Profilbild von Lujoma

Lujoma

Lesejury Star
offline

Lujoma ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lujoma über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2025

50 Andachten für alle, die Katzen lieben

Gottes Pfotenpersonal
0

Katzen sind etwas ganz Besonderes: sie streicht schnurrend um deine Beine, schläft seelenruhig auf deinem Schoß und dann wieder ignoriert sie dich vollkommen… Die Autorin Jennifer Marshall Bleakley hat ...

Katzen sind etwas ganz Besonderes: sie streicht schnurrend um deine Beine, schläft seelenruhig auf deinem Schoß und dann wieder ignoriert sie dich vollkommen… Die Autorin Jennifer Marshall Bleakley hat ganz verschiedene Katzengeschichten gesammelt und daraus ist ein sehr schönes Andachtsbuch für alle, die Katzen lieben entstanden. Die Autorin erzählt darin nicht nur ganz unterschiedliche Geschichten, für sie wurden die Episoden auch zu Gleichnissen, die etwas über das Leben und den Glauben lehren. Das Cover des Buches ist schön gestaltet und zeigt eine hübsche Katze. Das Buch enthält 50 Andachten. Über jeder Geschichte steht ein Bibelvers aus dem Buch der Sprüche. Am Ende jeder Andacht gibt es Impulsfragen und ein passendes Gebet.

Mir gefällt das Buch sehr gut. Die einzelnen Katzengeschichten sind liebevoll und oft mit einer Prise Humor geschildert und zumeist sehr persönlich. Man spürt deutlich welch wichtige Rolle die Katzen im Leben ihrer Menschen spielen. Jede dieser Geschichten inspiriert Jennifer Marshall Bleakley zu Impulsen und Gedanken für unser Leben und unseren Glauben. Diese regen zum Nach- und Weiterdenken an.

„Gottes Pfotenpersonal“ ist ein sehr schönes Andachtsbuch, nicht nur für Katzenfreude. Mir haben die Geschichten sehr gut gefallen und werde sicher immer wieder in dem Buch blättern und lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.03.2025

Wege von der Angst zum Frieden

Von Angst befreit
0

Jeder kennt Angst und viele Entscheidungen werden aufgrund von Ängsten und Sorgen getroffen. Der Autor Alan Fadling bezeichnet sich selbst als „Meister der Angst“, doch er hat Wege gefunden ein „Meister ...

Jeder kennt Angst und viele Entscheidungen werden aufgrund von Ängsten und Sorgen getroffen. Der Autor Alan Fadling bezeichnet sich selbst als „Meister der Angst“, doch er hat Wege gefunden ein „Meister des Friedens“ zu werden. In seinem Buch nimmt er die Leser mit auf diese Reise. Fadling zeigt auf wie Angst funktioniert und was sie mit uns macht, wie sie uns blockiert. Er lädt uns ein in Gottes Gegenwart. Wir dürfen in Gottes Frieden zu Hause sein, darauf vertrauen, dass Gott uns versorgt wie die Vögel und die Blumen, dass er unser guter Hirte ist, dass Gott größer ist als alles andere…

Mir gefällt das Buch sehr gut. Es ist in 14 übersichtliche Kapitel gegliedert. Darin erzählt der Autor offen und ehrlich aus seinem Leben, von seinen Ängsten. Er teilt aber auch seine Erkenntnisse aus dem Bibelstudium und die Wege, die er selbst begangen hat auf dem Weg von einem Angst bestimmten zu einem friedvollen Leben. Der Autor zitiert Texte aus den Psalmen und aus Jesaja, Worte von Jesus und Stellen aus den Briefen von Paulus und Jakobus ebenso wie Aussagen von Personen aus der Kirchengeschichte. So stellt er uns Gott/Jesus als Friedefürst vor, bei dem wir Ruhe finden. Ebenso zeigt der Autor verschiedene Wege um in der Stille Gott zu suchen und sich durch sein Wort, seine Zusagen ermutigen zu lassen.

