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Veröffentlicht am 14.11.2023

Ein besonderer Adventskalender

24 Wege nach Hause
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Petra und ihre Nichte Charlie suchen im südschwedischen Dorf Nyponviken Zuflucht. Nach dem Tod ihrer Schwester ist Petra für ihre Nichte verantwortlich, aber in ihrem Leben läuft es gerade nicht gut. Zum ...

Petra und ihre Nichte Charlie suchen im südschwedischen Dorf Nyponviken Zuflucht. Nach dem Tod ihrer Schwester ist Petra für ihre Nichte verantwortlich, aber in ihrem Leben läuft es gerade nicht gut. Zum Glück kann sie auf einem alten Hof in eine Wohnung ziehen und Petra beginnt dort zu arbeiten. Am 1. Dezember findet sie plötzlich einen besonderen Adventskalender vor ihrer Tür. Der führt sie an verschiedene Orte in Nyponviken und verrät viel über Lilly, die Künstlerin, die den Kalender gestaltet hat, aber leider nicht mehr lebt….

„24 Wege nach Hause“ erzählt eine schöne Geschichte, eine Geschichte von Abschied und Neuanfang, von Herausforderungen und Zusammenhalt. Es ist eine Geschichte mit viel Weihnachtszauber. Gern habe ich Petra und Charlie und die Bewohnern des kleinen Hofes durch die Adventszeit begleitet, war gespannt was sich hinter den Türen des Adventskalenders verbirgt und wer Lilly war und was sie mit Petra verbindet… Das Buch lässt sich gut lesen und schenkt gemütliche Lesestunden. Allerdings konnte ich mich in Petra nicht gut hineinversetzen und blieb so während der Handlung eher Beobachter.
Von mir gibt es 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 12.11.2023

Was gibt uns Hoffnung?

Hoffnungsmensch
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Hoffnung scheint in unserer heutigen Zeit Mangelware zu sein und gerade deshalb ist Hoffnung so wichtig. Doch was gibt uns Hoffnung? Wie wird man ein Hoffnungsmensch? Mit diesen Fragen setzt sich der Autor, ...

Hoffnung scheint in unserer heutigen Zeit Mangelware zu sein und gerade deshalb ist Hoffnung so wichtig. Doch was gibt uns Hoffnung? Wie wird man ein Hoffnungsmensch? Mit diesen Fragen setzt sich der Autor, Pfarrer und Journalist Steffen Kern auseinander. In acht Kapitel schaut der Autor realistisch auf das was ist und weckt Sehnsucht nach dem was sein könnte, Sehnsucht nach Neubeginn und Veränderung. Er erzählt beispielhafte Hoffnungsgeschichten, die Mut machen und inspirieren und er verweist immer wieder auf Gott, den Grund unserer Hoffnung.

Das Cover des Buches ist schlicht gehalten: dunkelblauer Grund mit weißer Schrift und einem roten Seil, dass zu einem Herz geschlungen ist. Dies versinnbildlicht das Hoffnungsseil, dass uns mit dem Himmel verbindet und man findet es auch im Buchinnenteil immer wieder.
Das Buch lässt sich gut lesen, ist verständlich geschrieben und interessant und spricht mich an. Die Beispiele aus der Bibel und aus dem Leben sind gut gewählt. Sehr gut gefällt mir auch die Gestaltung des Buches, in dem im fortlaufenden Text wichtige Sätze farblich hervorgehoben sind. Ebenso gibt es immer wieder komplett farbige Seiten mit weißer Schrift und dem Seil, dass zu einem Herz geschlungen ist.

„Hoffnungsmensch“ ist ein Buch,dass Mut macht, dass mich aber herausfordert darüber nachzudenken wie ich die Welt sehe und wo ich gefordert bin, wo ich gebraucht werde. Gut gefällt mir, dass es außer dem Buch auch einen gleichnamigen Podcast gibt, in dem Steffen Kern immer wieder mit Hoffnungsmenschen spricht. Beides kann ich nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 11.11.2023

Auf der Suche….

Zur halben Nacht
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Kurz vor Weihnachten entdeckt Alice eine Anzeige: „Mitreisende gesucht. Bring deinen Rucksack mit. Kein Lametta. C+B+M“ und spontan entschließt sie sich aufzubrechen. Zu viert machen sie sich auf den Weg… ...

Kurz vor Weihnachten entdeckt Alice eine Anzeige: „Mitreisende gesucht. Bring deinen Rucksack mit. Kein Lametta. C+B+M“ und spontan entschließt sie sich aufzubrechen. Zu viert machen sie sich auf den Weg… doch wohin führt sie ihr Weg? Wohin führt sie ihre Sehnsucht?
Auch Jockel sehnt sich nach etwas… Seit er seine Kneipe „Zur halben Nacht“ aus Altersgründen schließen musste, ist er einsam, ohne Aufgabe und voller Sehnsucht…

„Zur halben Nacht“ ist eine etwas andere Weihnachtserzählung, eine Geschichte von der Sehnsucht nach Wärme, Sinn, Erfüllung und nach einem anderen Weihnachtsfest ohne alte Tradition und Konsum. Und so begleitet der Leser abwechselnd Alice und drei sympathische Typen, die sich Könige nennen, auf einer Wanderung durch das winterliche Norddeutschland, Jockel,den alten Wirt, eine Busfahrerin auf ihrer Tour und einen einsamen Optiker…
Die Geschichte umfasst nur 96 Seiten und ist schnell gelesen. Es ist eine ruhige Geschichte, die hauptsächlich von ihren Dialogen lebt, von Gedanken und Aussagen, die noch lange in mir nachklingen….

