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Veröffentlicht am 16.01.2021

tollste Fortsetzung ♥

Winnetou. Zweiter Band
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„Als ich mich von Winnetou trennte, konnte ich nicht ahnen, dass es Monate dauern würde, bis ich meinen roten Freund und Blutsbruder wiedersah.“ (S. 5)
Old Shatterhand ist zurück im Wilden Westen. Angeheuert ...

„Als ich mich von Winnetou trennte, konnte ich nicht ahnen, dass es Monate dauern würde, bis ich meinen roten Freund und Blutsbruder wiedersah.“ (S. 5)
Old Shatterhand ist zurück im Wilden Westen. Angeheuert als Privatdetektiv reißt er nach New Orleans auf der Suche nach dem geistig verwirrten William Ohlert. Sein Vater ist in großer Sorge, dass William von einem betrügerischen Arzt ausgenutzt wird. Unterwegs trifft er auf eine Legende des Wilden Westens: Old Death, ein alter Haudegen. Gemeinsam durchleben die Beiden einige Abenteuer. Was ich super spannend fand, war die Wandlung die einer der Charaktere durchmacht. Das hatte ich so NIEMALS erwartet.

Im zweiten Teil des Buches besuchen Winnetou und Old Shatterhand gemeinsam den berühmten Old Firehand und treffen auf den Mörder von Winnetous Jugendliebe Ribanna, der in dem tapferen Apachen einen mörderischen Zorn erweckt.
„Old Death war sein ‚Kriegsname‘, er hatte ihn wegen seiner dürren Gestalt erhalten. Der ‚alte Tod‘! Als ich ihn so vor mir sitzen sah, leuchtete es mir ein, wie man darauf gekommen war, ihn so zu nennen.“ (S. 22)
Auch in Band II der Winnetou Reihe beweist Karl May seinen ausführlichen Schreibstill und seine Liebe zu Details. Er spricht sich deutlich gegen Rassismus und Sklavenhaltung aus, sprachlich gesehen habe ich aber auch heutiger Sicht ein bisschen Bedenken, was das Vokabular betrifft. Nichts desto trotz liebe ich auch dieses Buch sehr und bleibe weiterhin Fan des Autors!

„‚Übrigens‘, fuhr ich fort, ‚muss ich wirklich in den Westen. Ich brauche Stoff für meine Bücher, die ich schreiben werde (...)‘“ (S. 10)

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Veröffentlicht am 16.01.2021

toller Reihenaufakt

Durch die Wüste (Taschenbuch)
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Der erste Band der Karl May Bücher erzählt von Kara Ben Nemsi und seinem arabischen Freund Halef die mitten in der Wüste einen Toten finden. Die Fragen, die sie zu stellen beginnen wirbeln einigen Staub ...

Der erste Band der Karl May Bücher erzählt von Kara Ben Nemsi und seinem arabischen Freund Halef die mitten in der Wüste einen Toten finden. Die Fragen, die sie zu stellen beginnen wirbeln einigen Staub auf und legen den Grundstein für sechs Bände, die die Charaktere quer durch den Orient führen werden.

Die Freunde reisen nach Ägypten, wo sie eine entführte Frau befreien und sich einen weiteren Freund schaffen, aber auch einen echten Freund. Auch Sir David Lindsey taucht hier zum ersten Mal auf und bleibt noch in vielen Bänden ein treuer Begleiter. Hier erhält Kara auch den Hengst Rih geschenkt, eine lustige Parallel zu den Winnetou Büchern.

Ich muss sagen, das ich Kara Ben Nemsi nie so gerne mochte, wie Winnetou. Sein Charakter ist oft sehr arogant und Karl May bringt Türken und Arabern keineswegs so viel Liebe entgegen, wie den Indianern. Teilweise war es mir deutlich zu viel Spott und Überlegenheit von dem Deutschen. Dafür steht die Hauptfigur sehr für seinen christlichen Glauben ein, was ich persönlich sehr schön fand.