„Mein Gott ist mir immer nahe.
Seine Macht ist gegenwärtig, um mir zu helfen und mich zu retten.
Gott freut sich an meiner Gegenwart.
Seine Liebe stillt meine Furcht.
Vor Freude singt er über mich.“ (vom Autor frei formuliert nach Zefanja 3,17)

„Ich merke, dass meine Angst nicht annähernd so mächtig ist, wenn ich mir innerlich diese Schau Gottes vor Augen halte. Der Gott, der mir nahe ist, ist für mich. Gott freut sich darüber, wenn ich ihm nahe bin. Gott spricht mir liebevolle Worte zu, die meine rastlosen Gedanken zur Ruhe bringen. (…) Und dieser Gott ist ein Gott des Friedens.“ (s.S. 209)

Am Ende jedes Kapitel sind unter der Überschrift „Angstfreie Reflexion“ Fragen und Denkanstöße, die einladen das Gelesene zu vertiefen. Im Anhang gibt es „Ein von Angst befreites Gebet“ und ein Leitfaden für Gruppen.

„Von Angst befreit“ ist ein persönliches und ermutigendes Buch, dass einlädt sich immer wieder auf Gott zu fokussieren und so die Angst zu besiegen. Ich habe das Buch gern gelesen und empfehle es weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 26.02.2025

Ein Leuchtturm, seine alte Geschichte und Chancen für die Zukunft

Die Tochter des Leuchtturmwächters
0

Joeys Leben ist aus den Fugen geraten, unverschuldet kam ihre Familie in Verruf und nun ist das Auftragsbuch der jungen Eventmanagerin leer. Als sie eine Stellenanzeige entdeckt, in der ein Projektleiter ...

Joeys Leben ist aus den Fugen geraten, unverschuldet kam ihre Familie in Verruf und nun ist das Auftragsbuch der jungen Eventmanagerin leer. Als sie eine Stellenanzeige entdeckt, in der ein Projektleiter für die Sanierung eines Leuchtturms gesucht wird, beschließt Joey sich zu bewerben. Erfahrungen im Bau hat sie in der Firma ihres Vaters gesammelt und eine kurze Auszeit weit weg von der Heimat wird ihr sicher gut tun…
Der 80-jährige Finnegan W. O’Hare, von allen nur Walt genannt, hat eine kleine Insel in North Carolina gekauft. In der Region hat er seine Kindheit und Jugend verbracht bis sich sein Leben im 2. Weltkrieg für immer veränderte. Jetzt ist er zurückgekehrt und möchte den auf der Insel befindlichen Leuchtturm in Gedenken an seine Jugendfreundin Cay sanieren. Schuldgefühle plagen ihn seit er als 16-Jähriger Entscheidungen traf und Cay für immer verloren hat. Als Joey bei den Sanierungsarbeiten in den Mauerritzen des Leuchtturms versteckte Notizen findet, kommen sie und Walt’s Enkel Finn einer alten Geschichte auf die Spur. Doch wer interessiert sich außerdem für diese Notizen? Werden Joey und Finn alle Puzzleteile der Geschichte finden, die sich damals zugetragen hat?

„Die Tochter des Leuchtturmwächters“ ist ein leiser und doch fesselnder Roman. Amanda Cox hat einen angenehmen Schreibstil, detailliert und beschreibend, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Ich mochte das Setting, die kleine Insel mit dem Leuchtturm sehr. Die einzelnen Charaktere habe ich schnell ins Herz geschlossen. Joey, Walt und Finn… sie alle haben Schweres aus der Vergangenheit im Gepäck und dürfen lernen los zu lassen, sich selbst zu vergeben und Neuanfänge zu wagen. Spannend und interessant sind die „Ausflüge“ in die Zeit des 2. Weltkrieges. Wie Puzzleteile fügen sich die Notizen im Leuchtturm mit den Erinnerungen von Walt und einer alten Frau, deren Rolle in der Geschichte lange Zeit unklar ist, zusammen. Überraschende Wendungen sorgen immer wieder für Spannung.

