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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2026

Was Senioren so tun

Die Glorreichen 77. Rache kennt keinen Ruhestand
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Eine noble Seniorenresidenz mit glücklichen Bewohnern gefällt den Neubesitzern ausgezeichnet - als Geldmaschine. Die Mieter sollen rückwirkend und zukünftig 10000 Euro pro Monat zahlen. Wollen und können ...

Eine noble Seniorenresidenz mit glücklichen Bewohnern gefällt den Neubesitzern ausgezeichnet - als Geldmaschine. Die Mieter sollen rückwirkend und zukünftig 10000 Euro pro Monat zahlen. Wollen und können sie nicht. Es kommt zu tödlichen Ereignissen. Zufällig mietet sich gerade jetzt aber ein Berufskiller ein. Die Senioren nötigen ihn, die Geldhaie zur Strecke zu bringen. Leichter gesagt als getan …
Angelika Niestrath und Andreas Hüging beschreiben ihre Senioren gut vorstellbar, verleihen ihnen interessante Charaktere. Spezielle Eigenheiten machen sie mehr oder weniger sympathisch, aber sie halten zusammen und verfolgen einsatzbereit ihr großes Ziel. Sie haben mein vollstes Verständnis! Allerdings gibt es viele Tote. Nicht unbedingt realistisch, aber unterhaltsam!

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Sybille und ihre Senioren

Sie haben Ihr Hörgerät im Swimmingpool versenkt
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Ungefiltert gibt auch dieses Mal Pflägekraft Sybille Bullatschek ihre Gedanken preis. Egal, ob es um den flugangsthabenden Chef geht, ihre Senioren, Kollegen oder ihr Liebesleben. Gnadenlos mit sich selbst, ...

Ungefiltert gibt auch dieses Mal Pflägekraft Sybille Bullatschek ihre Gedanken preis. Egal, ob es um den flugangsthabenden Chef geht, ihre Senioren, Kollegen oder ihr Liebesleben. Gnadenlos mit sich selbst, offenbart sie ihre Missgeschicke wie Ungeschicklichkeit, Gedächtnislücken, merkwürdige Gesprächsbeiträge und mehr. Alles unter dem Motto: Pleiten, Pech und Pannen. Sybille schafft es, in jedes Fettnäpfchen zu treten, lacht oft dümmlich und ist absolut verpeilt. So unbedarft kann man doch gar nicht sein! Jedenfalls startet eine unglaubliche Reise ins Partnerseniorenheim in Italien … .
Niemand würde ernsthaft an ein Altenheim für ehemalige Mafiosi glauben. Noch dazu in einem Kloster. Und Rauschgift würde auch kein vernünftiger Mensch dort vermuten. Oder??? Sybille Bullatschek unterhält die Leser mit eigenartigen Geschehnissen, lässt den Leser die Hand vor die Stirn klatschen. Slapstickartig, skurril und chaotisch geht es zu, langweilig wird es nicht. Überzogen, jedoch typisch für eine Comedienne, unterhaltsam allemal.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Sich finden

I am cringe, but I am free
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Die vermeintlich beste Freundin lässt sie im Stich. Der Wochenendvater will sie nach seinen Wünschen biegen. In der Schule wird sie gemobbt. Dabei will sie es doch allen nur recht machen, stimmt allen ...

Die vermeintlich beste Freundin lässt sie im Stich. Der Wochenendvater will sie nach seinen Wünschen biegen. In der Schule wird sie gemobbt. Dabei will sie es doch allen nur recht machen, stimmt allen Meinungen zu. Bis der erste feste Freund sie dafür total falsch einschätzt, sie klein macht. Ob sich das je ändert?
Verena Bogner beschreibt präzise, welchen Selbstzweifeln ihre Heldin ausgesetzt ist, wie sie sich „maskiert“, verbiegt, gefallen will und dabei immer mehr Persönlichkeit abgibt. Um das zu ändern, muss viel geschehen, braucht es Unterstützung und echte Freunde. Wie hilfreich diese sind - muss man selber lesen und vielleicht einiges davon für sich selbst verarbeiten.
Der Schreibstil ist locker, authentisch und mit einigen Anglizismen angereichert - ein wenig Englisch sollte man können.
Gutes Mutmachbuch, um einen eigenen Weg zu finden!

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Auf der falschen Seite der Vierziger

Wenn das die Lösung ist, will ich mein Problem zurück
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Corona hat das gewohnte Leben gründlich verändert. Nun ist die Pandemie abgeklungen, die Normalität ist zurück. Erzählerin Nell erinnert sich, nicht alles war schlecht. Sie hat einen Podcast, frischt alte ...

Corona hat das gewohnte Leben gründlich verändert. Nun ist die Pandemie abgeklungen, die Normalität ist zurück. Erzählerin Nell erinnert sich, nicht alles war schlecht. Sie hat einen Podcast, frischt alte Bekanntschaften auf und hat einen neuen Freund. Der überrascht sie!
Alexandra Potter schreibt locker-leicht, ihr Stil ist erzählerisch, anschaulich und unterhaltsam. In Nells Leben gibt es weiterhin Höhen und Tiefen, sehr realistisch und vorstellbar geschildert. Witziges, Peinliches und Schönes werden schonungslos ausgebreitet. Jedoch ist nicht alles leicht zu nehmen, es gibt Gedanken zu verschiedenen Verhaltensweisen, dazu, wie man auf andere wirkt, tiefergehende Erkenntnisse. Mitunter etwas viel davon.
Gut gefallen hat mir, dass am Ende jeden Kapitels aufgezählt wurde, wofür Nell dankbar ist. Eine gute Anregung für ein Bilanz ziehen vor dem Einschlafen.
Unterhaltsame Lektüre ist garantiert.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Mystische Musik

Das Blühen der Finsternis
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Ausführlich wird der Leser an das Geschehen herangeführt. Die lange Beschreibung einer Band, die auch auf einem, nein, DEM legendären Monster- Festival auftreten soll, ist etwas für Musikfans.
Dämonologe ...

Ausführlich wird der Leser an das Geschehen herangeführt. Die lange Beschreibung einer Band, die auch auf einem, nein, DEM legendären Monster- Festival auftreten soll, ist etwas für Musikfans.
Dämonologe Price sucht ein geheimes und verbotenes Buch, aus dem Dämonen sprechen und Seelen hineinziehen. Astrale Wesen, menschenbesetzende Geister sind sein Thema. Ist in einem sehr speziellen Buch das Geheimnis des Erfolgs von Jimi Hendrix und anderen aus dem Club 27 zu finden? Kann davon auch Mickey Hutton, Genie und Tagträumer, profitieren?
Die Jugendlichen Bugneat, Brenda und Chad jedenfalls wollen Spaß auf dem Festival mit dem besonderen Flair. Das wird vorstellbar beschrieben, die Atmosphäre ist authentisch dargestellt.
Florian Lang bedient sich eines ausschweifenden und verschwurbelten Stils. Die Abschnitte über Price ziehen sich. Seelen- und Geisterforschung sind ausuferndes Thema. Dämonenbuchzitate bringen einen völlig anderen Stil in die Geschichte.
Eine Story für Retro-Musikfans.

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