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Veröffentlicht am 21.01.2025

Nicht mein Fall

Single All the Way. A Christmas Roadtrip
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Cover

Dieses Cover passt nicht nur perfekt zur Winterzeit, sondern ebenso zum Inhalt dieses Buches. Ich mag die Schlichtheit und die kleinen Details.

Meine Meinung

Dieses hübsche Buch habe ich auf ...

Cover

Dieses Cover passt nicht nur perfekt zur Winterzeit, sondern ebenso zum Inhalt dieses Buches. Ich mag die Schlichtheit und die kleinen Details.

Meine Meinung

Dieses hübsche Buch habe ich auf der Frankfurter Buchmesse 2024 entdeckt und ebenso gekauft. Bevor dieses Jahr zu Ende geht bzw. bevor das letzte Jahr zu Ende gegangen ist, wollte ich zumindest noch die Bücher, die ein weihnachtliches Thema aufgreifen, von meinem Stapel ungelesener Bücher befreien. Ich kenne bereits von beiden Autorinnen Bücher, welche ich soweit ich mich erinnern kann, stets genossen habe.
Leider wurde diese Geschichte offensichtlich nicht für mich geschrieben. Ich würde mich selbst nicht als Grinch oder Weihnachtsallergiker beschreiben, aber ich fand das Verhalten der weiblichen Protagonistin in Bezug auf Weihnachten zu überspitzt dargestellt. Darüber hinaus konnte ich mit Sam einfach nicht viel anfangen. Ihr Leben wird so wenig beschrieben und wirkt dadurch furchtbar eintönig und langweilig. Neben ihren offenen Obsessionen für Weihnachten, alles Weihnachtsbezogene sowie ihre Mission dem Klimawandel entgegen zu wirken macht ihr Charakter nicht viel her. Ich mochte ihre Gespräche mit Tristan und Nick meistens, es gab aber auch genug Momente, wo ich weder ihre Reaktionen noch ihre Aktionen wirklich verstanden habe. Außerdem habe ich mich immer mal wieder gefragt, ob Sam nie in den Sinn gekommen ist, welchen Einfluss ihr Handeln auf Tristan haben könnte. Auch hat es mich ein wenig gestört, wie sehr sie Nick, Tristans Zwillingsbruder dazu benutzt hat Tristan eins auszuwischen oder ihn zu ärgern.
Tristan hat leider einen ähnlichen eindimensionalen Kern wie Sam auch. Ich finde ihn nicht unsympathisch aber so richtig mögen tue ich ihn nicht. Gefallen haben mir die humorvollen Zänkereien zwischen ihm und Sam, und zwischen ihm und Nick, doch auch sein Verhalten war mir an vielen Stellen zu überspitzt. Ich glaube ich hätte ihn und sein Handeln besser verstehen können, wenn wir den Verlust seiner Eltern, den Umgang seiner Großmutter mit ihm, aber ebenso seine und Nicks Zeit im englischen Internat greifbarer zu lesen bekommen hätten. Der Charakter hat großes Potenzial, welches nur leider nicht genutzt wurde.
Ich habe es bereits angesprochen, aber mit dem Verhalten der Charaktere konnte ich bis zu Letzt nicht allzu viel anfangen. Mir wars zu kitschig, zu überdreht, teils zu kindisch, auch das häufig was zu Bruch gegangen ist hat mich genervt und mich fragen lassen, ob Nick und Tristan glauben immer mit Geld um sich werfen zu können. Während Sam irgendwie nie Geldsorgen hatte, was in Anbetracht der Tatsache, dass wir über ihr Leben rein gar nichts wissen, mysteriös bleibt.
Der Schreibstil als solcher war nicht schlecht, es fällt mir allerdings schwer etwas positives zu benennen, wenn die Charaktere es mir so schwer machen. Das Buch liest sich flüssig, größtenteils verständlich und ich konnte es innerhalb von wenigen Tagen beenden, auch wenn ich am Ende echt mit mir kämpfen musste, um voran zu kommen.
Ich habs schon ein Paar Mal durchscheinen lassen, aber dieses Buch war leider nichts für mich. Ich bin von beiden Autorinnen besseres gewohnt und würde zukünftig wieder Bücher von beiden lesen, nur dieses hier kann ich schweren Herzens leider nicht weiterempfehlen. Außer ihr sucht nach einem kurzweiligem, einfachen und von Kitsch durchzogenem Liebesroman, dann seid ihr hier wohl richtig.

