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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2026

Magisch

Faye Fableheart, Band 1 - Das magische Schloss
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Faye lebt in einem magischen Schloß und könnte die besten Dinge zaubern. Darf sie aber nicht! Weil sie ein Mädchen ist! Würde sie erwischt, könnte sie in einen Kater verwandelt werden. Oder in eine Spitzmaus. ...

Faye lebt in einem magischen Schloß und könnte die besten Dinge zaubern. Darf sie aber nicht! Weil sie ein Mädchen ist! Würde sie erwischt, könnte sie in einen Kater verwandelt werden. Oder in eine Spitzmaus. Aber ein Notfall erfordert Handeln: der Schloßherr, der Zauberer von West, ist verstorben und braucht dringend einen Nachfolger. Ein riesiges Turnier soll es richten. Nur: ohne Zauberei klappt gar nichts in dem irren Schloß, in dem sogar Möbel und Statuen ihren eigenen Willen haben. Der tote Zauberer ist nicht hilfreich, schwebt als eitles und meckerndes Gespenst ohne Kraft umher.
Das Turnier verläuft anders als erwartet. Enttäuschungen, Gefahren und Überraschungen warten auf die Teilnehmer.
All das beschreibt Ryan Graudin spannend, erfindungsreich und zeichnet ihre Protagonisten anschaulich, gut vorstellbar. Sie stellt ihre Charaktere und Taten ausführlich vor, das Werten überlässt sie dem Leser.
Wer fantasievolle Geschichten und sowohl einfallsreiche als auch tapfere Figuren mag, ist hier bestens bedient. Unterhaltsam, anspornend, gut zu lesen - perfekt für Leser/innen ab acht Jahren.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Kluftingers erster Fall

Milchgeld
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Montag ist Kässpatzen-Montag, das steht fest. Nur: wenn eine Leiche passiert, ist es mit der Gemütlichkeit vorbei. Im Auftaktband der Kluftinger-Reihe muss eben genannter Kommissar auf den geplanten Ruheabend ...

Montag ist Kässpatzen-Montag, das steht fest. Nur: wenn eine Leiche passiert, ist es mit der Gemütlichkeit vorbei. Im Auftaktband der Kluftinger-Reihe muss eben genannter Kommissar auf den geplanten Ruheabend verzichten und eine Mordermittlung starten.
Die Autoren zeichnen ihren Klufti als einzigartiges Original. Ich sehe ihn genau vor mir … . Engagiert im Job, oft für eine Frozzelei zu haben, immer am Gesetz oder ein ganz klein wenig drüber, leidenschaftlicher Esser, jedoch leider ziemlich ungeschickt - Klufti muss man halt so akzeptieren. Leicht hat es der Gute auch nicht immer, seine Frau führt ein straffes Regiment. Wenn sie denn da ist.
Leicht angestaubter (von 2013), aber unterhaltsamer Cozy-Crime mit Allgäuer Lokalpatriotismus und ~kolorit.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Klufti und die Heiligen

Schutzpatron
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Kommissar Kluftinger steht wieder einmal total neben sich. So einen schusseligen Chef, der seine Kollegen nicht ernst nimmt und selbst gravierende Fehler macht, möchte man nicht haben. Als er sein Auto ...

Kommissar Kluftinger steht wieder einmal total neben sich. So einen schusseligen Chef, der seine Kollegen nicht ernst nimmt und selbst gravierende Fehler macht, möchte man nicht haben. Als er sein Auto nicht findet, stellt er sich so haarsträubend dämlich an, dass einem die Lust aufs Weiterlesen vergeht. Wer durchhält, wird mit einigen slapstickartigen Aktionen belohnt, manche ziemlich amüsant. Aufkommende Lesefreude wird durch wiederholte unchronologische Zeitsprünge ausgebremst.
Genug gemeckert, sooo schlecht ist der 6. Kluftinger dann doch nicht. Es gibt einiges zu lachen, einige spannende Aktionen, einfallsreiche Szenen. Liest sich endlich ganz gut weg. Perfekt für Fans des etwas anderen Kommissars!

