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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2026

Bisher leider der schwächste Band der Reihe

Rise & Fall
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Lange vorbestellt, durfte ich nun endlich den vierten Band der THIRDS-Reihe in Händen halten. Da ich gerade sowieso Lust auf diese Geschichte hatte, durfte das Buch meinen Stapel ungelesener Bücher quasi ...

Lange vorbestellt, durfte ich nun endlich den vierten Band der THIRDS-Reihe in Händen halten. Da ich gerade sowieso Lust auf diese Geschichte hatte, durfte das Buch meinen Stapel ungelesener Bücher quasi sofort wieder verlassen. Für mich handelt es sich hierbei leider eher um einen schlechteren Band der Reihe, was ganz unterschiedliche Gründe hat.

Ich liebe die Beziehung von Sloane und Dex, aber ebenso das Untereinander des Delta Destructive Teams. Doch vermisse ich hier insgesamt zu viel Tiefgang. Die Beziehung der beiden müsste sich in meinen Augen wesentlich schöner und facettenreicher weiterentwickeln, ich hätte gerne mehr gemütliche und liebenswerte Szenen zwischen ihnen gesehen, um die Liebe der beiden deutlicher hervorzuheben. Gerade hier, wo Dex zur Abwechslung mal derjenige ist, dessen Emotionen ihre hässliche Seite zeigen, habe ich mir mehr versprochen.

Solane bekommt hier meiner Meinung nach zu wenig Zeit, sich seiner Verletzungen bewusst zu werden, sich zu erholen, sich aber genauso umsorgen und um sich kümmern zu lassen. Wie gesagt, ich mag die Beziehung zu Dex wirklich total gerne, aber hier fehlte mir das gewisse Etwas. Liegt vielleicht auch daran, dass wir ihn hier so wenig in Action sehen können.

Deutlich wird in diesem Teil auch, welche Paare wir in den folgenden Bänden zu Gesicht bekommen, womit ich prinzipiell leben kann, wenn es der Beziehung von Dex und Solane, aber ebenso der ganzen Gruppendynamik nicht ständig in die Quere gekommen wäre. Ich freue mich total auf Calvin und Hobbs Band, wenngleich ich Ash und Cael noch nicht wirklich fühle.

Dennoch bleibt es actionreich, spannungsgeladen und die Jagd nach Hogen birgt einige interessante Auseinandersetzungen. Hier kristallisiert sich für mich wieder eines der wenigen Mankos an den THIRDS heraus: die Schnelllebigkeit. Es geht super flott voran, wir hetzen von einer Szene zur nächsten, es gibt kaum Verschnaufpausen – die sich auch wirklich wie welche anfühlen, und zwischendurch hätte ich einfach gerne gesehen, dass Charlie Cochet sich Zeit für die Kleinigkeiten nimmt. Die Grundbausteine sind aus den anderen Teilen definitiv vorhanden und die Autorin konnte immer wieder beweisen, dass sie das Zeug hat mich zu überzeugen, aber „Rise & Fall“ bleibt für mich weit hinter den anderen zurück.


Fazit

Bleibe ich der Reihe dennoch treu? Klaro. Wie geschrieben, bin ich mir bei Ash und Cael noch nicht sicher, ob das Buch mir gefallen wird, aber ich mag die Reihe in ihrer Gesamtheit immer noch total gerne und bin bereit diesen liebgewonnen Chaoten treu zu bleiben.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.07.2026

Starker Auftakt mit kleinen Schwächen

Cruel is the Light – Ihre Liebe ist groß, ihre Macht unendlich (Cruel is the Light 1)
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Bereits bei der Verlagsvorschau bin ich über dieses bildschöne Cover gestolpert und musste es nach einem Blick auf den Inhalt im Buchhandel meines Vertrauens einfach mitnehmen. Bisher kannte ich die Autorin ...

