Atmosphärische Bergkulisse mit Schwächen
Das Glück des WolfesFausto beginnt seine Arbeit als Chefkoch im Bergdorf Fontana Fredda und lernt dort seine Liebe Silvia kennen. Während Fausto die Ruhe in den Bergen genießt, sehnt sich Silvia nach dem höchsten Gipfel.
Ich ...
Fausto beginnt seine Arbeit als Chefkoch im Bergdorf Fontana Fredda und lernt dort seine Liebe Silvia kennen. Während Fausto die Ruhe in den Bergen genießt, sehnt sich Silvia nach dem höchsten Gipfel.
Ich habe das Buch geschenkt bekommen. Das Cover hat mir gut gefallen und auch die Geschichte im Klappentext hat mich neugierig gemacht. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, sodass ich das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen habe.
Die Liebesgeschichte der beiden konnte mich allerdings überhaupt nicht packen. Am Ende blieb ich zudem mit einem großen Fragezeichen zurück. Die Handlung entwickelte sich ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.
Was mich dennoch zu einer höheren Bewertung veranlasst hat, ist die großartige Beschreibung der italienischen Berglandschaft. Es fühlte sich an, als hätte ich den Duft von Kiefern in der Nase und als würde die Frische der Berge unter meine Decke kriechen. Da ich das Buch mitten im Winter gelesen habe, passte das Setting perfekt. Beim Lesen kam bei mir echtes Fernweh nach den Bergen auf.
Ich weiß jedoch nicht, ob ich das Buch weiterempfehlen würde, da es mir keinen wirklichen Mehrwert geboten hat. Es ist ein schneller Roman für zwischendurch.