Fazit

Dieses Buch weckt leider meinen inneren Grinch, denn obwohl ich eigentlich kein Problem mit Weihnachten habe, war mir dieses Buch in vielerlei Hinsicht zu viel Kitsch, Kinderkram und dafür zu wenig Inhalt.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2025

Schöner Start

Mondia-Dilogie 1: Silent Secrets
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Cover

Mir gefällt dieses Cover sehr. Ich liebe den farblichen Kontrast zwischen dem schwarzen Hintergrund und den hellen Ornamenten und dem Titel. Auch finde ich, dass es gut zum Inhalt und zur geheimnisvollen ...

Cover

Mir gefällt dieses Cover sehr. Ich liebe den farblichen Kontrast zwischen dem schwarzen Hintergrund und den hellen Ornamenten und dem Titel. Auch finde ich, dass es gut zum Inhalt und zur geheimnisvollen Mondia passt.

Meine Meinung

Ich kenne bereits Alexandra Flints Emerdale Dilogie, welche ich sehr genossen habe. Aus diesem Grund, dachte ich mir, dass ich dieser Dilogie, angefangen mit diesem ersten Band, ebenfalls eine Chance gebe.
Wie uns der Klapptext bereits verraten hat, begleiten wir Remy durch die magische Welt der Mondia, der Weltenbibliothek, gleichzeitig gibt es zudem Kapitel aus Kasimirs Sicht, was uns hilft beide Protagonisten zu verstehen. Remys Persönlichkeit empfand ich als angenehm, gut verständlich und passend zur Geschichte. Mir hat besonders gefallen, dass sie nicht komplett blind in diese Geschichte hineinstolpert, sondern beispielsweise einen öffentlichen Ort für ihr erstes gemeinsames Treffen mit Kasimir wählt. Gerne hätte ich mehr von ihrer Gabe bzw. den Unterschied zwischen ihrer Gabe und der Gabe ihrer Vorgängerin gesehen, weil sich ja bereits herauskristallisiert hat, dass beide voneinander abweichen. Ein wenig negativ gesehen habe ich den Umstand, dass Remy viele Dinge, gerade was den Untergrund und die Bibliothek angeht, einfach annimmt und insgesamt in meinen Augen zu wenige Dinge hinterfragt. Gerade ihre eigene Rolle als Ripari nimmt vergleichsweise wenig Raum ein und ich hoffe, dass wir davon mehr zu sehen bekommen.
Kasimir, oder kurz Sim, gibt ähnlich wie Remy ein angenehmes und solides Bild ab. Ich persönlich mochte ihn ein klein wenig lieber als Remy, aber dies liegt vermutlich einfach an seiner Liebe zu Büchern sowie seiner Art Probleme anzugehen. Ich habe die starke Befürchtung, dass Sims Vertrauen in seine Freunde und Familie aus dem Untergrund letztlich zu seinem Verhängnis wird, aber dies ändert nichts daran, dass ich gerade die Gespräche mit seinem jüngeren Bruder sehr genossen habe. Gespannt bin ich, wie es für ihn nach diesem spannendem Ende weitergeht und wann Remy und er sich wiedersehen.
Ähnlich wie bei den Büchern, die ich von dieser Autorin bereits kenne, empfinde ich den Schreibstil auch hier als sehr flüssig, verständlich und leicht zu lesen. Ich mag sowohl die Charaktere als auch das Setting sehr gerne, für mich dürfte das Buch allerdings gerne noch etwas mehr Tiefgang haben. Einige Themen werden ein wenig angeschnitten, wie beispielsweise Remys zukünftige Aufgaben oder das geteilte Wissen mit ihrer besten Freundin, doch ich habe das Gefühl, dass bei diesen Aspekten inhaltlich noch Luft nach oben besteht.
Trotz der permanenten Flucht vor den Novas (= die Bösewichte dieser Geschichte) habe ich mich bis zum Schluss nicht vollständig involviert gefühlt. Ich fand es gut gemacht und es gab durchaus spannende Momente, doch bis zum Schluss habe ich die Geschichte nicht vollständig gefühlt – was keineswegs heißt, dass ich das Buch nicht genossen habe, denn das habe ich eindeutig!
Ich werde auf jeden Fall den zweiten und finalen Band dieser Dilogie kaufen, um herauszufinden, wie es mit Remy und Sim weitergeht und ob mich das Finale überzeugen kann.