"Durch die Wüste" ist ein guter Auftakt einer Reihe, mit ein paar Längen, aber tollen Charakteren von denen ich gerne mehr lesen wollte (:

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Veröffentlicht am 16.01.2021

eine kleine Winnetou Geschichte

Halbblut
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Dieses Buch ist eigentlich eher eine Kurzgeschichten Sammlung. Die erste und längste Geschichte erzählt von einem weiteren Abenteuer von Winnetou und Old Shatterhand. Das Cover spricht mich persönlich ...

Dieses Buch ist eigentlich eher eine Kurzgeschichten Sammlung. Die erste und längste Geschichte erzählt von einem weiteren Abenteuer von Winnetou und Old Shatterhand. Das Cover spricht mich persönlich leider überhaupt nicht an.
Die Geschichte behandelt unter anderem den Konflikt zwischen Chinesen und Indianern und wieder einmal spricht Karl May sich in harten Worten gegen den Rassismus aus. Die Geschichte spielt in einem Eisenbahnercamp, das von Indianern überfallen wird. Winnetou und Old Shatterhand geraten durch Zufall mitten in das Geschehen und man stiehlt Ihnen ihre wertvollen Gewehre. Sie zurückzuholen und gleichzeitig die Menschen im Camp zu beschützen, erweist sich als ziemlich schwierig.

Die weiteren Erzählungen in diesem Band: 2.) Der Kaperkapitän
3.) Der Pfahlmann
4.) Von Mursuk bis Kairwan

waren für mich eher verwirrend und ich konnte nicht wirklich einen Zusammenhang erkennen. Das muss anderen Lesern aber nicht zwingend so gehen und ist für mich kein Grund diesen Band nicht zu empfehlen (:

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Veröffentlicht am 16.01.2021

traurigstes Buch der Welt

Winnetou. Dritter Band
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Schlimmstes Buch der Welt -oder? Eigentlich am Anfang gar nicht. Denn zuerst einmal reitet Old Shatterhand mit Sans-ear über die Prärie und verfolgt mal wieder einen Bösewicht. Sans-ear, der eigentlich ...

Schlimmstes Buch der Welt -oder? Eigentlich am Anfang gar nicht. Denn zuerst einmal reitet Old Shatterhand mit Sans-ear über die Prärie und verfolgt mal wieder einen Bösewicht. Sans-ear, der eigentlich Mark heißt ist ein neuer Charakter, entspricht dem bekannten Muster des edlen Deutschen und hat mir viel Freude gemacht (: Die Beiden bewältigen Ein Abenteuer nach dem Anderen, die Geschichte ist gewohnt spannend und abwechslungsreich.

„Weshalb also fünf Menschenleben auslöschen, wenn nicht die geringste feindselige Tat vorlag? Dann müsste ja überhaupt jeder Feind schon auf seine bloße Gesinnung hin getötet werden.“ (Old Shatterhand, S. 105)

Etwa in der Mitte des Buches schließt sich auch Winnetou den Beiden an, der eine Gruppe Indianer verfolgt, die von einem weißen Banditen angeführt werden. Was dann kommt, kennen wir wohl alle: Im Kampf um eine Gruppe Geiseln, wird Winnetou erschossen. Ich habs nur kurz gelesen, weil ganz ehrlich - geht einfach gar nicht! Schlimmster Buchtod aller Zeiten!

Was ich wunderschön fand: Winnetou, der den Glauben seines Blutsbruders annimmt und als Christ stirbt. Was für ein schöner Trost für die Figur des Old Shatterhand! Trotzdem, warum diese Buchfigur sterben musste, werde ich einfach niemals verstehen können.

„Das Herz der Prärie ist groß und weit. Es umfasst das Leben und den Tod, und wer seinen Puls gefühlt hat, der darf wohl fortgehen, aber er kommt immer wieder zurück, howgh!“ (Winnetou, S. 143)

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Veröffentlicht am 16.01.2021

Alles etwas sehr überdramatisch und verknotet und gewollt.

Sweet Little Lies
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Mein alter Subaru wartet in der Auffahrt darauf, beladen zu werden. Vögel singen und Insekten zirpen. Es ist einer dieser typischen milden Herbsttage in Kalifornien.
Dann fliegt hinter mir die Wohnung ...

