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Veröffentlicht am 05.06.2024

Highlight

Black Bird Academy - Töte die Dunkelheit
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Stella Tacks Bücher sind ein All-time favorite. Die gehen immer, die lieb ich immer und wenn ich zu einem ihrer Bücher greife, weiß ich zu 99% das es einfach nur genial wird. Auch der erste Teil der “Black ...

Stella Tacks Bücher sind ein All-time favorite. Die gehen immer, die lieb ich immer und wenn ich zu einem ihrer Bücher greife, weiß ich zu 99% das es einfach nur genial wird. Auch der erste Teil der “Black Bird Academy” – Reihe hat mich total aus den Socken gehauen.

Einen Dämon in sich aufnehmen und auch noch unter Kontrolle halten? Ganz Stellas Stil.
Freche, vorlaute und sarkastische Dialoge mit ihm auszutauschen? Definitiv ein Tack!
Dann auch noch ein neues, frisches Setting samt neuer Verwendung von Arkanum und die Auswirkungen auf Mensch und Übernatürliche? Ich sag doch, das wird geil und kann nur von der begabten Stella kommen!!!

Ich liebte es, wie zwischen Falco und Leaf die Luft brennt. Er ist der arme Exorzist, der heiß wie die Hölle, genauso begabt und ihr Babysitter ist. Doch Falco kämpft zunächst mal heftig mit den Regeln des Ordens, mit denen er aufgewachsen ist und die sich einfach in seinen Lebensstil eingeprägt haben. Der verschlossene Kerl muss sein Weltbild erstmal auf den Kopf stellen um mit Leaf umgehen zu können, doch er gibt so solche Mühe!

Lore, hat seinen ganz eigenen Charakter und ist Dämon durch und durch. Und doch steckt da mehr dahinter. Das merkt man einfach. Ich liebe es, wie Lore mit ihr umgeht und er sich langsam verändert, wie sich alles entwickelt und auch wenn hier kein Dreierding draus gemacht wird – ich bin so gespannt, was für Verbindungen das alles nach sich ziehen wird, denn geht es nach meinem Empfinden, bin ich mir noch überhaupt nicht sicher, wer am Ende das Pärchen sein wird. Ich bin noch nicht mal sicher wen ich mehr fangirlen würde, da alle so interessant und liebenswert sind.

Dann sind da auch Zero und Crain. Klar gibt es einige Nebencharaktere und die passen auch ins Setting. Aber Zero und Crain habe ich sofort mit in mein Herz gelassen. Die Zwei sind super speziell und absolut lustig, verrückt oder auch liebenswert und sensibel. Sie stechen einfach heraus und runden das ganze ab.

Aber am meisten respektiere ich Leaf für ihre Stärke. Was die Arme durch machen muss, geht auf keine alte Kuhhaut und verdient höchsten Respekt. Ich finde sie richtig tough und loyal, liebenswert und ziemlich selbstlos. Außerdem hat sie immer eine knackige Antwort parat und ich musste oft über die Diskussionen lachen. Der tack’sche Humor knallt wieder richtig rein und ich hab mich oft köstlich amüsiert.

Lest das Buch einfach. Es wird euch umhauen! Ich will mehr. Highlight!

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Veröffentlicht am 05.06.2024

Das hätten zwei Bände für mich werden müssen

Starlight Witch - Die Magie der Nachtinsel
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Juna, eine junge Sternenhexe, betreibt ein magisches Café auf einer kleinen Insel. Eigentlich reicht ihr das Leben so wie es ist, doch natürlich treibt das Schicksal immer seine Spielchen und so kommt ...

