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Veröffentlicht am 01.03.2024

Was geschah in der Silvesternacht wirklich?

Happy New Year – Zwei Familien, ein Albtraum
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Der Roman HAPPY NEW YEAR von Malin Stehn handelt von zwei befreundeten Familien, die Silvester gemeinsam verbringen und dann feststellen müssen, dass die 17-jährige Tochter Jennifer spurlos verschwunden ...

Der Roman HAPPY NEW YEAR von Malin Stehn handelt von zwei befreundeten Familien, die Silvester gemeinsam verbringen und dann feststellen müssen, dass die 17-jährige Tochter Jennifer spurlos verschwunden ist.

Eigentlich haben sich die drei Freundinnen Nina, Lollo und Malena inzwischen auseinandergelebt, aber trotzdem halten sie an der Tradition fest, Mittsommer und Silvester gemeinsam zu verbringen. Und so wird es wieder ein denkwürdiger Silvesterabend – in vielerlei Hinsicht.
Am Neujahrstag sickert dann langsam die Erkenntnis durch, dass die Tochter von Lollo und Max nicht zu Hause angekommen ist. Eine fieberhafte Suche und gegenseitige Schuldzuweisungen beginnen. Und nach und nach ist nichts mehr wie es war, denn im Grunde hat jeder etwas zu verbergen.

Wie nicht anders zu erwarten, ist dieser Roman von Malin Stehn gewohnt spannend, und das bis zur letzten Seite. Es ist wieder faszinierend, wie die einzelnen Personen so detailliert beschrieben werden, dass man ihre Beweggründe nachvollziehen kann. Und auch der Weg zur Antwort auf die Frage „Was ist in dieser Nacht passiert“ ist lang, aber aufschlussreich. Ein pageturner!

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Veröffentlicht am 26.02.2024

Lebendige Biographie

Der Lärm des Lebens
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Der Roman DER LÄRM DES LEBENS von Jörg Hartmann ist eine besondere Biographie über eine Jugend im Ruhrgebiet und die vielfältigen Wege der Schauspielkunst.

Jörg Hartmann ist in Herdecke großgeworden in ...

Der Roman DER LÄRM DES LEBENS von Jörg Hartmann ist eine besondere Biographie über eine Jugend im Ruhrgebiet und die vielfältigen Wege der Schauspielkunst.

Jörg Hartmann ist in Herdecke großgeworden in einem umsorgenden Umfeld – seine liebevollen Eltern, aber auch andere Familienmitglieder sowie Freunde und Bekannte sind immer zur Stelle, wenn Bedarf besteht. Und ansonsten gibt es ganz viel Freiheit, die Jörg und seine Bezugspersonen genießen, so dass er sich stets geborgen und aufgehoben fühlt.
Trotzdem war der Spieltrieb immer vorhanden, so dass er sich aufmacht zu den diversen Bühnen Deutschlands. Auch hier hilft ihm neben seiner Spielfreude seine authentische Art so manches Mal weiter und öffnet weitere Türen.
Privat pflegt Jörg Hartmann eine liebevolle Beziehung zu seiner eigenen Familie mit Frau und Kindern. Auch hier spürt man den wertschätzenden Umgang miteinander, den er schon in seiner eigenen Kindheit erlebt hat.

Insgesamt ein sehr persönliches und schönes Buch, in dem Jörg Hartmann über viele kleine Szenen seines Lebens erzählt – und das oft auch mit einem imaginären Augenzwinkern. Die diversen Stationen seines Lebens werden bunt gemischt beschrieben und eins lässt sich immer herauslesen: Die Liebe zum Leben und die soliden Wurzeln, die ihm mitgegeben wurden. Besonders!

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Veröffentlicht am 23.02.2024

Eine dringende Leseempfehlung

Yellowface
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Der Roman YELLOWFACE von Rebecca F. Kuang handelt von der erfolglosen Schriftstellerin June Hayward, die bei einem Unfall das Manuskript einer erfolgreichen befreundeten Autorin an sich nimmt und unter ...

Der Roman YELLOWFACE von Rebecca F. Kuang handelt von der erfolglosen Schriftstellerin June Hayward, die bei einem Unfall das Manuskript einer erfolgreichen befreundeten Autorin an sich nimmt und unter ihrem Namen veröffentlicht.