„… sagt Alice: ‚Durchreise ist ein gutes Wort. Ich glaube, ich bin tatsächlich auf der Durchreise. Innen drin.‘ ‚Sind wir das nicht alle?‘, fragt Caspa. (Alice:) ‚Ich weiß nicht. Irgendwie geht es doch immer darum anzukommen. Etwas geschafft zu haben…...Das Ergebnis zählt.Niemand bekommt ein Zertifikat, weil er aufbricht. Eigentlich ist das doch schade.‘“ (s.S.25)

Am Ende ist der Heilige Abend gekommen und die Vier sind immer noch unterwegs. Für sie scheint das Ende noch offen, obwohl sie an einem warmen, einladenden Ort ankommen. Jockel dagegen hat seine Kneipe wieder aufgesperrt und wirkt zufrieden als er zur Busfahrerin sagt:

„Muss ja einer bereit sein, wenn wer kommt. Muss ja einer dafür sorgen, dass Licht im Fenster ist. Und selbst, wenn du nicht reingehst, weißt du: Du könntest. Weil du einen Unterschlupf brauchst oder ‘n ordentlichen Kaffee…. Und ich brauch auch so einen Platz, wo ich weiß, es kommt wer….“ (s.S.92)

Mir hat die Geschichte gut gefallen. Der Erzählstil der Autorin lässt sich angenehm lesen, berührt, lässt mich nachdenklich zurück. Das Ende ist relativ offen und es bleibt Raum für eigene Gedanken. Gern empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 08.11.2023

Eine tierische Freundschaftsgeschichte

Ziemlich beste Mäuse – Es heißt Freundschaft, weil man mit Freunden alles schafft
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Als Gleithörnchen Henry seine Meisterdieb-Prüfung ablegen will geht alles schief und ganz Chicago lacht über ihn. Heimlich schleicht er sich an Bord eines Schiffes. Unterwegs hört Henry zufällig, dass ...

Als Gleithörnchen Henry seine Meisterdieb-Prüfung ablegen will geht alles schief und ganz Chicago lacht über ihn. Heimlich schleicht er sich an Bord eines Schiffes. Unterwegs hört Henry zufällig, dass auf der uralten Burg Funkelstein ein blauer Diamant versteckt ist und er schmiedet einen Plan. Als Superheld Mausmän stellt er sich den Burgbewohnern vor und die nehmen ihn gern in ihrer Mitte auf. Henry fühlt sich dort zwischen den verschiedenen Mäusen sehr wohl. Aber dennoch sucht er nach dem Diamant. Und so muss er bald die wichtige Entscheidung treffen, ob er ein guter Freund oder ein Dieb sein will….

„Ziemlich beste Mäuse“ ist ein wunderschönes Kinderbuch. Die Geschichte von Henry und seinem Abenteuer ist spannend, alle tierischen Protagonisten werden liebevoll gezeichnet, die Situationen sind anschaulich beschrieben. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass sich das Buch zum Vor- aber auch zum Selbstlesen für ältere Kinder eignet. Sehr schön sind auch die farbenfrohen Illustrationen in jedem Kapitel, die die Geschichte untermalen. Mir gefällt das Buch sehr gut. Ich finde es schön, dass neben dem spannenden Abenteuer auch Werte wie Hilfsbereitschaft, Freundschaft, Ehrlichkeit vermittelt werden. Dafür vergebe ich 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.11.2023

winterlicher Wohlfühlroman

Winterträume in der kleinen Manufaktur am Meer
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„Man darf Sicherheit nicht an die erste Stelle setzen, sonst verpasst man so viel Schönes.“

Alea ist eine junge Frau, der Sicherheit sehr wichtig ist. So ist ihr Weg klar: sie will mit ihrem Freund von ...

„Man darf Sicherheit nicht an die erste Stelle setzen, sonst verpasst man so viel Schönes.“

Alea ist eine junge Frau, der Sicherheit sehr wichtig ist. So ist ihr Weg klar: sie will mit ihrem Freund von Hamburg nach Bayern ziehen und dort in der Firma seiner Eltern mitarbeiten. Doch dann stürzt Aleas Tante Martje und sie reist nach Sylt… und plötzlich ist alles anders… Alea übernimmt für eine Weile die Arbeit in der kleinen Manufaktur, wo ihre Tante mit viel Liebe Kerzen herstellt, gestaltet und verkauft. Ihr Freund hat kein Verständnis dafür und trennt sich von ihr. Kann Aleas Zukunft auf Sylt sein? Und was ist mit dem netten Nachbarn Felix, mit dem sie sich so gut versteht?

„Winterträume in der kleinen Manufaktur am Meer“ ist der 1. Roman von Julia Ragosch, den ich las, und es wird sicher nicht das letzte Buch sein. Der Roman entführt ans Meer, verzaubert mich vorweihnachtlicher Stimmung, bringt aber auch ernste Themen, wie Entscheidungen über die Zukunft, Vertrauen in die eigenen Stärken und in andere Menschen, Mut für Neuanfänge, zur Sprache. Aleas freundliche und zupackende Art mochte ich sehr gern, auch ihre Tante Martje habe ich schnell ins Herz geschlossen. Auch Felix war mir sympathisch. Allerdings sendet er immer wieder widersprüchliche Signale, die nicht nur Alea nicht einordnen kann. An diesen Stellen hab ich im gewünscht, dass Felix offen mit Alea spricht…
Die Beschreibungen der Insel, der Strandspaziergänge und der Kerzenmanufaktur sind sehr schön und haben Sehnsucht nach Meer geweckt. Wie schön, dass es am Ende des Buches verschiedene Rezepte gibt, so dass man die Leckereien selbst herstellen kann.

„Winterträume in der kleinen Manufaktur am Meer“ ist ein schöner, winterlicher Wohlfühlroman, der mir entspannte Lesestunden geschenkt hat. Gern empfehle ich das Buch weiter.

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