Juna, eine junge Sternenhexe, betreibt ein magisches Café auf einer kleinen Insel. Eigentlich reicht ihr das Leben so wie es ist, doch natürlich treibt das Schicksal immer seine Spielchen und so kommt der nächste große Hexenwettbewerb ihrer Clans direkt zu Juna auf die Insel. Die Dinge werden geheimnisvoll, seltsame Dinge passieren und Juna findet plötzlich Magie in sich, die sie noch nie bewirken konnte. Als Koray auch noch von heiß zu kalt, und zurück wechselt, weiß Juna gar nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Dann wäre da noch diese eine wichtige Sache, die zu klären wäre.
Was ist besser für ihre Zukunft? Die Erfüllung der Prophezeiung oder sie besser loswerden?

Also normalerweise bin ich Fan der Lisa Rosenbecker Bücher. Aber dieses Mal muss ich leider gestehen, dass das Buch und ich nicht richtig miteinander warm wurden. Das liegt noch nicht mal grundsätzlich an der Idee., denn es gibt vielfältige Charaktere und ein echt cooles, vor allem sehr kreatives Setting. Ich fand die Idee mit dem Wettbewerb und der Magie in den Sternen unglaublich spannend und individuell gestaltet.

Aber genau hier sehe ich auch irgendwie für mich das Problem. Jede Nuance wurde nur angerissen und die einzelnen Komponenten, zum Beispiel allein in den unterschiedlichen Clans konnte gar nicht wirken. Ich habe nie erfahren, wer alles welche Magie hat. Ich habe auch nicht viel über die anderen Charaktere erfahren, oder die Akademie. Das alles war sehr blass gehalten und ich hatte das Gefühl total durch den Wettbewerb zu hetzen, weil ja immer noch ein großes Stück Handlung ins Buch rein musste, wie ich dann bemerkte.

Kurzum gesagt, mir war das alles zu viel auf einen Einzelband. Was dabei am kürzesten kam, war die kleine Liebesgeschichte. Die passte für mich gar nicht ins Bild und mein Gedanke war: Nur weil mir jemand eine Handvoll mal hilft, muss ich den nicht lieben. Ich fühlte die Anziehungskraft leider überhaupt nicht und der kurze Moment voller gewollter Leidenschaft kam so völlig aus der Luft gegriffen, dass mich das fast schon gestört hat. Er passte nicht ins Bild und schon gar nicht in den Zeitpunkt.

Die Alphynen waren sehr cool gemacht und ich habe die Idee dahinter sehr gemocht, hätte mir aber auch hier irgendwie mehr Erklärung gewünscht.

Für mich war es eine Story, die sich Dank Lisa Rosenbeckers leichtem Schreibstil schnell und locker lesen ließ, die mich kurzweilig unterhalten hat. Allerdings kann sie mich leider am Ende nur verhalten begeistern.

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Veröffentlicht am 23.05.2024

Knappe 4 Sterne aber unterhaltsam

Raiders of the Lost Heart
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Corrie ist die weibliche Indiana Jones dieser Geschichte nur mit mehr Temperament. Die freche, selbstbewusste Archäologin hat es faustdick hinter den Ohren, bringt mit ihrer umwerfenden Art so gut wie ...

Corrie ist die weibliche Indiana Jones dieser Geschichte nur mit mehr Temperament. Die freche, selbstbewusste Archäologin hat es faustdick hinter den Ohren, bringt mit ihrer umwerfenden Art so gut wie jeden zum Lächeln und lebt ihr Leben genau so frei, wie sie es möchte. Doch das ganze hat auch seine Schattenseiten. Als Frau wird ihr in diesem doch eher von Männern dominierten Berufsfeld nicht der Respekt und die Anerkennung entgegen gebracht, wie es sein sollte. Corrie kämpft mit blöden Klischees und ihren eigenen Unsicherheiten, was ihrem Charakter in dieser Story die nötige Tiefe gibt. Ich mag sie und das sie nicht auf den Mund gefallen ist, allerdings ist ihre Art zu denken ab und zu ein bisschen anstrengend gewesen. Gelesen wurde Corrie von Maja Maneiro, die eine umwerfend raue Stimme hat und für Socorro genau die richtige Wahl war. Ich weiß nicht, ob es an der Sprecherin oder am Technikteam lag, aber in ihren Kapiteln gab es öfters seltsame Pausen zwischen zwei Sätzen und das ist etwas störend gewesen. Ansonsten würde ich wieder ein Hörbuch mit Maja Maneiro hören, denn sie spricht sehr angenehm.

