Bin gespannt wie es weiter geht
The Kinder PoisonCover
Neben dem hübschen lilafarbenen Hintergrund und dem Kontrast zwischen gold und lila, muss ich zugeben, dass ich dieses Cover recht langweilig und eintönig finde.
Meine Meinung
Nachdem ich dieses ...
Cover
Neben dem hübschen lilafarbenen Hintergrund und dem Kontrast zwischen gold und lila, muss ich zugeben, dass ich dieses Cover recht langweilig und eintönig finde.
Meine Meinung
Nachdem ich dieses Buch auf unterschiedlichen Social-Media-Plattformen gesehen und interessant fand, dachte ich mir, als ich es im Buchladen meines Vertrauens entdeckt habe, nehme ich es doch mal mit. Obwohl ich bereits das ein oder andere Buch in meinem Leben gelesen habe, kannte ich von Natalie Mae bisher noch nichts.
Wie ich es persönlich bereits erwartet habe, erleben wir die komplette Geschichte nur aus Sicht unserer weiblichen Protagonistin Zahru, die, wie uns der Klapptext schon verrät, mehr von ihrem Leben möchte als ein einfaches Dasein als Flüsterin. Mit ihr konnte ich mich zum Glück schnell anfreunden, denn sowohl ihr Bedürfnis mehr von der Welt zu sehen als auch das Gute in ihrem Gegenüber zu suchen, machen sie sympathisch. Gerade im Vergleich zu allen drei königlichen Geschwistern ist sie allerdings auffallend naiv, wenngleich ich zugeben muss, dass es viele Momente gibt, in denen sie einfach keine Wahl hat. Ich glaube ihre Freundlichkeit ist Zahrus größtes Gut, und ich möchte glauben, dass ihre Freundlichkeit ausreicht, um andere Teilnehmer dieser Reise zum Besseren zu ändern.
Wisst ihr, warum ich Bücher mit Dreiecksbeziehungen nicht mag? Weil ich mich offensichtlich immer für den falschen Love Interest entscheide. Beweisstück A = dieses Buch. Ich werde jetzt nicht darauf eingehen, wer meine Wahl gewesen wäre, weil ich euch dann zu viel verraten würde, aber folgendes kann ich euch erzählen. Ich fand beide Beziehung nicht ausgereift genug. Jet ist der mittlere der drei Geschwister und derjenige, den Zahru als erstes besser kennenlernt. Grundsätzlich ist er kein schlechter Prinz, mir persönlich fehlen Ecken und Kanten, er war mir zu unentschlossen und konnte mein Vertrauen letztlich auch nicht komplett für sich gewinnen. Kasta ist eigentlich meine erste Wahl, weil ich grüblerische und schweigsamere Männer immer den anderen vorziehe. Und gerade auf ein Wiedersehen mit ihm freue ich mich trotz allem, was passiert ist am meisten. Sakira ist die jüngste und das einzige Mädchen und gleichermaßen diejenige mit der ich am wenigsten anfangen konnte. Ihre unbändige und wilde Art erscheint zunächst ganz unterhaltsam, doch darunter lauert jemand mit wenig Weitsicht.
Das Worldbuilding konnte mich ziemlich schnell in seinen Bann ziehen, denn gerade die unterschiedlichen Fähigkeiten in Kombination mit dem Rennen durch die Wüste sowie den Kampf um den Thron sind nicht nur interessant, sie machen beim Lesen auch Spaß.
Auch der Schreibstil kann mich zu weiten Teilen von sich überzeugen. Gerade die humorvollen Gespräche zwischen Zahru und anderen Nebencharakteren habe ich dabei besonders genossen. Das Buch endet mit einem Cliffhänger, könnte für mich allerdings noch eine ganze Ecke dramatischer und mitreißender sein.
Trotz einiger negativer Aspekte habe ich "The Kinder Poison" sehr genossen. Ich werde auf jeden Fall nach den anderen beiden Bänden dieser Trilogie Ausschau halten und die Reihe weiterverfolgen.
Fazit
Von dieser Reihe erhoffe ich mir noch einiges, gerade was die Beziehungen zwischen Zahru und den beiden Prinzen angeht, aber ebenso wie die Geschichte fortgeführt wird. Ich sehe jede Menge Potenzial und bin gespannt, wie sehr mich die Folgebände begeistern können.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.