Nachdenklich
Ein stilles MädchenInhalt
In einem kleinen Dorf verschwindet ein sechsjähriges Mädchen. Eddie Feber hat selber Kinder und setzt alles daran, dem verzweifelten Vater zu helfen.
Derweil sitzt die kleine Kandis in einer dunklen ...
Inhalt
In einem kleinen Dorf verschwindet ein sechsjähriges Mädchen. Eddie Feber hat selber Kinder und setzt alles daran, dem verzweifelten Vater zu helfen.
Derweil sitzt die kleine Kandis in einer dunklen Hütte im Wald und hat Angst vor dem Wolf, der dort draußen lauert. Denn der Mann hat gesagt, dass man dem Wolf schutzlos ausgeliefert ist, sobald man die Hütte verlässt.
Eigene Meinung
Von Anfang an fand ich es richtig gut erzählt. Man erfährt unglaublich viel aus Kandis Sicht, welche so gut geschrieben ist, dass man sich sehr gut in die Ängste und vor allem Gedanken des kleinen Mädchens hineinversetzen kann. Diese Kapitel fand ich gut und grauenhaft zugleich.
Hier ist es das Ungewisse, das ständig mitschwingt. Befeuert durch vergangene Taten und der Fantasie des Lesers.
Eddies Part hat sich gut in die Geschichte eingefügt und war von der Menge her genau passend. Bei Büchern mit Ermittlern ist es mir oft viel zu viel aus der Sicht der Ermittler, aber hier wurde eine tolle Balance gefunden.
An vielen Stellen hatte ich eine Ahnung, was es wohl damit auf sich hat und in welche Richtung es sich entwickeln könnte, das Ende hat mich jedoch trotzdem überrascht und gleichzeitig wütend und entsetzt zurück gelassen.
Fazit
Ein toller und nachdenklicher Kriminalroman.