Bereits bei der Verlagsvorschau bin ich über dieses bildschöne Cover gestolpert und musste es nach einem Blick auf den Inhalt im Buchhandel meines Vertrauens einfach mitnehmen. Bisher kannte ich die Autorin überhaupt nicht, kann mir aber gut vorstellen zukünftig wieder etwas von ihr zu lesen.

Trotz der Tatsache, dass mir "Cruel is the light" letztlich ganz gut gefallen hat, kann ich verstehen, wenn es anderen nicht so ergangen ist. Gerade der Start in diese neue Welt war chaotisch, für meinen Geschmack zu sprunghaft und bräuchte definitiv etwas Feinschliff um komplett zu überzeugen. Es gab einen ganzen Schwung an Momenten, wo ich vor dieser Geschichte saß und mich gefragt habe, was hier gerade passiert. Die Beschreibungen des Geschehens wirkten teils sehr abgehackt, sehr sprunghaft und brachten mich dazu ein paar Sätze wiederholt zu lesen, um den Inhalt zu verstehen. Dennoch lässt es sich insgesamt gut lesen.

Gerade die Gespräche zwischen Selene und Jules konnten mich mit ihrer sarkastischen und humorvollen Art, den beißenden Kommentaren und den kleinen Streits immer wieder zum Schmunzeln bringen. Gerade in dieser eher düsteren und dunklen Welt brachten die Dialoge aller immer wieder überraschende Leichtigkeit mit. Ansonsten wirkt sich auch die Dynamik der einzelnen Charaktere auf meine positive Meinung aus, denn die Lebendigkeit der Protagonisten und Nebendarsteller funktioniert immer wieder überraschend gut.

Jules mochte ich insgesamt eine ganze Ecke lieber als Selene, gerade durch seinen harten äußeren Kern und sein sanftes Inneres. Ich mag den Kontrast zwischen Soldaten, Spaßvogel und jemandem dem das Schicksal anderer am Herzen liegt. Doch für ihn und auch für Selene gilt, dass ich emotional gerne mehr Facetten und mehr Fingerspitzengefühl gesehen hätte. Die richtigen Gefühle waren zu den richtigen Momenten da, aber noch nicht in dem Ausmaße, welches ich mir gewünscht hätte.

Selene ist stur, selbstbewusst und dennoch durch ihre Vergangenheit geprägt. Sie glaubt zu Beginn so sehr an die Richtigkeit des Glaubens an ihren unsterblichen Gott und an das Fehlverhalten ihres Vaters, dass sie viele wichtige Elemente ihrer Religion nicht genug hinterfragt. Aber das kann ich gut verstehen, denn so wurde es ihresgleichen ihr Leben lang vorgelebt, bis sie anfängt die Risse in der schönen Fassade zu sehen.

Das Worldbuilding fand ich super spannend und fühlte sich für mich seit langem mal wieder nach etwas Neuem an. Gerade der Kampf zwischen Dämonen und Exorzisten, Selenes und Jules innerer Kampf, wer die wahren Bösen sind und wer eigentlich gut ist. Klar, einige Dinge sind vorhersehbar während andere leider sehr schlecht erklärt worden sind, trotzdem habe ich mich damit sehr wohl gefühlt.


Fazit

Jap, ich werde auf jeden Fall nach dem zweiten Schmuckstück dieser Dilogie Ausschau halten und freue mich schon darauf zu erfahren, wie diese Geschichte zu Ende geht.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.07.2026

Diese Reihe fühlt sich wie nach Hause kommen an

Age of Trinity - Verlorener Himmel
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Nachdem ich gerade erst den dreiundzwanzigsten Band dieser Lieblingsreihe von mir gelesen habe, war klar, dass es nun mit Band vierundzwanzig weitergeht. Seit etlichen Jahren begleitet mich diese Gestaltwandler-Reihe ...

Nachdem ich gerade erst den dreiundzwanzigsten Band dieser Lieblingsreihe von mir gelesen habe, war klar, dass es nun mit Band vierundzwanzig weitergeht. Seit etlichen Jahren begleitet mich diese Gestaltwandler-Reihe schon und ich bin ihrer bisher nicht überdrüssig geworden, was diesen Teil natürlich miteinschließt.