Mein alter Subaru wartet in der Auffahrt darauf, beladen zu werden. Vögel singen und Insekten zirpen. Es ist einer dieser typischen milden Herbsttage in Kalifornien.
Dann fliegt hinter mir die Wohnung in die Luft.
Seite 11

Inhalt:

Betty Dawsey hat beschlossen ihren Verlobten zu verlassen, weil sie in dieser Beziehung nicht mehr glücklich ist. Doch gerade als sie gehen will, fliegt hinter ihr die Wohnung in die Luft und die Ereignisse überschlagen sich. Denn Thom ist kein langweiliger Versicherungsvertreter, sondern ein Geheimagent und plötzlich steht Betty mitten im Fadenkreuz. Denn Thoms Gruppe wird unterwandert und plötzlich ist Betty auf der Flucht mit dem Mann, den sie eigentlich eben noch verlassen wollte. Und von dem sie eigentlich gar nichts weiß.

Meinung:

Sweet Little Lies besticht durch ein super schönes Cover mit einer tollen Farbkombination und einem schönen Titel. Der Klappentext hat mich an eine Geschichte wie „Knight&Day“ erinnert und angesprochen, weil es einfach mal anders war. Keine klassische Liebesgeschichte, sondern mit ein bisschen Action und ich war super neugierig.

Der Einstieg ist genau der Moment, der im Klappentext beschrieben wird, wie Betty ihren Verlobten verlassen wird und das Haus in die Luft gejagt wird. Danach wird es aber recht schnell schräg. Ein Mann und eine Frau entführen Betty mit ihrem Krankenwagen und verhören sie und zwar in der James Bond Version, inklusive Schläge ins Gesicht und angedrohtem Waterboarding. Das fand ich ziemlich seltsam.

„Auf meinem Rasen liegen überall Leichen.“
„Was werden die Nachbarn denken?“
Seite 203

Natürlich taucht Thom auf und holt Betty aus der Situation, outet sich als Agent und bittet Betty niemandem zu sagen, dass sie ihn verlassen wollte, weil er ihre einzige Chance auf Überleben sei. Betty lernt das Team kennen, die alle Tiernamen verwenden. Die Figuren sind voller Klisches, Frauen in knappen Kleidern die Messer am Oberschenkel befestigt haben – ich meine … jaa klar, aber könnte das Kleid dann wenigstens so lang sein, dass man das nicht sieht? Wo soll sie so bitte hingehen, außer wie Lara Croft auf Höhlenforschung?
Das Ganze ist so super dramatisch, das es schon wieder komisch wurde. Denn irgendwer schaltet die Agenten nacheinander aus und Thom muss mit Betty fliehen von einem sicheren Unterschlupf zum nächsten.

„Es war nicht gelogen, als ich gesagt habe, dass ich dich liebe.“
Seite 128

Alles in allem ist dieses Buch ziemlich voll mit ziemlich viel Handlung, was gar nicht schlimm ist, aber Betty entwickelt sich ganz nebenbei ebenfalls zu Agenten und fängt an durch die Gegen zu schießen. Das Ganze ist einfach vollkommen unrealistisch – was auch nicht schlimm ist. Aber es hat mich einfach nicht überzeugt, ich fand den Schreibstill euch etwas stockend und es gibt eine Szene die zwei Mal vorkommt, wenn es darum geht das er ihr sagt, er liebt sie.

Ich hab, während ich die Rezi geschrieben hab nochmal Knight&Day geguckt. Okay dieser Film ist ungefähr genauso albern, wie das Buch =D Aber wenigstens haben sie da nicht in jeder dritten Szene atemberaubenden Sex, der ja so anders ist als alles andere jemals zuvor. Denn er wollte ihr einen langweiligen Verlobten vorspielen, was auch beinhaltete das der Sex super langweilig ist. Was sich jetzt natürlich schlagartig ändert und Betty kann nicht mehr die Augen von ihm lassen … Also meins wars nicht =D Alles etwas sehr überdramatisch und verknotet und gewollt.

„Das ist eine Kontaktpistole. Die mögen Frauen normalerweise.“
„Oh, gibt es die auch in Pink?“
Seite 75

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