden. Doch als auf der Fahrt Schmuckstücke gestohlen werden, beginnt die Spannung, denn da Henry selbst verdächtigt wird, beginnt er zu ermitteln. Es startet ein aufregendes Zug-Abenteuer.
Henry, den wir schon aus zwei Büchern gut kennen, hat uns auch dieses Mal sehr gefallen. Er ist sympathisch, hat eine gute Beobachtungsgabe und wir mögen, dass er gerne zeichnet. Onkel Nat ist Journalist und berichtet über alles, was in dem Zug passiert. Dabei ist er aber auch immer für seinen Neffen da. Zwischen den beiden entsteht eine Vertrauensbeziehung, die auch für die Ermittlungen sehr wichtig ist.
Außerdem trifft Henry auf ein ganz besonders Mädchen, das ihm genauso bei den Nachforschungen hilft. Die beiden werden zu einem guten Team und stehen füreinander ein. Bei der Detektivarbeit sind in dieser Reihe immer ganz viele kleine Details für die Lösung des Falls entscheidend, was uns super gefällt, da man so richtig gut miträtseln kann.
Ganz besonders wird die Geschichte durch das Zug-Setting. Fast alles findet im Highland Express statt. So ist schnell klar, dass der Täter oder die Täterin im Zug mitreist. Wer am Ende für die Diebstähle verantwortlich ist, können alle Kinder ab etwa 10 Jahren selbst in einer spannenden Geschichte lesen. Auch jüngere Kinder werden an diesem ersten Fall große Freude haben, wenn sie das Buch vorgelesen bekommen. Wir sind noch immer richtig begeistert von der Abenteuer-Express-Reihe und werden diese auch in Zukunft gerne weiterverfolgen.

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