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Veröffentlicht am 20.06.2017

Cavaliersreise

Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans
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Cavaliersreise war mein erstes Buch aus dem Königskinder Verlag. Nachdem die liebe Ina von Ina's little Bakery immer so über alle Maßen von den Büchern schwärmt, wusste ich, dass ich die irgendwann mal ...

Cavaliersreise war mein erstes Buch aus dem Königskinder Verlag. Nachdem die liebe Ina von Ina's little Bakery immer so über alle Maßen von den Büchern schwärmt, wusste ich, dass ich die irgendwann mal testen muss. Und dann kam dieses Schätzchen hier als Überraschung vom Verlag bei mir an <3

Zu Beginn: Meiner Meinung nach ist das Buch echt außergewöhnlich. Denn eigentlich stehe ich so gar nicht auf historische Romane. Aber dieses Buch ist nicht nur einfach ein historischer Roman. Es ist ein Jugendbuch mit einem Thema, das für die damalige Zeit Teufelswerk war. Denn Henry Montague, der Protagonist, steht nicht nur auf Frauen, sondern auf auch auf Männer. Ganz besonders auf seinen besten Freund Percy, mit dem er eine Cavaliersreise starten möchte. Henry ist aber alles andere als Papa's ganzer Stolz und so werden die beiden dazu verdonnert Kultur und Kunst zu erleben, anstatt Frauen und Trinkerei. Zudem bekommen die beiden noch einen Anstandswauwau an die Hand und seine Schwester Felicitiy muss Henry auch noch mitnehmen. Also alles andere als eine Cavaliersreise...

Und auf dieser Reise geschieht so einiges. Nicht nur, dass Henry und Percy sich näher kommen. Henry klaut etwas aus dem Schloss Versailles und nachdem sie deswegen gejagt werden, findet er heraus, dass dieses geklaute Kästchen gar nicht nach Frankreich gehört. Es gehört einem Alchemisten in Spanien und die drei möchten dies nun wieder zurückbringen. Und genau diese Reise ist spannend!

Der Schreibstil ist natürlich erstmal etwas gewöhnungsbedürftig. Ich bin mehr als nur einmal über Worte der damaligen Zeit gestolpert, die ich nicht zuordnen konnte und derren Bedeutung ich wusste. Da hätte ich Fußnoten ganz hilfreich gefunden :D
Dennoch finde ich die Story durchaus spannend. Allerdings hätte ich es schön gefunden, den Aspekt der Alchemie genauer zu durchleuchten. Dieses Thema finde ich nämlich mehr als spannend.


Die Charaktere sind alle wunderbar gelungen. Henry schließt man einfach ins Herz, weil er nun wirklich alles falsch macht, was er nur falsch machen könnte. Aber dabei ist er so sympathisch, dass man schon fast Mitleid mit dem armen Tropf hat :D Er ist total witzig und ich musste mir mehr als nur einmal ein Lachen verkneifen. Es macht wirklich Spaß die Reise "mit ihm" zu erleben.

Percy ist sein dunkelhäutiger Freund und er ist viel ernster als Henry. Man hat das Gefühl, dass er mit beiden Beinen fest im Leben steht und man spürt, dass er Henry jederzeit unterstützen wird. Auch wenn Henry es nicht merkt. Als Leser spürt man sofort, dass Percy auch in Henry verliebt ist.

Felicity hat mir richtig gut gefallen. Das Mädel hat es faustdick hinter den Ohren und ist eine richtige toughe Frau! Für die damalige Zeit (18. Jahrhundert) ist sie wahnsinnig emanzipiert und das hat mich stark beeindruckt.

Cavaliersreise konnte mich trotz des historischen Hintergrunds durchaus überzeugen. Die Story ist spannend und stellenweise dramatisch und ich habe es sehr genossen das Buch zu lesen.

Veröffentlicht am 20.06.2017

Beautiful stranger

Beautiful Stranger
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Sara Dillon hat sich von ihrem Freund Andy nach 6 Jahren Beziehung getrennt und ist von Chicago nach New York gezogen. Andy hat sie betrogen und Sara hat die Nase von Männern gestrichen voll. Sie will ...

