Cozy Fantasy-Vibes statt Action
Die ehemalige Bibliothekarin Terlu wurde für das Aussprechen eines verbotenen Zaubers in eine Statue verwandelt. Jahre später erwacht sie auf einer abgelegenen, verschneiten Insel voller wundersamer Gewächshäuser. ...
Die ehemalige Bibliothekarin Terlu wurde für das Aussprechen eines verbotenen Zaubers in eine Statue verwandelt. Jahre später erwacht sie auf einer abgelegenen, verschneiten Insel voller wundersamer Gewächshäuser. Doch die Magie, welche diese schützt, scheint zu schwinden, viele Pflanzen sind bereits gestorben. Gemeinsam mit dem einzig verbliebenen Gärtner versucht Terlu die Insel zu retten.
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Die Protagonistin Terlu ist eine sehr sympathische, verletzliche Figur, deren Entwicklung gut nachvollziehbar ist. Sie ist eigentlich sehr extrovertiert und redet für ihr Leben gern und viel. Da ist sie bei Gärtner Yarrow an der ganz falschen Adresse. Dieser ist zu Beginn nämlich äußerst muffelig und wortkarg, zeigt aber im Verlauf eine weichere Seite.
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Auch die Pflanzen und magischen Kreaturen verleihen dem Buch viel Charme – vor allem die sprechenden Pflanzen mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten bringen Humor und Herz in die Geschichte.
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Besonders gelungen ist auch die gemütliche Atmosphäre: Die Insel voller Gewächshäuser, ein liebevoll beschriebenes winterliches Setting, das Gärtnern, Backen und Experimentieren mit Magie. Die Handlung ist eher ruhig und lebt von Cozy Fantasy-Vibes statt Action.
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Ein zentrales Thema des Romans sind Zweite Chancen: Nicht nur Terlu kämpft mit ihrer Vergangenheit, sondern auch andere Figuren müssen lernen, einander und sich selbst zu vergeben. Zudem geht es um Gemeinschaft, Heilung und Selbstfindung.
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