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Veröffentlicht am 23.10.2025

Zuckersüss und einfach malerisch

The Enchanted Greenhouse
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Nach „Spellshop: Vom Zauber der kleinen Dinge“ musste ich unbedingt in „The Enchanted Greenhouse“ eintauchen. Der erste Teil war wunderbar, cozy, witzig und so gemütlich. Nachdem Caz, die sprechende Pflanze ...

Nach „Spellshop: Vom Zauber der kleinen Dinge“ musste ich unbedingt in „The Enchanted Greenhouse“ eintauchen. Der erste Teil war wunderbar, cozy, witzig und so gemütlich. Nachdem Caz, die sprechende Pflanze da schon kurz von Terlu erzählt, wollte ich ihre Story unbedingt hören. Die junge Bibliothekarin wurde nämlich in eine Statue verwandelt, weil sie Caz erschaffen hat – ein Springkraut mit Bewusstsein. Doch Terlu soll sich neu entdecken, soll ihre Zukunft doch noch haben, denn sie wacht plötzlich auf einer Insel auf. Einer Insel mit einem sexy Gärtner, einer Ansammlung magischer Gewächshäuser und einem riesigen Problem: Letzteres verliert seine Magie nach und nach, und jede Pflanze darin verendet ganz furchtbar.

Jedes Buch ist in sich abgeschlossen und kann einzeln gehört werden. Allerdings hat es mein Verständnis aufgrund der Ereignisse in der Hauptstadt des Reiches verbessert. Ich mag Terlu und ich mag wie Mélanie Fouché sie vertont hat. Selbstbewusst, etwas speziell mit ihrem Tick für Linguistik und voller mutiger Ideen ist unsere Protagonistin. Die Sprecherin hat ganz wundervoll gesprochen und die Charaktere lebhaft und mit eigenen Noten wirken lassen. Terlu ist sehr authentisch. Sie hat Sorge, daß man sie nicht mag und sie versucht sich in jegliche Richtung und Möglichkeit Gedanken zu machen, um auch ja keinem zu nahe zu treten oder zur Last zu fallen. Manchmal waren diese Unsicherheiten etwas anstrengend, da das oft zu Wiederholungen führte. Doch Mélanie Fouché´s Art Terlu zum Leben zu erwecken machte das etwas weniger schlimm. Die Sprecherin ist perfekt für die Art von Terlu´s Persönlichkeit und hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Ich würde wieder zu einem Hörbuch mit ihr greifen!

Yarrow ist ein Typ, dem ich nicht so recht nahe kam. Mit seiner überaus wortkargen Art, seinem ständigen Schulterzucken als Antwort und seinen doch so umsichtigen Taten, war er mir lange ein Rätsel. Ich dachte mir zwar wo es ungefähr hin gehen soll und ich finde ja auch, das durch seine Vergangenheit seine Persönlichkeit authentisch ist. Er muss sich entwickeln, muss erst lernen zu vertrauen und überhaupt Menschen um sich zu haben… das ist ja nach so langer Zeit schon eine Sache. Und dennoch hat mir hier brutal die Sicht von Yarrow gefehlt. Ich wollte wissen was er denkt und fühlt, denn er war mir nicht nah genug, auch wenn er in den letzten paar Kapiteln wahnsinnig auftaute und mit zuckersüssen Honigbrotmomenten aufwarten konnte.

Am Liebsten hatte ich natürlich wieder die Magie und magischen Wesen in der Story. Allein die Beschreibung des Settings ist absolut zauberhaft, aber die Wesen haben mein Herz gestohlen. Ich liebe Lotti, die Bestäuberdrachen, den fliegenden Kater und die ganzen anderen. Ich mag auch die Handlung selbst und ihre ganzen Geheimnisse. Es war eine herzerwärmende, schöne Geschichte!

Ich kann euch dieses Buch ans Herz legen, denn die Magie darin bezirzt jeden, der Cozy Romance mag. Ich würde es trotzdem wieder hören, auch wenn es zeitweise einen kleinen Hauch anstrengend ist.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Tolle Idee!