Trotz der Tatsache, dass das Buch absolut phänomenal ist, landet es in meinem persönlichen Ranking eher auf den hinteren Rängen. Irgendwie hatte ich erwartet, dass wir mit Adam – einem Falkengestaltwandler – mehr Nuancen der unterschiedlichen Alphagattungen kennenlernen. Doch er selbst und auch das Tier in ihm, der Wanderfalke, lasen sich für meinen Geschmack doch sehr ähnlich wie die Wölfe oder Raubkatzen.

Dennoch muss ich Adam und Eleri lieben. Die emotionale Verbindung der beiden, gerade in der anfänglichen Negativität erzeugt durch Zorn und Schuld, konnten mich immer wieder zu Tränen rühren. Ihre Geschichte ist geprägt von tiefen Emotionen, von Eingeständnissen, aber ebenso von Verlust, Heilung und tiefer Liebe. Nalini schafft es immer wieder mein Herz zu brechen, wie zu heilen. Adam ist ein toller Anführer, dem die Zuneigung zu seiner Gemeinschaft aus jeder Pore quilt. Ich vergöttere seinen Umgang mit den kleinen Küken, ebenso wie ich verstehen konnte, dass er so lange an seinem Zorn festgehalten hat.

Eleri, die durch mehrere Rekonditionierungen kaum noch zu echten Gefühlen imstande ist, ist nicht minder liebenswert als Adam. Gerade ihr wiedergefundenes Bedürfnis zu leben und zu lieben, ihre Freundschaft mit den anderen Justiz-Medialen, aber auch ihre Neugierde auf die Welt der Gestaltwandler machen sie für mich so herrlich authentisch.

Wie immer – und das werde ich einfach nicht müde zu betonen – ist Nalini Singhs Worldbuilding Chefs Kiss. Ich liebe das Zusammenspiel der drei Gattungen, die sich innerhalb dieser vielen Bände stetig weiterentwickeln. Auch dieser Teil, wenngleich nicht ganz so spannend das Medialnet betreffend, bringt gerade für die Menschen und die J-Medialen eine deutliche Veränderung mit sich. Ich freue mich jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn wir Charakteren aus den anderen Bänden begegnen, weil sich jedes Zusammentreffen anfühlt, als würde man diese Personen selbst sein Leben lang kennen.

Der Schreibstil ist so fantastisch wie eh und je und in meinen Augen kann man es kaum besser machen. Die tiefen Emotionen, die Spannung, aber viel wichtiger das Gefühl sich selbst mitten im Geschehen wiederzufinden, beherrscht die Autorin zur Perfektion.


Fazit

Leider muss ich jetzt wieder eine Ewigkeit auf den nächsten Band warten, aber das ist schon in Ordnung, denn ich weiß, ab der ersten Seite wird es sich wie nach Hause kommen anfühlen. Und ich kann es kaum erwarten.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 07.07.2026

Immer noch meine Lieblingsbuchreihe

Age of Trinity - Spiegelnder Abgrund
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Seit vielen Jahren ist diese Reihe mein unantastbarer Favorit. Ich verstehe bis heute nicht, dass diese Bücher in der Blogger-Szene so unbekannt zu sein scheinen, denn ich erwarte jeden neuen Band mit ...

Seit vielen Jahren ist diese Reihe mein unantastbarer Favorit. Ich verstehe bis heute nicht, dass diese Bücher in der Blogger-Szene so unbekannt zu sein scheinen, denn ich erwarte jeden neuen Band mit jedem Teils meines Herzens. Womöglich haben einige von euch bemerkt, dass dieses Buch schon vor einer Weile erschienen ist und trotzdem erst jetzt von mir gelesen wurde, was daran liegt, dass ich die Vorfreude auf eine neue Reise durch diese Welt in die Länge ziehen wollte. Das Positive daran? Ganz aktuell kam sogar noch ein Teil der Reihe heraus, ich kann also gleich zwei Bücher meiner Lieblingsautorin hintereinanderweg lesen. Yes!