Fazit

Ein schöner erster Band, dem es leider ein wenig am Worldbuilding, an Spannung und Tiefgang fehlt, aber dennoch zu weiten Teilen überzeugt.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.01.2025

Herzensreihe

The Darkest Gold – Die Befreite
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Cover

Dieses Cover schmiegt sich perfekt ins Gesamtbild der Reihe ein und spiegelt den Inhalt schön wieder. Mir ist es fast ein wenig zu schlicht bzw. hätte ich gerne mehr Details gehabt.

Meine Meinung

Diesem ...

Cover

Dieses Cover schmiegt sich perfekt ins Gesamtbild der Reihe ein und spiegelt den Inhalt schön wieder. Mir ist es fast ein wenig zu schlicht bzw. hätte ich gerne mehr Details gehabt.

Meine Meinung

Diesem sechsten und finalen Band der „The Darkest Gold“-Reihe habe ich bereits sehnlichst entgegengefiebert und mich riesig gefreut, als ich das Buch einige Tage vor dem offiziellen Erscheinungsdatum in meiner Buchhandlung des Vertrauens abholen durfte. Mit seinen über 700 Seiten ist dieser Band weiß Gott kein kurzes Buch, aber ich fand es von Kapitel zu Kapitel mitreißender, magischer und kann letztlich nur sagen, dass ich diese ganze Reihe von nun an immer wieder weiterempfehlen werde.
Ich habe mir bereits gedacht, dass dieser Abschluss emotional wird, doch ich habe unterschätzt, wie sehr es mich aufwühlen würde. Man sagt ja, Freude und Leid liegen oft nah beieinander, und dieses Motto passt perfekt zum sechsten Band. Ich habe gelacht, mich verliebt, mich über Wiedersehen gefreut, gleichermaßen habe ich geweint, musste Abschied nehmen und nun dieser atemberaubenden Welt Lebewohl sagen. Genau so muss sich eine perfekte Buchreihe für mich anfühlen, ich möchte, dass es mich zerreißt, ich möchte Freundschaften schließen, Verluste betrauern und mich zwischen den Seiten verlieren – und dieser Reihe gehört von nun an ein Teil meines Herzens.
Im Vergleich zu den ersten Bänden der Reihe wechseln die Sichtweisen hier zwischen einigen unterschiedlichen Charakteren hin und her, obwohl ich ehrlich überrascht bin, wie vergleichsweise wenige Kapitel wir aus Aurens Sicht bekommen. Ich gestehe, dass ich den Handlungsstrang rund um Osrik und Nissa nicht gebraucht hätte, während ich alle anderen geliebt habe. Gerade die Königin Malina, die man in den ersten Bänden hassen lernt, bekommt eine charakterliche hundertachtzig Grad Wandlung, die ich nicht kommen gesehen habe, und deren Beziehung zum Meuchelmörder Dommik mich nachhaltig verzaubert hat. Apropos Verzaubern, die Beziehung zwischen Slade und Auren ist mit Abstand die schönste von allen, die diese Buchreihe zu bieten hat. Gerade nachdem die beiden über unzählige Seiten getrennt waren, auseinandergerissen durch zwei unterschiedliche Welten und Manipulationen, war der Moment des Wiedersehens einer meiner Favoriten der ganzen Reihe. Ich saß zu Hause und habe mich wie ein kleines Kind gefreut, dass dieser Augenblick endlich gekommen ist. Mitreißend, emotional und einfach fantastisch – und gleichzeitig der Moment, in dem es mir endgültig unmöglich war, dieses Buch noch mal aus der Hand zu legen.
Ich weiß gar nicht was ich zum Schreibstil sagen soll, was nicht bereits in anderer Form Erwähnung gefunden hat. Jeder, der dieses Buch in die Hand nimmt, wird mit Emotionalität, Spannung, Freundschaften und Loyalität, herzzerreißender Liebe und Mitgerissenheit bombardiert, die mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen haben.
Für diejenigen unter euch, die womöglich ähnlich wie ich den ersten und vielleicht sogar den zweiten Band von The Darkest Gold nicht komplett überzeugend fanden, bleibt dran! Ihr werdet es nicht bereuen, versprochen, denn mir erging es am Anfang ganz ähnlich. Ich für meinen Teil werde in Zukunft auf jeden Fall andere Bücher von Raven Kennedy kaufen und lesen. Für jetzt bleibt mir leider nichts anderes übrig, als dieser faszinierenden und wundervollen Welt hinterherzutrauen und auf mehr zu hoffen.