Ich habe den Roman sehr gern gelesen, bin tief eingetaucht in die Geschichte. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2025

Lesehighlight: spannend, emotional, tiefgründig

Wenn wir wieder Schwestern sind
0

Berlin, 1901: die 21-jährige Sofie sucht nach ihren Platz im Leben. Nur zögerlich folgt sie dem Ruf nach China zu reisen und dort einen Missionar zu heiraten. Als unerwartet eine 2. „Missionsbraut“ gesucht ...

Berlin, 1901: die 21-jährige Sofie sucht nach ihren Platz im Leben. Nur zögerlich folgt sie dem Ruf nach China zu reisen und dort einen Missionar zu heiraten. Als unerwartet eine 2. „Missionsbraut“ gesucht wird, meldet sich spontan ihre Schwester Grete und so fahren die beiden jungen Frauen gemeinsam in die deutsche Kolonie Tsingtau, um dort zwei, ihnen unbekannte Männer zu heiraten. Auf der langen Schiffsreise erkrankt Sofie schwer und Grete nutzt die Gelegenheit den Mann zu heiraten, der eigentlich für Sofie bestimmt war. So reist Grete mit Herrmann in die Berge zur Außenstation der Mission, während Sofie, im Herzen voller Groll, in der Stadt Tsingtau bleibt und dort ihren Weg suchen muss. Soll sie den 2. Bräutigam heiraten oder ihr Herz einem andern Mann schenken? Oder führt ihr Weg sie zurück nach Berlin?

„Wenn wir wieder Schwestern sind“ ist der neue Roman von Gertraud Schöpflin und die Fortsetzung von „Auf der anderen Seite des Sturms“. Der 1. Roman erzählte die Geschichte von Rebekka von Sassnitz und dem Berliner Pfarrer Friedrich Hoffmann. Beide sind früh verwitwet und heiraten, um ihren Kindern eine Familie zu geben. Im neuen Roman begleitet der Leser nun die Kinder der Familie. Grete ist die Tochter von Friedrich und Sofie und Jakob sind, die in China geborenen Kinder von Rebekka. Jeder der drei Hauptcharaktere bringt ein „Päckchen“ aus der Vergangenheit mit; sei es die Rebellion bei Jakob, der Versuch es immer allen recht zu machen bei Sofie oder auch Gretes Gefühl ständig zu kurz zu kommen. Während Jakob in Berlin seinen Weg finden muss, ist es für Sofie und Grete ungleich schwieriger, denn sie müssen sich zusätzlich in einer fremden Welt zurecht finden. Vieles ist nicht so wie erhofft und erwartet. Groll und Wut, Unsicherheit und Schuld beschwert ihre Herzen. Wie gut, dass es Christen an ihrer Seite gibt, zb. eine chinesische Bibelfrau, Schwester Käthe im Missionshaus, der Arzt im Lazarett und auch Johannes, der 2. Bräutigam, die ihnen mit Rat und biblischen Weisheiten zur Seite stehen. Wie gut, dass Vergebung möglich ist und Herzen heilen.

Das Cover des Buches ist wunderschön und passt sehr gut zum Inhalt. Über jedem Kapitel steht ein Bibelvers und eine Orts- und Zeitangabe, so dass man immer weiß, wo die Handlung gerade spielt. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und fesselnd. Der Roman hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen und viele Emotionen in mir ausgelöst. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. So habe gehofft und gebangt, habe mit Sofie und Grete geweint, hätte Jakob und manchmal auch Grete gern geschüttelt, hätte Sofie gern an die Hand genommen, sie getröstet und ermutigt... und am Ende habe ich große Erleichterung gespürt.
Gut recherchiert und sehr interessant waren die Einblicke in die damalige Zeit, in das Leben von Deutschen und Chinesen, in die Missionsarbeit, aber auch in den Stadt- und Eisenbahnbau. Historische Fotos aus der damaligen Zeit belegen dies.

Ich könnte noch vieles zu dem Roman schreiben und habe doch das Gefühl, dass meine Worte dieser großartigen Geschichte nicht gerecht werden. So kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Für mich ist es ein Lesehighlight und verdient klare 5 Sterne.