Heir of Storms
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Blaze wurde 17 Jahre lang eingesperrt, natürlich nur zu ihrem Schutz. Sturmweberin, die letzte Regenmacherin ihrer Art und auch einige böse Namen verfolgen sie jeden Tag. Als der Tag kommt, Blaze zum 17. ...

Blaze wurde 17 Jahre lang eingesperrt, natürlich nur zu ihrem Schutz. Sturmweberin, die letzte Regenmacherin ihrer Art und auch einige böse Namen verfolgen sie jeden Tag. Als der Tag kommt, Blaze zum 17. Namenstag in die Gesellschaft einzuführen und alle Regenten sich die Ehre geben zu erscheinen, ist die junge Frau nicht unbedingt glücklich darüber. Und als in der selben Nacht die Götter die neue Regentschaft ausruft, die neuen Erben bestimmt, fällt Blaze alles aus dem Gesicht. Flynn, ihr Zwillingsbruder, war vorgesehen für den Kampf um die Krone. Aber Blaze? Die hat ihre Gabe seit der enormen Sturmflut bei ihrer Geburt nicht mehr eingesetzt. Wie soll sie die Königin vom Hof der Wellen werden?

Lauryn Hamilton Murray hat grundsätzlich einen flüssigen, leichten Schreibstil. Die Geschichte hat klasse Wendungen, einige Überraschungen und ein bildhaft beschriebenes Setting. Ich mag die Handlung im Ganzen, mag wie sich der Spannungsbogen aufbaut und Blaze eine gewisse Entwicklung durch macht. Ich mag ihre Art nicht aufzugeben, auch wenn sie oft zweifelt und vor allem gefällt mir sehr gut, dass es da so einen irre spannenden Zweitstrang gibt und nicht „nur“ der Kampf um die Kronen. Aber was mir an Blaze überhaupt nicht gefällt und die Autorin quasi den Stern gekostet hat, ist die permanent aufgezwungene Naivität von Blaze. Wir Leser wissen quasi die ganze Zeit, was los ist. Also mir ging es so, dass es offensichtlich fand, was teilweise vor sich ging. Und Blaze war so ein bisschen (Entschuldigung wegen dem Ausdruck) das Dummchen, was auf Anhieb keine Zusammenhänge erkennt. Das ist teilweise so übertrieben gewollt, das mich das wirklich etwas gestört hat , denn Blaze wirkt eigentlich viel klüger. Viel reifer und das trotz ihres Alters. Es passte einfach nicht zu ihrer Persönlichkeit und wirkte aufgezwungen.

Das Ende hat mich allerdings schon etwas überrascht. Ich hatte meine Ideen, aber ich fand den Spannungsmoment am Ende echt gut gemacht und wie gesagt, die Geschichte ist echt toll. Es ist so viel offen geblieben, Blaze muss jemanden für mich unbedingt retten, denn ich steh natürlich nicht auf den offensichtlichen Loveinterest. Aber das würde zu sehr spoilern, also lest oder hört euch das bitte selbst an.

Hier möchte ich noch anmerken, dass ich das Hörbuch mit Martha Kindermann hören durfte, zum ersten Mal mit dieser Sprecherin und absolut begeistert bin. Ihre Stimme hat eine tolle, sehr wandelbare Klangfarbe. Ihre Art zu lesen hat mich wunderbar durch das Hörbuch getragen und ich habe mich immer wieder sofort ins Buch eingefunden, wenn ich mal Pause machen musste. Es war toll! Ich mag ihre Art zu lesen und ihre Stimmnuancen sind super angenehm – auch bei anderen Charakteren, die im Gespräch vorkommen.

Abschließend ist zu sagen, das das Buch definitiv empfehlenswert ist. Ich wünsche mir noch ein bisschen mehr Input zu den anderen Charakteren, aber da das eine Reihe ist, denke ich, da kommt bestimmt noch was. Ein Wahnsinns-Setting mit einer genialen Vergangenheitsgeschichte, die Lust auf mehr macht!

