Ein Schimmer der Hoffnung | Cozy-Fantasy-Roman mit der vollen Portion Gemütlichkeit
Aimée de Bruyn Ouboter (Übersetzer)
Weiße Magie und heiße Schokolade. Der neue Cozy-Fantasy-Bestseller von Sarah Beth Durst.
Zugegeben, ihr Zauber war verboten – aber hatte man die Bibliothekarin Terlu deshalb direkt in eine Statue verwandeln müssen? Sicher nicht. Als sie nach sechs Jahren wieder aufgeweckt wird, befindet sie sich fernab der Hauptstadt des Reiches auf einer einsamen, verschneiten Insel. Um sie herum stehen zahllose Gewächshäuser, die von einem einzelnen Gärtner – Yarrow – gepflegt werden. Doch etwas stimmt nicht: ein Teil der Pflanzen ist bereits gestorben, die Magie, die die Gewächshäuser beschützt, verliert an Kraft. Um die Insel zu retten (und das Herz des Gärtners zu gewinnen), wird sich Terlu einiges einfallen lassen und so manchen Zauber wirken müssen. Auch auf die Gefahr hin, dass man sie erneut für ihre Anmaßung bestraft.
Für Leser*innen von Travis Baldree, T. J. Klune und Sarah Rees Brennen und T. Kingfisher
Auch dieses Buch von Sarah Beth ist in meinen Augen ein Cozy, Wohlfühlbuch in dem es um Terlu die Schöpferin von Caz aus „The Spellshop“ geht. Es ist eine wunderbare Geschichte über zweite Chancen, wenn ...
Auch dieses Buch von Sarah Beth ist in meinen Augen ein Cozy, Wohlfühlbuch in dem es um Terlu die Schöpferin von Caz aus „The Spellshop“ geht. Es ist eine wunderbare Geschichte über zweite Chancen, wenn einem das Leben mal nicht so wohl gesonnen ist. Dass es immer Licht am Ende des Tunnels gibt und man nicht aufgeben soll. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und man kommt sich beim lesen so vor als wäre man mitten unter ihnen. Man kann sich toll vorstellen mit Terlu und Yarrow durch die magischen Gewächshäuser zu spazieren und ihre Wunder zu entdecken. Außerdem weckt es in einem den Wunsch selbst so ein magisches Gewächshaus haben zu wollen.
Sarah Beths Schreibstil ist angenehm und ja herzerwärmend eine Umarmung einfach. Er hat mich von Anfang an umschmeichelt und in ihre gemütliche Geschichtsatmosphäre von Hoffnung, Licht im Dunkel und zweiten Chancen entführt. Ich hatte ein paar wunderbare Lesestunden und hoffe darauf das wir das Inselarchipel und seine magischen Pflanze noch etwas mehr kennlernen dürfen in eventuell einer weiteren Geschichte.
Einst wirkte die Bibliothekarin Terlu einen verbotenen Zauber - aus Einsamkeit schuf sie die sprechende Pflanze Caz - für diesen Gesetzesverstoß wurde sie hart bestraft. Sechs Jahre nachdem sie in eine ...
Einst wirkte die Bibliothekarin Terlu einen verbotenen Zauber - aus Einsamkeit schuf sie die sprechende Pflanze Caz - für diesen Gesetzesverstoß wurde sie hart bestraft. Sechs Jahre nachdem sie in eine Statue verwandelt und als abschreckendes Beispiel in der großen Bibliothek der Hauptstadt ausgestellt wurde, erwacht Terlu alleine auf einer verschneiten Insel. Hier lebt niemand außer dem scheuen Gärtner Yarros, der all seine Kraft für die Pflege der magischen Gewächshäuser aufwendet. Doch immer wieder kommt es vor, dass einer der Zauber, der die Atmosphäre der Häuser regelt, plötzlich erlischt und die Pflanzen in dem betroffenen Bereich erfrieren. Um die wunderbaren Gewächshäuser zu retten und Yarrow zu helfen, für den Terlu längst tiefe Gefühle entwickelt hat, muss die ehemalige Bibliothekarin die Bücher des verstorbenen Zauberers Laiken entschlüsseln und sich darauf einlassen, erneut verbotene Magie anzuwenden.
"The Enchanted Greenhouse" von Sarah Beth Durst ist eine fantasievoller Roman, der auf jeder einzelnen Seite Wohlfühlatmosphäre verbreitet und mich von Anfang bis Ende bezaubert hat. Terlus Geschichte war schon als Randnotiz in" Spellshop" erwähnt worden, kann aber dennoch als Einzelband gelesen werden. Wer allerdings "Spellshop" genau so geliebt hat, wie ich, der wird sich freuen, mehr über die Schöpferin des sprechenden Spinnenkrauts Caz zu erfahren. Mir war Terlu auf Anhieb sympathisch, obwohl sie eine wirklich ungerecht harte Bestrafung erhalten hatte und dann völlig einsam inmitten einer Schneelandschaft erwachte, ist sie nicht verbittert, sondern geht den neuen Lebensabschnitt offen und hoffnungsvoll an. Auch den verschlossenen Yarrow mochte ich sehr, trotz seiner anfangs etwas grummeligen Art ist er eine äußerst liebenswerte Figur.