Sara Dillon hat sich von ihrem Freund Andy nach 6 Jahren Beziehung getrennt und ist von Chicago nach New York gezogen. Andy hat sie betrogen und Sara hat die Nase von Männern gestrichen voll. Sie will erstmal ihren Spaß mit ihren Freundinnen Julia und Chloe haben. Chloe kennen wir ja bereits aus Beautiful Bastard und mittlerweile ist sie sogar mit Bennett verlobt <3
An ihrem ersten Abend feiert sie Chloe’s Verlobung mit ihr und Julia in einem Club. An der Bar trifft sie auf einen wundervollen Mann, der nicht nur groß und attraktiv ist, sondern auch noch eine Menge Charme besitzt. So ein Mist, dass Sara der Männerwelt eigentlich abgeschworen hat. Aber vielleicht kann sie sich ja auch einfach mal auf etwas unverbindliches einlassen. Etwas tun, dass sie bisher nie in ihrem Leben getan hat. Denn eigentlich war Sara bisher immer brav, schüchtern und hatte Sex nur im Dunkeln im Bett. Wenn überhaupt…
Als der wunderschöne Fremde auf dem Weg von der Toilette zur Tanzfläche abpasst kann Sara nicht an sich halten. Sie lässt sich auf ihn ein. Und zwar in einer Dunklen Ecke auf einer Empore über der Tanzfläche. Sara findet es aufregend Sex mit ihm zu haben und dabei jederzeit erwischt werden zu können. Danach lässt sie ihn einfach stehen und hält es für eine einmalige Sache.
Doch wie es der Zufall will ist der Fremde ein alter Bekannter von Bennett. Und somit bleibt es natürlich nicht bei einem One-Night Stand…







Meine Meinung




Ich liebe Christian Lauren’s Schreibstil. Sie nimmt (nehmen ;O) ) kein Blatt vor der Mund und erzählen nicht nur von aufregenden „Bett“geschichten, sondern bei ihr machen es die Protagonisten einfach überall. Dabei ist ihr Schreibstil herrlich erotisch und sexy und doch kommen bei ihr auch die Gefühle nicht zu kurz. So haben die beiden Protagonisten unter anderem Sex in einer Bibliothek, sondern Max verliebt sich auch in Sara. Dabei ist er so liebenswürdig und süß, dass einem einfach ab und an ein „Hach“ aus dem Mund entweicht. Man merkt ziemlich schnell, dass er absolut über beide Ohren in Sara verliebt ist und auch so ziemlich alles für sie tun würde. Dabei ist er ihr gegenüber geduldig und achtet immer darauf, dass sie sich wohlfühlt.
Aber auch Sara ist einfach nur toll. Sie ist liebenswürdig, aber weiß genau was sie will. Sie hat sich einmal an der Nase rumführen lassen und das wird ihr nicht noch einmal passieren. Manchmal überspielt sie damit aber einfach nur ihre wahren Gefühle und kommt abgebrühter rüber als sie tatsächlich ist. Doch je mehr man in dem Buch über Sara und ihren Ex erfährt desto eher kann man ihr Verhalten auch verstehen. Manchmal tat sie mir sogar etwas leid, denn was sie erlebt hat ist wirklich eine Demütigung schlechthin. So sollte ein Mann definitiv nie mit einer Frau umgehen.
Die Orte an denen Max und Sara Sex haben sind wirklich einzigartig. Unter anderem gehen sie in einen Sexclub. Dabei ist das aber alles so sinnlich und aufregend beschrieben, dass man in keinster Weise das Gefühl bekommt bei einem billigen Porno zuzuschauen.
Ich fand es auch total toll, dass Chloe und Bennett immer wieder in dem Buch auftauchen und eine wichtige Rolle für Sara spielen. So hatte man das Gefühl auch von den beiden etwas mehr zu erfahren.
Der witzige und charmante Schreibstil der Autorenduos Christina Lauren stellt für mich eine absolut fantastische Abwechslung in dem Dschungel von Erotik Romanen dar. Auch zum Ende kann das Duo nochmal mit einer überraschende Sensationsstory punkten und hat mich damit wirklich in allen Belangen überzeugen können.
Beautiful Stranger hat für mich somit alles was ein guter Erotik Roman so braucht: Sex, Gefühle, aufregende Schauplätze, Spannung und Drama. Absolut perfekt!