Fazit

Mit diesem Buch geht eine meiner neuen Herzensreihen leider zu Ende. Ich vermisse jetzt schon diese wundervolle, facettenreiche und magische Welt und werde in Zukunft auf jeden Fall nach weiteren Büchern dieser Autorin Ausschau halten.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Hab mehr erwartet

A Bookboyfriend for Christmas
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Cover

Grundsätzlich gefällt mir was auf diesem Cover abgebildet ist. Doch mir sind die Farben einerseits zu kontrastreich und andererseits gefällt mir die Gestaltung als solche einfach nicht so sehr. ...

Cover

Grundsätzlich gefällt mir was auf diesem Cover abgebildet ist. Doch mir sind die Farben einerseits zu kontrastreich und andererseits gefällt mir die Gestaltung als solche einfach nicht so sehr.

Meine Meinung

Bisher kannte ich noch kein Buch dieser Autorin und habe es mir signiert aus einer Laune heraus und aufgrund des einnehmenden Titels gekauft. Ich gestehe, dass ich bereits etwas misstrauisch war, ob mir die Geschichte zusagt, als ich das Buch zu Hause ausgepackt habe. Das Cover ist niedlich und das Buch macht optisch ein wenig her, doch, dass es so dünn ist habe ich nicht geahnt – und in der Regel finde ich kurze Bücher inhaltlich nicht besonders gut ausgearbeitet, was leider auch „A bookboyfriend for christmas“ einschließt.
Zunächst einmal bin ich davon ausgegangen, dass wir nur Kapitel aus Sicht der weiblichen Protagonistin Mia bekommen, dem ist allerdings gar nicht so, da es ungefähr gleich viele aus Sicht von Nick gibt. Leider ändert dies in meinen Augen wenig an der Tatsache, dass sowohl die Geschichte als solche, als auch die beiden Hauptcharaktere ziemlich blass und mit wenig Tiefgang daherkommen. Durch die Tatsache, dass dieses Buch als lustig-romantische Weihnachtsgeschichte beworben worden ist konnte ich mir bereits denken, dass wir hier kein Meisterwerk an Emotionen und Vielfältigkeit erleben, und doch bin ich ziemlich enttäuscht. Zu keinem von beiden konnte ich eine Verbindung aufbauen, beider Leben wirkten ziemlich langweilig, die Erzählungen zu einfallslos und im Gesamten betrachtet fand ich keine einzige Gefühlsregung authentisch.
Auch der Verhalten der Charaktere konnte ich nicht immer nachvollziehen. Die beiden verlieben sich quasi innerhalb von 48 Stunden ineinander und wenn wir die Lebenssituation von Mia und Nick näher betrachten möchte ich behaupten, dass beide einfach nur nicht alleine sein wollen. In meinen Augen haben die beiden wenige Gemeinsamkeiten, das körperliche Verlangen kommt zu plötzlich und dadurch zu wenig überzeugend und auch die Dynamik, also wie der Umgang der beiden mit dem jeweils anderen ist, fand ich sterbenslangweilig.
„Friede-Freude-Eierkuchen“ scheint ziemlich offensichtlich ein weiteres Motto dieser Geschichte zu sein, denn neben einem ziemlichen flachen Plot, gibt es sogar für den Einbrecher der Buchhandlung ein Happyend. Von den Anfangskapiteln mal abgesehen hätte ich mir zumindest einen kleinen, ernsthaften Konflikt gewünscht.
Ich möchte nicht gemein sein, aber ich fand den Schreibstil ziemlich plump. Die Charaktere handeln sehr eindimensional und denken ebenso in den immer gleichen Bahnen. Es fehlt an Tiefgang und Emotionen und selbst das Setting, eine Buchhandlung zur Weihnachtszeit, klingt zwar wunderbar magisch, warum Mia allerdings so extrem von einer Buchhandlung gleich um die Ecke ihres Zuhauses so fasziniert war, bleibt wohl im Dunkeln.
Diesem Buch fehlt es leider an allem, was für mich ein richtig gutes Buch ausmacht. Ich möchte nicht sagen, dass ich zukünftig kein Buch dieser Autorin mehr lesen werde, aber ich werde wohl vorsichtiger beim Kauf werden, wenn ich sehe, wie wenige Seiten ein Buch hat.

Fazit

Zwar war dieses Buch für mich ohnehin für Zwischendurch gedacht, doch mochte ich nur wenig daran. Schade.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Noch nie fand ich Audrey Rose so unsympathisch

Escaping from Houdini
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Cover

Ich finde, dass dieses Cover perfekt zum Inhalt passt. Die abgebildete Dame spielt nicht nur Audrey Roses Charakter schön wider, sondern auch die Tarotkarten, sowie die düstere Gesamterscheinung ...