Ford wurde von Oliver Kube gesprochen, der dem ruhigen, sensiblen Archäologen eine angenehm entspannte Tonlage verliehen hat. Ford hat einen guten Grund, warum er diesen Erfolg braucht und das sitzt tief. Leider tat ich mich in Fords Kapiteln manchmal schwer, weil es etwas langwierig wurde. Er ist kein einfacher Charakter. Jedenfalls war Ford zwar präsent und man konnte sich auch einigermaßen in ihn rein versetzen, aber für mich blieb er als Charakter etwas blass zurück. Auch wenn er und Corrie sich oft genug fast an die Gurgel gegangen wären, merkt man die Anziehungskraft und das die zwei eine sehr gute Basis abgeben würden, kämen sie sich näher. Doch das dauerte und gab ein ziemliches Hin und Her ab.

Das Setting hat mich total begeistern können. Mit den coolen Beschreibungen der Grabungsstätte und des mexikanischen Dschungels, den Erzählungen über Corries Sicht, was mit dem Aztekenkrieger passiert ist, konnte mich Jo Segura mitreißen. Auch ihr Schreibstil und die witzig frechen Auseinandersetzungen zwischen den Protagonisten haben mich amüsiert. Aber es hat einfach etwas gefehlt um sich so völlig begeistern zu können.

Im großen und ganzen kann ich euch “Raiders of the Lost Heart” empfehlen. Es hat Spaß gemacht und interessante Informationen bereit gehalten, konnte mich zum lächeln bringen, aber nicht längerfristig beschäftigen.

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Veröffentlicht am 23.05.2024

Ich liebs immer noch

Flat-Out Love
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Ich weiß noch genau, wie ich die Pappfigur das erste Mal kennen lernte. Es ist circa 7 Jahre her und ich habe die alte Version immer noch hier. Denn ja, das Buch gab es schon einmal und ich feiere so sehr, ...

Ich weiß noch genau, wie ich die Pappfigur das erste Mal kennen lernte. Es ist circa 7 Jahre her und ich habe die alte Version immer noch hier. Denn ja, das Buch gab es schon einmal und ich feiere so sehr, dass es nochmal verlegt wurde und vor allem mit dem tollen Extrateil am Ende. Ein paar Kapitel aus Matt’s Sicht und ein neues, zusätzliches Ende-Kapitel aus der Sicht von Julie.

Julie ist eine forsche, intelligente junge Frau, die für ihr Studium nach Boston zieht. Dort angekommen geht erstmal alles schief. Ihre angemietete WG – Wohnung gibt es nicht, die Familie zu der sie dann kommt, hat ein riesiges Geheimnis und Julie fällt in ein großes Gefühlschaos. Nicht nur was die Männer um sie herum betrifft, auch die 13 jährige Celeste und die Beziehung zu ihrer eigenen Familie machen ihr zu schaffen. Julie ist ein Kümmerer und sie versucht alle zu retten. Ob das gut geht? Lest selbst!

Ich liebe es! Immer noch! Diese Geschichte hat mich so zum weinen gebracht und mein Herz für diese süssen Leute gebrochen. Es gibt einfach so viele tolle Menschen darin und trotzdem gibt es so verdammt viel Schmerz, der mich mitten ins Herz getroffen hat. Und das gleich zweimal, denn der Reread plus die zusätzlichen Kapitel waren intensiv für mich.

Für Julie und Finn, für Matt und Celeste und das ganze drumherum habe ich so viel mit gelitten. Ich kann das Wirrwar aus Leid, Wut, Traurigkeit, Verständnis, aber auch Freude, Verständnis und zartem Kribbeln gar nicht beschreiben. Es ist eine furchtbar schöne und auch tragische Geschichte.