Fazit

Beautiful Stranger ist ein ebenso toller Band wie sei Vorgänger Beautiful Bastard und konnte mich mal wieder auf ganzer Linie überzeugen. Die Protagonisten sind herrlich verrucht und sexy ohne dabei vulgär oder pervers zu wirken.
Natürlich erhält Beautiful Stranger hier 5 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 20.06.2017

Seeherzen

Seeherzen
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In dem Buch geht es hauptsächlich um Miskaella, die als kleines Kind ihre Liebe zu Robben entdeckt. Miskaella ist kein beliebtes Mädchen und wird oft wegen ihrer Figur gehänselt. Das führt dazu, dass sie ...

In dem Buch geht es hauptsächlich um Miskaella, die als kleines Kind ihre Liebe zu Robben entdeckt. Miskaella ist kein beliebtes Mädchen und wird oft wegen ihrer Figur gehänselt. Das führt dazu, dass sie verbittert und zu einer Hexe wird. Sie kann den Robbenweibchen den Pelz nehmen und daraus wunderschöne Frauen zaubern. Damit will sie sich an den Menschen aus Rollrock Island rächen. An den Frauen, weil sie den Männern viel schönere Frauen geben kann als es die Menschenfrauen je sein könnten. Sie will den Menschenfrauen zeigen wie es ist, wenn man so verschmäht wird.
Die Männer geben sehr viel Geld aus, um eine solche Frau zu bekommen.

Es wird auch noch aus der Ich-Perspektive von anderen Leuten erzählt. Alle haben irgendwie Berührung mit den Robben und ihrem Zauber. Kinder, die merken, dass ihre Mums irgendwie anders sind als andere. Kalt und abweisend. Es gibt sogar Kinder, welche spüren, dass sie irgendwie zum Meer hingezogen fühlen.

Buchkritik:

Ich habe das Buch eigentlich mit großen Erwartungen gelesen, weil die Autorin ja wirklich hochgelobt wird. Ich hatte mich auf eine tolle fantastische Geschichte gefreut. Doch leider erwartete mich ein Buch, dass nur so vor sich hin plätscherte und keine wirkliche Handlung hatte.
Ehrlich gesagt, kann ich nicht verstehen warum die Autorin so preisgekrönt ist und so gelobt wird. Ich habe dieses Jahr schon weitaus bessere Bücher gelesen und den Schreibstil von Lanagan fand ich ziemlich schlicht und auch teilweise langweilig.
Ich bin auch nicht wirklich warm geworden mit der Geschichte und musste mich schon echt zwingen das Buch bis zum Schluß zu lesen.
Ich kann auch gar nicht wirklich etwas über das Buch sagen, weil ich mich oft dabei erwischt habe nur zu Lesen ohne wirklich in die Geschichte einzutauchen. Schade :/

Fazit:

Meiner Meinung nach muss man dieses Buch nicht gelesen haben. :O(

Hierfür leider nur 2 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 20.06.2017

Verschwörung

Verschwörung
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Puh, endlich habe ich das Buch beendet. Ich habe echt lange dafür gebraucht. Immer wieder habe ich es weggelegt und andere Bücher zwischendurch gelesen. Und das obwohl ich absoluter Blomkvist und Salander ...