Diesem Worldbuilding gehört jeder Teil meines Herzens. Gerade, wenn man wie ich, vom ersten Buch an dabei ist und die feinen Nuancen dieser Welt, dieser Charaktere und dessen Emotionen greifen kann, reichen für mich sehr selten andere Geschichten an die Komplexität und den Einfallsreichtum heran. Auch die Tatsache, dass es umwerfend ist, wie sehr sich diese Welt weiterentwickelt hat und tut, wie wir immer wieder neue Informationen bekommen, die auf den bekannten aufbauen, wie neues Wissen, diese Welt zum Stillstand aber ebenso zum Leben erblühen lässt.

So sehr ich meine SnowDancer-Wölfe vermisse, habe ich mich trotzdem unendlich gefreut mal wieder einen Felidae Alpha auf dem Weg sein Herz zu verschenken begleiten zu dürfen. Remi durften wir bereits kennenlernen, was ebenso für viele andere Nebencharaktere gilt, die diese Reihe so unglaublich lebendig machen. Als Alphatier eines doch recht neuen Rudels muss Remi sich immer wieder neuen Herausforderung stellen, dass auch eine Mediale mit Gehirnverletzung dazu gehört, konnte er natürlich nicht ahnen. Ich liebe viele der Großkatzen dieses Universums, dass Remi sich etwas schwer tut einen Platz in den oberen Rängen zu bekommen. Dennoch und eigentlich wie immer, gibt es an ihm nichts, was man nicht lieben könnte.

Auden ist eine starke und gleichermaßen von ihrer Familie gezeichnete Mediale, die die Fähigkeit besitzt über Dinge, die sie berührt, Eindrücke auf Vergangenes zu erhaschen. Trotz ihrer Gedächtnislücken, ihrer Angst um ihre ungeborene Tochter und ihre Zweifel, ob Remi vertrauenswürdig ist, mochte ich ihren Kampfgeist von der ersten Sekunde an. Gleiches gilt für ihre Herzlichkeit, ihre Freude über Gebäck und ihre größer werdende Liebe zu Remi und seinem Rudel.

Handelt es sich hierbei seit Jahren um meine Lieblingsreihe? Ja. Bin ich womöglich voreingenommen? Vielleicht. Ein wenig. Total. Ist mir das egal, weil sich jedes neue Buch wie nach Hause kommen anfühlt? Absolut. Nalini Singhs Schreibstil ist eine Hommage an die Lebendigkeit der Literatur und überzeugt mich immer wieder mit ihren warmherzigen Beschreibungen, dem Facettenreichtum und den Emotionen.

Besonders geliebt habe ich an diesem Teil, die langsam ansteigende Spannung, welche sowohl die Beziehung von Remi und Auden, aber genauso das sich selbst auflösende Medialnet umfasst. Gerade die immer wieder aufgezeigten Kämpfe der unterschiedlichen Gruppierungen, deren Korrespondenz, deren Durchhaltevermögen trotz immer weiter schwindender Hoffnung, haben mich für diese Welt aufs Beste hoffen lassen.


Fazit

Ich weiß, mit Band dreiundzwanzig klingt der Umfang dieser Reihe sehr umfangreich, aber überlegt doch mal, wenn ihr genauso begeistert seit wie ich? Dann habt ihr über zwanzig umwerfende Bücher vor euch, die euch Seite um Seite glücklich machen. Hach, was würde ich dafür geben, wenn ich jeden Teil nochmal zum ersten Mal lesen könnte.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 17.06.2026

Abbruch irgendwo zwischen Seite 200 und 300

Ein Schloss aus Silber und Scherben
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Wie das manchmal so ist, kauft man eben Bücher, die dann eine Ewigkeit auf dem Stapel ungelesener Bücher versauern. „Ein Schloss aus Silber und Scherben“ habe ich gekauft, weil ich den Inhalt interessant ...

