Zwischendurch etwas langatmig
HimmelerdenblauInhalt
20 Jahre ist seit dem Verschwinden von Theos Tochter Julie vergangen. Nun wird der Fall im Podcast von Liv wieder aufgerollt. Sie bittet Theo um ein Interview, doch bei dem Treffen wird klar, dass ...
Inhalt
20 Jahre ist seit dem Verschwinden von Theos Tochter Julie vergangen. Nun wird der Fall im Podcast von Liv wieder aufgerollt. Sie bittet Theo um ein Interview, doch bei dem Treffen wird klar, dass es viele Ungereimtheiten in dem Fall gibt. Aber in wie weit kann man dem an Demenz erkrankten Theo glauben schenken? Und welche Rolle spielt Julies Exfreund immer noch in diesem Fall?
Eigene Meinung
Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven geschildert. Eine davon ist die des dementen Theo. Die Kapitel waren vom Handwerk her gut ausgearbeitet, da Theo Wörter verdreht hat, oder auch mal totalen Realitätsverlust hat, so dass man als Leser nicht immer genau weiß, woran man gerade ist.
Allerdings haben mich die Stellen persönlich auch sehr genervt, auf Grund der vielen Wiederholungen und falschen Wörter bzw Wortverdrehungen. Außerdem wiederholt er andauernd einen bestimmten Satz und generell fand ich das Thema viel zu präsent für einen Thriller.
Die Podcastfolgen zwischendurch mit Liv und ihrem Partner Phil fand ich nicht so gelungen. Sie ließen sich nicht flüssig lesen und schienen mir zu gezwungen. Die Idee war aber gut.
Ständig schwingt der Schmerz über diesen riesigen Verlust mit beim lesen. Theo mit dem man Mitleid hat und Sophia, die immer noch nicht über das Verschwinden ihrer Schwester hinweggekommen ist.
Trotzdem fand ich es zwischendurch sehr langatmig, vor allem weil vieles mit Theos wirren Passagen gefüllt wurde.
Das Ende war irgendwie stimmig, kam mir aber doch zu abrupt. Die Handlung endet und plötzlich kommen alle Protagonisten zu Wort und schildern, was sich wann wie zugetragen hat.
Fazit
Ein tragischer Thriller, der mich allerdings nicht ganz überzeugen konnte.