Der eingängige Schreibstil, der mir eine gemütliche Stimmung vermittelt hat, trug dazu bei, dieses Buch zu einem wirklich wunderbaren Leseerlebnis zu machen. Die Autorin erzeugte eine wunderbar harmonische Umgebung, trotz der hintergründigen Bedrohung durch die Unruhen in der Hauptstadt habe ich mich während des Lesens entspannt und wie in eine flauschige Decke gehüllt gefühlt. Diese märchenhafte Erzählweise und jede Menge fantasievoll erdachter Geschöpfe, wie sprechende Pflanzen und allerlei magisches Getier, das der Zauberer Laiken einst für seine Gewächshäuser schuf, haben mich begeistert, so dass ich für die Geschichte gern eine Leseempfehlung ausspreche.
Fazit: Wie es bereits in "Spellshop" der Fall war, begeisterte mich die Autorin erneut mit kuscheliger Wohlfühlatmosphäre und zauberhaften Figuren, diesen gemütlichen Fantasy-Roman empfehle ich gern weiter.
Mit "The Enchanted Greenhouse" entführt Sarah Beth Dust erneut in ihr charmantes Fantasy-Universum. Ähnlich wie schon bei "Spellshop" schafft sie eine Welt, die sich anfühlt wie eine warme Umarmung. Inmitten ...
Mit "The Enchanted Greenhouse" entführt Sarah Beth Dust erneut in ihr charmantes Fantasy-Universum. Ähnlich wie schon bei "Spellshop" schafft sie eine Welt, die sich anfühlt wie eine warme Umarmung. Inmitten von schneebedeckten Landschaften und geheimnisvollen Gewächshäusern entfaltet sich eine Geschichte, die berührt und zum Träumen einlädt.
Die Autorin hat eine besondere Gabe, mit Worten Bilder zu malen. Ihre Beschreibungen sind so lebendig, dass man das Gefühl hat, selbst durch die Gewächshäuser zu streifen, die Düfte der Blumen zu riechen und das Rascheln der magischen Pflanzen zu hören. Dieser flüssige und detailreiche Stil regt das innere Kopfkino an und macht das Buch zu einem echten Erlebnis. Die Welt der sprechenden Pflanzen, der geflügelten Katzen und der eigensinnigen Drachen ist mit so viel Liebe zum Detail gestaltet, dass man sich sofort in ihr verlieren möchte.
Im Zentrum der Erzählung stehen die ungleiche Bibliothekarin Terlu und der wortkarge Gärtner Yarrow. Terlu, die als Strafe für einen Zauber in eine Statue verwandelt wurde, erwacht auf der Insel und findet in Yarrow einen Gefährten im Kampf um die Rettung der magischen Pflanzen. Ihre aufgeschlossene, fast schon redselige Art bildet einen reizvollen Gegensatz zu Yarrows ruhiger, zurückhaltender Persönlichkeit. Die Entwicklung ihrer Beziehung ist sanft und glaubwürdig, ohne überstürzt zu wirken. Man fiebert mit, wie die beiden nach und nach zueinanderfinden und gemeinsam ihre Ängste überwinden.
"The Enchanted Greenhouse" ist weit mehr als eine einfache Liebesgeschichte. Es ist eine Hommage an die Magie der Natur, an die Kraft der Hoffnung und an die Bedeutung von Freundschaft. Es geht um zweite Chancen, das Vergeben von Fehlern und die innere Stärke, die man entdeckt, wenn man sich seinen Ängsten stellt. Ein Märchen für Erwachsene, das eine behagliche Atmosphäre schafft und die Seele wärmt – perfekt für alle, die eine Auszeit vom Alltag suchen. Dieses Buch ist ein absolutes Herzensstück und eine klare Leseempfehlung.
Terlu weiß zwar, dass zaubern verboten ist, aber sie hat es trotzdem getan - und wurde erwischt. Zur Strafe wird sie in eine Statue verwandelt. Aber sechs Jahre später wird sie wieder aufgeweckt und findet ...
