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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2024

so liebenswert...

Der Mordclub von Shaftesbury – Nur die Toten kommen in den Garten
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Ich hatte bereits das Vergnügen, Penelope St.James kennenzulernen.... Und auch, wenn ich nicht alles an der Geschichte und den Protagonisten immer ganz rund finde - dieser Marken-Fetisch geht mir beispielsweise ...

Ich hatte bereits das Vergnügen, Penelope St.James kennenzulernen.... Und auch, wenn ich nicht alles an der Geschichte und den Protagonisten immer ganz rund finde - dieser Marken-Fetisch geht mir beispielsweise ziemlich auf den Keks - so sind sie doch so herzlich und liebevoll gestaltet, dass ich wieder mal ganz hin und weg bein.. Besonders Lilly ist mir unheimlich ans Herz gewachsen und ganz gelungen fand ich auch die kleinen Verweise und Aufmerksamkeiten bezüglich Penelopes gewandeltem Verständnis von Landleben im allgemeinen und Tieren im besonderen. Da freue ich mich doch schon sehr auf die nächsten Leichen...
Danke an netgalleyDE für das kostenlose Rezensionsexemplar/e-book. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 18.06.2024

Schräg!

Der Hund des Nordens
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"Dieser exzentrische, detailverliebte und empathische Roman mit seiner durch und durch sympathischen Heldin lässt sich kaum aus der Hand legen und zeigt, dass nicht nur alle Familien auf ihre Art unglücklich ...

"Dieser exzentrische, detailverliebte und empathische Roman mit seiner durch und durch sympathischen Heldin lässt sich kaum aus der Hand legen und zeigt, dass nicht nur alle Familien auf ihre Art unglücklich sind – sondern vor allem auf ihre Art verrückt."
Irgendwie ist das die Quintessenz dieser Geschichte.... Ich konnte und wollte nicht aufhören zu lesen. Die Hauptfigur Penny, Mitte dreißig, ist eine so liebenswerte Person und ihr Roadtrip ist schon sehr seltsam.... Sie hat ihren ungeliebten Job gekündigt, sich endlich von ihrem untreuen Mann getrennt und ist nun unterwegs zu ihrer Großmutter, die zwar etwas dement, aber sehr lebensbegabt und halsstarrig ist. Außerdem ist die zweite Frau ihres Großvaters daran interessiert, diesen loszuwerden. Pennys Eltern sind vor 5 Jahren in Australien verschollen und sie wehrt sich gegen die logische Schlussfolgerung, dass sie wohl auch nicht wieder auftauchen werden. Ihre Schwester lebt mit Mann und Kindern und super Job in Australien und hat ihr Leben scheinbar so was von im Griff, wie Penny es noch nie hatte, denn aus ihrer Kindheit trägt sie auch noch ein unverarbeitetes Vater-Trauma mit sich herum. Nun will sie vorerst beim Steuerberater ihrer Großmutter unterkommen - und auch dieser entpuppt sich als sehr hilfebedürftig. Die sich entwickelnden Dramen inklusive Sepsis erscheinen in ihren Abläufen als so logisch, dass man einfach nur staunend zuschaut, wie sich die Geschichte rasant in alle irgendwie möglichen und unmöglichen Richtungen entwickelt. Zwischendrin will man Penny einfach nur in den Arm nehmen und sie vor dieser irren Welt beschützen.
Und mittendrin schwebt immer der Hund des Nordens... von Anfang bis Ende!

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Veröffentlicht am 17.06.2024

Ergreifend!

Windstärke 17
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Die Geschichte hat mich sehr bewegt. Ida verlässt fluchtartig die Wohnung, in der sie mit ihrer alkoholkranken Mutter bis zu deren Suizid lebte. Sie fühlt sich schuldig und hatte doch nicht mal eine echte ...

Die Geschichte hat mich sehr bewegt. Ida verlässt fluchtartig die Wohnung, in der sie mit ihrer alkoholkranken Mutter bis zu deren Suizid lebte. Sie fühlt sich schuldig und hatte doch nicht mal eine echte Kindheit. Auf ihrer Flucht vor sich selbst landet sie zufällig auf Rügen und findet Menschen, die nicht fragen und ihr für den Augenblick Halt und ein Zuhause geben.
Es ist schwer auszuhalten, wenn nach und nach zu Tage tritt, wie Idas Leben bisher verlief. Ich habe den hochgelobten Vorgängerroman nicht gelesen, werde das aber nachholen, denn wenn ich es richtig verstehen, geht es dabei quasi um die Vorgeschichte.
Mir hat sehr gefallen, wie lebensnah und realistisch auch die Figuren und die Geschichte an sich sind, wie Ida darum kämpft, sich zu fühlen und an ihre Grenzen und darüber hinaus geht... Vielleicht fehlt eine Triggerwarnung, denn was der eine aushält, kann für den anderen tödlich sein...
Große Geschichte mit der Hoffnung auf weitere Entwicklung.

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Veröffentlicht am 13.06.2024

Verdient ein Gütesiegel!

Mythos Nationalgericht. Die erfundenen Traditionen der italienischen Küche
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In der Sachbuch-Abteilung zu stöbern macht immer wieder Spaß, da man unvermutet auf Schätze wie dieses hier trifft.
Ein Italiener entzaubert die Jahrhunderte alte Kultur der italienischen Küche mit hieb- ...

In der Sachbuch-Abteilung zu stöbern macht immer wieder Spaß, da man unvermutet auf Schätze wie dieses hier trifft.
Ein Italiener entzaubert die Jahrhunderte alte Kultur der italienischen Küche mit hieb- und stichfesten Belegen, die dazu auch noch völlig logisch und teilweise selbsterklärend sind.
Dabei schreibt er sowohl wissenschaftlich erklärend und belegend und informativ, aber auch sehr unterhaltsam.
Für alle Kücheninteressierten und Leute, die gern mal das gefährliche Halbwissen heraushängen lassen, ist das ein Riesenspaß!

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Veröffentlicht am 10.06.2024

Gruselig!

Vergebens
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Dieses Buch ist mein erstes der Autorin und überhaupt mein erster sogenannter Spreewaldkrimi, obwohl ich ganz in der Nähe wohne. Es hat mich fasziniert und berührt und die Düsternis, die der Spreewald ...

Dieses Buch ist mein erstes der Autorin und überhaupt mein erster sogenannter Spreewaldkrimi, obwohl ich ganz in der Nähe wohne. Es hat mich fasziniert und berührt und die Düsternis, die der Spreewald so oft ausstrahlt, umfing mich beim Lesen. Die Protagonisten fand ich sehr gelungen portraitiert und auch die zwischenmenschlichen Beziehungen traten gut hervor. Vielleicht hat man in den Vorgänger-Geschichten schon mehr über die einzelnen Leute erfahren, es ist jedenfalls hier noch viel Raum zur Charakteristik und Entwicklung vorhanden.
Den Plot empfand ich als schlüssig und spannend bis zur letzten Seite.

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