Wie das manchmal so ist, kauft man eben Bücher, die dann eine Ewigkeit auf dem Stapel ungelesener Bücher versauern. „Ein Schloss aus Silber und Scherben“ habe ich gekauft, weil ich den Inhalt interessant fand und ebenso wie die Autorin ihr Buch beworben hat.

Starten wir doch mit etwas positivem, bevor ich leider zu den Punkten kommen muss, die mir überhaupt nicht gefallen haben. Von der ersten Seite an hatte ich das Gefühl, dass der Schreibstil wie für mich gemacht ist. Er las sich wunderbar, war flüssig und ich konnte schnell ins Geschehen eintauchen. Persönlich hätte ich es allerdings bevorzugt, wenn die langen Textblöcke aufgelockerter und die Kapitel nicht so elendig lang wären.

Gerade am Anfang des Buches hatte ich echt Hoffnung, dass ich es mag. Doch dann kam das Mobbing, das Body-Shaming, das permanente Niedermachen unserer weiblichen Protagonistin – sowohl durch andere als auch durch ihre eigenen Gedanken – und mir wurde es irgendwann schlicht zu viel. Gewicht war und ist für mich ohnehin ein empfindliches Thema, doch so wie Maren hier dargestellt wird – passiv, lethargisch, komplett ohne Selbstliebe – blieb sämtlich Hoffnung, dass es mich doch noch begeistern könnte auf der Strecke. Und dann kam zusätzlich der Moment, als Maren abnimmt und Will urplötzlich bemerkt, wie hübsch sie doch ist. Und ab dieser Stelle habe ich aufgegeben dem Buch noch positives abgewinnen zu wollen, weil die Botschaft dahinter sehr stört. Ich gehe nicht davon aus, dass es das Ziel der Autorin ist uns weismachen zu wollen, dass dicke Menschen automatisch hässlich sind, doch über diesen Punkt hinaus kann und möchte ich gerade nicht weiterlesen. Allerdings habe ich mir mal die Zeit genommen die Danksagung am Ende zu lesen, was mir Hoffnung gibt, dass alle die dranbleiben bzw. den zweiten Teil lesen, irgendwann an den Punkt kommen, bei dem die inneren Werte unserer Charaktere zum Zug kommen.

Willjareth, der Verlobte von Maren, wird mir noch lange als einer der schlimmsten männlichen Protagonisten in Erinnerung bleiben, von denen ich jemals gelesen habe. Seinen Umgang mit Maren fand ich schrecklich. Er verhält sich kindisch, ekelhaft, ist verblendet von der Meinung dazu gehören zu müssen und das um jeden Preis. Es gab so viele Momente – besonders die Hochzeitsnacht – wo ich gebetet habe, dass Maren ihm für sein widerliches Verhalten ins Gesicht schlägt. Ich hätte das getan. Anfangs hatte ich auch ihn betreffend Hoffnung, dass er irgendwann merkt, was er an Maren hat, aber ewig geht es nur um seinen Platz als König – für welchen er ähnlich wie sein Konkurrent überhaupt nicht geeignet ist – und darum, dass er sich mit seinem unwirschen Verhalten seiner Frau gegenüber gerade mal nicht auseinander setzten möchte, oder überhaupt jemals. Er ist ein Trunkenbold und Lustmolch, ohne Schamgefühl und mit einem zur Unkenntlichkeit verkümmertem Herzen.


Fazit

Ab Seite 250 bis 300 habe ich es dann endgültig beiseitegelegt, weil ich gemerkt habe, dass ich den Text zwar mit den Augen verfolgt habe, aber die Wörter nicht mehr gelesen habe. Klar, das Buch ist Dark Fantasy, aber mir war es zu negativ in zu vielen Facetten.

Von mir gibt es 2 von 5 Sternen.

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