Terlu weiß zwar, dass zaubern verboten ist, aber sie hat es trotzdem getan - und wurde erwischt. Zur Strafe wird sie in eine Statue verwandelt. Aber sechs Jahre später wird sie wieder aufgeweckt und findet sich auf einer Insel wieder, schneebedeckt und allein. Kurz darauf findet sie Gewächshäuser, unendlich viele und dort trifft sie auf Yarrow, einen Gärtner, der sich um die Pflanzen in den Häusern kümmert. Doch die Gewächshäuser verlieren ihre Kraft und die darin befindlichen Pflanzen sterben. Terlu findet Aufzeichnungen eines Zauberers und auch wenn sie weiß, dass sie wieder verurteilt werden kann, macht sie sich an das Entschlüsseln der Zaubersprüche, um die Pflanzen zu retten und vielleicht auch das Herz des Gärtners zu gewinnen.
Mit "Spellshop" hatte die Autorin mein Herz schon gewinnen können und nun legt sie mit "The Enchanted Greenhouse" noch einen drauf. So cosy, so romantisch, so herzerweichend schön - die Charaktere sind so liebevoll ausgearbeitet, die Story so wunderbar geschrieben, die Gefühle so achterbahnfahrend vielfältig.
Terlu ist eine Bibliothekarin, die es jedoch nicht so leicht hat in ihrem Beruf. Sie liebt Worte und redet deshalb auch gerne etwas viel, was die sonst eher schweigsamen Kollegen nicht so gerne sehen. Aufgrund dessen hat Terlu keine Freunde und schafft sich selbst durch Zauberei einen. Sie erweckt ein Spinnenkraut zum Leben und nennt es Caz. Und dieser Caz ist uns bekannt aus dem Buch "Spellshop", wo er mit Kiela zusammen aus der Hauptstadt flieht und auf einer kleinen Insel ein neues Leben beginnt.
Terlu hat auch eine Erwähnung in "Spellshop", denn Kiela spricht dort von einer Statue, die vorher eine lebende Bibliothekarin war und so schließt sich ein bisschen der Kreis.
Die Bücher gehören zwar zusammen, weil sie im selben Universum spielen, sind aber unabhängig voneinander lesbar, weil alles erklärt wird.
Der Schreibstil der Autorin ist einzigartig. Sie schafft es, so sehr das Kopfkino anzuregen, dass ich mir alles bildlich vorstellen konnte. Ich bin mit durch die Gewächshäuser gelaufen, habe die Blumen gesehen, teilweise konnte ich mir sogar die Gerüche vorstellen oder ob es warm oder kalt war. Ich habe die Pflanzen sprechen und singen gehört, habe mir die Tierwelt vorstellen können (kleine Drachen, geflügelte Katzen, silberne Libellen und vieles mehr).
Und die Story ist so wunderschön warm, romantisch, spannend, liebevoll und vor allem eins: absolut lesenswert. Ich kann Euch dieses Buch wirklich ans Herz legen, denn es ist wie einer lauer Herbstabend im Winter. Wie ein Sonnenaufgang in tiefster Nacht.
Terlu ist so wunderbar gestaltet. Sie nimmt sich alles zu Herzen, denkt nach, macht sich Sorgen, überwindet Ängste und fängt an, sich selbst zu finden. Yarrow, der Gärtner, ist brummig, zuckt gerne mit den Schultern und kocht wie ein Weltmeister. Die von ihm kreierten Speisen hätte ich zu gerne mal probiert.
Und dann ist da noch Lotti, eine sprechende Pflanze, die sich in mein Herz geschlichen hat.
Die Story ist wie sein Vorgänger abgedreht, aber liebevoll und herzerwärmend.
Der Beginn hat es in sich: für ein Mini- Vergehen ( wenn es denn überhaupt eines ist) wird Bibliothekarin Terlu in eine Statue verwandelt. Inmitten von Schnee und Eis wird sie auf einer fernen Insel wiederbelebt. ...
Der Beginn hat es in sich: für ein Mini- Vergehen ( wenn es denn überhaupt eines ist) wird Bibliothekarin Terlu in eine Statue verwandelt. Inmitten von Schnee und Eis wird sie auf einer fernen Insel wiederbelebt. Ein einziger, aber sehr ansehnlicher Gärtner kümmert sich dort um wundersame Gewächshäuser mit den fantastischsten Pflanzen. Probleme gibt es aber leider auch zuhauf.
Sara Beth Durst hat eine wundersame Welt mit fantastischen Gewächsen ( singende Blumen, wandernde Philodendren, streitbare Rosen, teamfähiges Efeu … ) und unglaublichen Geschöpfen geschaffen und verzaubert die Leser mit einer märchenhaften Welt. Man kann sich wunderbare Bilder von lebenden Wunderpflanzen und exotischen Tieren vorstellen.
Wenn die Heldin doch bloß nicht immer moralisieren oder endlos labern würde. Das ist schrecklich langweilig in dieser entzückenden Geschichte. Es geht phantasievoll weiter, Spannung kommt auf, Unvorhergesehenes tritt ein. All das ist zu einer herzerwärmenden Geschichte verwoben.
Macht Spaß zu lesen, ist Erholung für die gestresste Seele.
Gern gegebene 4,5 Sterne von 5.