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Sau cool!

Der Club der schrägen Prinzessinnen
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Holly weiß es genau: Sie ist eine Prinzessin und diese müssen auf Schloss Schwanenhals um Anmut und Manieren zu lernen. Blöd nur, wenn man selbst eigentlich kein Talent dafür hat, die besten Freundinnen ...

Holly weiß es genau: Sie ist eine Prinzessin und diese müssen auf Schloss Schwanenhals um Anmut und Manieren zu lernen. Blöd nur, wenn man selbst eigentlich kein Talent dafür hat, die besten Freundinnen lieber Seemanns- statt Krawattenknoten binden oder eine Diskussion darüber beginnen, das ein Fisch niemals mit Kopf und Flosse auf dem Teller liegen darf. Jedes Fach endet in einer Katastrophe und Holly sieht langsam ihre Felle schwimmen. Ein Plan muss her. Am besten mit Prinzen und einem richtigen Drachen… na das kann was werden!

Nicole Röndigs hat uns hier eine unterhaltsame, mega coole Geschichte vorgesetzt, die mich und meine Lesemaustochter bald vor Lachen vom Sofa geworfen hat. Sie schreibt total bildhaft, flüssig, amüsant und altersgerecht, sodass man voll in die Geschichte eintauchen konnte. Mir gefiel besonders ihre Liebe zu den verschiedenen Persönlichkeiten, da man das einfach merkte, wieviele Gedanken in die Details geflossen sind.

Hier möchte ich meine Lesemaustochter noch zitieren, da es ja auch genau für ihr Alter gemacht ist: >> Das Buch ist einfach nur super cool und ich bin froh, dass Holly und die anderen nicht von der Schule geflogen sind. Ich finde es aber auch gut, das man der Patrizia (die immer zu allen fies war und nun selbst ihre Suppe auslöffeln musste) nicht gleich alles durchgehen lassen hat, weil die war voll gemein und das der Drache dann nicht mehr so schlecht behandelt wurde, fand ich auch gut.

Die Prinzen waren voll die Feiglinge und Mimosen und es ist mega, dass die Mädels das selbst regeln konnten. Egal ob die gut in Anmut waren oder mal wieder rum gemeckert hat, das man ne Fischart ausrottet, wenn man die isst… 😅 am Ende haben sie die Aufgabe geschafft und das fand ich toll!<<

Ihr seht, wir hatten echt Spaß. Ich kann mich meiner Maus nur anschließen. Mir gefällt, dass das Thema Mobbing und auch der Tierschutz mit angesprochen wird, das Mädchen ihre Sachen selbst erledigen können und nicht nur auf die Jungs warten müssen!

Absolut runde coole Sache. Wir hatten Spaß und empfehlen das Buch auf jeden Fall weiter!

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Coole Idee

Legende der Schattenwächter – Kampf um die magischen Schlüssel
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Armin lebt in Hamburg und hält sich mit Gelegenheitsjobs am Hafen über Wasser. Seine Mutter ist gestorben und sein Vater verliert dadurch jegliche Lebensfreude. Armin ist 15 Jahre alt und muss sich dadurch ...

Armin lebt in Hamburg und hält sich mit Gelegenheitsjobs am Hafen über Wasser. Seine Mutter ist gestorben und sein Vater verliert dadurch jegliche Lebensfreude. Armin ist 15 Jahre alt und muss sich dadurch selbst versorgen. Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause wird er plötzlich von einem Monster angegriffen, einem Dämon. Sein Opa und ein Mädchen namens Nari retten Armin, allerdings verstirbt der Opa leider und Armin erbt ein geheimnisvolles Anwesen in Greifheim samt viel Geld. Der Dämon ist leider nicht tot und er fordert im Austausch gegen das Leben von Armins Vater und Naris Mutter drei Schätze. Also machen er, Nari und die geheimnisvolle Victoria sich auf diese Schätze zu finden.