Cover

Ich finde, dass dieses Cover perfekt zum Inhalt passt. Die abgebildete Dame spielt nicht nur Audrey Roses Charakter schön wider, sondern auch die Tarotkarten, sowie die düstere Gesamterscheinung als solche.



Meine Meinung

Natürlich kenne ich bereits die ersten beiden Bände dieser Reihe und würde euch empfehlen diese vorab zu lesen, da ihr sonst nicht jeden Zusammenhang verstehen könnt – auch wenn ich anmerken möchte, dass sich die Autorin Mühe gegeben hat die Täter der anderen Bände nicht zu erwähnen.

Ihr kennt mich, bei meinen Rezensionen bin ich immer ehrlich und leider ist dieser dritte Band für mich bisher der schlechteste. Das hat unterschiedliche Gründe, welche ich euch gerne erläutern möchte: Zunächst einmal mochte ich Audrey Roses Verhalten in Hinblick auf ihre Beziehung zu Thomas bzw. genauer gesagt in Hinblick auf ihr Verhalten zu Mephisto gar nicht. Ich kann einfach nicht verstehen, dass sie bereit war ihre Beziehung zu Thomas zu opfern für ein wenig Spaß mit dem Zeremonienmeister des Karnevals. Und gerade die Tatsache, dass sie sich selbst permanent davon zu überzeugen versucht, sie tue dies alles nur um zu lernen, wie die Illusionen funktionieren und um ihre eigene Gabe der Täuschung zu verbessern und Thomas immer wieder vor den Kopf stößt war mir schlichtweg unsympathisch. Dazu kommt noch, dass ich nicht den Eindruck hatte, ihr wäre klar, wie unsensibel und unangebracht ihr Verhalten ist. Insgesamt bin ich einfach der Meinung, dass wir Audrey Rose hier nicht in ihrer Bestform sehen. Beispielsweise wirft sie Thomas vor seine Abneigung gegen Mephisto würde der Aufklärung der Fälle im Wege stehen, doch gleiches gilt für ihre Zuneigung. Mir persönlich flaniert Audrey Rose zu viel durch die Gegend anstatt sich wirklich und konzentriert an die Aufklärung der Fälle zu machen.

Umso mehr mag ich Thomas Cresswell. Seine charismatische, intelligente und beschützende Art machen ihn zu einem hervorragendem Wissenschaftler und Begleiter. Wie ihr bereits mitbekommen habt, konnte ich mit Audrey Rose wenig anfangen, dafür kann ich allerdings frei herauszugeben, dass Thomas weiterhin ein wundervoller Bookboyfriend ist, auch wenn ich hoffe, dass beide zukünftig wieder mehr miteinander arbeiten.

Inhaltlich bin ebenfalls nicht ganz auf meine Kosten gekommen. Viele Dinge waren für mich nicht wirklich logisch, als Beispiel, dass die Darsteller des Mondscheinkarnevals erst ziemlich spät als reelle Verdächtige in Frage kommen, dass wichtige Zeugen für den Fall sich tagelang ohne anständige Befragung in ihren Zimmern einschließen können oder dass wenig bis gar nicht erforscht wurde, wie die Leichen an die Stelle gekommen sind, wo sie aufgefunden wurden. Da fehlt es mir massiv an aussagekräftigen Beschreibungen. Auch das Ende des Buches ist in meinen Augen in sich nicht gänzlich logisch bzw. bleiben einige Fragen ungeklärt.

Weiterhin begeistert die Autorin allerdings mit einem spannenden und rasanten Schreibstil, der dafür gesorgt hat, dass ich dieses Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe. Für mich persönlich hätte die ganzen Beschreibungen der Kleidungsstücke der Darsteller des Mondscheinkarnevals insgesamt weniger sein dürfen und dafür mehr Fokus auf die wichtigen Dinge.

Trotz meiner unterdurchschnittlichen Meinung zu diesem dritten Teil, werde ich mir den vierten Band bei Erscheinen natürlich ebenfalls kaufen, in der Hoffnung, dass die Autorin zu alter Stärke zurückfindet.


Fazit


Ich hoffe, dass der nächste Band dieser Reihe mich wieder in seinen Bann ziehen kann, denn von diesem dritten Teil bin ich ziemlich enttäuscht. Audrey Rose war mir noch nie so unsympathisch wie hier.


Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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