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2025

Gelungener Abschluss der „Neuanfang in Colorado“-Reihe

Was es zu beschützen gilt
0

„Wir haben immer eine Wahl – die Wahl, ob wir das tun wollen, was in unseren Augen richtig ist, oder das, was in Gottes Augen richtig ist.“ (s.S. 268)

Colorado Territory,1871: Dylan McQuid hat in seinen ...

„Wir haben immer eine Wahl – die Wahl, ob wir das tun wollen, was in unseren Augen richtig ist, oder das, was in Gottes Augen richtig ist.“ (s.S. 268)

Colorado Territory,1871: Dylan McQuid hat in seinen Leben schon viel falsch gemacht ehe er nun einen Neuanfang in Fairplay wagt. Hier, in der Nähe seiner Familie, hofft er sich ein neues ehrbares Leben als Sheriff aufzubauen. Doch dann steht plötzlich Catherine Remington mit einem Baby, dass ihm wie aus dem Gesicht geschnitten ist, in seinem Büro. Catherine hat als Hebamme der jungen Kit beigestanden und als diese die Geburt ihres Sohnes Austin nicht überlebte, den letzten Wunsch der Sterbenden erfüllt und den Säugling zu seinem Vater in den Westen gebracht. Dylan, der nichts von Kits Schwangerschaft wusste, will nun das Richtige tun und bietet Catherine. eine Zweckehe an. Zögernd willigt Catherine ein, denn es fällt ihr schwer sich von dem Baby zu trennen, dass sie ins Herz geschlossen hat. Dylan ist zunehmend angetan von der jungen Frau an seiner Seite und auch Catherine fühlt sich zu ihm hingezogen, doch ein Missverständnis belastet sie. Als dann auch noch schwere Vorwürfe gegen Catherine laut werden, steht für die Beiden viel auf dem Spiel…

„Was es zu beschützen gilt“ ist der 5., finale Band der „Neuanfang in Colorado“-Reihe. Die Bände können zwar unabhängig voneinander gelesen und verstanden werden, dennoch empfehle ich die Romane in ihrer Reihenfolge zu lesen, da sie ein Stück weit aufeinander aufbauen. Ich mag Romane von Jody Hedlund sehr und habe auch dieses Buch sehr gern gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und ich war schnell mittendrin in der Geschichte, die spannend beginnt. Die beiden Hauptprotagonisten waren mir von Beginn an sympathisch. Catherine ist eine starke junge Frau, die ihre Berufung als Hebamme gefunden hat. Sie liebt es werdenden Müttern beizustehen, ohne Ansehen ihrer Herkunft. Sie ist freundlich und fleißig, aber auch voller Selbstzweifel… Dylan hat in seinem Leben schon viel Mist gebaut und Entscheidungen getroffen, die er inzwischen sehr bereut. Inzwischen hat er sich verändert, sorgt als Sheriff für Recht und wird von den Leuten respektiert. Auch Catherine gegenüber will er das Richtige tun und bietet ihr und Austin durch die Heirat den Schutz als Familie. Ich mochte Dylans ehrliche, fürsorgliche und humorvolle Art im Umgang mit Austin und Catherine… Als dann etwas ans Licht kommt, steht Dylan vor einer großen Herausforderung. Gut, dass Hilfssheriff Stu mit weisen Worten (siehe obiges Zitat) und Taten ebenso an seiner Seite ist wie seine Brüder….
Es ist schön zu beobachten wie beide Hauptprotagonisten miteinander und mit anderen umgehen, wie sie versuchen das Richtige zu tun und dabei immer das Wohl des Anderen im Blick haben. Mir gefiel auch das Zusammenspiel der gesamten McQuid-Familie.
„Was es zu beschützen gilt“ ist ein vielschichtiger Roman mit starken Charakteren. Das Buch hat mich von Beginn an gepackt, mich berührt, mir schöne Lesestunden geschenkt. Gern empfehle ich den Roman, ja, die gesamte Buchreihe weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere