Blumen begleiten
Die Reise der BlütensammlerinEmma ist in Trauer und Zorn gefangen. Als Neustart beginnt sie einen Job in einem Gartencenter. Das hilft nur bedingt. Sie meidet Menschen, verpasst sogar einen Vortrag ihres netten Mentors wegen ihrer ...
Emma ist in Trauer und Zorn gefangen. Als Neustart beginnt sie einen Job in einem Gartencenter. Das hilft nur bedingt. Sie meidet Menschen, verpasst sogar einen Vortrag ihres netten Mentors wegen ihrer Menschenscheu. Aaaaber: ihre Idee, sich zu entschuldigen, ist interessant. Sie recherchiert zum Thema Blumen auf der Titanic. Ein origineller Gedanke. Und was ist das mit der Krankenschwester, die immer in ihren Gedanken auftaucht?
Parallel dazu wird ein zunächst verletztesMädchen, spätere Schiffstewardess, immer wieder erwähnt. Die Autorin begleitet auch ihren Lebensweg.
Sally Page berichtet aus zwei Perspektiven, in sehr schnellem, mir unangenehm häufigen Wechsel zwischen beider Leben. Die Beschreibung von Emma wirkt persönlicher, lebendiger; Violets aus Abstand erzählt. Ich hätte zwischendurch gern mehr über Violet und weniger über Emmas sich wiederholende und dadurch langweilende Befindlichkeiten erfahren. Geschickt eingebaut waren Emmas zahlreiche Helfer, die ihr viel Unterstützung gegeben haben. Ideal gezeichnete Personen.
Die Geschichte verfolgt eine schöne Idee, natürlich spielen Blumen und Düfte eine große Rolle, die Historie der Titanic ist immer spannend.
Ausführliche Story um zwei Frauen, die entweder ein interessantes Leben geführt oder ein reizvolles Projekt absolviert haben.