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Wo ist Emilie?

Ziemlich beste Verbrecher
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Unfreiwillig in einer Villa zusammenlebend sorgt sich ein gewieftes Pärchen um das weiteres Leben im luxuriösen Ambiente. Die Villa ist schön, aber nicht ihre, die Einkünfte sind gering. Und Cafébesucherinnen ...

Unfreiwillig in einer Villa zusammenlebend sorgt sich ein gewieftes Pärchen um das weiteres Leben im luxuriösen Ambiente. Die Villa ist schön, aber nicht ihre, die Einkünfte sind gering. Und Cafébesucherinnen zum Beklauen werden auch immer weniger.
Welch Glück, dass eine der beinahe Bestohlenen eine Freundin vermisst und Mistelzweig mit der Suche beauftragt. Klar, dass Köchin Bartók mitmischt. Nicht immer clever, aber eifrig wird gesucht.
Der Fall selbst ist nicht besonders spektakulär, aber bietet den zwei Züricher Hobby- Ermittlern die Gelegenheit, ihrem eintönigen Alltag zu entfliehen, sie sind gut beschäftigt und fühlen sich gebraucht. Das ist doch auch schon etwas! Allerdings kommt der Hund aufs Stöckchen, es tauchen immer mehr Verdächtige auf.
Wer unaufgeregte ausführliche Cosy-Crimes mit ungewöhnlichen Freizeitdetektiven mag, ist hier gut aufgehoben.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Finde deine Geschichte

Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Flammensturm
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Das Konzept, den Leser frei entscheiden zu lassen, was und wo im Buch gelesen werden soll, gefällt uns. Je nach Stimmung mit Action oder eher ruhiger geht es weiter.
Die Illustrationen von Nicolai Renger ...

Das Konzept, den Leser frei entscheiden zu lassen, was und wo im Buch gelesen werden soll, gefällt uns. Je nach Stimmung mit Action oder eher ruhiger geht es weiter.
Die Illustrationen von Nicolai Renger gefallen uns mit Abstrichen gut. Allerdings wirken die Kinder älter und das knallrote Hufeisen ist gelb! Darauf achten die jungen Leser aber!
Die einleitende Erklärung des Konzepts passt, ist hilfreich. Dann wird man ins Geschehen im Freizeitpark geworfen. Es muss hin- und hergeblättert werden. Mein sehr aktives Kind mag das, das kleinere Geschwister verliert die Lust. Das Rätsel auf S. 27 ist tricky, uns half das einzige sinnvolle Wort nicht weiter.
Kleiner Hinweis: auf Seite 66 und 68 oder auch auf anderen Seiten kann man nicht weiterlesen, dort steht kein Text. Und: warum lächelt Herr Nox, er hat gerade eine schlimme Nachricht bekommen? Es wird vieles zunächst nicht erklärt: Wer ist Marisol?
Aber mit einem gewissen Elan lässt sich alles klären. Spannend wird es, das große Kind ist begeistert. Die Rätsel sind teilweise schwer zu knacken, zum Glück gibt es Auflösungen im Anhang.
Unsere Bewertung ist durchwachsen: das Konzept ist interessant. Der lebhaften Großen (9) hat es ganz gut gefallen, die ruhige Kleine (7,5) fand es anstrengend und wirr, wollte nicht pausenlos blättern, gab schnell auf.
Die Story (Mascha Matysiak) hinter dem Geschehen war stellenweise etwas chaotisch, aber ok, die Geschwister agierten clever und sympathisch, mit ihnen konnte man sich identifizieren.
Das Buch sollte mehrfach gelesen werden, jeweils mit anderem Verlauf. Dann macht es mehr Spaß.
Empfehlen würden wir das Buch frühestens ab acht Jahren.

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