Jessica Park hat auf eine mitfühlende, sensible Art tiefgehende, heftige Themen eingeflochten und damit aufgezeigt, wie weltfremd Offenheit auch heutzutage noch ist. Gerade was die Psyche angeht könnten wir weiter sein und den Menschen noch mehr helfen! Ihre Schreibweise ist leicht, aber komplex, da die Protagonisten und die Watkins wirklich intelligente Menschen sind. Ihr findet hier keine leicht verständlichen Dialoge, zum Teil doch recht anspruchsvolle Gespräche und das macht die Schreibweise doch schon gehaltvoller zu lesen. Aber ich liebs. Mir hat es unglaublich gut gefallen, da ich es mag beim Lesen mit eloquenter Wortwahl gefüttert zu werden und meinen Kopf mal etwas mehr anzustrengen.

Für mich ist “Flat-Out Love” immer noch eine absolute Buchempfehlung und ich freue mich sehr auf den zweiten Teil, in dem es dann um Celeste geht. Der Teil ist dann neu und ich kann es kaum erwarten.

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Veröffentlicht am 15.05.2024

Wunderschön

Wer braucht schon einen Earl zum Glück?
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Essie ist das, was man in der Regency Zeit ein wildes Mädchen genannt hätte. Sie hat ihren eigenen Kopf, macht sich lieber schmutzig und reitet aus, als dem Benimm-Unterricht zu folgen und möchte unbedingt ...

Essie ist das, was man in der Regency Zeit ein wildes Mädchen genannt hätte. Sie hat ihren eigenen Kopf, macht sich lieber schmutzig und reitet aus, als dem Benimm-Unterricht zu folgen und möchte unbedingt Schauspielerin werden. Außerdem ist Essie liebenswert, intelligent und ziemlich gewitzt – ihre Pläne sind vielleicht nicht die besten, allerdings haben sie Hand und Fuß und sorgen immer für einen Lacher beim Leser. Ich liebe ihre dickköpfige Art genau so sehr, wie ihre Blindheit gegenüber Emotionen und das machte sie authentisch und wahnsinnig liebenswert.

Doch einen Verlobten hatte Celeste nicht in ihren Zukunftspläne mit bedacht. Der muss also weg. Egal wie attraktiv, charmant und hilfsbereit er ist, auch unerheblich wie sehr er die Malerei liebt und nur seine Familie beschützen möchte – Aidan ist Essie ein Dorn im Auge und so plant Essie ihre größte Vorstellung. Überrascht ist sie, als Aidan sich weniger als das entpuppt, was sie befürchtete und ihr auch noch hilft.

Jenni Fletcher hatte mich nicht auf den ersten Seiten. Irgendwie wurden Essie und ich im ersten Kapitel noch nicht warm miteinander. Doch dann kommen sie und ihre Cousine nach London und ich kam aus dem Prusten nicht mehr raus. Ich liebe dieses Buch! Es ist pur das, was man sich unter einem modernen, süssen, humorvoll angehauchtem Regency Buch vorstellt und es hatte mich total in seinem Bann.
Jenni Fletcher schreibt flüssig, malerisch beschrieben und vor allem sehr authentisch für die Zeit damals. Ich fühlte mich total wohl in ihrem Setting, bekam das ganze Paket und mir war, als würde ich mit durch die Gärten flanieren. Dabei gibt es aber eine Lockerheit, die oft hinter Gesten und zwischen den Zeilen versteckt wurde, die eher typisch für heutige Bücher ist, aber perfekt zu den Charakteren passt, bei der ich unheimlich Spaß hatte. Allein die Großmutter ist eine Koriphäe, bei der die Autorin alle Register gezogen hat.

Es war einfach wahnsinnig cool und ich kann die Story jedem nur ans Herz legen. Wer diese Richtung mag, wer Liebesgeschichten mit großen Gesten, einem besonders gewähltem Hergang und Ende, gutem Humor und viel versteckte Romantik mag, der wird “Wer braucht schon einen Earl zum Glück” lieben!

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