Puh, endlich habe ich das Buch beendet. Ich habe echt lange dafür gebraucht. Immer wieder habe ich es weggelegt und andere Bücher zwischendurch gelesen. Und das obwohl ich absoluter Blomkvist und Salander Fan bin. Ich habe Stieg Larssons Trilogie verschlungen und wirklich geliebt.
Ich war auch ehrlich skeptisch: Soll ich das Buch lesen oder nicht. Die Meinungen gehen hier ja wirklich sehr weit auseinander...
Ich muss sagen ich wünschte ich hätte es nicht gelesen. Und wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, dann hätte ich auch bereits nach 200 Seiten aufgegeben.

David Lagercrantz Schreibstil ist so ganz anders als der von Stieg Larsson. Natürlich war mir vorher bewusst, dass es nicht gleich sein wird. Wie soll es auch? Es sind ja zwei unterschiedliche Menschen. Allerdings ist mir Lagercrantz Schreibstil viel zu sachlich und viel zu detailliert. Mich interessiert nicht bis ins kleinste Detail wer was wann und warum getan hat. Wie Autismus sich äußert. Wenn ich das wissen wollen würde, würde ich mir ein Sachbuch drüber kaufen.
Durch diese ausschweifende und kleinliche Schreibart hat mich Lagercrantz wirklich an den Rand meiner Verzweiflung gebracht. Immer wieder habe ich mich dabei erschwischt wie ich die Seiten nur so überflogen habe und meine Gedanken abschweiften. Ich konnte keine Bindung zu Salander und Blomkvist aufbauen.
Es geht auch gar nicht darum, dass er schlecht schreibt. Bestimmt nicht. Das Buch ist mit Sicherheit sehr anspruchsvoll und kann wahrscheinlich auch die Zahlen und Fakten Menschen unter uns bestens unterhalten. Ich jedoch, bin ein absoluter Gefühlsmensch und brauche das auch in den Büchern, um Spaß beim Lesen zu haben.





Eine solide Fortsetzung, die in meinen Augen aber bei weitem den Originalen nicht das Wasser reichen kann. Der Schreibstil war mir zu sachlich und detailliert. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Jedoch denke ich, dass das hier absolut Geschmackssache ist.

Für mich reicht es jedoch nur für 3 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 20.06.2017

Salt and Storm

Salt & Storm. Für ewige Zeiten
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Ehrlich gesagt hatte ich mir wesentlich mehr von dem Buch erhofft. Avery ist leider ein sehr flacher Charakter. Es geht immer und immer und immer wieder nur darum, wie sie die Magie in ihr befreien und ...

Ehrlich gesagt hatte ich mir wesentlich mehr von dem Buch erhofft. Avery ist leider ein sehr flacher Charakter. Es geht immer und immer und immer wieder nur darum, wie sie die Magie in ihr befreien und die nächste Roe Hexe werden kann. Dabei ist sie leider so glanz und gefühllos, dass ich wahrlich keine Verbindung zu ihr aufbauen konnte.
Auch als sie Tane kennenlernt wird keinerlei Gefühl transportiert. Auf einmal sind die zwei verliebt und ich habe mir nur gedacht: "Huch, wo kommt das denn auf einmal her?" Die erste Liebe sollte doch Schmetterlinge beinhaltet und dieses wundervolle Gefühl lässt sich doch herrlich mit Worten beschreiben. Leider schafft die Autorin es überhaupt nicht die Gefühle dem Leser zu vermitteln.

Die ersten zwei Teile waren echt sehr langatmig. Unter anderem weil es immer nur um das gleiche Thema geht. Es gab nicht wirklich eine Handlung und so plätscherte die Story nur so vor sich hin.
Spannend wird es eigentlich erst im letzten drittel. Allerdings finde ich das Ende des Buches einfach nur enttäuschend.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und angenehm zu lesen. Ich denke nur Kendal Kulper hätte mehr Wert auf die Liebesgeschichte zwischen Tane und Avery legen sollen, weil das eigentlich der Dreh und Angelpunkt ist. Schade das die beiden Hauptprotagonisten so gefühllos und flach dargestellt wurden.







Ein Buch welches ich nicht hätte unbedingt lesen müssen. Das Ende war relativ spannend, wenn auch enttäuschend. Daher 3 von 5