„Legende der Schattenwächter“ hat mein Ältester Sohn als erstes lesen dürfen. Er ist fast 13 Jahre und vergöttert eigentlich Fantasygeschichten mit coolen Jungs als Protagonisten. Leider haben wir uns beide mit diesem Buch schwer getan.

Die Schreibweise von Lars Meyer ist eigentlich flüssig und wortgewandt, auch für das Alter geeignet. Der Spannungsbogen wird gut aufgebaut und die Handlung hat einen interessanten Kern. Allerdings ist die Art der Beschreibungen manchmal etwas trocken und zu wenig ausführlich gehalten, sodass man immer wieder ein bisschen hüpft. Man findet sich urplötzlich in neuen Situationen wieder und dann fehlt irgendwie etwas. Es ist eine sehr spezielle Schreibweise, für uns ein wenig schwer zu sagen, was genau das Problem war.

Aber leider konnte uns das Buch nicht so richtig packen und wir würden auf den zweiten Teil eher verzichten. Ich empfehle euch aber trotzdem selbst einzutauchen und die Geschichte zu versuchen. Für die richtigen Leser ist der Schreibstil bestimmt etwas.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Wunderschön!

Fay Melody – Die magische Musikakademie
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Immer wenn Fay Musik hört, kriegt sie heftige gesundheitliche Probleme. Unwohlsein, Schwindel oder auch richtige Ohnmachtsanfälle machen ihr zu schaffen. An ihrem Geburtstag soll sie plötzlich einen Ausflug ...

Immer wenn Fay Musik hört, kriegt sie heftige gesundheitliche Probleme. Unwohlsein, Schwindel oder auch richtige Ohnmachtsanfälle machen ihr zu schaffen. An ihrem Geburtstag soll sie plötzlich einen Ausflug mit ihrer Mutter machen, die sie überhaupt nicht kennt und dort passieren unheimliche Dinge. Fay findet sich in einem verzauberten Cafè Zauberflügel wieder und erfährt plötzlich, dass sie eine Musikmagierin ist. Ein Brief, eine verzauberte Melodie später und Fay sitzt im Schlafanzug ohne Koffer in der Musikakademie Cleff Hall. Na das kann ja was werden. Ein Abenteuer ist natürlich auch noch im Gepäck, denn wer stiehlt die Instrumente der Lehrer und Kinder? Ihr dürft gespannt sein!

WOW! Was ist das für eine wundervolle, magische und atmosphärische Geschichte?! Meine Lesemaustochter durfte als erstes in Fay Melody eintauchen und ich hab sie selten so schnell ein so dickes Buch lesen gesehen. Ihr erster Satz war: Wann kommt Band 2?!
Ihr seht, das Kind ist begeistert.

Auch ich muss absolut sagen, das mich dieses Buch wunderbar in den Bann gezogen hat. Musik ist das Hauptthema – ihre Macht, ihre Magie und ihre Einzigartigkeit. Sie verbindet Menschen, gibt ihnen Kraft und kann in dieser Welt tolle Sachen bewirken. Ich liebe das Hauptthema und das man das auch in jeder kleinen Ecke wieder findet. Ausrufe wie „Holla Vivaldi!“ oder „Großes Notenschlüssel-Ehrenwort“ sind da nur ein Beispiel und brachten mich oft zum schmunzeln.

Die Schreibweise von Anastasia Braun ist altersgerecht, mit tollen Wendungen versehen und flüssig zu lesen. Es gibt Geheimnisse, bei denen man das ganze Buch über mit rätseln kann und Gefahren, die im Hintergrund vor sich hin brodeln. Der Spannungsbogen wird so angenehm und trotzdem nervenkitzelnd genug für die Kids gehalten, das man einfach Spaß an den Entdeckungen hatte.

Wir hatten absolut Spaß an der Cleff Hall Musikakademie und würden uns irre freuen, wenn Band 2 nicht so lange dauert. Ein toller Buchtipp für Kinder ab 10 Jahren und für jeden älteren Musikliebhaber!

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