wahnsinnig traurig und gleichzeitig wunderschön hoffnungsvoll :)
Gute Gründe„Du hast mir noch nicht gesagt, wie es dir geht.“
„Jeder Tag ist ein Segen.“
„Und die ehrliche Antwort?“
„Jeder zwölfte oder fünfzehnte Tag könnte vielleicht ein Segen sein.“
Seite 129
Yael hat Nein gesagt. ...
„Du hast mir noch nicht gesagt, wie es dir geht.“
„Jeder Tag ist ein Segen.“
„Und die ehrliche Antwort?“
„Jeder zwölfte oder fünfzehnte Tag könnte vielleicht ein Segen sein.“
Seite 129
Yael hat Nein gesagt. Nein zum Leben. Nun soll sie lernen, Ja zu sagen. Viel lieber hätte sie aber einfach ihre Ruhe, besonders vor ihrer Schwester und deren kleinen Tintenfischen. Yael sucht Dinge, für die es sich zu leben lohnt – und findet sie. In einer unkonventionellen neuen Freundschaft, sehr, sehr vielen Smoothies, trashiger Erotikliteratur, beim Meeresschwimmen vor Sonnenaufgang ... und immer wieder in der tiefen Bindung zu ihrer Schwester.
Zum Glück passierte der ganze Mist bei warmem Wetter. Ich muss daran denken, zukünftig alle größeren Krisen zwischen November und März zu legen.
Seite 28
Wow dieses Buch hat mich so sehr überrascht und mitgenommen! Es ist todtraurig und wunderschön, humorvoll, ehrlich, schmerzhaft und hoffnungsvoll. Ich liebe die Einblicke in die jüdische Kultur und die Beziehung zwischen den beiden Schwestern. Der Schreibstil ist super wild und bunt, die Perspektive bleibt immer bei Yael, springt aber in den Zeiten sehr. Aber es passte irgendwie zu Yael und ihrer Situation. Es ist sehr nüchtern und irgendwo irrational, wenig geschönt und es wirkt so echt, als würde die Autorin eigene Erlebnisse verarbeiten. Es geht sehr viel um Sterben und Verlust, aber auch um das Leben, um die Liebe von Yaels kleinen Nichten und Neffen und die Beziehung zu ihrer Schwester.
Ich hab die Geschichte wahnsinnig gern gelesen, es ist genau richtig zwischen ehrlicher Traurigkeit und ehrlicher Hoffnung angesiedelt. Ich mochte echt alles daran =)
„Warum musst du einen Kuchen backen? Kauf einen und behaupte, du hättest ihn gebacken.“
„Du weißt, was ich von Lügen halte.“
„Ich weiß auch, was du vom Backen hältst.“
Seite 177