Das Buch ist schon rein optisch ein echtes Highlight – der gelbe Einband mit einem asiatischen Augenpaar sowie ein gelber Farbschnitt mit einer stilisierten Schreibfeder – wunderschön! Und auf dem eigentlichen Buchdeckel erkennt man gleich das Dilemma dieser Geschichte. Es geht nämlich um den Bestseller „Die letzte Front“, der im 1. Weltkrieg spielt und eigentlich von Athena Liu als Manuskript fertig geschrieben wurde. Als Athena jedoch durch einen Unglücksfall im Beisein ihrer Studienfreundin June Hayward ums Leben kommt, nimmt diese das Manuskript an sich und gibt sich nach Überarbeitung als dessen Urheberin aus und verwendet dafür ihren Zweitnamen Juniper Song. Es kommen immer wieder Verdachtsmomente auf, wer das Buch wirklich geschrieben hat, aber June kämpft weiter um ihre erlangten Lorbeeren.

Immer wieder muss sie sich auch mit Hatern herumplagen, die sie häufig an ihre Grenzen bringen und ihrer Schaffenskraft zusetzen. Sie möchte sich auch ungern ganz von ihrer Berufung, der Schriftstellerei, abwenden. Aber die Zeiten werden immer schwieriger und sie selbst isolierter.

Ein rundum gelungener Roman – angefangen vom hübschen Äußeren über eine spannende Geschichte über eine tolle Begleitung zum Entstehungsprozess eines Buches – von der Idee zum fertigen Produkt. Und das alles in einer oftmals digitalen Welt, wo alle und alles bewertet wird. Auf jeden Fall lesenswert!

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Veröffentlicht am 21.02.2024

Ermittlungen

Lockvogel
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Der Kriminalroman LOCKVOGEL von Theresa Prammer handelt von Privatdetektiv Edgar Brehm, der herausfinden will, was genau auf einer Party vom bekannten Regisseur Alexander Steiner passiert ist, bei dem ...

Der Kriminalroman LOCKVOGEL von Theresa Prammer handelt von Privatdetektiv Edgar Brehm, der herausfinden will, was genau auf einer Party vom bekannten Regisseur Alexander Steiner passiert ist, bei dem am Ende der Feier ein Toter im Pool schwimmt.

Die Schauspielschülerin Toni ist verzweifelt, denn ihr Freund Felix ist seit einem Monat verschwunden – und das auch noch mit ihrem ganzen Geld, das sie u.a. für das teure Altersheim ihrer Großmutter benötigt. Als sie bei Brehm um Hilfe bittet, stolpert sie aber stattdessen in die Ermittlungen rund um den Star-Regisseur. Gab es wirklich einen körperlichen Übergriff auf eine junge Schauspielerin, wie ein aufgetauchtes Tagesbuch vermuten lässt? Toni und Brehm ermitteln und tauchen immer tiefer ein in verzwickte Seilschaften.

Ein guter Roman mit angenehmen Schreibstil, der zum Schluss nochmal richtig Fahrt aufnimmt.

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Veröffentlicht am 16.02.2024

Verzweifelte Suche nach der Wahrheit

Trabant
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Der Roman TRABANT von Stefan Sommer handelt von dem knapp 30-jährigen Georg Himmel, der eine überstürzte Autofahrt auf sich nimmt, um seinen Eltern beizustehen.

Eigentlich möchte Georg in Kroatien seinem ...

Der Roman TRABANT von Stefan Sommer handelt von dem knapp 30-jährigen Georg Himmel, der eine überstürzte Autofahrt auf sich nimmt, um seinen Eltern beizustehen.

Eigentlich möchte Georg in Kroatien seinem Freund Vedad bei seiner Trauung zur Seite stehen. Als er dann aber eine verwirrende Nachricht von seinem Vater erhält, gerät er in Panik und macht sich auf den umständlichen Weg nach Hause – und das alles mit seinem altersschwachen Corsa. Unterwegs fallen ihm immer Situationen aus seinem Leben ein, die mit den Eltern und dem Familienglück zusammenhängen. Auch seine große Leidenschaft für das Weltall, die ihm den Spitznamen Juri einbrachte, kommt nicht zu kurz. Unterwegs erlebt er so manche kuriose Situation.

Das Buch hat zwar einen roten Faden und es werden immer wieder Rückblendungen gezeigt, aber so richtig konnte ich die Panik und die mitunter verschachtelten Gedankengänge von Georg leider nicht nachvollziehen oder mich hineinversetzen. Auch die Auflösung am Ende des Buches war schwächer erzählt als erwartet. Trotzdem ein interessanter Ausflug.

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